John Boyne The Boy in the Striped Pyjamas

(100)

Lovelybooks Bewertung

  • 84 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 24 Rezensionen
(48)
(34)
(12)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „The Boy in the Striped Pyjamas“ von John Boyne

Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.

Dieser Plot-twist am Ende D:

— selisa1333

Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

— Snordbruch

Stöbern in Jugendbücher

Königlich verliebt

Wow. Trotz kleiner Schwächen wurde ich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten, gepackt und nicht mehr losgelassen.

hauntedcupcake

Im leuchtenden Sturm

Ein toller zweiter Band, freue mich sehr auf den nächsten!

booksworldbylaura

Goldener Käfig

Ich fand das buch sehr gut. Die geschichte nahm eine andere wendung als ich erwartet hätte was ich gut finde. Ich hoffe auf einen 4. Band.

Bookanna

Die Chroniken der Verbliebenen - Die Gabe der Auserwählten

Trotz kleinerer Schwächen toller Band...freue mich schon auf den Abschluss der Reihe!

cityofbooks

Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

familienchaos deluxe

jennifer_tschichi

Lieber Daddy-Long-Legs

Ich LIEBE dieses Buch!

Kaetzin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Junge im gestreiften Pyjama

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Mary-and-Jocasta

    21. September 2017 um 20:34

    Bruno ist eigentlich ein ganz normaler Neunjähriger. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, hat drei allerbeste Freunde, eine Schwester, mit der er am liebsten nichts zu tun hätte und jede Menge Flausen im Kopf. Eines Tages wird Brunos Vater an einen anderen Ort weit weg kommandiert – und die Familie samt Bruno muss ihm folgen.  Das neue Haus ist alt und schäbig und Bruno fühlt sich einsamer denn je. Doch dann entdeckt er vor seinem Fenster einen großen Zaun, hinter dem er Menschen in gestreiften Pyjamas erkennt… Auf dieses Buch bin ich in der kleinen „Bibliothek“ unseres Ferienhauses gestoßen. Als großer John-Boyne-Fan war natürlich sofort klar, dass ich mir diese Chance nicht entgehen lasse und so habe ich bereits in den ersten paar Urlaubstagen begonnen, es zu lesen. Zugegeben, es ist etwas völlig anderes als das, was ich bisher von John Boynes Romanen gewohnt war. Der Schreibstil ist sehr einfach, da aus der Sicht des neunjährigen Bruno berichtet wird. Was mich dabei am meisten erstaunt hat, ist, dass der Roman trotz der Holocaust-Thematik keineswegs einer dieser grausamen und in gewisser Weise ebenso vorwurfsvollen Erzählungen entspricht, wie es sie sonst so oft gibt. Viel mehr fühlt sich die Geschichte an wie eine Mischung aus Abenteuer-Roman und Science-Fiction, da Bruno selbst nicht richtig versteht, worum es geht. Weiterlesen?

    Mehr
  • Well,...

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Lonechastesoul

    09. June 2017 um 00:19

    “What exactly was the difference? he wondered to himself. And who decided which people wore the striped pyjamas and which people wore the uniforms?” Bruno is 9 and lives in Berlin in 1943 with his parents and 12 year old sister. They are wealthy and his father is an important soldier who is promoted to be the Commandant at Auschwitz. The trick of the story is that Bruno doesn't realize the horror of what goes on behind the barbed wire, where everyone wears striped pyjamas, even when he befriends a boy of the same age at a corner of the camp. There are so many historical inaccuracies and ludicrous details in this totally implausible story of Boyne's. Bruno's ignorance of basics, impossible when he would have been in the Hitler Youth and the Nazi education system. This travesty of the Holocaust is called a 'fable' as if with all its faults, it has special claim on some gravitas, thus giving Boyne justification for this lame expose of racism.The ending served no purpose. It didn't make the father see what was wrong, it didn't make the guards question what they were doing, it didn't make the Jews who died in the camp any less tragic, what was the ending's purpose? My guess is just shock value. This book was not really about the Holocaust, it really was not about the relationship between a German boy and a Jewish boy during the Holocaust--it was a book that was just built up to that second to last chapter with the only purpose of making readers sad and angry and upset.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pyjamas" von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    skurril

