Die Memoiren der Fanny Hill

von John Cleland 
2,9 Sterne bei28 Bewertungen
Die Memoiren der Fanny Hill
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StMoonlights avatar

Leider nicht so interessant, wie ich es erwartet hatte.

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Diese Buch war sehr schnell langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Die Memoiren der Fanny Hill"

Dieser Klassiker der erotischen Weltliteratur ist abgesehen von seiner dichterischen Qualität und kulturgeschichtlichen Bedeutung vor allem auch ein erotisch-sinnliches Lesevergnügen. Dezent illustriert und wertvoll ausgestattet, ist diese Prachtausgabe als Zeugnis zeitloser Weltliteratur eine bleibende bibliophile Bereicherung jeder anspruchsvollen Bibliothek.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783907200445
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:OTUS Verlag AG
Erscheinungsdatum:01.03.2006
Das aktuelle Hörbuch ist bei Entertainment M. Two erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider nicht so interessant, wie ich es erwartet hatte.
    Auf Abwegen

    Dieses Buch war, wegen seinem „obzönen Inhalt“ vor langer Zeit einmal verboten. Ich muss gestehen, dass ich genau deswegen neugierig war. ;)

    Die Eltern von Francis Hill, meist nur Fanny genannt, erliegen einer schweren Krankheit. Das Mädchen wird nach London gebracht. Fanny ist fest davon überzeugt, dass ihre Freundin Esther ihr helfen will und sie als Haushälterin vermittelt. Zu ihrem Entsetzen muss sie jedoch schnell feststellen, dass sie an eine Art Etablissement „verscherbelt“ wurde und dort soll sie von nun an ihren Lebensunterhalt verdienen, indem sie sich für „Herrenabende“ anbietet. Anfangs ekelt sie sich, doch schnell lernt Fanny ihr neues Leben zu genießen. Als alles wunderbar zu scheint, holt sie das Leben jedoch eiskalt ein …

    Diese „Memoiren“ sind definitiv anders, als ich sie erwartet hätte. Auch und gerade wegen des damaligen Verbotes, hätte ich mir mehr versprochen. Zwar gibt es jede Menge erotische Szene, die teils detailliert beschrieben werden, aber so richtig „interessant“ war das jetzt leider nicht. Vielleicht liegt es auch an der alten Sprache, die ich als ein wenig anstrengend empfand und den Lesefluss erheblich störte. Vielleicht aber auch an der Briefart, denn „Fanny“ schreibt hier einer „Madame“ (von der ich leider noch immer nicht weiß, wer das ist), in zwei Briefen von ihren Erlebnissen.

    Zu damaliger Zeit sicher eine interessante und höchst spannend-erotische Lektüre. Wer jedoch mit der alten Sprache und / oder Briefbüchern nicht viel anfangen kann, wird hier keine Freude haben.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 5 Jahren
    Ein Klassiker der erotischen Literatur

    Franziska "Fanny" Hill wuchs in einem Dörfchen in Lancashire, nahe Liverpool, auf. Als sie 15 Jahre alt war, starben ihre Eltern an den Pocken, die Fanny ebenfalls hatte, jedoch unbeschadet überstand. Von nun an auf sich allein gestellt (sie war das einzig überlebende Kind ihrer Eltern) kam sie bei einer Frau im Dorf unter. Diese erhielt eines Tages Besuch von einer Esther Davis, die sich in London als Dienstmädchen verdiente und Fanny anbot, selbstverständlich unter Übernahme aller Reisekosten, Fanny mitzunehmen. Das junge Mädchen, das in ihrem Dorf keine große Zukunft erwartete, machte sich also auf die Reise.


    Doch in London angekommen, überlässt Esther Fanny sich selbst mit dem Vermerk, zu einer Arbeitsvermittlerin zu gehen. Bei Madame Brown findet sie eine Anstellung, doch noch ist ihr nicht bewusst, dass es sich um ein Freudenhaus handelt. Nach und nach wird sie in die Welt der Lust eingeführt, ihr großer Eintritt in diese Gesellschaft soll der Verkauf ihrer Jungfernschaft sein. Sie bekommt eine Aufpasserin, Phöbe Ayres, zur Seite gestellt, die auf das junge Mädchen acht gibt und ihr immer mehr Arten der Lust offenbart. Eines Nachts jedoch begegnet sie einem jungen Mann namens Karl und flieht mit ihm.


    In wilder Ehe leben sie zusammen, bis Karl eines Tages auf Geheiß seiner Familie eine lange Reise unternehmen muss. Fanny bleibt, auf Grund des überstürzten Ausbleibens Karls, unversorgt zurück. Da ihre Vermieterin Fannys Not kennt, bringt sie sie mit einem wohlhabenden Mann zusammen, dessen Geliebte sie wird und der sie aushält. Doch dies ist nur der Beginn ihrer legendären Karriere als Freudenmädchen.



    Ein Klassiker der erotischen Literatur! Den Plot fand ich ansprechend erarbeitet, wobei mir hier besonders gut die Darstellung der damaligen Zeit und Lebensumstände, insbesondere von alleinstehenden Frauen gefallen hat. Die Charaktere wurden sehr facettenreich und tiefgründig erarbeitet, hier jedoch kamen mir einige dargestellte Freudenmädchen, selbst für die damalige Zeit, ausgesprochen naiv vor. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei ich jedoch nicht wirklich die Aufregung um das Buch verstehe. Sicherlich waren, als das Buch erschien, andere Zeiten, aber meines Erachtens ist die Menschheit zu diesem Zeitpunkt nicht ausgestorben, sodass bestimmte Dinge, wie in dem Buch beschrieben, durchaus stattfanden. Enttäuscht war ich etwas von der lediglich recht kurzen Zeitspanne des Buches, denn die Geschichte beginnt mit Fannys 15. Lebensjahr und endet, als sie 19 Jahre alt ist. Unter Memoiren hätte ich mir doch eine deutlich längere Zeitspanne vorgestellt.

