John Cheever Die Lichter von Bullet Park

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Inhaltsangabe zu „Die Lichter von Bullet Park“ von John Cheever

Willkommen in Bullet Park, einer kleinen aufgeräumten Vorstadt im Umland von New York. Hier werden Ordnung und gute Nachbarschaft großgeschrieben: Eine adrette Bahnstation mit leeren Sitzbänken, Vorgärten mit kurz getrimmtem Rasen, hellweiße Häuser, zum Trocknen aufgehängte Wäsche, ein paar freundliche Cocktailpartys. Ja, Bullet Park ist der ideale neue Wohnort für Paul Hammer und seine anspruchsvolle Gattin! Was sie nicht wissen: In Bullet Park ist nichts, wie es scheint. Paul Hammer trifft auf Eliot Nailles, den netten, nachdenklichen Nachbarn, der Tabletten schluckt und seine Frau und seinen Sohn so liebt, dass er sich selbst bisweilen zu vergessen droht. Das kann nicht gut gehen ... ›Die Lichter von Bullet Park‹ ist einer der ganz großen Romane des 20. Jahrhunderts, eine Hymne an die amerikanische Vorstadt ebenso wie ein zeitlos zynischer Abgesang auf den viel beschworenen American Dream – in einem Atemzug zu nennen mit Richard Yates’ ›Zeiten des Aufruhrs‹ und F. Scott Fitzgeralds ›Der große Gatsby‹. Ausgebuffter als Cheever ist keiner, und wie in den viel besungenen Storys besticht er durch seinen präzisen poetischen Ton und den gnadenlos genauen Blick.

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    Die Lichter von Bullet Park

    PaulTemple

    18. June 2015 um 14:09

    Nach knapp der Hälfte der Lektüre war ich total begeistert und hätte mindestens vier Sterne vergeben, am Ende wurden es nur drei. Wie kommts?  Cheever stellt in seinem Roman zwei Männer vor - der eine seit Jahrzehnten in der New Yorker Vorstadt Bullet Park verwurzelt, der andere frisch zugezogen. Besonderen Reiz entfaltet der Roman einerseits durch die sehr detaillierten und teils ausschweifenden Charakterisierungen und Geschichten rund um seine Protagonisten. Da das Ganze Ende der 1960er geschrieben wurde, musste ich des öfteren an "Mad Men" denken - Cocktailparties, Betrügereien, Drogenkonsum, skurille Erlebnisse. Dies funktioniert bis zur Hälfte des Romans fabelhaft, bis Cheever sich dem zweiten Protagonisten zuwendet und seine Lebensgeschichte erzählt, die von Depressionen, psychischer Instabilität und ständigem Wechsel des Wohnorts geprägt ist. Meinem Geschmack nach überspitzt Cheever seinen Roman damit und macht leider leider viel kaputt.

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  • Rezension zu "Die Lichter von Bullet Park" von John Cheever

    Die Lichter von Bullet Park

    RudeLady

    13. April 2011 um 11:26

    Bei „Die Lichter von Bullet Park“ handelt es sich um einen Roman aus den 60ern, der aber durchaus auch in der heutigen Zeit noch funktioniert. Es geht vor allem um zwei Männer: Hammer und Nailles. Der eine lebt schon eine Weile in Bullet Park, hat eine Frau und einen Sohn, die er beide abgöttisch liebt. Hammer hat sich erst vor kurzem ein Haus in Bullet Park gekauft und lebt nun dort mit seiner mürrischen Frau. Auf den ersten Blick ist der Vorort wie das perfekte Klischee: Die Bewohner grüßen einander freundlich, wenn sie einmal die Woche zur Kirche gehen oder sie treffen sich auf Cocktailpartys in ihren Häusern mit dem gepflegten Rasen. Die Rollenverteilung ist auch klar: Der Mann geht arbeiten, die Frau bleibt zu Hause und kümmert sich um den Haushalt. Cheever blickt jedoch hinter die Kulissen dieser beschaulichen Vorstadt. Denn ein ganz offensichtlich Leitmotiv im Buch ist der Alkohol. Gut 2/3 der Bewohner von Bullet Park sind Alkoholiker oder auf dem besten Weg dahin. Und auch davon abgesehen führen die Vorstadtbewohner ein Leben wie viele andere: Sie streiten sich, sie werden krank. Jedoch passiert dies immer nur hinter den schützenden Mauern ihrer Häuser, nach außen hin wird der gute Schein gewahrt. Als Nailles Sohn nämlich wochenlang mit einer schweren Depression im Bett liegt, verbreitet sein Vater überall, dass es sich nur um das Pfeiffersche Drüsenfieber handelt. Cheever versteht es unheimlich gut, diese Brücke zu schlagen; es hat viel Spaß gemacht, vom schönen Schein und dem tatsächlichen Sein zu lesen. Die Sprache ist sehr bildreich, teils sehr ironisch, teils sehr böse. Jedoch war das Buch auf der anderen Seite auch sehr anstrengend zu lesen, denn die Geschichte besteht zumeist nur aus einem Aneinanderreihen von Begebenheiten im Leben der Bewohner, einen roten Faden habe ich sehr schmerzlich vermisst. Das hat es mir leider sehr schwer gemacht, am Ball zu bleiben; oft habe ich mich von anderen Dingen ablenken lassen, was beim Lesen einfach nicht passieren sollte. Im großen und ganzen jedoch handelt es sich bei „Die Lichter von Bullet Park“ dennoch um eine sehr interessante und gut geschriebene Geschichte. Man sollte nur darauf achten, in einer ablenkungsfreien Umgebung zu lesen.

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