    Herzergreifend. Der kleine Bruno zieht mit seinen Eltern weg von Berlin. Er hat keine Spielkameraden, alles was er sieht ist einen Zaun, hinter welchem sich aber viele Kinder und Erwachsene befinden. Eines Tages macht er sich auf auf eine Entdeckungsreise, denn er will Entdecker werden, und lernt den Jungen Shmuel ( im Englischen ) kennen, der auf der anderen Seite des Zauns lebt. Die beiden Jungen freunden sich an, obwohl sie dies eigentlich nicht dürften. Denn Shmuel ist Jude. Am Ende holt das Schicksal sie beide. Wirklich sehr tolles Buch, kann ich nur empfehlen!

    Mehr
    • 2
  • John boyne <3

    The Boy in the Striped Pyjamas

    anastasiahe

    07. February 2015 um 14:56

    Titel: The Boy in the Striped Pyjamas Autor: John Boyne Seitenanzahl: 215 Sprache : Englisch Verlag: Random House Children's Books Preis: £7.99 Inhalt: Nine-year-old Bruno knows nothing of the Final Solution and the Holocaust. He is oblivious to the appalling cruelties being inflicted on the people of Europe by his country. All he knows is that he has been moved from a comfortable home in Berlin to a house in a desolate area where there is nothing to do and no one to play with. A touching story about a boy living in the time of Nationalsocialism . Meine Meinung: Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich John Boyne wirklich bewundere und eine Bücher liebe. Dieses Buch war nun schon mein zweites von ihm und ich freue mich über jedes geschriebene Wort von ihm , welches ich lesen durfte! Aber dazu später mehr. Das Cover ist sehr schlicht aber passend gehalten. Es drückt ziemlich gut einen Teil der Story aus, was ich persönlich toll finde. Mir persönlich hat es, trotz dass ich schon sehr oft durch den Geschichtsunterricht, die Berlinfahrt im November, und durch andere Stellen in "Kontakt" mit dem Nationalsozialismus gekommen bin, geholfen mir alles besser vorzustellen. Alles in einem kann man ohne große Umschweife also sagen, dass das cover für dieses Buch perfekt ist.  Der Schreibstil des Autors hat mich schon beim ersten Buch " A History of Loneliness"  das ich von ihm Lesen durfte umgehauen. Ich bin einfach fasziniert davon, wie John Boyne es schafft ,sich in so vielschichtige, vielseitige und komplexe Rollen wie die des kleinen Bruno hineinzuversetzen. Ich kann dazu einfach nur sagen, dass ich meinen Hut vor ihm ziehe und ich es einfach nicht glauben kann wie gut er schreiben kann. Es macht mich einfach sprachlos. Er hat sich innerhalb von zwei Bücher , die sich um komplett verschiedene Themen drehen , zu einem meiner Lieblingsautoren vorgearbeitet und das schaffen nicht sehr viele. Durch seinen lockeren , leichten aber dennoch ernsthaften Schreibstil fühlt man sich - so komisch es auch klingen mag- in der Geschichte geborgen. Auch die Originalsprache hat mir, wie schon beim anderen Buch keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Wundervoll kann ich bloß sagen. Es ließ sich lesen als ob es ein deutsches Buch gewesen wäre und ich musste so gut wie nichts nachschlagen - was wirklich angenehm war.  Eine kleine Kritik habe ich aber dennoch, da er z.B. der Führer also auf englisch the Fuehrer , womit wie zu erkennen ist Adolf Hitler gemeint ist als the Fury bezeichnet. Es ist zwar ersichtlich , dass es der Führer ist und das Bruno es nur falsch ausspricht, wie auch im Buch erwähnt wird, aber es schwächt meiner Meinung nach diesen schlimmen , schlimmen Mann ab. Auch dass er Out-With anstatt Auschwitz sagt finde ich auch ein wenig abschwächend und ich finde man sollte , selbst wenn es ein Jugendbuch ist , solche Wörter nicht abschwächen.Aber John Boyne verpackt seine Kritik an dem damaligen System sehr gut darin und an manchen  Stellen , wenn man genau hinschaut und genau liest verpackt er sogar aktuelle oder teilweise aktuelle Gesellschaftskritik in seinen Bücher bzw. hier in diesem Buch. Die Charaktere sind alle für sich wundervoll erschaffen worden! Jeder hat irgendwie etwas tiefgründiges an sich , was mir sehr gut gefallen hat. Dies ist eines der Bücher die mich berührt haben, aber auf eine Weise bei der ich nicht weinen musste sonder auf eine ganz spezielle Weise hat dieses Buch mich tief im Inneren berührt. Mein Fazit: Kauft euch John Boynes Bücher! Ich kann hier nur 5 Sterne geben und einfach nur sagen top top top top top! Hat mich zu jedem Aspekt berührt . Wunderbar<3

