Die Lawine (DuMont True Tales)

von John Branch 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Die Lawine (DuMont True Tales)
Bestellen bei:

Zu diesem Buch gibt es noch keine Kurzmeinung. Hilf anderen Lesern, in dem du das Buch bewertest und eine Kurzmeinung oder Rezension veröffentlichst.

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Lawine (DuMont True Tales)"

Neuschnee, blauer Himmel, eine kilometerlange, unberührte Abfahrt in einer der schönsten und wildesten Skiregionen der USA. Doch innerhalb weniger Sekunden verwandelt sich der Hang für eine Gruppe von 16 Skifahrern in eine rasende Falle aus Abermillionen Tonnen Schnee, die kein Erbarmen kennt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783770169740
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:DuMont Reiseverlag
Erscheinungsdatum:05.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor einem Jahr
    "Innerhalb weniger Sekunden verwandelt sich der Hang in eine rasende Falle …"

    Mehr als ein Dutzend Wagemutige versammeln sich an einem Hang zu einem "Freeski-Abenteuer". Neuschnee, blauer Himmel und eine der wildesten Abfahrten der USA – so sehen die Zutaten für dieses Erlebnis aus. Jedenfalls wenn man den Mitteilungen auf der Rückseite dieses Büchleins glaubt. Doch die Wahrheit ist eine ganz andere. Tatsächlich nämlich herrscht gerade wegen des Neuschnees akute Lawinengefahr. Und 16 Leute sind viel zu viel. Aber der Gruppendruck lässt bei denjenigen von ihnen, die die Gefahr ahnen, die Signale ungehört verhallen. Es wird schon gut gehen. Ist ja noch nie etwas passiert. Und außerdem sind echte Experten dabei. Wir sind gut ausgerüstet, selbst wenn etwas Schlimmes geschieht.

    So kann man sich Mut zusprechen, obwohl man sich eigentlich der Gefahr bewusst ist und den Irrsinn doch eigentlich nicht mehr mitmachen möchte. Es dauert nicht lange, und der Albtraum nimmt seinen Lauf. Wer am Anfang einer Lawine erwischt wird, hat kaum noch eine Chance. Die schiere Masse des Schnees, mitgeschleuderte Steine und Bäume können menschliche Körper zerfetzen.

    Diese 2012 entstandene Reportage von John Branch wurde später mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Den Opfern und Rettern dieser Katastrophe soll damit ein Denkmal gesetzt werden, heißt es am Ende des Buches. Man kann geteilter Meinung sein, ob das irgendetwas nutzen wird. Abgesehen davon, dass ich diese Reportage stellenweise recht langweilig fand, werden sich auch von ihr weitere Wahnsinnige nicht abhalten lassen, denn der gewöhnliche Zeitgenosse glaubt immer, dass Katastrophen stets nur die anderen ereilen. Selbst das Wort Katastrophe beschreibt eigentlich nicht, was wirklich passiert ist. In Wirklichkeit waren die Ereignisse recht vorhersehbar, weswegen man durchaus von einer Dummheit sprechen kann, wenn es darum geht, sich in einer solch großen Gruppe auf diesen rutschigen Hang zu begeben. Leider hat man bei Selbstüberschätzung und Respektlosigkeit vor den Kräften der Natur nicht selten keine Möglichkeit mehr, daraus zu lernen.

    Doch darauf geht der Autor nur am Rande ein. Er hält sich mit Kritik eher zurück und beschreibt recht langatmig auf vielen Seiten die Entwicklung bis zum Beginn des Lawinenabgangs, der mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Gruppe selbst ausgelöst wurde. Wie es sich anfühlt, Teil einer Lawine zu sein, und was den Opfern tatsächlich geschehen ist, liest man danach auf wenigen Seiten. Alles in allem kein besonderes Leseerlebnis.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    W
    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Eine spannende und wahre Geschichte.



    Eine neue Reihe mit dem Titel „True Tales“ , wahre Geschichten, bietet der Dumont Reiseverlag in diesem Sommer all jenen an, die gerne Abenteuer- und Reisegeschichten lesen, dabei aber keine großen Wälzer mögen sondern Spaß haben an einer kurzen, spannenden und vor allen Dingen  wahren Geschichte, die sie mitnimmt in die große weite Welt.

    In dem vorliegenden Band, wie alle anderen etwa 80 Seiten mit vielen Bilder und Fotografien umfassend, erzählt der Sportreporter der New York Times, John Branch, über ein dramatisches Skiunglück, bei dem am 19. Februar 20912 am Tunnel Creek eine riesige Lawine eine Gruppe von erfahrenen Skifahrern verschüttete. Nach sechs Monaten Recherchearbeit und zahllosen Gesprächen rekonstruierte John Branch  diesen Freeski-Albtraum und wurde für seinen in den USA 3,5 Millionen Mal verkauften Bericht darüber mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.
    Eine spannende und wahre Geschichte.








    Kommentieren0
    9
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks