John Cleland

 3,3 Sterne bei 67 Bewertungen
Autor von Die Memoiren der Fanny Hill, Fanny Hill und weiteren Büchern.

Lebenslauf

John Cleland, geboren 1709 in Kingston, gestorben am 23. Januar 1789 in London, war ein englischer Schriftsteller, vornehmlich bekannt durch seinen Roman Fanny Hill.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu John Cleland

Klassiker erotischer Literatur im 18. Jahrhundert

"Fanny Hill" von John Cleland ist ein bekanntes Werk der erotischen Literatur, das 1748 in London veröffentlicht wurde. Der Autor befand sich damals in finanziellen Schwierigkeiten und sogar in Haft. Die Geschichte handelt von Fanny Hill, einer jungen Frau im Londoner Rotlichtmilieu, die unter prekären Umständen lebt. Fanny spricht in einer gehobenen Sprache, was eine Abweichung zu ihrer Umgebung darstellt.

Die Handlung zeigt Fanny, wie sie von einem Bordell ins nächste wandert, gelegentlich von Männern freigekauft wird und immer wieder in die Prostitution gerät. Das Buch ist als Briefe an eine vermeintliche Freundin geschrieben, die scheinbar eine beständige Begleiterin in Fannys Leben ist.

Der Roman ist umstritten aufgrund seiner expliziten Darstellungen, doch die Charaktere wirken oberflächlich und eindimensional. Sie erscheinen und verschwinden, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Cleland scheint mehr an finanzieller Besserung als an authentischer Darstellung interessiert gewesen zu sein.

Die eBook-Ausgabe des Romans wurde 2016 von Hofenberg veröffentlicht und umfasst 62 Seiten. Meine Bewertung liegt bei 2 von 5 Sternen. "Fanny Hill" fehlt es an einer authentischen Darstellung der menschlichen Natur und bleibt hinter den heutigen Erwartungen an erotische Literatur zurück.

Cover des Buches Fanny Hill (ISBN: 9783491961586)
M

Rezension zu "Fanny Hill" von John Cleland

Moidlvomberch
Poetisch wundervoll und doch erotisch!

Mir wurde das Buch der Funny Hill sehr empfehlen, am Anfang noch etwas skeptisch informierte ich mich erst einmal über dieses Buch...und war dann um so neugieriger darauf es zu lesen!

Nun, ich wurde nicht enttäuscht und ich möchte vielleicht sogar sagen es ist ein kleines Jahreshighlight.

Einfach mal etwas ganz ganz ganz was anderes zu lesen.

ich bin absolut begeistert von der Poetischen Schreibkraft die dieses Buch an den tag legt....ich wusste gar nicht das man Geschlechtsteile und andere Dinge so wundervoll poetisch umschreiben kann....ein absoluter Genuss dieses Buch zu lesen!!!

Klar, der Schreib- bzw Erzählstil sind schon arg alt und von Früher..aber nach einigen Seiten Eingewöhnung hatte ich damit gar kein Problem mehr, ganz im Gegenteil ich fand diesen Schreibstil sehr besonders und einfach mal etwas ganz anderes!

Ich habe dieses Buch mit vollstem Genuss und Faszination gelesen!

Ein absolutes Muss wie ich finde! :-)

Aber Vorsicht! Es ist schon etwas derbe und nichts für Zartbesaitete die mit sexuellen Handlungen so ihre Probleme haben.

Cover des Buches Die Memoiren der Fanny Hill (ISBN: 9783907200445)
Roswitha_Boehms avatar

Rezension zu "Die Memoiren der Fanny Hill" von John Cleland

Roswitha_Boehm
Auf Abwegen

Dieses Buch war, wegen seinem „obzönen Inhalt“ vor langer Zeit einmal verboten. Ich muss gestehen, dass ich genau deswegen neugierig war. ;)

Die Eltern von Francis Hill, meist nur Fanny genannt, erliegen einer schweren Krankheit. Das Mädchen wird nach London gebracht. Fanny ist fest davon überzeugt, dass ihre Freundin Esther ihr helfen will und sie als Haushälterin vermittelt. Zu ihrem Entsetzen muss sie jedoch schnell feststellen, dass sie an eine Art Etablissement „verscherbelt“ wurde und dort soll sie von nun an ihren Lebensunterhalt verdienen, indem sie sich für „Herrenabende“ anbietet. Anfangs ekelt sie sich, doch schnell lernt Fanny ihr neues Leben zu genießen. Als alles wunderbar zu scheint, holt sie das Leben jedoch eiskalt ein …

Diese „Memoiren“ sind definitiv anders, als ich sie erwartet hätte. Auch und gerade wegen des damaligen Verbotes, hätte ich mir mehr versprochen. Zwar gibt es jede Menge erotische Szene, die teils detailliert beschrieben werden, aber so richtig „interessant“ war das jetzt leider nicht. Vielleicht liegt es auch an der alten Sprache, die ich als ein wenig anstrengend empfand und den Lesefluss erheblich störte. Vielleicht aber auch an der Briefart, denn „Fanny“ schreibt hier einer „Madame“ (von der ich leider noch immer nicht weiß, wer das ist), in zwei Briefen von ihren Erlebnissen.

Zu damaliger Zeit sicher eine interessante und höchst spannend-erotische Lektüre. Wer jedoch mit der alten Sprache und / oder Briefbüchern nicht viel anfangen kann, wird hier keine Freude haben.

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