John Brunner Morgenwelt

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Inhaltsangabe zu „Morgenwelt“ von John Brunner

<i>Stand on Zanzibar</i> heißt dieser Roman im Original, und spielt damit auf die Anzahl der Menschen an, die auf den wenigen Quadratmeilen der kleinen Insel Sansibar stehen könnten, würde man sie dicht gedrängt nebeneinander packen. Am Anfang des Buches passt noch die gesamte Menschheit darauf, in der Mitte stehen die ersten Menschen bereits bis zu den Knöcheln im Wasser, am Schluss immerhin bis über die Knie.<p> Damit ist eines der Hauptthemen von <i>Morgenwelt</i> vorweggenommen: der scheinbar unaufhaltsame Wachstum der Menschheit, gemeinhin auch "Überbevölkerung" genannt. Doch Brunner verortet seine bedrohlichen Menschenmasse nicht in Afrika oder Asien, sondern im heimatlichen Nordamerika, wo das Leben -- beispielsweise unter dem künstlichen Himmel von Manhatten -- unerträglich geworden ist. Nur noch ein kleine Elite kann es sich erlauben, die Segnungen der modernen Technik zu genießen. Der Rest konsumiert Werbung und drittklassige Produkte aus der Retorte; und hofft darauf, die genetischen Voraussetzungen zu besitzen, um zumindest ein Kind zeugen zu dürfen.<p> Nicht nur Brunners Weltsicht ist radikal, auch seine Erzählweise ist mehr als ungewöhnlich. Neben den ineinander verschachtelten Handlungssträngen stehen Werbeeinblendungen, Zitate aus Zeitungen und Momentaufnahmen zufällig herausgegriffener Personen. Was im ersten Augenblick fast ohne Zusammenhang scheint, wächst Seite um Seite zu einer Gesamtschau der Menschheit im 21. Jahrhundert. Dabei bleibt die Handlung mit all ihren Details durchgehend spannend.<p> Den Begriff "Meisterwerk" sollte man sparsam verwenden. <i>Morgenwelt</i> aus dem Jahr 1968 hat diese Bezeichnung sicher verdient und gehört zusammen mit dem Roman <i>Schafe blicken auf</i>, den Brunner vier Jahre später geschrieben hat, zu den beeindruckendsten Büchern, die die Gattung Science Fiction hervorgebracht hat -- zeitlos und seiner Zeit voraus. --<i>Felix Darwin</i>

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  • Rezension zu "Morgenwelt" von John Brunner

    Morgenwelt

    rallus

    02. March 2010 um 16:08

    Ein schon gestalterisch auseinandergenommenes Buch, voll mit Zitaten Werbeeinbelndungen und keinem Handlungsstrang - nein es sind viele Geschichten die erzählt werden um den Leser eine überbevölkerte Welt zu schilödern, in der die Hoffnung rar ist und die Menschen mit dem wenigen auskommen müssen was da ist. Düstere Dystopie von einem der "soziologischen" Science Fiction Autoren.

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