John Burley Unschuld des Todes

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(1)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Unschuld des Todes“ von John Burley

Ben Stevenson lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in einem beschaulichen Städtchen in der Nähe von Detroit. Eines Tages bekommt die Idylle Risse, als ein Jugendlicher in einem Waldstück brutal überfallen und ermordet wird. Die ganze Stadt ist in Aufruhr, und eine fieberhafte Suche nach dem Täter beginnt - doch alle Spuren enden im Nichts. Da wird abermals ein Mädchen angegriffen. Sie überlebt. Aber was die Ermittlungen dann ans Tageslicht bringen, ist schlimmer als jeder Albtraum ...

Ein spannender Thriller mit viel medizinischem Wissen angereichert.

— baronessa

Ein gutes Buch mit einigen Längen, aber einem tollen Ende!

— Zroyas_Papiergefluester

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Porzellanmädchen

Und wieder ein tolles Buch von einem meiner Lieblingsautoren. Sehr gruselig. Konnte es nicht aus den Händen legen.

romanasylvia

Dunkel Land

Interessante Ansätze, eine gute Idee, welche aber meiner Meinung nach nicht gut genug umgesetzt wurde. Konnte mich nicht so ganz überzeugen

Ladybella911

Geister der Nacht

Spannung greifbar, tolle Story

Anni59

Flugangst 7A

Super spannend und einfach nur klasse! Mal wieder ein richtig toller Thriller von Sebastian Fitzek! Absolut zu empfehlen!

CorniHolmes

Untiefen

Eine mutige, unbeirrbare Heldin und eine mutige, unbeirrbare Schreibweise ergänzen sich zu einem außergewöhnlichen Debüt.

RubyKairo

In tiefen Schluchten

Leider ein enttäuschender Auftakt

Ginger1986

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein beschauliches Städtchen und ein eiskalter Killer

    Unschuld des Todes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2014 um 17:08

    Klappentext: Wenn der Vorhang fällt Wintersville, Ohio. Eine beschauliche Kleinstadt, in der das Leben wenig Aufregung verspricht ... doch plötzlich bekommt diese Idylle Risse, als ein Jugendlicher grausam ermordet und verstümmelt wird. Ben Stevenson, der örtliche Pathologe, ist erschüttert, mit welcher Unmenschlichkeit das Verbrechen verübt wurde. Zusammen mit der Polizei versucht er den Täter schnell zu überführen - denn niemand weiß, wann der Mörder wieder zuschlagen könnte. Da wird erneut ein Mädchen angegriffen - und es überlebt. Doch was die Ermittlungen dann ans Tageslicht bringen, ist schlimmer als jeder Albtraum ... Handlung: Ben Stevenson - Ehemann, Familienvater - und örtlicher Pathologe wird die Aufgabe zuteil den verstümmelten Leichnam eines Jugendlichen zu untersuchen. Die Verletzungen sind grausam und lassen selbst den erfahrenen Arzt Albträume bekommen. Selbst nach Wochen des intensiven Suchens kann der Täter nicht ausfindig gemacht werden. Dann wird ein Mädchen überfallen, es überlebt schwerverletzt und kämpft sich mit eisernen Willen ins Leben zurück. Wieder vergehen Wochen. Dann findet Ben im Schnee eine abgetrennte Hand. Das Problem, Schnee liegt und die restliche Leiche wird erst einige Zeit später gefunden. Wieder sind grausame Verstümmelungen die Merkmale. Wie es scheint verlaufen auch hier die Ermittlungen im Sande, dann fällt einem jungen Detektiv etwas auf. Die Sache nimmt seinen Lauf und fortan steht die Welt wie Ben sie gekannt hat auf dem Kopf.... Titel: Passt. Cover: Das Cover passt gut zur Geschichte und symbolisiert mit der Hand im Vordergrund die erste heiße Spur in den Ermittlungen. Fazit: "Unschuld des Todes" von John Burley ist einer der besten Thriller die ich bisher gelesen habe. Der Autor hat einen sehr guten verständlichen Schreib- und Erzählstil. Die Geschichte selbst lässt einem den Schauder über den Rücken jagen. Auf den letzten paar Seiten wird der Leser aufgeklärt und der Täter offenbart. Glaubt mir liebe Leser, ihr könnt es am Anfang gar nicht glauben wer es ist. Mit diesem Protagonisten als Mörder hätte ich nie gerechnet. Auch bekommen manche Sätze in dem Buch eine ganz andere Bedeutung, wenn man weiß wer der Täter ist. Deswegen passt „Unschuld des Todes auch so gut“ Ein angesehener Bürger des beschaulichen Städtchens, wird zum eiskalten Killer. Aber mehr verrate ich natürlich nicht. Jedem Leser der gerne gute Thriller liest, kann ich dieses Buch empfehlen. 5 von 5 Sternen von mir.

