John Christopher Tripods - Die dreibeinigen Herrscher

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Inhaltsangabe zu „Tripods - Die dreibeinigen Herrscher“ von John Christopher

Die Welt wird von den Tripods kontrolliert – riesigen, metallischen Maschinen, die wie aus dem Nichts auf der Erde auftauchten und die Bevölkerung unterwarfen. Die meisten Menschen sind ihren Herrschern inzwischen treu ergeben. Doch Will ist nicht wie die anderen: Er wehrt sich gegen die geheimnisvollen Invasoren und schließt sich einer Gruppe von Widerständlern an. Gemeinsam mit den letzten freien Menschen setzt er alles daran, die Herrschaft der Tripods zu beenden ... In Buch und Film begeistert die Kultserie von John Christopher bis heute Fans auf der ganzen Welt. Dieser Band vereint erstmals alle vier Originalromane, einschließlich des kaum bekannten Prequels über die Vorgeschichte der Invasion.

großartig und nicht nur für die Jugend

— fuxli
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    Tripods - Die dreibeinigen Herrscher
    fuxli

    fuxli

    26. April 2016 um 11:30

    Um die Faszination für diesen Dreiteiler – plus Prequel zu verstehen, muss man etwas über die Hintergründe wissen. Der Autor John Christopher, eigentlich Christopher Samuel Youd, wurde 1922 in England geboren und starb dort 2012. Er begann schon früh, Science Fiction zu schreiben und hatte damit auch einigen Erfolg, aber nie den entscheidenden Durchbruch. 1966 schlug ihm sein Verleger vor, ein Science-Fiction-Buch für Kinder zu schreiben. Er war nicht begeistert von der Idee. Letztlich aber versuchte er sich doch an dem Projekt und wurde damit weltberühmt. Die ersten beiden Bücher der Trilogie waren die Grundlage für eine TV Series, die in England in den 1980ern produziert wurde. Außerdem gab es auch noch eine Comic-Reihe, die auf den Büchern basierte. Liest man die Trilogie heute, wird man hin und wieder sentimental an die Fernsehserie Raumschiff Orion erinnert, in der die Computer noch ganz selbstverständlich mit Lochkarten programmiert werden. In einer Zeit, in der wir an Raumschiffe gewöhnt sind, die in mehrfacher Lichtgeschwindigkeit über den Bildschirm flimmern, und in der „Beam me up, Scotty“ ein geflügeltes Wort ist, erscheinen einem die Aliens aus den Tripoden schon ziemlich rückständig. Und doch – diese drei Bücher gehören auf jeden Fall zu den spannendsten Science-Fiction-Büchern, die ich kenne. Will, der Ich-Erzähler, ist ziemlich oft eher nervtötend, aber die Situationen, in die er gerät und die Menschen um ihn herum bringen einen schnell dazu, dass man ganz drinsteckt in der Handlung und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Das Ende ist so enttäuschend wie – leider – wirklichkeitsnah: Die befreiten Völker finden sich zusammen, um eine Erdregierung zu bilden. Doch persönliche Abneigungen und kleinliches Vorteilsdenken zusammen mit nationalem Stolz sorgen dafür, dass daraus nichts wird. Die Gemeinschaft bricht unter Drohungen und Verwünschungen wieder in die einzelnen Länder auseinander. Das ist unerwartet aktuell, da man gerade jetzt lernen muss, dass der Traum von Europa anscheinend auch eben nur das zu sein scheint: ein Traum. Diese in einem Jugendbuch doch sehr realistische Einschätzung ist angenehm erfrischend. Nach dem Dreiteiler kommt als viertes Buch noch ein Roman, der früher spielt, eben zu der Zeit, in der die Tripoden zum ersten mal auf der Erde landen und die Menschen mental vereinnahmen. Das ist einerseits schade, weil man das natürlich gern als erstes gelesen hätte. Andererseits ist dieses Buch ja tatsächlich erst nach den drei Tripods-Bänden entstanden (1988) und es fällt auch auf, dass die Technik hier fortschrittlicher ist. Insgesamt kann ich das Buch wirklich nur empfehlen, allerdings als eBook. Denn einen Wälzer mit 736 Seiten in einer Hand zu balancieren ist auf die Dauer schon etwas anstrengend.

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