John Cleese

 4.2 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Wo war ich noch mal?, Fawlty Towers und weiteren Büchern.

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Wo war ich noch mal?

Wo war ich noch mal?

 (17)
Erschienen am 30.03.2015
A Fish Called Wanda

A Fish Called Wanda

 (1)
Erschienen am 01.03.2007
Fawlty Towers

Fawlty Towers

 (6)
Erschienen am 01.01.1997
The Complete "Fawlty Towers"

The Complete "Fawlty Towers"

 (1)
Erschienen am 24.10.2001
Ein Fisch namens Wanda. Drehbuch

Ein Fisch namens Wanda. Drehbuch

 (1)
Erschienen am 01.01.1989

Neue Rezensionen zu John Cleese

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Ron_Walls avatar

Rezension zu "Wo war ich noch mal?" von John Cleese

Biografie des grossen (2 Meter Mann) Ex-Monty Python John Cleese
Ron_Wallvor 2 Jahren

Witzige, leichtfüssige Biografie, die einem die Grippe im Bett erleichtern kann.  Nur vier Sterne, weil der Humor manchmal etwas künstlich und erzwungen wirkt. Dennoch gute Unterhaltung und lesenswert. War, bin und bleibe Monty Fan.

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awogflis avatar

Rezension zu "Wo war ich noch mal?" von John Cleese

Komplett entbehrlich und vergeudete Zeit
awogflivor 2 Jahren

Ja lieber John Cleese wo warst Du noch mal mit Deinen Gedanken.....
Auf jeden Fall überhaupt nicht dort, wo ich Dich erwartet hätte. Wenn ich eine Cleese Biografie lese, will ich wissen, wie der Ritter der Kokosnuss entstanden ist, wie die Sexszenen mit Jamie Lee Curtis waren, wie zur Hölle die Pythons auf einige Szenen im Sinn des Lebens und beim Leben des Brian gekommen sind, wie man mit meinem Regie-Idol Terry Gilliam zusammenarbeiten kann und wie die Truppe sich so ganz privat aufführt.

Was habe ich bekommen? Ganze 25 Seiten von Monty Python und sonst 450 Seiten Geschwafel, in denen sogar jeder langweilige Lehrer der Grundschule - und nicht nur die interessanten Persönlichkeiten, die geprägt haben - aufs lähmenste in ihrer Mittelmäßgikeit skizziert werden. Ich kann mich selbst gar nicht mehr an meine eigenen durchschnittlichen Lehrer erinnern. Manche bezeichnen diese Bio im guten Sinne als geschwätzig - dem guten Sinn bzw. der guten Absicht hier kann ich überhaupt nicht zustimmen. Die ganzen Szenen eines ziemlich faden Lebens werden gnadenlos breit ausgewalzt - nach 150 Seiten war er noch nicht mal auf der Uni und ich schätze mal 60% der Weltbevölkerung haben in den ersten 18 Jahren ihres Lebens auch interessantere und berichtenswertere Szenen erlebt.

Auf der Uni wird das Buch dann ein bisschen besser, weil Cleese das erste Mal Comedyluft schnuppert, aber dann ist es auch immer wieder der gleiche lähmende Ablauf. Ein paar Ideen, ein paar bekannte spannende Leute, ein bisschen Witz aber nicht wirklich viel, ein paar Pannen, und die Sketche seitenlang im Buch aufgeschrieben (was außer für Fachleute selbstverständlich im Medium Buch ohne Darstellung gar nicht funktioniert).

Eigentlich müsste auf der Biografie stehen: Eine Bio von John Cleese bevor er wirklich etwas konnte und Python wurde, aber das haben weder der Autor noch der Verlag irgendwo angedeutet. Ich finde es grenzt ja schon an Beschiss, den Fans für das Prequel - oder soll ich es fades Vorgepänkel der eigentlichen Biografie nennen - knappe 24 Euro abzuknöpfen und mit keinem Wort zu erwähnen, dass es nicht um die Pythons geht, im Gegenteil, mit der Truppe auch noch irreführend im Klappentext zu werben. Der Gipfel an Gier, Knausrigkeit und Inkompetenz wird dann auch noch durch den Verlag erklommen, indem der erstens zu geizig für ein Lesezeichenbändchen war und zweitens bei der Übersetzung offensichtlich sehr viel Geld gespart hat, wodurch vor allem zu Beginn des Werke derart haarsträubende Satzfehler, Fallfehler etc. auftraten, dass selbst mir, die gewöhnt ist, durch das Lesen von Studentenmasterthesen geflissentlich darüber hinwegzusehen und sich nicht zu ärgern, die Galle hochgekommen ist. Am Lektorat wurde offensichtlich auch gespart, denn sonst wären sicher 200 Seiten zusammengestrichen worden.

