John Cheever Die Geschichte der Wapshots

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichte der Wapshots“ von John Cheever

John Updike stellt ihn auf eine Stufe mit Faulkner; Jonathan Franzen und T. C. Boyle ist er Vorbild und Lehrmeister. Berühmt wurde er durch seine Storys und diesen Roman: eine Familienchronik der heiter-verzweifelten Art. Im Mittelpunkt: Vater Leander, Kapitän eines kleinen Vergnügungsdampfers, Mutter Sara und die beiden Söhne Beverly und Moses, die mehr schlecht als recht die amerikanischen Abenteuer des Erfolgs und Versagens zu bestehen haben.

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  • John Cheever | DIE GESCHICHTE DER WAPSHOTS

    Die Geschichte der Wapshots

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 15:22

    INHALT: Erzählt wird die Geschichte der Familie Wapshot im Neuengland der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vater Leander und Mutter Sarah können auf einen weit verzweigten Stammbaum zurückblicken und führen diesen mit ihren Söhnen Moses und Coverly fort. Als Moses unehrenhaft ihrem verschlafenen Nest St. Botolphs verwiesen wird (er soll sich die Hörner abstoßen und zum Manne reifen), begleitet ihn Coverly und die beiden versuchen ihr Glück in Großstädten wie Washington und New York City. Aber so richtig will das mit dem Glück nicht klappen und auch Leander und Sarah wissen nicht so recht, wohin mit sich. Der Zerfall der Familie nimmt seinen Lauf. FORM: DIE GESCHICHTE DER WAPSHOTS ist ein Entwicklungs- und Familienroman der leicht und humorvoll beginnt, mit jedem Kapitel aber immer komplexer und tragischer wird – wie das im Leben halt so ist. Das erinnert an ähnliche Schicksalsgeschichten wie die REISE ANS ENDE DER NACHT von Louis-Ferdinand Céline, auf den zu Beginn auch Bezug genommen wird. Obwohl die Religion in diesem Roman eigentlich keine vordergründige Rolle spielt, lassen sich viele Querverweise zur Bibel finden, wie etwa die Wapshot’sche Ahnentafel in Kapitel 2 (Ezekiel zeugte David, David zeugte Stephen, Stephen zeugte Nestor) oder, etwas versteckter, dass Moses als ungeratener Sohn den 21:18-Uhr-Zug nehmen muss (Kapitel 12). Ergänzt wird die vorliegende Ausgabe durch ein Nachwort von Rick Moody aus dem Jahre 2002, in dem der geneigte Leser noch zusätzliche Informationen zu Cheevers Leben und Werk und dem Stellenwert der Wapshots in der amerikanischen Literatur erhält. FAZIT: Auch wenn ich mit dem humoristischen Stil des ersten Teils (Kapitel 1 bis 13), der mir trotz Neuübersetzung etwas angestaubt und altbacken vorkam, nicht so recht warm wurde, gefiel mir der Roman sehr gut. Die Geschichte nimmt ab da an Fahrt auf und die Figuren, allen voran Moses und Coverly, gewinnen an Tiefe. Und schließlich, nach dem herzergreifenden Ende, mit einem lachenden und einem weinenden Auge (ein Gefühl, das ich sehr mag), vergebe ich feierlich fünf Sterne! Mit Sicherheit nicht mein letzter Cheever… *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Rezension zu "Die Geschichte der Wapshots" von John Cheever

    Die Geschichte der Wapshots

    PaulTemple

    23. April 2011 um 08:12

    In den 1950ern geschrieben, gehört dieser Roman zu den besten Schmökern, die ich je gelesen habe! Mit einem unglaublichen Arsenal an sprachlichen Variationen, mal Satire, mal Zeitbild, mal Drama, mal Komödie berichtet John Cheever über das wechselhafte Leben der Famile Wapshot, die seit Generationen schon im Nordwesten der USA lebt. Eine kurzweilige Lektüre mit großem sprachlichen Anspruch - für den Urlaub bestens geeignet!

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  • Rezension zu "Die Geschichte der Wapshots" von John Cheever

    Die Geschichte der Wapshots

    Holden

    31. January 2011 um 14:20

    Ein großes amerikanisches Familienepos, dabei noch Satire und Parodie auf die Ostküstengesellschaft der USA. Die Frauen sind stolz auf ihre Tugendhaftigkeit, die Männer denken sehnsüchtig an die nackten Mädchen auf Samoa.

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