John Cheever

 3.9 Sterne bei 54 Bewertungen
Autor von Die Geschichte der Wapshots, Der Schwimmer und weiteren Büchern.

Alle Bücher von John Cheever

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John CheeverDie Geschichte der Wapshots
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Die Geschichte der Wapshots
Die Geschichte der Wapshots
 (17)
Erschienen am 05.05.2008
John CheeverDer Schwimmer
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Der Schwimmer
Der Schwimmer
 (12)
Erschienen am 12.09.2011
John CheeverWillkommen in Falconer
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Willkommen in Falconer
Willkommen in Falconer
 (7)
Erschienen am 16.05.2013
John CheeverDie Lichter von Bullet Park
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Die Lichter von Bullet Park
Die Lichter von Bullet Park
 (3)
Erschienen am 16.08.2012
John CheeverIm Schatten der Ginflasche (Stories)
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Im Schatten der Ginflasche (Stories)
Im Schatten der Ginflasche (Stories)
 (2)
Erschienen am 01.01.1996
John CheeverDer Wapshot-Skandal
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Der Wapshot-Skandal
Der Wapshot-Skandal
 (1)
Erschienen am 11.05.2009
John CheeverAch, dieses Paradies
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Ach, dieses Paradies
Ach, dieses Paradies
 (1)
Erschienen am 02.10.2013
John CheeverDie lieben Wapshots und Die schlimmen Wapshots
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Die lieben Wapshots und Die schlimmen Wapshots

Neue Rezensionen zu John Cheever

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Rezension zu "Die Geschichte der Wapshots" von John Cheever

John Cheever | DIE GESCHICHTE DER WAPSHOTS
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

INHALT: Erzählt wird die Geschichte der Familie Wapshot im Neuengland der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vater Leander und Mutter Sarah können auf einen weit verzweigten Stammbaum zurückblicken und führen diesen mit ihren Söhnen Moses und Coverly fort. Als Moses unehrenhaft ihrem verschlafenen Nest St. Botolphs verwiesen wird (er soll sich die Hörner abstoßen und zum Manne reifen), begleitet ihn Coverly und die beiden versuchen ihr Glück in Großstädten wie Washington und New York City. Aber so richtig will das mit dem Glück nicht klappen und auch Leander und Sarah wissen nicht so recht, wohin mit sich. Der Zerfall der Familie nimmt seinen Lauf.

FORM: DIE GESCHICHTE DER WAPSHOTS ist ein Entwicklungs- und Familienroman der leicht und humorvoll beginnt, mit jedem Kapitel aber immer komplexer und tragischer wird – wie das im Leben halt so ist. Das erinnert an ähnliche Schicksalsgeschichten wie die REISE ANS ENDE DER NACHT von Louis-Ferdinand Céline, auf den zu Beginn auch Bezug genommen wird.

Obwohl die Religion in diesem Roman eigentlich keine vordergründige Rolle spielt, lassen sich viele Querverweise zur Bibel finden, wie etwa die Wapshot’sche Ahnentafel in Kapitel 2 (Ezekiel zeugte David, David zeugte Stephen, Stephen zeugte Nestor) oder, etwas versteckter, dass Moses als ungeratener Sohn den 21:18-Uhr-Zug nehmen muss (Kapitel 12).

Ergänzt wird die vorliegende Ausgabe durch ein Nachwort von Rick Moody aus dem Jahre 2002, in dem der geneigte Leser noch zusätzliche Informationen zu Cheevers Leben und Werk und dem Stellenwert der Wapshots in der amerikanischen Literatur erhält.

FAZIT: Auch wenn ich mit dem humoristischen Stil des ersten Teils (Kapitel 1 bis 13), der mir trotz Neuübersetzung etwas angestaubt und altbacken vorkam, nicht so recht warm wurde, gefiel mir der Roman sehr gut. Die Geschichte nimmt ab da an Fahrt auf und die Figuren, allen voran Moses und Coverly, gewinnen an Tiefe. Und schließlich, nach dem herzergreifenden Ende, mit einem lachenden und einem weinenden Auge (ein Gefühl, das ich sehr mag), vergebe ich feierlich fünf Sterne! Mit Sicherheit nicht mein letzter Cheever…

*** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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Callsos avatar

Rezension zu "Willkommen in Falconer" von John Cheever

Abgründe im Gefängnis - schonungslos, aber leider nicht packend!
Callsovor einem Jahr

Das Buch hat im Vorwege hervorragende Kritiken eingeheimst und gilt (längst) als Klassiker der Gefängnisliteratur.

Ich kann die warmen Worte eher weniger unterstreichen, für mich waren mehrere Punkte in dem Werk nicht so glücklich. Die Story und die Hauptperson haben mich größtenteils nicht erreicht.

Das Buch schildert sehr schonunglos, recht eindrucksvoll, sehr brutal und nicht eben prüde den Alltag im US-Gefängnis.

Die Hauptperson kommt indes nur wenig charmant rüber. Zeke Farragut ist zu diffus und als Person zu wenig greifbar. Über sein Heroinsucht, über seine Tätigkeit als Professor oder auch seine Ehe wird man nur recht lapidar informiert. Und auch über die eigentliche Tat, den Angriff und Mord auf seinen eigenen Bruder und das Motiv, wird der Leser nur unzureichend abgeholt.

So fehlen die Sympathiewerte und man fiebert mit der zwar starken, aber wenig griffigen Hauptperson nur weniger mit.

Als Zeke schließlich die Flucht aus Falconer gelingt, da endet das Buch einigermaßen abrupt. Schade. Sehr schade.

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PaulTemples avatar

Rezension zu "Die Lichter von Bullet Park" von John Cheever

Zwiespältig
PaulTemplevor 3 Jahren

Nach knapp der Hälfte der Lektüre war ich total begeistert und hätte mindestens vier Sterne vergeben, am Ende wurden es nur drei. Wie kommts? 
Cheever stellt in seinem Roman zwei Männer vor - der eine seit Jahrzehnten in der New Yorker Vorstadt Bullet Park verwurzelt, der andere frisch zugezogen. Besonderen Reiz entfaltet der Roman einerseits durch die sehr detaillierten und teils ausschweifenden Charakterisierungen und Geschichten rund um seine Protagonisten. Da das Ganze Ende der 1960er geschrieben wurde, musste ich des öfteren an "Mad Men" denken - Cocktailparties, Betrügereien, Drogenkonsum, skurille Erlebnisse. Dies funktioniert bis zur Hälfte des Romans fabelhaft, bis Cheever sich dem zweiten Protagonisten zuwendet und seine Lebensgeschichte erzählt, die von Depressionen, psychischer Instabilität und ständigem Wechsel des Wohnorts geprägt ist. Meinem Geschmack nach überspitzt Cheever seinen Roman damit und macht leider leider viel kaputt.

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