Dabei ist es nicht so, dass Cleese gar nicht schreiben kann, machmal skizziert er Personen sehr treffend und liefert, wenn ich mir meine Post-Its anschaue, 6 durchaus knackige Bonmots als Sätze, was ihm von mir einen zweiten Stern eingebracht hat.  Aber die Einstellung, mit der Herr John Cleese an dieses Werk herangegangen ist, finde ich dermaßen degoutant und überheblich seinen Fans gegenüber, dass mir die Spucke wegbleibt - lasst Euch die Worte dieses Herrn, der mich um 24 Euro und eine Woche Zeit beschissen hat, nur auf der Zunge zergehen. Hier erklärt er, warum er elend lange Sketchskripten in die Biografie hineingepackt hat, obwohl diese eben im Medium Buch, wenn sie nicht aufgeführt werden, für Otto Normalverbraucher, der noch nie Regieanweisungen gelesen hat, überhaupt nicht funktionieren:

"1. Die Sketche sind wirklich komisch (meiner Meinung nach und das ist mein verdammtes Buch)...
3. Ich weiß, dieses Buch soll eine Autobiografie sein, aber die Wahrheit ist, dass sich die meisten von Ihnen einen feuchten Kehrricht um die Person John Cleese scheren, oder was für mich und die vielschichtigen Seelennöte empfinden, die mich zu meinem besondern Ich machen".


Sorry mit so einer Einstellung schreibt man sicher keine Biografie für seine Fans. Das ist ein proaktive Herabwürdigung der sehr wohlgesonnenen Leserschaft, damit er dann nicht so ein schlechtes Gewissen hat, wenn er sie vorführt und abzockt. Auch ich war bis vor einer Woche ein Fan dieses Herren, aber das hat sich hiermit erübrigt. Widerlich.

Fazit: Sparts Euch! Und ich sag leise Servus zu einem Idol meiner Vergangenheit.

Kommentare: 16
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FabAustens avatar

Rezension zu "Wo war ich noch mal?" von John Cleese

Wo war ich noch mal?
FabAustenvor 3 Jahren

John Cleese, Mitglied der legendären britischen Komikertruppe Monty Python, Jurist, Schauspieler und Autor legt mit „Wo war ich noch mal?“ seine Autobiographie vor.

John Cleese schlägt einen großartig amüsanten, lockeren Plauderton an, der das ein oder andere laute Auflachen zur Folge hat. Von der ersten Seite wird der Leser davon eingefangen wie von einer sirupbeschmierten Fliegenfalle. Seite um Seite klebt er an den mal mehr mal weniger chronologischen Geschichten und Anekdoten über die Familie Cleese, deren ursprünglicher Name Cheese war, die Schulzeit des jungen John, über seine akademische Laufbahn in Cambridge und die damit verbundenen Ausflüge ins komische Fach, seine Anfänge im Showbusiness, die ihn in die USA führen und seine Zeit als Angestellter der BBC. Er gibt Einblicke in seine Psyche, in seine Arbeitsweise, was er unter Humor versteht, warum und wie er die Welt sieht usw. Das alles geschieht mit seinem typischen Witz auf einer durchaus rationalen Ebene.

Für Monty PythonFans ist "Wo war ich noch mal?" ein durchgehendes Fest, denn sie erhalten auf sehr unterhaltsame Weise einen sehr persönlichen Blick auf das Leben des größten – in Zentimetern- Mitglieds der Truppe. Es sollen schon rauschhafte Zustande beobachtet worden sein, in denen die Seiten manisch umgeblättert wurden. Das mag auch ein Zeichen des Grads an Ausgehungertseins nach dem pythonesken Humors sein. Dass der Autor kaum Anekdoten oder gar Detailwissen über Kollegen wie Ronnie Corbett oder Peter Sellers ausplaudert und manch einen davon lediglich mit wenig aussagekräftigen Adjektiven wie „unterhaltsam“ oder „schwierig“ beschreibt, mögen weniger enthusiastische Leser bekritteln. Einen echten Fan stört das hingegen nicht. Zumal sehr schön und ausführlich auf seine Freundschaft und berufliche Zusammenarbeit mit Graham Chapman eingegangen wird. Ein Highlight der ohnehin gelungenen "Autobiographie". Eine andere Sache hingegen stört schon mehr.

Und zwar wird nach ungefähr der Hälfte klar, dass John Cleese es nicht schaffen wird, sein bisheriges Leben zwischen die Buchdeckel zu quetschen, wenn es in dem Tempo weitergeht. Damit steigt die Hoffnung, dass es einen Cliffhanger und damit definitiv eine Fortsetzung geben wird. Dass die Zeit mit den anderen fünf Pythons sicher in ganzer Breite im nächsten Buch zu finden ist.
Tatsächlich endet die Erzählung mit ihrem Zusammenschluss. John Cleese geht auf ihre Art der Zusammenarbeit ein. Dann folgt eine kurze Exkursion ins Jahr 2014, in dem sich die verbliebenen Mitglieder zu mehreren Shows in der O2-Arena zusammenfanden. Leider erscheint das Ganze jedoch nicht als Cliffhanger, sondern eher so, als hielte der Autor die Sache damit für abgeschlossen. Dass heißt aber auch, dass John Cleese eigentlich nur auf die ersten dreißig Jahre seines Lebens zurückblickt und damit den Großteil, nämlich 46 Jahre schlicht unterschlägt. Das ist doch keine vollständige Autobiographie! Unglaublich! Die Sache ist einfach nicht fertig! Eine schreiende Ungerechtigkeit, denn der Leser fühlt sich als würde er am Schluss gaaaaanz langsam am Sirup herunterrutschen und unsanft auf den Boden klatschen. Schmatz. Und das nachdem er sich soooo dermaßen königlich amüsieren durfte. Unfair! Schiebung! Deshalb steht an dieser Stelle die einzige Möglichkeit der Schadensbegrenzung und die lautstarke Forderung nach einer/mehreren Fortsetzungen !!!! 


And now for something completely different....

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John Cleese wurde am 27. Oktober 1939 in Großbritannien geboren.

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