John Brunner

 3.7 Sterne bei 127 Bewertungen
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Lebenslauf von John Brunner

Der britische Science-Fiction-Autor John Kilian Houston Brunner wurde 1934 in Oxfordshire geboren und starb am 25. August 1995 in Glasgow. Unter dem Pseudonym Gill Hunt veröffentlichte er 1951 seinen ersten Roman „Galactic Storm“. Sein preisgekrönter Roman „Stand on Zanzibar“, dt. „Morgenwelt“ gilt heute neben seinem 1975 erschienenen „The Shockwave Rider“, dt. „Schockwellenreiter“, als Klassiker der Science-Fiction.

Alle Bücher von John Brunner

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Der Schockwellenreiter

Der Schockwellenreiter

 (19)
Erschienen am 01.10.1997
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 (15)
Erschienen am 01.01.1997
Morgenwelt

Morgenwelt

 (9)
Erschienen am 01.01.2000
Die Opfer der Nova

Die Opfer der Nova

 (3)
Erschienen am 01.03.1997
Ein Stern kehrt zurück

Ein Stern kehrt zurück

 (2)
Erschienen am 01.01.1972
Spion Aus Der Zukunft,

Spion Aus Der Zukunft,

 (2)
Erschienen am 01.01.1969
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 (2)
Erschienen am 27.11.2014
Zeiten ohne Zahl

Zeiten ohne Zahl

 (1)
Erschienen am 01.01.1985

Neue Rezensionen zu John Brunner

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S

Rezension zu "Treibsand" von John Brunner

Brunner, John: Treibsand
seoirse_siuineirvor 4 Monaten

Klappentext: Eines Nachts wird bei Blickham in England eine junge Frau aufgegriffen. Sie ist nackt. Paul Fidler, der im nahe gelegenen Chent Hospital arbeitet, einer Klinik für geistig Behinderte, bringt sie dorthin vor einer aufgebrachten Menge in Sicherheit, weil sie angeblich grundlos einen Mann angegriffen und verletzt hat. Alle Nachforschungen, woher die junge Frau stammen könnte, bleiben erfolglos, denn sie kann sich nicht verständlich machen. Sie spricht eine Sprache, die selbst Linguisten, die man hinzuzieht, nicht identifizieren können. Paul Fidler, Psychologe, aber selbst ein psychisch etwas labiler Mensch, der zuweilen von Angstvorstellungen überwältigt wird, gewinnt das Vertrauen der geheimnisvollen Schönen und widmet ihr mehr und mehr Zeit, so dass ihn Kollegen und Personal bald verdächtigen, ein Verhältnis mit dieser Patientin zu haben. Die Verdächtigungen sind nicht ganz grundlos. Immer mehr verfällt Paul Fidler dieser faszinierenden Frau und verliert allmählich den festen Boden unter den Füßen. Es gelingt ihm, sie seine Sprache zu lehren und sich mit ihr zu verständigen. Und als er die schreckliche Wahrheit ihrer Herkunft erfährt, ist es für ihn zu spät, noch ans rettende Ufer zurückzukehren.

John Brunner verfaßte den Roman 1967 unter dem Titel "Quicksand". Die deutsche Übersetzung stammt von Horst Pukallus und erschien 1982 im Heyne - Verlag.
Brunner verschenkt bei dem eigentlich interessanten Thema über eine Person, die - ähnlich wie Kaspar Hauser - "aus der Zeit gefallen" zu sein scheint, Einiges. Zu lange hält er sich mit den (Ehe-)Problemen des Protagonisten Paul Fidler auf. Erst auf den letzten 10, 20 Seiten, auf denen Brunner die Auflösung des Rätsels liefert, wird die Geschichte interessant. Meiner Meinung nach hätte er aus der Geschichte mehr herausholen können.
Daß Homosexualität als zu behandelnde Krankheit beschrieben wird, ist wohl dem Zeitgeist der 1960er geschuldet, in der homosexuelle Handlungen noch strafbar waren.

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S

Rezension zu "Der ganze Mensch" von John Brunner

Brunner, John: Der ganze Mensch
seoirse_siuineirvor 5 Monaten

Die Originalausgabe erschien 1964 in den USA unter dem Tiel "The Whole Man", in Großbritannien unter "Telepathist". Das Buch war 1965 für den "Hugo Award" nominiert. In Deutschland erschien der Roman erstmals 1966 bei Goldmann unter dem Titel "Beherrscher der Träume", diese Übersetzung stammt von Toni Westermayr. 1978 brachte Heyne den Roman unter dem Titel "Der ganze Mensch" in der Übersetzung von René Mahlow nochmals heraus.

Brunner verabschiedet sich hier von den Space-Operas der 50er und frühen 60er Jahren. Ähnlich wie in "Dreaming Earth" (Träumende Erde) aus dem Jahr 1963 spielt die Geschichte in einer nicht exakt bestimmten näheren Zukunft in einer Welt, in der die UNO im Wesentlichen die Kontrolle ausübt.
Größere Teile des Romans spielen sich in der Gedankenwelt der Telepathen ab - der Weltraum als klassischer Schauplatz der Science-Fiction-Literatur wird hier durch die Psyche des Menschen ersetzt.

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S

Rezension zu "Heyne Bücher Nr. 3268 Im Zeichen des Mars" von John Brunner

Brunner, John: Im Zeichen des Mars
seoirse_siuineirvor 6 Monaten

Die Originalausgabe "Born under Mars" veröffentlichte Brunner 1967. Die deutsche Übersetzung, die 1971 im Heyne-Verlag erschien stammt von Walter Brumm.
Klappentext: Die Menschen, die sich an die Besiedelung fremder Welten machten, flogen in zwei Richtungen von der Erde ab – nach Centaurus und seinen Nachbarsternen in der südlichen Hemisphäre und nach Ursa Major und den Konstellationen um den Polarstern. Jahrzehnte vergingen, und es stellte sich heraus, dass die Nachkommen der Sternenfahrer sich zu zwei völlig verschiedenartigen, antagonistischen Menschentypen zu entwickeln begannen. Für Ray Mallin, der in der armseligen Kolonie auf Mars, dem unwirtlichen Nachbarplaneten der Erde, geboren war, besaß weder die Zivilisation der anarchischen »Bären« von Ursa Major noch die der autokratischen »Zentauren« genug Anziehungskraft, um seine Loyalität zu gewinnen. Er tat seine Arbeit als Raumschiffsingenieur für beide Seiten. Doch als Geheimagenten galaktischer Mächte ihn plötzlich nach seiner letzten Sternenreise zu befragen begannen, ahnte er die Zusammenhänge – und er begriff, dass sein Heimatplanet die Möglichkeit bot, die beiden verfeindeten Zweige der Menschheit wieder zusammenzuführen...

Der Klappentext verspricht mehr, als der kurze Roman (128 Seiten) hält. Wie in anderen Werken auch (z.B. "Manshape" - dt.: "Sonnenbrücke") beschreibt Brunner, die unterschiedliche Entwicklung der Menschheit in verschiedenen Gesellschaften, ohne allerdings darauf einzugehen, warum sich die "Bären" eher in eine hedonistische, die "Zentauren" in eine autokratische Gesellschaft entwickelt haben. Wie letztlich die Rettung durch ein neugeborenes Kind erfolgen soll, erschließt sich mir nicht - es klingt fast wie eine Anleihe an den "Kwisatz-Haderach" aus dem wenige Jahre zuvor veröffentlichten "Wüstenplaneten" von Frank Herbert.

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John Brunner wurde am 24. September 1934 in Preston Crownmarsh (Großbritannien) geboren.

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