John Cleland

 3.2 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Die Memoiren der Fanny Hill, Fanny Hill und weiteren Büchern.

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John ClelandDie Memoiren der Fanny Hill
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Die Memoiren der Fanny Hill
Die Memoiren der Fanny Hill
 (28)
Erschienen am 01.03.2006
John ClelandDie Abenteuer der Fanny Hill
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Die Abenteuer der Fanny Hill
Die Abenteuer der Fanny Hill
 (2)
Erschienen am 27.04.2009
John ClelandFanny Hill oder Geschichte eines Freudenmädchens: Mit den Zeichnungen von Franz von Bayros (Erotik bei Null Papier)
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Fanny Hill oder Geschichte eines Freudenmädchens: Mit den Zeichnungen von Franz von Bayros (Erotik bei Null Papier)
John ClelandDie Memoiren der Fanny Hill (Ein Erotik, Sex & Porno Klassiker)
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Die Memoiren der Fanny Hill (Ein Erotik, Sex & Porno Klassiker)
John ClelandFanny Hill. Comic
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Fanny Hill. Comic
John ClelandFanny Hill
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Fanny Hill
Fanny Hill
 (0)
Erschienen am 01.12.2015
John ClelandFanny Hill - Geschichte eines Freudenmädchens: Erweiterte Ausgabe
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Fanny Hill - Geschichte eines Freudenmädchens: Erweiterte Ausgabe
John ClelandFanny Hill
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Fanny Hill
Fanny Hill
 (0)
Erschienen am 24.01.2018

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Die Memoiren der Fanny Hill" von John Cleland

Auf Abwegen
StMoonlightvor einem Jahr

Dieses Buch war, wegen seinem „obzönen Inhalt“ vor langer Zeit einmal verboten. Ich muss gestehen, dass ich genau deswegen neugierig war. ;)

Die Eltern von Francis Hill, meist nur Fanny genannt, erliegen einer schweren Krankheit. Das Mädchen wird nach London gebracht. Fanny ist fest davon überzeugt, dass ihre Freundin Esther ihr helfen will und sie als Haushälterin vermittelt. Zu ihrem Entsetzen muss sie jedoch schnell feststellen, dass sie an eine Art Etablissement „verscherbelt“ wurde und dort soll sie von nun an ihren Lebensunterhalt verdienen, indem sie sich für „Herrenabende“ anbietet. Anfangs ekelt sie sich, doch schnell lernt Fanny ihr neues Leben zu genießen. Als alles wunderbar zu scheint, holt sie das Leben jedoch eiskalt ein …

Diese „Memoiren“ sind definitiv anders, als ich sie erwartet hätte. Auch und gerade wegen des damaligen Verbotes, hätte ich mir mehr versprochen. Zwar gibt es jede Menge erotische Szene, die teils detailliert beschrieben werden, aber so richtig „interessant“ war das jetzt leider nicht. Vielleicht liegt es auch an der alten Sprache, die ich als ein wenig anstrengend empfand und den Lesefluss erheblich störte. Vielleicht aber auch an der Briefart, denn „Fanny“ schreibt hier einer „Madame“ (von der ich leider noch immer nicht weiß, wer das ist), in zwei Briefen von ihren Erlebnissen.

Zu damaliger Zeit sicher eine interessante und höchst spannend-erotische Lektüre. Wer jedoch mit der alten Sprache und / oder Briefbüchern nicht viel anfangen kann, wird hier keine Freude haben.

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donnerkarls avatar

Kein Schmuddelsex sondern mehr Erotik mit Wortwitz auf dem Niveau eines Boulevardtheaters mit Nackdei

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Kerrys avatar

Rezension zu "Die Memoiren der Fanny Hill" von John Cleland

Ein Klassiker der erotischen Literatur
Kerryvor 5 Jahren

Franziska "Fanny" Hill wuchs in einem Dörfchen in Lancashire, nahe Liverpool, auf. Als sie 15 Jahre alt war, starben ihre Eltern an den Pocken, die Fanny ebenfalls hatte, jedoch unbeschadet überstand. Von nun an auf sich allein gestellt (sie war das einzig überlebende Kind ihrer Eltern) kam sie bei einer Frau im Dorf unter. Diese erhielt eines Tages Besuch von einer Esther Davis, die sich in London als Dienstmädchen verdiente und Fanny anbot, selbstverständlich unter Übernahme aller Reisekosten, Fanny mitzunehmen. Das junge Mädchen, das in ihrem Dorf keine große Zukunft erwartete, machte sich also auf die Reise.


Doch in London angekommen, überlässt Esther Fanny sich selbst mit dem Vermerk, zu einer Arbeitsvermittlerin zu gehen. Bei Madame Brown findet sie eine Anstellung, doch noch ist ihr nicht bewusst, dass es sich um ein Freudenhaus handelt. Nach und nach wird sie in die Welt der Lust eingeführt, ihr großer Eintritt in diese Gesellschaft soll der Verkauf ihrer Jungfernschaft sein. Sie bekommt eine Aufpasserin, Phöbe Ayres, zur Seite gestellt, die auf das junge Mädchen acht gibt und ihr immer mehr Arten der Lust offenbart. Eines Nachts jedoch begegnet sie einem jungen Mann namens Karl und flieht mit ihm.


In wilder Ehe leben sie zusammen, bis Karl eines Tages auf Geheiß seiner Familie eine lange Reise unternehmen muss. Fanny bleibt, auf Grund des überstürzten Ausbleibens Karls, unversorgt zurück. Da ihre Vermieterin Fannys Not kennt, bringt sie sie mit einem wohlhabenden Mann zusammen, dessen Geliebte sie wird und der sie aushält. Doch dies ist nur der Beginn ihrer legendären Karriere als Freudenmädchen.



Ein Klassiker der erotischen Literatur! Den Plot fand ich ansprechend erarbeitet, wobei mir hier besonders gut die Darstellung der damaligen Zeit und Lebensumstände, insbesondere von alleinstehenden Frauen gefallen hat. Die Charaktere wurden sehr facettenreich und tiefgründig erarbeitet, hier jedoch kamen mir einige dargestellte Freudenmädchen, selbst für die damalige Zeit, ausgesprochen naiv vor. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei ich jedoch nicht wirklich die Aufregung um das Buch verstehe. Sicherlich waren, als das Buch erschien, andere Zeiten, aber meines Erachtens ist die Menschheit zu diesem Zeitpunkt nicht ausgestorben, sodass bestimmte Dinge, wie in dem Buch beschrieben, durchaus stattfanden. Enttäuscht war ich etwas von der lediglich recht kurzen Zeitspanne des Buches, denn die Geschichte beginnt mit Fannys 15. Lebensjahr und endet, als sie 19 Jahre alt ist. Unter Memoiren hätte ich mir doch eine deutlich längere Zeitspanne vorgestellt.

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