John Burnside

 3.7 Sterne bei 162 Bewertungen
Autor von Die Spur des Teufels, Lügen über meinen Vater und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Burnside

Rau wie seine Heimat: Der gebürtige Schotte John Burnside gehört zu den bedeutendsten Autoren der gegenwärtigen europäischen Literaturszene. Sowohl als Lyriker als auch als Romanautor wurde Burnside vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Internationalen Literaturpreis Corine, dem T.S. Eliot Prize und dem Forward Poetry Prize für seine Gedichte.

Er studierte in Cambridge Englisch und europäische Sprachen, arbeitete unter anderem als Industriearbeiter in einer Fabrik für Automobile und als Entwickler von Computer-Software. Seit 1996 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig und seit 2015 Professor für Kreatives Schreiben in Schottland. Er schreibt außerdem regelmäßig für die britische Zeischrift "The Guardian".


Neue Bücher

Wie alle anderen

 (8)
Erscheint am 08.03.2021 als Taschenbuch bei Penguin.

Über Liebe und Magie – I Put a Spell on You

 (5)
Erscheint am 08.03.2021 als Taschenbuch bei Penguin.

What light there is

 (11)
Neu erschienen am 09.12.2020 als Hardcover bei Haymon Verlag.

Alle Bücher von John Burnside

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Cover des Buches Lügen über meinen Vater (ISBN: 9783813503159)

Lügen über meinen Vater

 (27)
Erschienen am 08.03.2011
Cover des Buches Glister (ISBN: 9783813503494)

Glister

 (27)
Erschienen am 28.09.2009
Cover des Buches Die Spur des Teufels (ISBN: 9783813502961)

Die Spur des Teufels

 (28)
Erschienen am 11.02.2008
Cover des Buches In hellen Sommernächten (ISBN: 9783813504606)

In hellen Sommernächten

 (20)
Erschienen am 05.03.2012
Cover des Buches Haus der Stummen (ISBN: 9783813506129)

Haus der Stummen

 (15)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches What light there is (ISBN: 9783709981146)

What light there is

 (11)
Erschienen am 09.12.2020
Cover des Buches Wie alle anderen (ISBN: 9783328106388)

Wie alle anderen

 (8)
Erscheint am 08.03.2021
Cover des Buches Ashland & Vine (ISBN: 9783813504613)

Ashland & Vine

 (6)
Erschienen am 25.09.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu John Burnside

Neu

Rezension zu "What light there is" von John Burnside

Braucht Zeit zum Lesen
SunshineBaby5vor 12 Tagen

Das Buch "What light there is" mit dem Untertitel "Über die Schöhnheit des Moments" zieht optisch und eben durch den Untertitel an. Als Leser erwartet man Texte über z.B. Themen wie Achtsamkeit. Inhaltlich beschäftigt sich das Buch vor allem mit Vergänglichkeit, also auch Verlust. Die Texte eignen sich nicht um sie einfach durchzulesen, sondern brauchen vor allem Zeit zum Überdenken und Auseinandersetzen mit dem Gelesenen. Vieles ist in Gedichten oder philosophischer Natur. Wer solche Sprachformen mag ist hier an der richtigen Adresse.

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Rezension zu "What light there is" von John Burnside

Absolut empfehlenswert
Martinchenvor einem Monat

"Für eine Sekunde nur ist er da, flackert auf, offenbart und entzieht sich dir wieder: der Augenblick. Er berührt dich in Form einer möglichen, aber nie geliebten Liebe, in der Anmut einer Schneeflocke, die sich auf deiner Haut sogleich in Wasser verwandelt, oder als kostbare Erinnerung, gebannt in einer Fotografie.  John Burnside lädt dich in seinem Buch ein, mit ihm eine Hymne auf die Magie der Vergänglichkeit zu singen."  - so lautet der Klappentext dieses wunderbaren Buches. 

John Burnside, Jahrgang 1955, der als "einer der profiliertesten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur" bezeichnet wird, ist mehrfach ausgezeichnet. Neben Romanen und Kurzgeschichten schreibt er Werke mit autobiografischen Zügen. 

Der leuchtend rote Einband mit gelber und orangefarbener Schrift sowie der Untertitel "Über die Schönheit des Moments" zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Der Haymon-Verlag hat das Buch ausgesprochen schön gestaltet. Die Farben ziehen sich durch das Buch, rote Seiten teilen die Abschnitte "Erde", "Himmel", "Die Sterblichen" und "Die Göttlichen" voneinander. Ein Lesebändchen ergänzt die Ausstattung. 

In mehr oder weniger kurzen Texten schreibt Burnside über die Vergänglichkeit und den Verlust, eines Augenblicks, einer Person, eines Lebens. Seine Sprache ist virtuos, poesievoll, auch in philosophischen Ausführungen. Und, soweit ich das beurteilen kann, ausgezeichnet übersetzt von Bernhard Robben. Gedichte und Zitate ergänzen die Überlegungen oder regten vielleicht auch dazu an. Vielleicht deuten diese Sätze schon an, dass es kein Buch ist, das in einem durchgelesen werden kann. Es braucht Zeit, um das Gelesene zu überdenken. 

Ich bin sicher, viele Zitate aus Literatur und Kunst nicht als solche erkannt zu haben. Dennoch habe ich dieses Büchlein mit viel Gewinn gelesen. Es gibt viele Anregungen zum Nachdenken, und es wird nachwirken. 

