John Burnside

 3.6 Sterne bei 137 Bewertungen
Autor von Die Spur des Teufels, Glister und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Burnside

Rau wie seine Heimat: Der gebürtige Schotte John Burnside gehört zu den bedeutendsten Autoren der gegenwärtigen europäischen Literaturszene. Sowohl als Lyriker als auch als Romanautor wurde Burnside vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Internationalen Literaturpreis Corine, dem T.S. Eliot Prize und dem Forward Poetry Prize für seine Gedichte.

Er studierte in Cambridge Englisch und europäische Sprachen, arbeitete unter anderem als Industriearbeiter in einer Fabrik für Automobile und als Entwickler von Computer-Software. Seit 1996 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig und seit 2015 Professor für Kreatives Schreiben in Schottland. Er schreibt außerdem regelmäßig für die britische Zeischrift "The Guardian".


Neue Bücher

Über Liebe und Magie – I Put a Spell on You

Neu erschienen am 21.10.2019 als Hardcover bei Penguin.

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Cover des Buches Glister (ISBN:9783813503494)

Glister

 (26)
Erschienen am 28.09.2009
Cover des Buches Die Spur des Teufels (ISBN:9783813502961)

Die Spur des Teufels

 (28)
Erschienen am 11.02.2008
Cover des Buches Lügen über meinen Vater (ISBN:9783813503159)

Lügen über meinen Vater

 (24)
Erschienen am 08.03.2011
Cover des Buches In hellen Sommernächten (ISBN:9783813504606)

In hellen Sommernächten

 (20)
Erschienen am 05.03.2012
Cover des Buches Haus der Stummen (ISBN:9783813506129)

Haus der Stummen

 (13)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Wie alle anderen (ISBN:9783813507140)

Wie alle anderen

 (6)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Ashland & Vine (ISBN:9783813504613)

Ashland & Vine

 (5)
Erschienen am 25.09.2017
Cover des Buches Versuch über das Licht (ISBN:9783446234963)

Versuch über das Licht

 (2)
Erschienen am 07.03.2011

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Neue Rezensionen zu John Burnside

Neu
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Rezension zu "Lügen über meinen Vater" von John Burnside

Ein sprachlich begabter und gebildeter Alkoholiker nimmt kein Blatt vor dem Mund!
Habichtvor einem Jahr

Bekenntnis Literatur auf Hohen schriftstellerischen und literarischen Niveau oder salopp gesagt, ein sprachlich begabter und gebildeter Alkoholiker nimmt kein Blatt vor dem Mund! Burnside, der auch ein hervorragender Lyriker ist, erzählt von seinen sich selbst überschätzenden und alkoholabhängigen Vater, und seiner darunter leidenden Mutter, wie dem Rest der streng katholischen schottischen Familie in den 60. und 70. Jahren des letzten Jahrhunderts in England. Burnside schreibt in seinem autobiographischen Roman schonungslos über sich und seinem Vater, der erst viele Jahre nach seiner aufopferungsvollen Frau starb, und mit seinen traumtänzerischen Anwandlungen und seinem Alkoholismus die Familie permanent tyrannisierte und am Rande des Existenzminimums entlang führte. Allerdings steht auch der Autor zu seiner Schwäche, dem Alkohol exessiv zugesprochen zu haben und betont u. a. somit, die Charakterähnlichkeit zu seinem Vater. Dass sich die zwei aufgrund ihrer Ähnlichkeit permanent in den Haaren lagen, ist folglich kein Wunder! Auffallend ist die strenge Gottgläubigkeit der Familie, die Burnside häufig anspricht und die auf mich recht bigott wirkt. Allerdings scheint sie ihm in Krisenzeiten, von dem er nicht wenige durchgemacht hat, durchaus geholfen zu haben. Letztendlich ließ sie ihn wohl für mich und viele andere Leser, zu einem sehr guten und darüber hinaus auch zu einem sehr erfolgreichen Autor werden, von dem ich sicherlich nicht das letzte Buch las!