    Mehr
  • Der Junge im gestreiften Pyjama

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Saralonde

    21. June 2014 um 16:26

    Berlin, 1943. Bruno ist 9 Jahre alt und der Sohn eines wichtigen Mannes, denn dieser ist nicht nur Soldat, sondern auch ein Günstling von "The Fury". Dieser versetzt den Vater an einen Ort namens "Out with", an dem es Bruno gar nicht gefällt. Es gibt keine Spielkameraden, nur die vielen Menschen hinter dem Stracheldrahtzaun, die blaugestreifte Schlafanzüge tragen. Doch Bruno darf dort nicht hin, weshalb, versteht er nicht. Er will unbedingt zurück nach Berlin, bis er beim Erkunden der Gegend den Jungen Shmuel kennenlernt, der hinter dem Zaun lebt. Es fällt mir nicht leicht, dieses Buch zu rezensieren. John Boynes Buch ist völlig aus der Perspektive des Kindes geschrieben, das überhaupt nicht versteht, was um es herum vorgeht. Die Nazis werden nie beim Namen genannt, aber der Leser weiß genau, was für ein Ort "Out with" und wer "the Fury" ist. Bruno und Shmuel sind am selben Tag geboren, im Grund sind sie völlig gleich, wie Zwillinge, nur, dass der eine der Sohn eines Nazi-Funktionärs und der andere ein jüdisches Kind ist. Die unschuldigen Ansichten des Kindes demonstrieren, wie Menschen sich eigentlich gegenseitig sehen sollten - völlig unvoreingenommen. Das Ende des Buchs sehe ich als Versinnbildlichung des Irrsinns der menschengemachten Ungleichheit bzw. der Überlegenheit einer bestimmten Gruppe. Ich habe entgegen meiner Erwartungen keine Tränen vergossen, da ich schon relativ früh ahnte, was geschehen würde. Kein überwältigendes Buch, aber ein Buch mit Aussage, das jeder gelesen haben sollte.

    Mehr
  • The Boy in the Striped Pyjamas

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Corileinchen

    03. June 2014 um 10:19

    Inhalt: When Bruno returns home from school one day, he discovers that his belongings are being packed in crates. His father has received a promotion and the family must move from their home to a new house far far away, where there is no one to play with and nothing to do. A tall fence running alongside stretches as far as the eye can see and cuts him off from the strange people he can see in the distance. But Bruno longs to be an explorer and decides that there must be more to this desolate new place than meets the eye. While exploring his new environment, he meets another boy whose life and circumstances are very different to his own, and their meeting results in a friendship that has devastating consequences. Meinung: Ein wirklich geniales und über die Maßen bewegendes Buch, das man einfach gelesen haben muss. Es spielt in einer vergangenen Zeit, in der viel Grausames geschehen ist. Doch in diesem Fall wird uns diese Welt aus einem gänzlich anderen Blickwinkel gezeigt. Aus der Sicht eines kleinen, unschuldigen Kindes, dass von alledem nichts versteht, sehr von seinen Eltern geprägt ist und doch seinen eigenen Weg geht. Es erzählt außerdem von einer außergewöhnlichen Freundschaft, die alledem trotzt und die Welt des kleinen Bruno komplett verändert. Diese Geschichte ist der eindeutige Beweis, dass Freundschaft überall entstehen kann und absolut nichts Dingen wie mit Glaube oder Herkunft zu tun hat. Eine schöne Geschichte, auch für Kinder, bei der man die Hintergründe theoretisch nicht kennen muss. Kennt man sie jedoch, so hat diese Geschichte noch mehr Bedeutung. Durchaus auch für den Geschichteunterricht geeignet und auf jeden Fall sehr lehrreich.  Das Lesen selbst ist angenehm, da der Schreibstil flüssig ist, die Elemente dynamisch arrangiert und in sich stimmig. Auch für Englisch-Anfänger gut geeignet, da das Sprachniveau problemlos schaffbar und verstehbar ist. Fazit: Ein grandioses Buch, welches man unter keinen Umständen verpassen sollte. Es spielt in einer Zeit, über die man sich gerne ausschweigt, doch es wäre eine Schande, diese Geschichte nicht zu erzählen. Absolut lesenswert, ist das mindeste, das man sagen kann.

