John Brunner

 3.7 Sterne bei 130 Bewertungen
Autor von Der Schockwellenreiter, Schafe blicken auf. und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Brunner

Der britische Science-Fiction-Autor John Kilian Houston Brunner wurde 1934 in Oxfordshire geboren und starb am 25. August 1995 in Glasgow. Unter dem Pseudonym Gill Hunt veröffentlichte er 1951 seinen ersten Roman „Galactic Storm“. Sein preisgekrönter Roman „Stand on Zanzibar“, dt. „Morgenwelt“ gilt heute neben seinem 1975 erschienenen „The Shockwave Rider“, dt. „Schockwellenreiter“, als Klassiker der Science-Fiction.

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Cover des Buches Der Schockwellenreiter (ISBN: 9783453042636)

Der Schockwellenreiter

 (20)
Erschienen am 01.10.1997
Cover des Buches Schafe blicken auf. (ISBN: 9783453126640)

Schafe blicken auf.

 (16)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Morgenwelt (ISBN: 9783453161825)

Morgenwelt

 (9)
Erschienen am 01.01.2000
Cover des Buches Die Opfer der Nova (ISBN: 9783453062139)

Die Opfer der Nova

 (3)
Erschienen am 01.03.1997
Cover des Buches Spion Aus Der Zukunft, (ISBN: B0027TSXR4)

Spion Aus Der Zukunft,

 (2)
Erschienen am 01.01.1969
Cover des Buches Ein Stern kehrt zurück (ISBN: B002HQPKD2)

Ein Stern kehrt zurück

 (2)
Erschienen am 01.01.1972
Cover des Buches Schafe blicken auf (ISBN: 9783641100551)

Schafe blicken auf

 (2)
Erschienen am 27.11.2014
Cover des Buches Zeiten ohne Zahl (ISBN: B005C0YZ6S)

Zeiten ohne Zahl

 (1)
Erschienen am 01.01.1985

Neue Rezensionen zu John Brunner

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S

Rezension zu "Anderer Leute Kastanien. Kriminalroman." von John Brunner

Brrunner, John: Anderer Leute Kastanien
seoirse_siuineirvor einem Tag

Der Roman ist einer der wenigen Nicht-Science-Fiction von John Brunner. Entgegen der Verlagsbezeichnung "Kriminalroman" handelt es sich eher um einen Agententhriller. Brunner veröffentlichte den Roman 1969 unter dem Titel. "A Plague on Both Your Causes", die deutsche Übersetzung erschien 1974  im Rowohlt Taschenbuchverlag (rororo 2316) und stammt von Hubert Deymann.

Klappentext: "Max Curfew, westlich erzogener Neger aus Jamaica, wird von der britischen Regierung nach Milnia geschickt, der afrikanischen Kolonie, in der ein Putsch nach rhodesischem Vorbild droht - nur von schwarzer Seite. Als Neger unter Negern wird Curfew nicht auffallen...
Aber hier haben die diskreten Gentlemen in London gründlich daneben getippt.

Der Agent Max Curfew, der in jüngeren Jahren seine Ausbildung vom sowjetischen Geheimdienst erhalten hat, mittlerweile aber für britische Dienste tätig ist, wird in die fiktive afrikanische Kolonie Milnia geschickt, um den -möglicherweise gewaltsamen - Tod des Stammesführers  Adam Kabila zu untersuchen. Brunner verortet Milnia im südlichen Afrika. Auch wenn mehrmals die Verhältnisse in Rhodesien zum Vergleich herangezogen werden, ist klar, daß eigentlich dieser Staat gemeint ist. Entgegen des Klappentexts sind es nämlich nicht die Schwarzen, die sich von Großbritannien lossagen, sondern weiße Separatisten, die ein Apartheid-Regime nach südafrikanischem Vorbild anstreben. Curfew wird von deren Putsch überrascht und gerät in die Hände seines alten Feindes Pieter Grevelhoud, eines südafrikanischen Agenten, der den neuen Machthabern in Milnia zu Diensten ist.