Fazit: ein Buch für Sprachliebhaber und alle, die sich mit dem Leben auseinandersetzen

 

 

 

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Rezension zu "What light there is" von John Burnside

Die Gedanken treiben dahin
Aischavor 2 Monaten

"What light there is" ist mein erster Kontakt zum umfangreichen Werk des vielfach ausgezeichneten schottischen Romanciers und Lyrikers John Burnside. Und wahrscheinlich war dies mein Fehler.

Nicht etwa, weil der Roman - oder ist es doch eher ein Memoir? - schlecht wäre, nein, sicher nicht. Aber ich hatte immer wieder das Gefühl, ich hätte manches besser einordnen können, wenn ich mehr von Burnside gekannt und über ihn gewusst hätte. Doch nicht nur was den Autor und sein Werk angeht stieß ich auf viele Wissenslücken meinerseits. Auch seinen Bildungskanon betreffend kam ich mir unzulänglich vor, zu viele seiner Referenzen und Zitate aus Film, Literatur und Kunst musste ich mühevoll recherchieren: Sei es Nathan Coleys Textskulptur "Heaven is a place where nothing ever happens" im britischen Folkestone, sei es der Film "Brigadoon", die Spielerposition des Outfielders im Cricket, die alte britische Ballade "Barbara Allen" oder das osteuropäische Arthouse-Kino der 1960er Jahre - ich kam mir bei der Lektüre manchmal vor wie ein in eine Universitätsvorlesung katapultierter Grundschüler: schlichtweg überfordert.

Nun lasse ich mich nicht so leicht ins Bockshorn jagen, und schließlich meinte schon Voltaire "Lesen stärkt die Seele". Letzlich wurde mein Durchhaltevermögen auch belohnt. Und zwar einerseits von Passagen in wunderbarer Sprache, gerade dort, wo Burnside in Kindheitserinnerungen schwelgt und die Schönheit der Natur beschreibt. Hier findet sich geradezu eine Verschmelzung von Nature Writing und biografischen Rückblicken. Andererseits haben mich die Betrachtungen zur Ars moriendi, der Kunst des Sterbens, überrascht. Ich weiß nicht genau wie, aber Burnside hat es geschafft, über ein so bedeutungsschweres Thema wie das Sterben mit einer überraschenden Leichtigkeit zu schreiben. Auch wenn ich nicht jede seiner Ansichten teile, wert sich damit zu beschäftigen sind sie allemal.

Das Buch ist - trotz seiner oft poetischen, zarten Ausdrucksweise - keine leichte Kost. Weder sollte man es am Stück, noch zur Entspannung lesen, nein, es fordert volle Konzentration und am besten ein Gegenüber, mit dem man das Gelesene diskutieren kann. Der Autor mischt Autobiografisches mit zahlreichen Zitaten, er philosophiert und reflektiert, es war für mich kein wirklicher Erzählstrang erkennbar, sondern er lässt seine Gedanken schweifen und auch mal springen.

Fazit: Anstrengende und dennoch lohnenswerte Lektüre, meines Erachtens aber nicht unbedingt als Einstieg in Burnsides Welt geeignet.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches What light there is

John Burnsides Hymne auf die Magie der Vergänglichkeit: Einblick in einen scharfen Geist und eine empfindsame Seele.

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir freuen uns auf eine neue Buchverlosung und auf zahlreiche Stimmen zu diesem wirklich besonderen Buch!

Darum gehts: 

John Burnside – ein virtuoser Verehrer des Flüchtigen
Für eine Sekunde nur ist er da, flackert auf, offenbart und entzieht sich uns wieder: der Augenblick. Er berührt uns in Form einer möglichen, aber nie geliebten Liebe, in der Anmut einer Schneeflocke, die sich sogleich auf unserer Haut in Wasser verwandelt, oder als kostbare Erinnerung gebannt in einer Fotografie. Betörend schön wirkt das Was-gewesen-Wäre auf uns, fesselt uns das Unwiederbringliche und verlockt uns das, was wir nicht festhalten können.

„Entscheidend war immer der Moment im Augenblick des Vergehens. Der Moment, der Moment, der Moment – auf nichts sonst kommt es an. Der Moment war vorbei, ehe irgendwer von uns ihn ergreifen konnte, und doch blieb er, während er uns zwischen den Fingern zerrann, lebendig, kaum noch da und zugleich unauslöschlich.“


Ein betörend schönes Buch über die Faszination des Vergänglichen
John Burnside – Autor von Werken wie „In hellen Sommernächten“ und „Lügen über meinen Vater“ – ist einer der bedeutendsten Schriftsteller der europäischen Gegenwartsliteratur. 2019 stand er mit „Über Liebe und Magie“ an der Spitze der SPIEGEL Bestseller-Liste und der SWR-Bestenliste. In „What light there is“ macht er uns die Magie der Vergänglichkeit begreifbar: Er lässt uns teilhaben an den intensiven Wahrnehmungen seiner Kindheit, führt uns in das Innenleben eines Antarktis-Forschers im Angesicht des Todes und sinniert über das Verschwinden der Stille in unserer rastlosen Zeit. In persönlichen Erinnerungen, Reflexionen und anmutig-sinnlicher Sprache macht uns der Lyriker und Romancier unserer eigenen Endlichkeit bewusst und lädt ein zum Innehalten und Staunen. Eine beglückende Verneigung vor dem Zauber des Moments im Augenblick seines Erlöschens.


Wir wünschen viel Glück und schöne Lesestunden!

Euer Haymon-Team

56 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

John Burnside wurde am 19. März 1955 in Dunfermline (Schottland) geboren.

John Burnside im Netz:

Community-Statistik

in 281 Bibliotheken

auf 52 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

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