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    Kleinstadtkatzes avatar
    Kleinstadtkatzevor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Memoiren der Fanny Hill" von John Cleland

    > Autor: John Cleland
    > Titel: Die Memoiren der Fanny Hill
    > Originaltitel: Fanny Hill - Memoirs of a Woman of Pleasure
    > Genre: (erotischer) Briefroman
    > Erscheinungsdatum: 4.April 2006
    > 400 Seiten
    > Otus Verlag (in meinem Fall)
    > ISBN: 3-907200-44-6
    > Der erste Satz: Madame! Ich möchte Ihren Wunsch als Befehl nehmen und Ihnen aus der Zeit meines Lebens berichten, die inzwischen schon vorbei ist, und an die ich mich naturgemäß nur ungern erinnere. ...

    Worum geht es?

    Es geht um ein Mädchen vom Lande namens Francis Hill, kurz Fanny, die durch ihre Bekannte (oder auch Freundin?!) Esther nach London gebracht wird, weil Fannys Eltern durch eine Krankheit hingerafft worden sind. Die anfänglich naive Fanny glaubt, dass ihre Freundin Esther sie bei einer ehrbaren Dame als Haushälterin unterbringt, jedoch entpuppt sich die Frau als eine Art "Puffmutter", die junge, hübsche Mädchen aufsammelt um sie den sog. Gentleman (oft reiche Adelsmänner) gegen Geld anzubieten. Somit wird Fanny in den Teufelskreis der Prostitution hineingezogen und genießt den Lebenswandel und auch die Vorteile dessen wechselnde und reiche Männer zu haben. Jedoch kommt sie am Ende durch vielerlei Unfälle und Abenteuer zu dem wirklich wichtigen Entschluss im Leben... .

    Das Buch besteht aus zwei Briefen, die die gereifte Fanny an eine gewisse Madame, dessen Name nie erwähnt wird, schreibt und ihre Erlebnisse wirklich detailiert und eindrucksvoll schildert. Nicht nur deswegen wurde das Buch wegen Perversion und Obszönität anfangs verboten und durfte erst in den 60er Jahren wieder gedruckt werden. In manchen Ländern ist die Lektüre dieses Buches bis heute noch untersagt.

    Rezeption

    Dieses Buch war wirkliches Neuland für mich, da ich bisher nie solche Lektüre hatte und auch nie so offen mit dem Thema umgegangen bin. Es war und ist eine interessante Erfahrung für mich, denn der Autor schildert wirklich eindrucksvoll die Passagen des menschlichen Geschlecktsaktes. Man hatte durchgängig eine maßvolle und schöne Sprache zu lesen, es war nichts vorhanden und beschrieben worden, was man heute als billige Sexlektüre bezeichnen würde.
    Das Buch ist in zwei Sinnabschnitte (Briefe) unterteilt und lässt sich somit gut einordnen, jedoch fand ich die wiederkehrende Thematik des Geschlecktsaktes irgendwann öde, trotz, dass der Autor sich bei jedem sichtlich bemüht hatte, diesen eindrucksvoll und neu darzustellen, aber irgendwann ging mir der ständige Verkehr wortwörtlich auf den Sack. Es hat mir nichts mehr gegeben.. im Sinne von Neuem oder Spannendem..und für die Weiterentwicklung der Geschichte waren die meisten "Zusammenkünfte" wirklich irrelevant gewesen.
    Meine Ausgabe war natürlich auch mit entsprechenden Bildchen "bestückt", welche dezent in Schwarz-Weiß gehalten wurden und die Thematik wohl untermalen sollten, aber nun ja.. :roll:

    Fazit

    Ich würde das Buch nur denjenigen empfehlen, die ihren Horizont bezüglich dem Erotikon erweitern wollen oder Menschen, die es einfach interessiert, wie man Sex in einer künstlerischen und blumigen Sprache beschreiben kann.

    Zum Autor, weitere Infos

    John Cleland (1707-1789), englischer Konsul in der Türkei und in Ostindien und nach Fehlschlag seiner Geschäfte in die Heimat zurückgekehrt, schrieb 1749 seine "Memoirs Of A Woman Of Pleasure", die Geschichte des Freudenmädchens Fanny Hill., um sich vor drückenden Schulden zu befreien. Der beispiellose Erfolg seines Buches - bis heute das berühmteste englische Erotikon - kam jedoch zunächst nur seinem Verleger zugute, der den Autor mit geringem Honorar abgespeist hatte. Cleland musste sich in einem Sittlichkeitsprozess verantworten, kam aber mit Berufung auf seine wirtschaftliche Notlage und die letzlich moralische Tendenz der Fanny Hill frei, ja erhielt sogar eine jährliche Pension zugesprochen, damit er nicht länger seinen Lebensunterhalt durch Pornographie verdienen müsse.

    Meine Bewertung

    Bewertung 3 von 5

    Dazu muss ich sagen, dass ich eher für eine 2,5 von 5 wäre, aber da es hier nicht so geht :ugly: , habe ich aufgerundet, weil mir das Buch doch etwas besser gefällt als nur zwei Sterne.

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    Sanys avatar
    Sanyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Memoiren der Fanny Hill" von John Cleland

    Mir hat es sehr gut gefallen, schön geschrieben und prickelnd

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    el_lorenes avatar
    el_lorenevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Diese Buch war sehr schnell langweilig.
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