John Brunner Labyrinth der Sterne

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Inhaltsangabe zu „Labyrinth der Sterne“ von John Brunner

Für mich ein sehr kurzweiliges und trotz immer wechselnder Besucher ein erstaunlich abwechslungsreiches Buch. Für Fans der Classic SciFi.

— LuckyStarr
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  • Es fliegt und fliegt und fliegt...

    Labyrinth der Sterne

    LuckyStarr

    01. June 2015 um 09:12

    Das Schiff...Es wurde von Menschen erschaffen, um unseren Spiralarm zu besiedeln. Über 600 Welten hat es besiedelt und besucht, gemäss seiner Programmierung, alle Welten immer wieder in einer endlosen Schlaufe. Das Schiff ist gigantisch, es hat auch ein Eigenleben: es ist sich seiner bewusst, beginnt, Humor zu durchschauen und zu entwickeln und nimmt immer wieder "Menschen" mit, die auf dem jeweiligen Planeten gerade an Leib und Leben bedroht sind. Diejenigen, die aufgenommen werden, können auch nein sagen. Da aber alle Kolonisten von "dem Schiff aller Schiffe" wissen (auch wissen, dass es zurück kommt, nur nicht wann), sagt fast niemand nein. Etwas ist spannend: das Schiff ist defekt und kann seine Reisen nicht aktiv beeinflussen. Es landet immer in einer neuen Zeit, manchmal weit in der Zukunft, manchmal nah. Dadurch ist das Schiff verwirrt, denn es weiss viele Dinge der Zukunft, jedoch nicht, wann diese Dinge passieren. "Ich weiss, was passiert. Oder werde ich es wissen?". Für mich interessant. Ich gehe nicht zu stark auf die einzelnen Charaktere ein: Immer wieder werden kurze Geschichten auf einem Planeten erzählt. Manchmal tragisch, manchmal politisch und manchmal einfach kurzweilig. Erstaunlicherweise gelingt es Brunner, die erfundenen Planeten und deren Bevölkerung so interessant zu schildern, dass es nicht langweilig wird. Es reist von Planet zu Planet und dringt, um die riesigen Distanzen zu überwinden, in den tachyonischen Raum ein. Ein Ort wo Zeit nicht existiert und Menschen daher ein Trauma davon tragen würden. Darum gibt's auch immer artig Essen bevor sie schlafen geschickt werden. Viele der Welten sind sehr lebensfeindlich, auf vielen konnte sich der Mensch nicht durchsetzen. Auf wenigen waren sie erfolgreich, besonders die Schiffsbauer, die ihre Raumschiffe selber nicht nutzen, sondern diese verpachten. Im Gegenzug erwarten wissen über andere Planeten. Ich bin kein guter Rezensionsschreiber, jedoch kann ich sagen: es liest sich sehr flüssig und es entsteht keine Lücke oder ein Logikloch. Im Gegenteil: ich wünschte mir eine Fortsetzung. Für mich ein wenig klassische SciFi, aber mit dem Wissen aus den 90ern. Erstaunlicherweise wirkt nichts doof oder sinnlos, ich erwischte mich einige Male dabei, dass ich das Gefühl hatte, etwas  wahres zu lesen ;-) Möge die Galaxis mit euch sein. Lucky Starr

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