    Mehr
  • Mitreißend und traurig...

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Mausi7687

    01. July 2013 um 12:31

    Das Buch zeigt die erschreckende Wahrheit über die Zeit der Konzentrationslager aus Sicht eines kleinen Jungen. Das Buch ist nicht spektakulär, aber schön geschrieben und wohl für jeden verständlich.

  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pyjamas" von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Fia

    01. September 2012 um 15:50

    Erster Eindruck: Nachdem ich „Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ gelesen habe, wollte ich weitere Bücher des Autors lesen. Was wäre da besser als „Der Junge im gestreiften Pyjama“? Der Klappentext klang sehr interessant und ich hatte auch schon viele gute Rezensionen zum Buch gelesen... Meine Meinung: Erstmal muss ich euch sagen, dass es mir gar nicht so einfach fällt, das Buch zu rezensieren. Ich denke, dass liegt daran, dass man das Buch einfach gelesen haben muss, um zu verstehen, was so schön an ihm ist. Aber ich gebe mir Mühe, es so zusammen zu fassen, dass ihr versteht, was mich so an dem Buch begeistert hat. Bruno ist einfach DER Charakter schlechthin. Ohne ihn wäre das Buch wahrscheinlich nur halb so gut. Bruno ist einerseits ein so unbefangener Junge, der noch nicht von der Nazi-Welt befangen ist, andererseits kann er aber sehr wohl Gut und Böse voneinander entscheiden und weiß, was er will. Ich liebe ihn, das muss ich einfach mal sagen. Er macht im Großen und Ganzen die Geschichte zu dem was sie ist. Aber auch Shmuel ist einzigartig und er tat mir so leid, weil er schon so viel Schlimmes in seinen jungen Jahren erleben musste. Wie ich es von John Boyne gewöhnt bin, kommen auch die anderen Charaktere nicht zu kurz. Gretel (Brunos Schweste), seine Mutter, sein Vater, Maria, Pavel, Lieutenant Kotler,… waren auf ihre Art und Weise besonders, auch wenn ich nicht alle gut leiden mochte. Die Geschichte selbst ist natürlich auch einzigartig. Die zwei Jungen, die Freundschaft über einen Zaun hinweg schließen, berührten mich sehr. Natürlich bleibt auch die Spannung nicht zu kurz. Zwar weis Bruno nicht über die grausamen Zustände bescheid, aber als Leser kennt man natürlich den geschichtlichen Hintergrund. So ist einem von Anfang an klar, dass die Geschichte wohl eher kein Happy-End birgt. Trotzdem oder gerade deswegen will man unbedingt wissen, was Bruno nun tut, wie es mit Shmuel weitergeht und was sie am Ende erreichen. Zu guter Letzt liegt es natürlich auch noch an John Boynes Schreibstil, dass mich das Buch so fesselt, so berührt und mir so gefällt. Mit einfachen, aber eindrücklichen Worten beschreibt er Brunos Umzug in das neue Haus und wie dieser sich mit Shmuel anfreundet. Hierbei sind seine Worte für die Welt eines neunjährigen passend, aber nicht so kindlich, dass man das Buch für ein Kinderbuch hält. Ich sog die Wörter in mich auf und las das Buch praktisch an einem Stück. Mein Fazit: Ein Buch das einen berührt und ins Herz geht. Bruno und Shmuels Welt kann einen nicht kalt lassen und dank dem schönen Schreibstil von John Boyne lässt sich das Buch wie im Flug lesen, so dass man am Ende traurig ist, das man schon fertig ist.

