John Buchan

 3.1 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Die neununddreißig Stufen, The Thirty-Nine Steps und weiteren Büchern.

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Die neununddreißig Stufen

Die neununddreißig Stufen

 (8)
Erschienen am 22.12.2009
Mister Standfast oder Im Westen was Neues

Mister Standfast oder Im Westen was Neues

 (2)
Erschienen am 01.06.1993
Grünmantel

Grünmantel

 (2)
Erschienen am 01.04.1994
Der Übermensch

Der Übermensch

 (0)
Erschienen am 07.11.2014
The Thirty-Nine Steps

The Thirty-Nine Steps

 (5)
Erschienen am 30.12.2011
The 39 Steps

The 39 Steps

 (2)
Erschienen am 01.09.2011
The Four Adventures of Richard Hannay

The Four Adventures of Richard Hannay

 (1)
Erschienen am 01.12.1994
Die drei Geiseln

Die drei Geiseln

 (1)
Erschienen am 01.01.1899

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Rezension zu "The Thirty-Nine Steps. Die neununddreißig Stufen, englische Ausgabe" von John Buchan

Altmodischer Thriller
Karin_Kehrervor 4 Jahren

Richard Hannay, nach Jahren als Mineningenieur in Südafrika nach England zurückgekehrt, findet in seiner Wohnung seinen Nachbarn erstochen auf. Zuvor hatte ihm der Mann noch eine wilde Spionage- und Verschwörungstheorie unterbreitet. Geheime Daten sollen nach Deutschland geschmuggelt werden, um einen Krieg vorzubereiten. 
Hannay wird sowohl von Polizei als auch von finsteren Typen gejagt, flieht nach Schottland und kommt dem Geheimnis der "Neununddreißig Stufen" auf die Spur. 

Der Plot dieser Story - vor dem Hintergrund des drohenden Zweiten Weltkriegs verfasst - lässt ahnen, wie groß damals die Angst vor Spionage und Geheimorganisationen war. Allerdings wirkt er auch ziemlich antiquiert und man würde ihn heutzutage nicht mehr als "shocker" bezeichnen, wie das der Autor damals selbst tat. 
Das schottische Lokalkolorit samt schwer verständlichem Dialekt wird sehr anschaulich dargestellt, ebenso die Unbilden von Hannays Flucht in Zeiten ohne Handy und Computer. 
Dass er zur richtigen Zeit immer die richtigen Fähigkeiten hervorkramt, um seinen Feinden zu entkommen, wirkt manchmal ein wenig aufgesetzt. Der anfangs gelangweilte Held entwickelt sich zum Tausendsassa, der auch mit Sprengstoff umgehen kann, knifflige Rätsel löst und Geheimschriften entziffert. 
Das englische Original ist mit Ausnahme des kräftigen schottischen Dialekts einigermaßen leicht zu lesen.
Alfred Hitchcocks Verfilmung aus dem Jahr 1935 brachte durch die Zugabe einer weiblichen Nebenfigur etwas Pfeffer in die Story, ist aber natürlich auch mittlerweile eher gemütlicher Krimi als Thriller. 

Fazit: Etwas antiquierte Unterhaltung mit zum Teil interessanter Atmosphäre. 

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Rezension zu "Die neununddreißig Stufen" von John Buchan

Rezension zu "Die neununddreißig Stufen" von John Buchan
TheRavenkingvor 8 Jahren

Nach zwanzig Jahren in Afrika kehrt Richard Hannay in seine Heimat England zurück. Eigentlich hat er vor, sich dort niederzulassen, aber die graue Großstadt London beginnt ihn unsäglich zu langweilen. Obwohl er finanziell ausgesorgt hat, bietet ihm die zivilisierte Welt wenig Unterhaltungsmöglichkeiten. Als er schon mit dem Gedanken spielt wieder in die Wildnis zurückzukehren, bittet ihn sein Wohnungsnachbar um Hilfe. Der Fremde eröffnet ihm, dass er als amerikanischer Agent einer gefährlichen politischen Verschwörung auf der Spur ist. Es ist der Vorabend des Ersten Weltkrieges und die politische Situation in Europa ist äußerst angespannt. Finstere Mächte bereiten einen Krieg vor bei dem Großbritannien und seine Verbündete überrollt werden sollen. Zunächst reagiert Hannay mit einer Prise gesundem Skeptizimus, doch als der Mann wenig später tot aufgefunden wird und die Schuld auf ihn selbst fällt, ist er gezwungen die Flucht zu ergreifen. Mit Hilfe des Notizbuches, dass ihm der Tote hinterlassen hat versucht er die Verschwörer zu entlarven. Von der Polizei und seinen Feinden gejagt flieht er nach Schottland.
Überall trifft Hannay auf Menschen, die bereit sind ihm zu helfen. Sie versorgen ihn mit Nahrung und Kleidung und unterstützen ihn, als es darum geht seine Verfolger in die Irre zu führen. Seine Gegner, die sich "Der Schwarze Stein" nennen verfügen über gewaltige Ressourcen und mehrmals gelingt es ihm nur um Haaresbreite zu entkommen.
Am Ende lüftet sich das Geheimnis um die 39 Stufen bei einem Showdown an der britischen Küste.
Dieses Buch soll einer der ersten Agententhriller gewesen sein, und als Wegbereiter eines ganzen Genres besitzt es sicherlich einen gewissen historischen Wert. John Buchan war zwar einige Zeit lang Chef des britischen Geheimdientes, mit Realismus hat sein Roman trotzdem wenig zu tun. Es hat mehr mit James Bond als John Le Carré gemein.
Richard Hannay ist ein etwas eindimensionaler Held, was aber vermutlich den Gepflogenheiten der damaligen Zeit entspricht. Der glühende Patriotismus und stellenweise auftauchende rassistische Bemerkungen gehörten damals offensichtlich ebenso zur Norm. Aber bevor man sich wirklich über das Buch ärgern könnte ist es schon zu Ende (mit seinen sehr kurzen Kapiteln lässt es sich bequem an einem Nachmittag lesen). Zumal man das Ganze ohnehin nicht zu ernst nehmen sollte, schließlich handelt es sich in erster Linie um einen Unterhaltungsroman.
Fazit: Die 39 Stufen ist eine altmodische Abenteuergeschichte mit einem Schuss Spionagethriller. Für heutige Verhältnisse unspektakulär, aber nicht ohne einen gewissen Charme.

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