Der Roman liest sich fünfzig Jahre nach seinem Erscheinen nur mit Mühe. Abgesehen von nicht mehr zeitgemäßen Ausdrücken wie "Neger" waren mir die Verhältnisse in den ehemaligen britischen Kolonien in Afrika und die Geschichte Rhodesiens nicht im Detail geläufig. Das Ende erscheint ziemlich unglaubwürdig, wenn Curfew zusammen mit einer Handvoll Krimineller, bewaffnet mit Pfeil und Bogen,loslegt, um die Putschisten zu stürzen.

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S

Rezension zu "Treibsand" von John Brunner

Brunner, John: Treibsand
seoirse_siuineirvor 2 Jahren

Klappentext: Eines Nachts wird bei Blickham in England eine junge Frau aufgegriffen. Sie ist nackt. Paul Fidler, der im nahe gelegenen Chent Hospital arbeitet, einer Klinik für geistig Behinderte, bringt sie dorthin vor einer aufgebrachten Menge in Sicherheit, weil sie angeblich grundlos einen Mann angegriffen und verletzt hat. Alle Nachforschungen, woher die junge Frau stammen könnte, bleiben erfolglos, denn sie kann sich nicht verständlich machen. Sie spricht eine Sprache, die selbst Linguisten, die man hinzuzieht, nicht identifizieren können. Paul Fidler, Psychologe, aber selbst ein psychisch etwas labiler Mensch, der zuweilen von Angstvorstellungen überwältigt wird, gewinnt das Vertrauen der geheimnisvollen Schönen und widmet ihr mehr und mehr Zeit, so dass ihn Kollegen und Personal bald verdächtigen, ein Verhältnis mit dieser Patientin zu haben. Die Verdächtigungen sind nicht ganz grundlos. Immer mehr verfällt Paul Fidler dieser faszinierenden Frau und verliert allmählich den festen Boden unter den Füßen. Es gelingt ihm, sie seine Sprache zu lehren und sich mit ihr zu verständigen. Und als er die schreckliche Wahrheit ihrer Herkunft erfährt, ist es für ihn zu spät, noch ans rettende Ufer zurückzukehren.

John Brunner verfaßte den Roman 1967 unter dem Titel "Quicksand". Die deutsche Übersetzung stammt von Horst Pukallus und erschien 1982 im Heyne - Verlag.
Brunner verschenkt bei dem eigentlich interessanten Thema über eine Person, die - ähnlich wie Kaspar Hauser - "aus der Zeit gefallen" zu sein scheint, Einiges. Zu lange hält er sich mit den (Ehe-)Problemen des Protagonisten Paul Fidler auf. Erst auf den letzten 10, 20 Seiten, auf denen Brunner die Auflösung des Rätsels liefert, wird die Geschichte interessant. Meiner Meinung nach hätte er aus der Geschichte mehr herausholen können.
Daß Homosexualität als zu behandelnde Krankheit beschrieben wird, ist wohl dem Zeitgeist der 1960er geschuldet, in der homosexuelle Handlungen noch strafbar waren.

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S

Rezension zu "Der ganze Mensch" von John Brunner

Brunner, John: Der ganze Mensch
seoirse_siuineirvor 2 Jahren

Die Originalausgabe erschien 1964 in den USA unter dem Tiel "The Whole Man", in Großbritannien unter "Telepathist". Das Buch war 1965 für den "Hugo Award" nominiert. In Deutschland erschien der Roman erstmals 1966 bei Goldmann unter dem Titel "Beherrscher der Träume", diese Übersetzung stammt von Toni Westermayr. 1978 brachte Heyne den Roman unter dem Titel "Der ganze Mensch" in der Übersetzung von René Mahlow nochmals heraus.

Brunner verabschiedet sich hier von den Space-Operas der 50er und frühen 60er Jahren. Ähnlich wie in "Dreaming Earth" (Träumende Erde) aus dem Jahr 1963 spielt die Geschichte in einer nicht exakt bestimmten näheren Zukunft in einer Welt, in der die UNO im Wesentlichen die Kontrolle ausübt.
Größere Teile des Romans spielen sich in der Gedankenwelt der Telepathen ab - der Weltraum als klassischer Schauplatz der Science-Fiction-Literatur wird hier durch die Psyche des Menschen ersetzt.

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John Brunner wurde am 24. September 1934 in Preston Crownmarsh (Großbritannien) geboren.

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