    Mehr
  • Wegsehen macht schuldig

    Unschuld des Todes

    baronessa

    14. June 2014 um 13:02

    „Beim nächsten Mal mache ich es besser, verspricht er dem Etwas, das hinter dem Vorhang lebt. Doch als er sich dem Etwas zuwendet, ist es verschwunden. Der Vorhang ist wieder einmal zugezogen.“ Das Etwas lässt nicht locker und er muss wieder töten.   Ben Stevenson ist schockiert, als er die verstümmelte Leiche eines Jugendlichen in die Pathologie bekommt. Er lässt nichts unversucht, um der Polizei zu helfen. Nicht nur er hat um seine Kinder Angst, sondern die ganze Stadt. Als ein schwer verletztes Mädchen gefunden wird, das diesen Angriff überlebt hat, kümmert sich ausgerechnet sein Sohn liebevoll um dieses Mädchen. Seine Frau Susan ist davon nicht begeistert. Die Polizei versucht den Täter zu fassen, doch der nächste Mord ist schon geschehen. Durch Zufall entdecken sie ein Tatmerkmal und kommen dem Täter langsam näher. Die grausame Wahrheit will Ben jedoch nicht akzeptieren.   Spannend! Da soll mal jemand sagen, Lyx steht nur für Frauenromane. Dieses Buch kann bedenkenlos jeder Mann lesen. Detailliert beschrieben, brutal und gewalttätig. Man merkt, dass der Autor genügend Erfahrung im medizinischen Bereich hat, denn sonst könnte die Beschreibung nicht so ausführlich ausfallen. Auf den Täter war ich nicht gefasst, denn mit so einer Grausamkeit kalkuliert man anders. Mir unbegreiflich, wie ohnmächtig Menschen wegschauen können. Die Beweggründe kann man verstehen, aber nicht begreifen. Das Ende des Buches ist spekulativ, denn es könnte noch weiter gehen. Wenn man von den ganzen medizinischen Erklärungen absieht, lässt es sich gut lesen. Das Cover passt auch und der Spannungseffekt ist auf jeden Fall vorhanden. Es gibt 6 Teile – jeweils mit Untertiteln.