    Mehr
  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pyjamas" von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    samara

    30. August 2012 um 11:08

    Die Geschichte von Bruno hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich war, wie im Klappentext empfohlen, an das Buch heran gegangen, ohne mich vorher über den Inhalt zu informieren. Man verfolgt die Entwicklung einer großen Freundschaft, fiebert auf jeder Seite mit und hat bis zum Schluss die Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet. Zum Ende hin ist man überwältigt von Emotionen, das Buch hat mich noch Tage später nicht los gelassen, jedoch möchte ich natürlich nicht schon etwas vom Inhalt vorweg nehmen. ;) Ich gebe hierfür lediglich eine große Leseempfehlung heraus. Für mich eines der Bücher, die man gelesen haben sollte!

    Mehr
  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pyjamas" von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    rumble-bee

    27. June 2012 um 09:24

    Ich weiß nicht, wie es mit der deutschen Ausgabe ist - aber an der englischen Originalausgabe fand ich zwei Dinge sehr gut und bemerkenswert. Erstens, der Klappentext ist sehr ungewöhnlich. Es wird nicht (!) der Inhalt beschrieben, sondern es wird gesagt, "wir möchten, dass Sie unvoreingenommen an dieses Buch herangehen, daher werden wir Ihnen nicht verraten, worum es geht. Nur soviel: sie werden mit dem 9jährigen Bruno an einem Zaun ankommen. Solche Zäune gibt es überall auf der Welt." Eine geniale Idee! In der Tat muss man dieses Buch einfach auf sich wirken lassen. Die zweite bemerkenswerte Tatsache an der Originalausgabe war für mich der Untertitel: "a fable". Hätte es diesen Untertitel nicht gegeben, dann hätte ich vermutlich einen Stern abgezogen, weil mir vieles zu ungefähr und zu kindlich erschienen wäre. Doch "fable", wahrhaftig, das trifft es genau, was dieses Buch ausmacht. Und das erklärt auch, warum es nahezu gänzlich mit Andeutungen, und nicht mit direkten Schilderungen von Gewalt, arbeitet. Dementsprechend möchte auch ich, was den Inhalt betrifft, im Ungefähren bleiben. Es würde das Buch für den Leser zerstören, wenn man sich zu sehr auf den Inhalt bezöge. Das meiste kann man sich ja, anhand des Titels, eh schon denken. Die Einordnung als "Kinder- und Jugendbuch" wundert mich allerdings. Zwar ist die Sprache durchweg kindlich, ganz aus der Sicht des 9jährigen Bruno geschrieben. Sie hat mich sogar ein wenig an die "Hector"-Bücher von Francois Lelord erinnert. Aber ein Buch für Kinder...? Wohl eher nicht. Eher junge Erwachsene, oder Jugendliche. Denn man muss schon ein wenig Vorwissen haben, um die ganzen Andeutungen zu verstehen - die Bruno eben nicht versteht. Das Buch bezieht seine Wirkung vollständig aus dem Kontrast zwischen Brunos naiver Unwissenheit, und dem Wissen des Lesers. Auch das Ende wäre für ein Kind wohl eher unverständlich, oder würde an ihm vorbeigehen. Für uns jedoch, die wir ahnen und schließlich verstehen, welches Ende die Geschichte nimmt - für uns sieht das anders aus. Ich hatte schon zwei Kapitel vor Schluss einen dicken Kloß im Hals, war schockiert, traurig, wie festgenagelt an dem Buch. Ein unglaubliches Ende, ein Knalleffekt sondergleichen - aber in gewisser Weise der einzig mögliche Schluss für diese Geschichte. Eigentlich müsste man dieses Buch gleich noch einmal von vorne lesen, um die Geschichte dieser Familie zu rekonstruieren - die vielleicht erfunden sein mag, aber die dennoch so viel "Wahrheit" vermittelt. Mich hat dieses Büchlein aufgewühlt, ich denke immer noch darüber nach. Und, wie schon mancher Rezensent sagte: einen Platz als Schullektüre würde ich ihm wünschen. Im Zweifel für den Angeklagten - 5 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pyjamas. A Small Wonder of a Book..a Particular Historical Moment, One That Cannot Be Told Too Often. Guardian. 2007 Black Swan Edition." von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    liebling

