John Burnside

 3.7 Sterne bei 133 Bewertungen
Autor von Die Spur des Teufels, Glister und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Natur!

Neu erschienen am 12.11.2018 als Hardcover bei Penguin.

Alle Bücher von John Burnside

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Glister

Glister

 (26)
Erschienen am 13.08.2018
Die Spur des Teufels

Die Spur des Teufels

 (27)
Erschienen am 13.08.2018
Lügen über meinen Vater

Lügen über meinen Vater

 (22)
Erschienen am 08.03.2011
In hellen Sommernächten

In hellen Sommernächten

 (20)
Erschienen am 13.08.2018
Haus der Stummen

Haus der Stummen

 (13)
Erschienen am 01.09.2014
Wie alle anderen

Wie alle anderen

 (6)
Erschienen am 22.08.2016
Ashland & Vine

Ashland & Vine

 (5)
Erschienen am 25.09.2017
Versuch über das Licht

Versuch über das Licht

 (2)
Erschienen am 07.03.2011

Neue Rezensionen zu John Burnside

Neu
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Rezension zu "Lügen über meinen Vater" von John Burnside

Ein sprachlich begabter und gebildeter Alkoholiker nimmt kein Blatt vor dem Mund!
Habichtvor einem Monat

Bekenntnis Literatur auf Hohen schriftstellerischen und literarischen Niveau oder salopp gesagt, ein sprachlich begabter und gebildeter Alkoholiker nimmt kein Blatt vor dem Mund! Burnside, der auch ein hervorragender Lyriker ist, erzählt von seinen sich selbst überschätzenden und alkoholabhängigen Vater, und seiner darunter leidenden Mutter, wie dem Rest der streng katholischen schottischen Familie in den 60. und 70. Jahren des letzten Jahrhunderts in England. Burnside schreibt in seinem autobiographischen Roman schonungslos über sich und seinem Vater, der erst viele Jahre nach seiner aufopferungsvollen Frau starb, und mit seinen traumtänzerischen Anwandlungen und seinem Alkoholismus die Familie permanent tyrannisierte und am Rande des Existenzminimums entlang führte. Allerdings steht auch der Autor zu seiner Schwäche, dem Alkohol exessiv zugesprochen zu haben und betont u. a. somit, die Charakterähnlichkeit zu seinem Vater. Dass sich die zwei aufgrund ihrer Ähnlichkeit permanent in den Haaren lagen, ist folglich kein Wunder! Auffallend ist die strenge Gottgläubigkeit der Familie, die Burnside häufig anspricht und die auf mich recht bigott wirkt. Allerdings scheint sie ihm in Krisenzeiten, von dem er nicht wenige durchgemacht hat, durchaus geholfen zu haben. Letztendlich ließ sie ihn wohl für mich und viele andere Leser, zu einem sehr guten und darüber hinaus auch zu einem sehr erfolgreichen Autor werden, von dem ich sicherlich nicht das letzte Buch las!

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PagesofPaddys avatar

Rezension zu "Ashland & Vine" von John Burnside

Erst zäh, dann toll
PagesofPaddyvor 8 Monaten

Mit „Ashland & Vine“ hab ich mich anfangs sehr schwer getan. Ich bin so überhaupt nicht in die Geschichte eingetaucht und hatte enorme Schwierigkeiten. Zum Glück bin ich aber hartnäckig geblieben. Als ich nämlich einmal drin war, hat mich das Buch immer mehr fasziniert. Das größte Problem war, dass mir ein Teil der Geschichte (Der größte Teil von Protagonistin Kate) nicht gefallen hat. Deswegen hatte ich immer wieder Absätze die mich gelangweilt, sogar genervt haben. Da haben wir die sehr interessante und spannende Geschichte von Jean und dann wieder das Leben von Kate. So interessant die Story von Jean ist, so anstrengend ist die von Kate. Und auch wenn es zum Ende hin besser wird, empfinde ich das als Schwäche des Buches. Und trotzdem ist es ein sehr gutes Buch. Nach 50 Seiten hätte ich nicht damit gerechnet aber als ich das Buch beendet hatte, war ich doch sehr angetan. Burnside schreibt sehr präzise, gibt seinen Figuren Charakter, ist aber selten emotional. Alles wirkt etwas distanziert aber dadurch kommt es zu einer sehr interessanten Bindung zwischen den Figuren und auch die Beziehung zum Leser ist speziell. Nun ist aber Jeans Lebensgeschichte so reich an spannenden Themen (es geht einmal quer durch die Geschichte Amerikas) das man immer wieder sehr gefesselt ist. Ihre Geschichte ist der Kern des Buches und dieser Teil ist wirklich großes Kino. Und so gibt es dann eben doch zum Ende hin Emotionen. Ein wirklich gelungenes Buch. 

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Weltenwandlers avatar

Rezension zu "Ashland & Vine" von John Burnside

Abgebrochen
Weltenwandlervor 9 Monaten


(Abbruch-)Rezension zu:

Ashland & Vine
von
John Burnside


Erscheinungsdatum: 25.09.2018
Verlag: Knaus

Beschreibung:

John Burnsides großer Roman über Amerikas verdrängte Traumata
Mit dem Mord an ihrem Vater, Rechtsanwalt und Gegner der Rassentrennung, endet jäh die behütete Kindheit der jungen Jean und ihres Bruders Jeremy. In der Lebensgeschichte der beiden Geschwister spiegeln sich die politischen Entwicklungen, die in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Amerika tief gespalten haben: von der Kommunistenhatz der McCarthy-Ära über die erstarkende Bürgerrechtsbewegung zur Black Panther Party, Vietnam und dem Kalten Krieg. Als der Traum von einer gerechten Welt in immer weitere Ferne rückt, zieht sich Jean in die Einsamkeit zurück. Bis eines Tages eine junge, alkoholkranke Frau vor ihrer Tür steht und ihre Hilfe braucht.

In seinem neuen Roman erzählt John Burnside die Geschichte einer Familie aus den amerikanischen Südstaaten: berührend und poetisch eindringlich.
Quelle:Randomhouse.de

Für diese Rezension werde ich keinen großen Aufwand betreiben, denn dieses Buch war so gar nicht meins.
Alleine das eine schwere Alkoholikerin das Trinken aufgibt nur um die Lebensgeschichte einer anderen Person erzählt zu bekommen, erscheint mir sehr unrealistisch. Teilweise erinnerte mich die Geschichte an eine schlechte Kopie vom Film »Grüne Tomaten«, aber auch an »Shades of Grey« erinnerten mich einige Passagen, und das nicht im positiven Sinne.

Mich sprach die Geschichte nicht an, die Protagonisten lösten bei mir nur Langeweile aus, ich kämpfte mich bis ca Seite 200, dann war ich es satt meine Zeit weiter zu verschwenden. Ich brach ab. Darum kann ich nur diese Seiten auch bewerten.

Im allgemeinen wurde das Buch sehr gut besprochen, darum möchte ich betonen, das meine Meinung absolut subjektiv ist.

Für den gelesenen Teil des Buches von mir also keinen Stern.

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