John Buchan Die neununddreißig Stufen

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Inhaltsangabe zu „Die neununddreißig Stufen“ von John Buchan

Seit drei Monaten weilt Richard Hannay in London. Da läuft ihm Franklin P. Scudder über den Weg, ein amerikanischer Agent, der ihn um Hilfe bittet und ihm eine völlig verrückte Geschichte erzählt. Als Hannay noch abwägt, wieviel er davon für bare Münze nehmen kann, findet er seinen Gast – tot, mit einem Messer auf den Fußboden genagelt.

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  • Rezension zu "Die neununddreißig Stufen" von John Buchan

    Die neununddreißig Stufen
    TheRavenking

    TheRavenking

    17. October 2010 um 15:54

    Nach zwanzig Jahren in Afrika kehrt Richard Hannay in seine Heimat England zurück. Eigentlich hat er vor, sich dort niederzulassen, aber die graue Großstadt London beginnt ihn unsäglich zu langweilen. Obwohl er finanziell ausgesorgt hat, bietet ihm die zivilisierte Welt wenig Unterhaltungsmöglichkeiten. Als er schon mit dem Gedanken spielt wieder in die Wildnis zurückzukehren, bittet ihn sein Wohnungsnachbar um Hilfe. Der Fremde eröffnet ihm, dass er als amerikanischer Agent einer gefährlichen politischen Verschwörung auf der Spur ist. Es ist der Vorabend des Ersten Weltkrieges und die politische Situation in Europa ist äußerst angespannt. Finstere Mächte bereiten einen Krieg vor bei dem Großbritannien und seine Verbündete überrollt werden sollen. Zunächst reagiert Hannay mit einer Prise gesundem Skeptizimus, doch als der Mann wenig später tot aufgefunden wird und die Schuld auf ihn selbst fällt, ist er gezwungen die Flucht zu ergreifen. Mit Hilfe des Notizbuches, dass ihm der Tote hinterlassen hat versucht er die Verschwörer zu entlarven. Von der Polizei und seinen Feinden gejagt flieht er nach Schottland. Überall trifft Hannay auf Menschen, die bereit sind ihm zu helfen. Sie versorgen ihn mit Nahrung und Kleidung und unterstützen ihn, als es darum geht seine Verfolger in die Irre zu führen. Seine Gegner, die sich "Der Schwarze Stein" nennen verfügen über gewaltige Ressourcen und mehrmals gelingt es ihm nur um Haaresbreite zu entkommen. Am Ende lüftet sich das Geheimnis um die 39 Stufen bei einem Showdown an der britischen Küste. Dieses Buch soll einer der ersten Agententhriller gewesen sein, und als Wegbereiter eines ganzen Genres besitzt es sicherlich einen gewissen historischen Wert. John Buchan war zwar einige Zeit lang Chef des britischen Geheimdientes, mit Realismus hat sein Roman trotzdem wenig zu tun. Es hat mehr mit James Bond als John Le Carré gemein. Richard Hannay ist ein etwas eindimensionaler Held, was aber vermutlich den Gepflogenheiten der damaligen Zeit entspricht. Der glühende Patriotismus und stellenweise auftauchende rassistische Bemerkungen gehörten damals offensichtlich ebenso zur Norm. Aber bevor man sich wirklich über das Buch ärgern könnte ist es schon zu Ende (mit seinen sehr kurzen Kapiteln lässt es sich bequem an einem Nachmittag lesen). Zumal man das Ganze ohnehin nicht zu ernst nehmen sollte, schließlich handelt es sich in erster Linie um einen Unterhaltungsroman. Fazit: Die 39 Stufen ist eine altmodische Abenteuergeschichte mit einem Schuss Spionagethriller. Für heutige Verhältnisse unspektakulär, aber nicht ohne einen gewissen Charme.

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