    05. June 2012 um 17:36

    Zum Inhalt: Bruno ist 9 Jahre alt, als er mit seiner Familie von Berlin an einen neuen Ort zieht. Von diesem Ort weiß er nichts, nur, dass sein Vater wegen seinem Beruf dorthin gehen musste und dass er, Bruno, den Ort nicht mag. Das Haus der Familie ist viel kleiner als das alte, es gibt dort keine Kinder, mit denen er spielen könnte und überhaupt befindet sich sein neues Zuhause mitten im Nirgendwo. Überhaupt ist vieles Bruno plötzlich unbekannt und suspekt. Was wollen die vielen Soldaten plötzlich ständig bei seinem Vater, warum leben so viele Menschen in den Hütten hinter dem Zaun, den er von seinem Zimmer aus sehen kann und warum werden manche Leute an seinem Wohnort von den Soldaten so schlecht behandelt? Als sowohl die Langeweile als auch der Berg an Fragen in Brunos Kopf zu groß werden, beschließt er, seinen neuen Wohnort zu erkunden. Bei einem Spaziergang an dem langen Zaun entlang begegnet er plötzlich einem Jungen. Zunächst freut er sich, endlich ein anderes Kind zu treffen. Doch schnell fällt ihm auf, dass Shmuel irgendwie anders zu sein scheint. Er wirkt sehr traurig, ist viel zu dünn und trägt immer nur einen gestreiften Pyjama. Außerdem lebt er auf der anderen Seite des Zauns. Doch er ist der einzige Freund, den Bruno dort findet und deshalb trifft er sich immer wieder mit Shmuel. Schnell entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden, doch durch Shmuel erfährt Bruno auch Dinge, deren schlimmes Ausmaß er sich gar nicht vorstellen kann. Meine Meinung: Warum bin ich eigentlich immer und immer und immer wieder an diesem Buch vorbei gelaufen, ohne es zu kaufen? Wie oft hatte ich es in der Hand, habe wieder und wieder die ersten Seiten und den Klappentext gelesen und stand kurz davor, es zu kaufen, nur um es doch wieder zurück zu legen? Jetzt habe ich es endlich in Amsterdam gekauft - warum jetzt und da, kann ich gar nicht sagen - und habe es fast noch am gleichen Tag ausgelesen. Zugegeben, mit knapp 210 Seiten ist es auch nicht besonders dick, aber es ist mir lange nicht mehr passiert, dass mich ein Buch so gefesselt hat. Eigentlich müsste ich dafür sogar noch ein Extra-Sternchen vergeben. Aber nun gut... Der Erzählstil, den Boyne hier nutzt, ist absolut genial. Das Buch wird aus Brunos Sicht erzählt und entsprecht so der Sicht eines Neunjährigen. Ich schließe für einen Moment die Augen und erinnere mich an mich selbst in dem Alter. Auch ich hätte an Brunos Stelle wohl alles ähnlich gesehen. Er bekommt eigentlich alles mit, versteht aber natürlich nur wenig davon. Seine Eltern erklären ihm ebenfalls nicht alles und so muss er sich alles mehr oder weniger selbst verständlich machen. Und welches Kind könnte sich selbst in seiner Fantasie, eine Sache wie den Holocaust vorstellen? Dabei setzt Boyne geschickt Begriffe ein, die durch Brunos kindliches Verständnis vereinfacht sind. So ist z.B. nie von "dem Führer" die Rede, sondern von "the fury". "Auschwitz" ist bei Bruno "Out-With". So dauerte es zwar ein wenig, bis ich das verstanden habe, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ich das doch genial finde. Genau so läuft es auch bei den Gesprächen zwischen den beiden Jungen. Wäre Bruno ein Erwachsener, würde man seinen Charakter wohl hassen. Denn wenn Shmuel ihm von den Zuständen im Lager erzählt und wie er dorthin gekommen ist, findet Bruno sein eigenes Schicksal eigentlich immer viel schlimmer. Denn immerhin musste Shmuel ja kein so schönes großes Haus in Berlin zurücklassen und auch keine so tollen besten Freunde und er muss sich auch mit keiner so dämlichen älteren Schwester rumschlagen. Als Erwachsenen mit einem gewissen Verständnis für die politische Lage hätte man ihn also verachtet und für einen egoistischen Wichtigtuer gehalten. Da er aber nur ein kleiner Junge ist, der sich nicht einmal annähernd ein Bild von den Geschehnissen in seinem Heimatlang machen kann, wirkt diese Reaktion völlig natürlich. Es gibt nun einmal kaum Schlimmeres als seine blöde Schwester. Und so versteht Bruno auch tatsächlich erst Schritt für Schritt, wie schlecht es seinem neuen Freund wirklich geht. Ich glaube, das Buch ist eines der genialsten, die ich bisher über dieses komplexe Thema gelesen habe. Es geht hier natürlich um Nazis und Juden und die schlimmen Geschehnisse der Zeit, aber eben auch um eine innige Freundschaft, die sich trotz der mehr als widrigen Umstände entwickelt. Und natürlich auch um Kinder, die trotz allem eigentlich einfach nur Kinder sein wollen. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog unter http://rabbitholereading.blogspot.com