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Rezension zu "Ashland & Vine" von John Burnside

Erst zäh, dann toll
PagesofPaddyvor 2 Jahren

Mit „Ashland & Vine“ hab ich mich anfangs sehr schwer getan. Ich bin so überhaupt nicht in die Geschichte eingetaucht und hatte enorme Schwierigkeiten. Zum Glück bin ich aber hartnäckig geblieben. Als ich nämlich einmal drin war, hat mich das Buch immer mehr fasziniert. Das größte Problem war, dass mir ein Teil der Geschichte (Der größte Teil von Protagonistin Kate) nicht gefallen hat. Deswegen hatte ich immer wieder Absätze die mich gelangweilt, sogar genervt haben. Da haben wir die sehr interessante und spannende Geschichte von Jean und dann wieder das Leben von Kate. So interessant die Story von Jean ist, so anstrengend ist die von Kate. Und auch wenn es zum Ende hin besser wird, empfinde ich das als Schwäche des Buches. Und trotzdem ist es ein sehr gutes Buch. Nach 50 Seiten hätte ich nicht damit gerechnet aber als ich das Buch beendet hatte, war ich doch sehr angetan. Burnside schreibt sehr präzise, gibt seinen Figuren Charakter, ist aber selten emotional. Alles wirkt etwas distanziert aber dadurch kommt es zu einer sehr interessanten Bindung zwischen den Figuren und auch die Beziehung zum Leser ist speziell. Nun ist aber Jeans Lebensgeschichte so reich an spannenden Themen (es geht einmal quer durch die Geschichte Amerikas) das man immer wieder sehr gefesselt ist. Ihre Geschichte ist der Kern des Buches und dieser Teil ist wirklich großes Kino. Und so gibt es dann eben doch zum Ende hin Emotionen. Ein wirklich gelungenes Buch. 

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Rezension zu "Ashland & Vine" von John Burnside

Abgebrochen
Weltenwandlervor 2 Jahren


(Abbruch-)Rezension zu:

Ashland & Vine
von
John Burnside


Erscheinungsdatum: 25.09.2018
Verlag: Knaus

Beschreibung:

John Burnsides großer Roman über Amerikas verdrängte Traumata
Mit dem Mord an ihrem Vater, Rechtsanwalt und Gegner der Rassentrennung, endet jäh die behütete Kindheit der jungen Jean und ihres Bruders Jeremy. In der Lebensgeschichte der beiden Geschwister spiegeln sich die politischen Entwicklungen, die in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Amerika tief gespalten haben: von der Kommunistenhatz der McCarthy-Ära über die erstarkende Bürgerrechtsbewegung zur Black Panther Party, Vietnam und dem Kalten Krieg. Als der Traum von einer gerechten Welt in immer weitere Ferne rückt, zieht sich Jean in die Einsamkeit zurück. Bis eines Tages eine junge, alkoholkranke Frau vor ihrer Tür steht und ihre Hilfe braucht.

In seinem neuen Roman erzählt John Burnside die Geschichte einer Familie aus den amerikanischen Südstaaten: berührend und poetisch eindringlich.
Quelle:Randomhouse.de

Für diese Rezension werde ich keinen großen Aufwand betreiben, denn dieses Buch war so gar nicht meins.
Alleine das eine schwere Alkoholikerin das Trinken aufgibt nur um die Lebensgeschichte einer anderen Person erzählt zu bekommen, erscheint mir sehr unrealistisch. Teilweise erinnerte mich die Geschichte an eine schlechte Kopie vom Film »Grüne Tomaten«, aber auch an »Shades of Grey« erinnerten mich einige Passagen, und das nicht im positiven Sinne.

Mich sprach die Geschichte nicht an, die Protagonisten lösten bei mir nur Langeweile aus, ich kämpfte mich bis ca Seite 200, dann war ich es satt meine Zeit weiter zu verschwenden. Ich brach ab. Darum kann ich nur diese Seiten auch bewerten.

Im allgemeinen wurde das Buch sehr gut besprochen, darum möchte ich betonen, das meine Meinung absolut subjektiv ist.

Für den gelesenen Teil des Buches von mir also keinen Stern.

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John Burnside wurde am 19. März 1955 in Dunfermline (Schottland) geboren.

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