John C. Ellis

 4,7 Sterne bei 7 Bewertungen

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Neue Rezensionen zu John C. Ellis

Cover des Buches Soliton: Sturz ins Schwarz: Science Fiction (ISBN: B0DW64M352)
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Rezension zu "Soliton: Sturz ins Schwarz: Science Fiction" von John C. Ellis

ViktoriaScarlett
Fesselnd, actionreich und emotional

Der Auftaktband war fesselnd, actionreich und auf emotionaler Basis sehr heftig. Warum er mir gefallen hat, werde ich unten im Text kundtun.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist ein richtiger Hingucker und eins meiner liebsten im Genre Science-Fiction. Auf meinem Foto kommen die Farben leider nicht so zur Geltung, sie sind nämlich kräftiger. Auf dem Cover ist ein einsamer Soldat in einer apokalyptisch aussehenden Umgebung zu sehen. Die Motivwahl und die Farben passen gut zusammen, sodass ein starkes Gesamtbild entstand.

Meine Meinung zum Inhalt:
Der Auftaktband von John C. Ellis erster Science-Fiction Reihe überzeugte mich mit seinem strukturierten und wortgewandten Schreibstil. Durch die eindrückliche Erzählweise versank ich tief im Geschehen und verfolgte es mit größter Aufmerksamkeit. Schon der Prolog zog meine Aufmerksamkeit in seinen Bann, sodass ich unbedingt erfahren wollte, wie es weitergeht

In Kapitel 1 traf ich direkt auf Chris, Zuri und ein paar weitere Personen. Die ersten Zwei waren Hauptfiguren, weitere der vorkommenden Personen rechnete ich nicht wiederzusehen. Doch bekanntlich kommt es immer anders als man denkt. Ganz ähnlich erging es wohl auch Chris und Zuri. Die Handlung splittete sich im Verlauf der Ereignisse in zwei Stränge auf. Chris und Zuri merkten schnell, wie hart das Leben in einem engen Torpedoboot ist. Gleichzeitig ärgerte es mich, dass die beiden Rekruten sympathisch schlecht behandelt wurden. Wobei eine Person ganz besonders schlimm war. 

Jedenfalls nahmen die Geschehnisse rasch ihren Lauf und offenbarten, wie finster der Weltraum wirklich ist. Es erwarteten mich tödliche Gefahren und an Wahnsinn grenzende Handlungen. Hass, Wut, Missgunst und Unterdrückung waren in diesem Fall grausame Auslöser für schreckliche Taten. So manche Szene war sowohl inhaltlich als auch emotional ziemlich heftig. Es grenzte an ein Wunder, dass es danach noch weiterging. Der Wille zu leben war in den meisten unglaublich stark und schien sich nicht durchbrechen zu lassen. 

Ich fieberte während dem gesamten Lesen bis zur letzten Seite mit. Da die Erzählsicht hin und wieder zu den Splicern wechselte, bekam ich auch Eindrücke von dieser Seite. Schnell zählte ich eins und eins zusammen, gleichzeitig glaubte ich noch nicht alles zu wissen. Es gab viele Szenen mit blutigen Kämpfen, actionreichen Manövern und Handlungen in letzter Sekunde. In beiden Handlungssträngen kam es zu dramatischen Szenen, Tod und Gewalt begleiteten das Geschehen. Die Finalszenen hatten es in sich und führten zu einem starken Ende. Wobei ich mir Sorgen um Chris mache – was wird er nun tun? Er hatte sich so stark verändert. Ich war mir nicht sicher in welche Richtung – positiv oder negativ.

Mein Fazit:
Der erste Band der Sternenkrieger war unglaublich spannend, voller actionreicher Szenen und emotionalen Geschehnissen. Gleichzeitig gab es viele blutige, sowie tödliche Kämpfe. Die Protagonistinnen und Protagonisten erlebten ein heftiges Gefühlskaleidoskop, das ihre Persönlichkeiten stark veränderte. Durch zwei Handlungsstränge wurde das Geschehen umfangreich erzählt. Der fesselnde Schreibstil von Autor John C. Ellis machte seine Geschichte zu etwas besonderem. Ich fieberte bis zur letzten Seite mit, hoffte auf ein Überleben der Personen. Die Finalszenen hatten es auf beiden Seiten in sich und bannten meine Aufmerksamkeit auf das Geschehen. Nach dem Beenden des Buches bin ich neugierig, wie es wohl weitergehen wird. 

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Cover des Buches Soliton: Tief im Schwarz: Science Fiction (ISBN: B0DZ4FX9KW)
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Rezension zu "Soliton: Tief im Schwarz: Science Fiction" von John C. Ellis

