John Cheever Willkommen in Falconer

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Inhaltsangabe zu „Willkommen in Falconer“ von John Cheever

Ezekiel Farragut erlebt die Hölle auf Erden: Der drogensüchtige Universitätsdozent kommt ins Gefängnis Falconer, nachdem er mit einem Schürhaken seinen Bruder erschlagen hat. Wer aber von ihnen war Kain? Wer Abel? In der brutalen, trostlosen Gefängniswelt erlebt Farragut unerwartet eine intensive Liebe zu einem Mitgefangenen. Er lässt seine Ehe und Kindheit Revue passieren und erkennt, wie umfassend seine Unfreiheit ist und schon immer war. Bald hat er nur noch einen Gedanken: Flucht. ›Falconer‹ ist der Roman eines Süchtigen, der die Drogenabhängigkeit und die Schranken der Strafanstalt hinter sich lässt. Ein bewegendes Buch, drastisch, ironisch und doch von lebenskluger Heiterkeit. John Cheever, der einige Jahre im Hochsicherheitsgefängnis Sing Sing unterrichtete, zeichnet in ›Willkommen in Falconer‹ das facettenreiche, ungeschönte Porträt eines Menschen, der den Wert seines Lebens erst zu schätzen weiß, als er es zu verlieren droht.

Tolle Kritiken, die ich nur bedingt bestätigen kann

— Callso
Callso

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  • Abgründe im Gefängnis - schonungslos, aber leider nicht packend!

    Willkommen in Falconer
    Callso

    Callso

    30. May 2017 um 11:16

    Das Buch hat im Vorwege hervorragende Kritiken eingeheimst und gilt (längst) als Klassiker der Gefängnisliteratur. Ich kann die warmen Worte eher weniger unterstreichen, für mich waren mehrere Punkte in dem Werk nicht so glücklich. Die Story und die Hauptperson haben mich größtenteils nicht erreicht.Das Buch schildert sehr schonunglos, recht eindrucksvoll, sehr brutal und nicht eben prüde den Alltag im US-Gefängnis.Die Hauptperson kommt indes nur wenig charmant rüber. Zeke Farragut ist zu diffus und als Person zu wenig greifbar. Über sein Heroinsucht, über seine Tätigkeit als Professor oder auch seine Ehe wird man nur recht lapidar informiert. Und auch über die eigentliche Tat, den Angriff und Mord auf seinen eigenen Bruder und das Motiv, wird der Leser nur unzureichend abgeholt.So fehlen die Sympathiewerte und man fiebert mit der zwar starken, aber wenig griffigen Hauptperson nur weniger mit.Als Zeke schließlich die Flucht aus Falconer gelingt, da endet das Buch einigermaßen abrupt. Schade. Sehr schade.

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