John Boyne So fern wie nah

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Inhaltsangabe zu „So fern wie nah“ von John Boyne

Wieder öffnet uns John Boyne die Augen für die Absurdität des Krieges durch den rührend-naiven Blick eines Jungen. Als der Erste Weltkrieg an Alfies fünftem Geburtstag ausbricht, verspricht sein Vater, nicht in den Kampf zu ziehen - und bricht sein Wort am Tag darauf. Vier harte Jahre später ist Alfie davon überzeugt, dass er seinen Vater nie wiedersehen wird. Doch dann erfährt er zufällig, dass sein Vater in einer Klinik für traumatisierte Soldaten behandelt wird. Und er beschließt, ihn nach Hause zu holen...

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  • So fern wie nah

    So fern wie nah
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    16. September 2015 um 20:34

    Kuchen, Kerzen, Geschenke und Gäste, so soll er sein, der Geburtstag, auch ein Fünfter. Alfie hat jedoch ganz andere Erinnerungen an diesen Tag. Der Tag, an dem er fünf Jahre alt wurde und der Erste Weltkrieg ausbrach. Innerhalb von 24 Stunden meldet sich sein Vater freiwillig zum Kriegsdienst und Alfie sieht in jahrelang nicht mehr - bis er zufällig erfährt, dass sein Vater wieder in England ist, genauer gesagt in einem Krankenhaus für Soldaten, die unter einem Granatenschock leiden. John Boyne kennen viele sicherlich durch seinen Roman "Der Junge im gestreiften Pyjama". Dieses Mal führt uns der irische Autor nach England zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Im Mittelpunkt steht erneut ein Kind: Alfie. Als Hörer begleitet man ihn fast zehn Jahre seines jungen Lebens. Boyne schildert einfühlsam, aber ungeschönt, wie ein kleines Kind in England den Ersten Weltkrieg wahrgenommen hat/haben könnte. Der Autor verbindet Fiktion mit Wissenswertem. So bekommen gerade jugendliche Leser interessante Einblicke in das Leben der hinterbliebenen Ehefrauen und Kindern, Soldaten, die nach ihrem Einsatz unter einem Kriegstrauma leiden oder auch das Leben von Kriegsdienstverweigern. Boris Aljinovic liest die Geschichte recht unspektakulär, aber diese ruhige Art passt zu Alfie und zur Geschichte. Ich habe ihm gerne zugehört, während dieser gekürzten Lesung. Ich habe lediglich einen Kritikpunkt und da bin ich nicht sicher, ob ich diesem der Geschichte oder der Art der Präsentation zuschreiben kann. Ich fand den Inhalt interessant und gerade für jugendliche Hörer interessant, die einen Einblick zu diesem historischen Ereignis erlangen wollen/sollen, aber das Hörbuch hat mich nicht richtig fesseln können, nicht umgehauen. Es war zwar gut, aber das gewisse Extra fehlte mir. Fazit: Ich empfehle das Hörbuch Jugendlichen, die einen Einblick in das Leben während des Ersten Weltkrieges erlangen möchten. Die gewählten Figuren sind gut ausgesucht und ausgearbeitet, die Geschehnisse und Reaktionen authentisch und nachvollziehbar. Mir hat aber leider das gewisse Extra gefehlt, um mich komplett fesseln zu lassen, daher vergebe ich knappe viere Sterne. Audio: 4 CDs - ca. 4h 37 min Verlag: cbj audio; Auflage: gekürzte Lesung (31. März 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3837125726 ISBN-13: 978-3837125726 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre Originaltitel: Stay Where You Are And Then Leave (Doubleday Childrens)

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  • Kindheit im 1. Weltkrieg

    So fern wie nah
    black_horse

    black_horse

    08. September 2014 um 22:18

    Dieses Buch habe ich gleich im Anschluss an "Der Junge im gestreiften Pyjama" gehört. Beide Bücher ähneln sich. Auch in "So fern wie nah" ist ein Kind der Protagonist: Alfie ist 5 Jahre alt, als sein Vater in den ersten Weltkrieg zieht. Vier lange Jahre ist der Vater im Krieg, bis Alfie herausfindet, dass sein Vater nicht tot ist und auch nicht mehr kämpft, sondern in einem Krankenhaus für Kriegs-Traumatisierte liegt. Alfie, der heimlich als Schuhputzjunge arbeitet, statt zur Schule zu gehen, um zum kargen Haushaltseinkommen beizutragen, erfährt von seinen Kunden interessante Dinge, die ihm auf der Suche nach seinem Vater helfen und er beschließt, ihn heimzuholen. Auch mit diesem Roman ist es John Boyne gelungen, ein Bild auf den Krieg aus kindlicher Sicht zu zeichnen. Hier ist die Stimmung aber nicht so beklemmend, wie in "Der Junge mit dem gestreiften Pyjama" und er steuert auch auf ein positives Ende zu. Alles in allem ein Buch, das zum Nachdenken anregt und sicher als Jugendbuch schon etwas früher geeignet ist, als "Der Junge mit dem gestreiften Pyjama".

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