Elenas-ZeilenZauber
Sternenkrieger 2 - Das Duell

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Nachdem mir der erste Teil schon ausgesprochen gut gefallen hatte, war meine Spannung auf den zweiten Band entsprechend groß.
Ich nehme es vorweg, Ellis hat das Niveau gehalten und ist seiner „Hardboiled Sci Fi“ treu geblieben. Leider ist der Verlag auch seiner Art und Weise, im Klappentext zu viel vom Inhalt zu verraten, treu geblieben.
Die „Black Talons“ sind die harten Kerle und durch ihr Handeln und Verhalten werden die Grausamkeiten und die Brutalität des Krieg lebendig, ohne jemals effektheischend zu wirken. Befehlen wird kompromisslos gehorcht und doch bleiben die Emotionen der Figuren nicht außen vor. Verzweiflung, die nicht verarbeiteten Einsätze und die daraus entstehenden inneren Konflikte werden eindringlich und nachvollziehbar dargestellt. Immer wieder stellte ich mir die Frage:„Wie hätte ich reagiert?“.
Ich war mittendrin und erlebte beide Handlungsstränge hautnah mit. Zwar wusste ich mehr als einzelne Charaktere, doch Ellis platzierte Überraschungen und Wendungen so meisterhaft, dass ich nach Atem schnappte, ungläubig den Kopf schüttelte und völlig gefesselt weiterlas. Dazu trug auch die klare und direkte Wortwahl bei. Es gab kein Chichi, keine Beschönigungen, um brutale Situationen zu entschärfen. Die Dinge wurden beim Namen genannt.
Das Aufeinandertreffen von Chris und Zuri spielt auch eine Rolle. Zum Glück wird ihre „Beziehung“ nicht zu einem klischeehaften Romance-Plot, doch sie erschwert die Ermittlungen und Nachforschungen erheblich. Wie sehr haben sich die beiden verändert? Und welche Konsequenzen ziehen diese Veränderungen nach sich?
Die Spannung steigert sich in Wellen und kontinuierlich. Ein kurzes Durchatmen und schon ging es rasant weiter.
 Wie schon der erste Band ist der zweite roh, temporeich und kompromisslos. Wegen des vermaledeiten Klappentextes ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 „Hardboiled Sci Fi“ Sterne. 

‘*‘ Klappentext ‘*‘
 Vier Jahre sind vergangen, seit Chris der Hölle von Gliese 1265 b entkommen ist. Inzwischen ist er Mitglied der Eliteeinheit „Black Talons“. Bei ihnen hat er so etwas wie eine Heimat gefunden. Als der Sohn einer mächtigen Oligarchenfamilie bei einem Sprengstoffanschlag getötet wird, lautet der Auftrag der Talons: Eliminiert die Terroristen. Doch deren Anführerin ist niemand Geringeres als Zuri! Nach dem Tod ihres Verlobten Vic Heisenberg ist sie ins Schwarz gefallen und kämpft nun verbittert gegen die Starsec. Chris ist hin- und hergerissen. Ist er in der Lage, seine alte Liebe zu töten? Auf der Suche nach Zuri begeben sich die Talons in ein von Wahnsinn und Warlords heimgesuchtes Grenzgebiet nahe der Weißen Linie. Hier soll sie sich im Schatten einer kalten, schwarzen Sonne versteckt halten. Doch dann kommt alles anders als erwartet …

Der Titel lautete vorher „Soliton II - Tief im Schwarz“.

Cover des Buches SOLITON III - Jenseits des Schwarz: Science Fiction (ISBN: B0F3B9V633)
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Rezension zu "SOLITON III - Jenseits des Schwarz: Science Fiction" von John C. Ellis

danislesestube
Soliton III

Zuerst möchte ich mich beim Autor für das Rezensionsexemplar bedanken. Teil eins und zwei habe ich ebenfalls von ihm erhalten.

Nach einem kurzen Einstieg, der Lust auf eine Nebengeschichte macht, nicht nur, weil die Ereignisse recht weit in der Vergangenheit liegen, sondern auch weil vieles in der Zukunft darauf aufbaut, startet die eigentliche Handlung. Chris hat keine Lust auf gar nichts mehr. Weder auf sein Leben noch auf sein Umfeld. Er vegetiert nur noch so vor sich hin. Bis zu dem Moment, als Zuris Nexus-Chip bei einer Kontrolle gefunden wird. Nebenbei erfahren Hassan und Beast, dass sie bald Eltern werden, was von ihrer Seite eigentlich nicht möglich sein dürfte, weil ihre Spezies genetisch so angepasst wurde, dass sie keine Kinder auf die Welt bringen kann. Entweder hat da jemand geschlampt oder Hassans Liebessaft ist ein Wunder der Natur. Wer weiß. Bevor sich die beiden niederlassen können, packen sie zum letzten Mal ihre Ausrüstung zusammen und begeben sich in die bisher heftigsten Schlachten, welche die Reihe bisher hervorgebracht hat.

Während es sich in den ersten beiden Büchern großteils um die Charaktere und das nähere Umfeld drehte, ist es hier die meiste Zeit umgekehrt. Da wir die Charaktere lange genug kennengelernt haben und die Neuzugänge in diesem Teil schnell abgehakt wurden, hat der Autor den freien Platz für die Weltraumschlachten genutzt und episch in Szene gesetzt. Aber statt eines grausamen Durcheinanders wurde sich hier auf die wichtigsten Schauplätze konzentriert. Die Ruhepausen beschäftigten sich mit den Charakteren und zeigten uns wie gewohnt, was sich in den Köpfen währenddessen abspielte. Der Schreibstil sagte mir auch in dieser Form sehr zu. Egal, ob emotional oder actiongeladen, das Lesen war ein Genuss. Auch diesmal ist mir das eine oder andere Mal das Herz in die Hose gerutscht, wenn ein Charakter gerade so die Kurve gekriegt hat. Der Showdown rundete das Gesamtbild perfekt ab. Auch hier gibt es im Buch ein Glossar, in dem alle Begrifflichkeiten samt Erklärung sauber aufgelistet wurden.

Mein Fazit ist eindeutig. Teil drei konnte mich ebenfalls überzeugen. Ich kann euch diese Science-Fiction-Reihe sehr empfehlen.

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