    Mehr
  • Ich bin wirklich unentschlossen :/

    Unschuld des Todes

    Zroyas_Papiergefluester

    15. May 2014 um 15:11

    „WENN DER VORHANG FÄLLT – Wintersville, Ohio. Eine beschauliche Kleinstadt, in der das Leben wenig Aufregung verspricht… Doch plötzlich bekommt diese Idylle Risse, als ein Jugendlicher grausam ermordet und verstümmelt wird. Ben Stevenson, der örtliche Pathologe, ist erschüttert, mit welcher Unmenschlichkeit das Verbrechen verübt wurde. Zusammen mit der Polizei versucht er den Täter so schnell wie möglich zu überführen – denn niemand weiß, wann der Mörder wieder zuschlagen könnte. Da wird erneut ein Mädchen angegriffen  - und es überlebt. Doch was die Ermittlungen dann ans Tageslicht bringen, ist schlimmer als jeder Albtraum…“ (Rückentext)   Diese Woche habe ich mein zweites Rezensionsexemplar des Egmont Lyx Verlages ausgelesen. Als ich es schließlich zuschlug… Nun, „hm“ kann meine Stimmung wohl am besten beschreiben. Für mich teilt sich „Die Unschuld des Todes“ von John Burley in drei Teile, drei Stufen, die ich während des Lesens durchlaufen habe. Stufe eins beinhaltet etwa drei Viertel des Buches. Die Geschichte beginnt mit dem Mord eines Teenagers, und der wird, ebenso wie alle ähnlichen Handlungen im Rest des Buches sehr brutal, blutig und verstörend beschrieben. Ich habe in letzter Zeit eine Thriller-Phase und lese fast nur solche Bücher und selbst mir blieb ab und an der Mund offen stehen – im positiv grusligen Sinne. Mehr oder weniger schleppend lernt man dann jedoch die Protagonisten kennen, allen voran im Fokus den Pathologen Ben Stevenson, seine Frau Susan, sowie die Söhne Thomas und Joel. Ben begleitet die Polizei bei den Ermittlungen, die sich erst nur um den toten, verstümmelten Teenager drehen, dann aber mit einem weiteren Verbrechen an einem jungen Mädchen noch intensiver werden. Für mich war diese Stufe eins des Buches ein eher zweischneidiges Schwert. Die Gewalttaten aus Sicht des Mörders und der Opfer fand ich unglaublich spannend, und wahnsinnig interessant. Auf der anderen Seite gab es die Ermittlungsarbeiten, Bens Familienleben und Szenen in der Pathologie – alles in allem konnten mich diese Begebenheiten nicht wirklich fesseln, alles kam mir träge und zäh vor. Besonderen Abbruch taten für mich die zahlreichen medizinischen Begriffe, mit denen ich als Laie nichts anzufangen wusste, die aber auch nicht näher erklärt wurden. Ich wusste also nicht, was für Verletzungen genau bei der Autopsie festgestellt wurden, auch wenn zu erkennen war, dass der Autor gerade diese Art und Vielzahl von Verletzungen noch einmal ganz besonders betonen und in Szene setzen wollte. Dieser Effekt ist für mich persönlich aber verpufft, weil ich ganz einfach die Hälfte nicht verstanden habe. Gleichzeitig wurden verschiedene Handlungsstränge geknüpft, die Fährten zu möglichen Tätern legen sollten. Für mich waren diese Szenen störend, weil sie mir wie ein Bruch zur eigentlichen Geschichte vorkamen. Abgesehen davon haben sie für mich persönlich auch nicht viel gebracht, ich hatte den Mörder schon recht früh identifiziert (was eigentlich schade ist). Stufe zwei des Buches fand ich dagegen schon sehr viel aufregender. Die eigentliche Handlung ist praktisch abgeschlossen, man weiß bereits, wer der Mörder ist, erfährt aber etwas über seine Herkunft und Beweggründe – und auch darüber, dass manche Bewohner der Kleinstadt schon längst über seine Existenz Bescheid wussten. Wie seine psychische Entwicklung zum Mörder-Dasein stattfand, war für mich sehr spannend, da flogen die Seiten nur so dahin. An diesem Teil kann ich auch rein gar nichts aussetzen. Schließlich gab es Stufe 3, die genau genommen nur ein paar Seiten ganz zum Schluss des Buches beinhaltet. Hier hat der Autor noch mal einige Szenen eingebaut, die mir Gänsehaut gemacht haben und somit ein super Ende für mich darstellen. Meine anfängliche Lethargie und Langeweile waren wie weggewischt. Mit diesem Ausgang der Geschichte könnte ich mir sogar vorstellen, dass es irgendwann einen zweiten Teil geben könnte. Generell sind mir die Charaktere leider etwas zu farblos geblieben, auch wenn mit den Beschreibungen von Bens und Susans Beziehung einige gute Ansätze vorhanden sind. Zwar sind Unterschiede zwischen den einzelnen Personen erkennbar, aber so wirklich mitgefiebert habe ich mit niemandem. Hier sticht nur der Mörder selbst heraus, der mir mit seiner „Geschichte“ in Stufe zwei sehr viel näher kam und realer für mich wurde. Schussendlich betrachtet bin ich mir also mit dem Buch etwas unsicher. Es gibt viele tolle, spannende Elemente, die das Buch zu einem wirklich tollen Erlebnis machen – andererseits haben mir die unverständlichen Autopsie-Beschreibungen und die durchsichtigen Hinführungen zu Alternativtätern das Lesen immer wieder verdorben, sodass ich mich auf vielen Seiten ziemlich quälen musste. Trotz des schleppenden Anfangs kann ich das Buch aber empfehlen, denn wer durchhält, wird mit einem wirklich spannenden Ende belohnt (auch wenn man spannende Enden normalerweise eher VOR der Identifizierung des Mörders erwartet ;)) Da bleibt nur eins: Lest das Buch und entscheidet selber! Ich bin gespannt darauf, ob ihr zu einem ähnlichen Empfinden kommt, wie ich. Das Buch ist beim Egmont Lyx Verlag mit der ISBN 978-3-802-59373-4 erschienen und kann dort für 9,99€ gekauft werden.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks