John Colapinto

 3.7 Sterne bei 18 Bewertungen

Alle Bücher von John Colapinto

Ein unbeschriebenes Blatt

Ein unbeschriebenes Blatt

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Erschienen am 01.09.2004
About the Author

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Erschienen am 01.08.2002
AS NATURE MADE HIM

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Erschienen am 03.04.2000

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MagicMoments avatar

Rezension zu "Ein unbeschriebenes Blatt" von John Colapinto

Ein gut geschriebener Roman
MagicMomentvor 4 Jahren

"Ein unbeschriebenes Blatt" hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und auch ein wenig anspruchsvoller.

Die Geschichte entwickelt sich ein wenig anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte anhand des Klappentextes vermutet, dass Cal nach und nach das Leben von Stewart übernimmt und quasi versucht, Stewart zu sein.
Dies ist aber nicht der Fall. Zwar gibt sich Cal als Autor von Stewarts Roman aus und fängt was mit dessen Ex-Freundin an, mehr aber auch nicht.
Hauptsächlich handelt dieses Buch davon, wie Cal versucht zu verhindern, dass jemand herausfindet, dass er nicht der wahre Autor von "Almost like Suicide" ist, besonders schwierig gestaltet sich die Geheimhaltung, als jemand anfängt, Cal zu erpressen.
Das Ende war für mich überraschend, aber ein wenig zu seicht.

Insgesamt hat mir dieser Roman von John Colapinto gut gefallen, wobei der Anfang eigentlich am spannendsten ist. Zwischendurch wird die Geschichte dann ein wenig langatmig, aber nicht wirklich langweilig.

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Bine1970s avatar

Rezension zu "Der Junge, der als Mädchen aufwuchs" von John Colapinto

Rezension zu "Der Junge, der als Mädchen aufwuchs" von John Colapinto
Bine1970vor 6 Jahren

Klappentext:
Der Junge der als Mädchen aufwuchs ist die authentische Geschichte eines der spektakulärsten Fälle der Sexualmedizin, einer medizinischen Tragödie und ihrer traumatischen Folgen.
Nach seiner verpfuschten Beschneidung im Säuglingsalter, wächst Bruce Reimer unter dem Namen Brenda als Mädchen auf.
Über zwölf Jahre lang wird dem Jungen seine wahre Natur verheimlicht – Brendas Kindheit ist bestimmt von Angstzuständen und tiefer Einsamkeit.
Für einen Großteil ihrer Qualen ist eine als Koryphäe angesehener Sexualwissenschaftler verantwortlich, der unbeirrbar daran festhält, durch Östrogenbehandlung das angeborene Geschlecht ändern zu können.
Im Alter von 14 Jahren erkennt Brenda, das ein Weiterleben nur noch als Mann möglich ist, und gibt sich den Namen David.
Mittlerweile führt er ein normales Ehe- und Familienleben – wie es die Natur für ihn vorgesehen hat.

Eine erschreckende Geschichte, welche der Journalist des Rolling Stone Magazin, John Colapinto, da zu Papier gebracht hat.
Wie anmaßend von einem Arzt, der Natur ins Handwerk zu pfuschen.
Bruce/Brenda/David hat sehr darunter gelitten, denn er hat gemerkt, er ist kein Mädchen und doch sollte er als solches herumlaufen.
Die Ganze Familie ging daran beinahe kaputt, der Vater wurde zum Alkoholiker und die Mutter litt unter so starken Depressionen, das sie sich sogar das Leben nehmen wollte
Davids schulischen Leistungen und sein soziales Umfeld waren katastrophal.
Er hatte in seiner ganzen Zeit als Brenda vielleicht 3 Freundinnen und das auch nur weil diese 3 selbst irgendwie Aussenseiter waren.
Eigentlich sollte Brenda noch eine operative Geschlechtsumwandlung mit machen, aber sie wehrte sich und wollte diesen Arzt in Baltimore nie wieder aufsuchen.
Ständig war sie in psychiatrischer Behandlung, doch selbst die Psychiater konnten ihr nicht wirklich helfen.
Bis sie kurz vor ihrem 14 Lebensjahr an einen Psychiater geriet, welcher dem Vater sagte man müsse Brenda aufklären was damals im Säuglingsalter passiert ist.
Von da an wurde aus Brenda David und nach mehrfachen Operationen und einem Suizidversuch kehrte David endlich in ein Leben das er schon immer führen wollte.

Obwohl eine sehr interessante Geschichte und ich teilweise Tränen vergosssen habe über so viel Leid das ein Kind ertragen musste, habe ich mich doch durch das Buch gequält da oft sehr trockenen Passagen, gerade all diese medizinisch wissenschaftliche Stellen im Buch, zwar sehr gut recherchiert, aber auch viel zu langatmig.
Eine Mischung aus Sachbuch und Biographie.
Wäre es nur Biographie hätte es mir wesentlich besser gefallen

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Sarah-the-1s avatar

Rezension zu "Der Junge, der als Mädchen aufwuchs" von John Colapinto

Rezension zu "Der Junge, der als Mädchen aufwuchs" von John Colapinto
Sarah-the-1vor 6 Jahren

An sich eine wirklich unfassbare,traurige und entsetzliche Biografie eines Jungen,der aufgrund eines Ärztefehlers bei einem an und für sich üblichen Beschneidungs-Routineeingriff irreparabel verstümmelt wird.Um alles zu vertuschen wächst er fortan als Mädchen auf,da es angeblich reine Erziehungssache ist,ob ein Kind sich als männlich oder weiblich fühlt...prinzipiell eine sehr bewegende und dramatische Geschichte - gerade auch vor dem Hintergrund,dass die Eltern bei solch einem irrsinnigen "Projekt"überhaupt mitspielen!Dennoch konnte mich das Buch nicht richtig fesseln,da es mir doch einfach viel zu sehr mit medizinischen Details gespickt war und ich die ganze Darstellung als sehr sachlich und nüchtern empfunden habe.Von daher kann ich -trotz des sehr brisanten und unfassbaren Themas - leider nur 2 Sterne vergeben.Schade!

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