John Bradshaw

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Das Kind in uns

 (5)
Neu erschienen am 03.12.2018 als Taschenbuch bei Knaur MensSana Taschenbuch.

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Das Kind in uns

Das Kind in uns

 (5)
Erschienen am 03.12.2018
Hundeverstand

Hundeverstand

 (1)
Erschienen am 16.01.2013
Wenn Scham krank macht

Wenn Scham krank macht

 (1)
Erschienen am 01.11.2006
Familiengeheimnisse

Familiengeheimnisse

 (0)
Erschienen am 01.01.1997
Christmas Planner, 1 DVD

Christmas Planner, 1 DVD

 (0)
Erschienen am 02.10.2013
Familiengeheimnisse

Familiengeheimnisse

 (0)
Erschienen am 01.12.1999

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tob82s avatar

Rezension zu "Wenn Scham krank macht" von John Bradshaw

Kann nicht die erste Wahl zum Thema "Scham" sein
tob82vor 3 Jahren

"Wenn Scham krank macht" von John Bradshaw ist das erste Buch, das ich mir zum Thema "Scham" angesehen habe. Leider muss ich sagen, dass es keine gute Wahl war. Hauptproblem des Buches ist, dass ein roter Faden fast komplett fehlt. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Autor einfach alles, was für ihn auch nur im Entferntesten mit Scham zu tun hat, in das Buch aufgenommen hat. Dabei wurde für mich Quantität ganz klar vor Qualität gesetzt. Der Autor spricht zwar viele Themen an, aber einen richtig fundierten Einblick in das Thema "Scham" kann er meiner Meinung nach nicht geben. Desweiteren habe ich den Eindruck, dass er einfach auch nicht gut erklären kann. Vieles wird mir zu kompliziert dargestellt. Er führt viele neue Begriffe und Theorien ein, ohne sie wirklich im Detail zu erklären. Er springt zu viel von einer Facette zur nächsten (im Praxisteil, z.B., wird eine Übung und eine Theorie an die nächste gereiht, ohne das ganze wirklich zu verbinden. Vieles davon kann man dann leider sogar nur mit einem Therapeuten oder in einer Gruppe machen). Auch geht er nicht adäquat oder sogar gar nicht auf Abbildungen ein. Dann fällt extrem auf, dass er sich ständig wiederholt. Teilweise kommt man sich von bestimmten Phrasen fast schon bombardiert vor. Das hat mich auf die Dauer wirklich genervt. Dieser Stil führt dazu, dass sich kein abgerundetes Bild entwickeln kann und ich persönlich aus dem Buch nur sehr wenig (wenn überhaupt etwas) mitnehmen konnte.
Desweiteren fällt beim Lesen deutlich auf, dass der Autor von Haus aus eigentlich Theologe ist. Das Buch enthält viele christliche Gedankengänge. So widmet er z.B. einen großen Abschnitt dem 12-Punkte-Programm der Anonymen Alkoholiker, was sich für mich sehr abstrus anhört, auch wenn es vielen Leuten offenbar hilft. Vielleicht fehlen dem Autor (trotz des "Theorien-Rundumschlags" im Buch) auch Kenntnisse und Fähigkeiten, die man sich in einem Psychologiestudium aneignet. Für ihn steht die Scham so gut wie hinter jeder psychischen Störung und das ist sicherlich zu viel des guten.
Das Buch ist kein reines Sachbuch. Der Autor schreibt häufig auch über seine eigenen Probleme mit der Scham. Eigentlich finde ich es gut, wenn Autoren von Sachbüchern die Problematik auch persönlich kennen, aber hier funktioniert es nicht.
Das Buch hinterlässt den Eindruck, mehr Schein als Sein zu sein. Ich werde auch jeden Fall nach einem fundierteren Buch zum Thema "Scham" Ausschau halten.

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