    Mehr
  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 18: "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler

    Ein Buch für Hanna

    DieBuchkolumnistin

    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.

    Mehr
    • 109
  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pajamas" von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Chris1985

    14. April 2011 um 11:24

    Ich kann über dieses Buch nicht viele Worte verlieren, der Schluss hat mich gefangen! Eine krasse Darstellung, fast ohne Gewalt, aber dadurch umso eindringlicher!
    Ein Stern Abzug für die an vielen Stellen zu kindliche Sprache, selbst in der Originalausgabe. Nichtsdestotrotz ein Buch mit großen Chancen zur Schullektüre zu werden und das ewige "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" abzulösen.

  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pyjamas. A Small Wonder of a Book..a Particular Historical Moment, One That Cannot Be Told Too Often. Guardian. 2007 Black Swan Edition." von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Julia^-^

    08. March 2011 um 18:22

    Bruno ist ein 9 Jähriger deutscher Junge aus Berlin. Als sein Vater zum Commandanten ernannt wird zieht er mit ihm, seiner Mutter und seiner 12 Jahre alten Schwester Gretel weg. Von seinem neuen Zimmer aus, sieht er eine "Farm", als er eines Tages auf Entdeckung geht, kommt er zum Zaun dieser "Farm", die sich als KZ herausstellt, was Bruno aber nicht weiß. Er trifft dort den jüdischen Jungen Shmuel, die beiden werden Freunde... John Boyne beschreibt in seinem Buch "The Boy In The Striped Pyjama" wie sich zwei Jungen anfreunden und wie sie eine in dieser Zeit unmögliche verbindung zwischen zwei Welten, getrennt durch einen Zaun aufbauen. Da ich das Buch auf englisch gelesen habe muss ich anders an die Sache herangehen. Soweit ich es beurteilen kann ist der Schreibstil recht gut, aber nicht mein Geschmack. Das Thema an sich ist interessant, aber die umsetzung ist wiederum nicht meins, deswegen gebe ich auch nur 2 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "The Boy in the Striped Pyjamas" von John Boyne

    The Boy in the Striped Pyjamas

    Zara

    17. January 2011 um 19:28

    Auch beim zweiten Mal Lesen gefällt mir das Buch immer noch genauso gut. :-) ----------------- 14.01.2011 Bruno wirkt oft sehr weltfremd, da er über die komplette Situation mit den Juden so gar nichts weiß. Das hat ihn für mich aber so sympatisch gemacht und hat das "unschuldige Kind" in den Vordergrund gerückt. Ohne etwas Böses zu wollen geht er durch die Welt und denkt, dass es jedem Menschen so geht wie ihm. Als er dann auf Shmuel trifft, zeigt sich, wie unterschiedlich zwei 9-jährige sein können. Der eine hat schon viel erlebt, der andere ist etwas naiv. Die Freundschaft zwischen den beiden, hat mir das Herz erwärmt. Ich habe sie richtig liebgewonnen. Ob die ganze Geschichte nun richtig recherchiert ist oder nicht, war mir egal. Die Story hat mich mitgerissen (gerade auf den letzten Seiten). Da hatte ich einen dicken Kloß zu Schlucken.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks