Zeiten ohne Zahl

von John Brunner 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Zeiten ohne Zahl
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Inhaltsangabe zu "Zeiten ohne Zahl"

" Die spanische Armada hat die englische Flotte geschlagen, Philipp II. hat England in den der Kirche zurückgeführt und die Insel zu einer unbedeutenden Provinz des spanischen Weltreichs gemacht. Ein weiterer Unterschied zu unserer Welt bestimmt diese bizarre Parallelwelt : Man hat die Zeitmaschine erfunden. Die Gesellschaft der Zeitenkunde ist fest in jesuitischer Hand, und mit Argusaugen bewacht man jegliche Aktivität entlang der Zeitlinie unter Aufsicht des Indianers Roter Bär. Da tauchen gestohlene Artefakte aus der Vergangenheit auf, die auf unerlaubte Aktivitäten hindeuten ..... " Verlagstext U4

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B005C0YZ6S
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Sonstige Formate
Umfang:235 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:01.01.1985

Rezensionen und Bewertungen

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    seoirse_siuineirvor 4 Monaten
    Brunner, John: Zeiten ohne Zahl

    Die drei Teile erschienen ursprünglich 1962 in "Science Fiction Adventures" und wurden 1974 für die Buchversion grundlegend überarbeitet. Es handelt sich hier nicht um drei Kurzgeschichten sondern um drei Kapitel eines in sich geschlossenen Romans.
    Die Geschichte spielt in einer Parallelwelt, in der im Unterschied zu der unsrigen die spanische Armada 1588 England besiegen konnte. Dadurch konnte England niemals zur dominierenden See- und Kolonialmacht werden, und auch die Industrielle Revolution hat nicht stattgefunden. Spanien beherrscht die gesamte westliche Welt, Amerika ist eine spanische Kolonie. Es gibt in dieser Welt keine Flugzeuge, Automobile oder dergleichen - dafür wurde allerdings die Möglichkeit der Zeitreise in die Vergangenheit entdeckt. Die "Geselschaft für Zeitenkunde" wird vom Jesuitenorden kontrolliert, wie überhaupt der Einfluß der römisch-katholischen Kirche sehr stark ist. In den ersten beiden Kapiteln wird beschrieben, wie der Protogonist, Don Miguel Navarro, unerlaubte Eingriffe in die Zeit gerade noch korrigieren kann. Im dritten Kapitel geht es darum, wie der Lauf der Geschichte - in der Parallelwelt - geändert werden könnte, wenn 1588 nicht Spanien, sondern England gesiegt hätte.

    Der Roman ist sehr unterhaltsam. Brunner schildert anschaulich, wie eine Gesellschaft Ende des 20. Jahrhunderts hätte aussehen können, die nicht auf Erfindungen wie Dampfmaschine und dergleichen zurückgreifen konnte. Um bestimmte Lösungsansätze von vornherein auszuschließen, gibt er durchaus "plausible" Erklärungen, warum z.B. eine Reise in die Zukunft nicht möglich ist. Wie im dritten Kapitel versucht wird, ein zukünftiges Ereignis zu beeinflussen, wird man später auf sehr ähnliche Art und Weise in den "Terminator" - Filmen wiederfinden.

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