John Connolly

 4 Sterne bei 573 Bewertungen
Autor von Das Buch der verlorenen Dinge, Das schwarze Herz und weiteren Büchern.
John Connolly

Lebenslauf von John Connolly

Mystische Krimis und einfühlsame Porträts: Der irische Autor und Journalist John Connolly wurde 1968 in Dublin geboren. Dort wuchs er auch auf. Später studierte er sowohl am Trinity College als auch am University College Dublin Englisch und Journalismus. Zunächst versuchte er sein Glück mit diversen Aushilfsjobs, bis er als Journalist bei der Irish Times unterkam. Obwohl er als Schriftsteller inzwischen erfolgreich ist, geht er seinem Job bei der Zeitung noch immer nach. International bekannt wurde Connolly mit seinen mystisch angehauchten Krimibestsellern um den ehemaligen New Yorker Polizisten Charles „Bird“ Parker. Seit dessen Frau und Tochter von einem Serienkiller ermordet wurden, arbeitet er als Privatermittler. Unterstützt wird er dabei von Angel, einem ehemaligen Einbrecher, sowie dem Auftragskiller Louis. Für „Every Dead Thing“ (1999; dt.: Das schwarze Herz; 2000) erhielt Connolly den US-amerikanischen Shamus Award. Doch schreibt er nicht nur Krimis. 2017 landete er mit „He“ (dt.: „Stan“; 2018), einem einfühlsamen Porträt des weltberühmten Hollywoodkomikers Stan Laurel, in der englischsprachigen Welt einen Bestseller. Beim Irish Book Award bekam er dafür den Publikumspreis. Die amerikanischen Schauplätze seiner Romane kennt John Connolly übrigens aus eigener Erfahrung, verbringt er doch die Hälfte des Jahres in den Vereinigten Staaten.

Alle Bücher von John Connolly

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Buchformat:
Das Buch der verlorenen Dinge

Das Buch der verlorenen Dinge

 (254)
Erschienen am 03.12.2009
Das schwarze Herz

Das schwarze Herz

 (53)
Erschienen am 01.10.2014
Das dunkle Vermächtnis

Das dunkle Vermächtnis

 (32)
Erschienen am 01.03.2006
In tiefer Finsternis

In tiefer Finsternis

 (24)
Erschienen am 13.09.2006
Die weiße Straße

Die weiße Straße

 (22)
Erschienen am 11.05.2009
Das Portal der Dämonen

Das Portal der Dämonen

 (18)
Erschienen am 14.01.2013
Die Insel

Die Insel

 (17)
Erschienen am 08.05.2008
Der brennende Engel

Der brennende Engel

 (17)
Erschienen am 11.03.2009

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Neue Rezensionen zu John Connolly

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H

Rezension zu "Das Buch der verlorenen Dinge" von John Connolly

Für mich eines meiner liebsten Bücher
Hoppsivor 2 Tagen

David erlebt im Alter von 12 Jahren den tragischen Verlust seiner Mutter. Er versucht diesen schmerzhaften Verlust zu überstehen, in dem er sich in die Welt seiner Bücher flüchtet. Diese Offenbaren ihm eines Tages wirklich eine andere Welt, die er betritt. Dort trifft er immer wieder auf den Krummen Mann und viele bekannte Figuren aus Märchen. Er muss immer wieder wichtige Entscheidungen treffen und an jeder dieser Entscheidungen wächst er.

Was habe ich mit David mitgelitten und auf den letzten Seiten ein paar Tränchen verdrückt, die Geschichte ist so spannend und mitreißend, dass obwohl emotional schwierige Themen beschrieben werden, Jon Connolly es am Ende schafft das es sich gut anfühlt.

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Rezension zu "Stan" von John Connolly

Dick und Doof ist kult!
Zebrafinkvor 3 Monaten

Hier geht es natürlich nicht nur um Stan Laurel, nein natürlich auch um Oliver Hardy und allen Leuten drum herum.
Das Leben eines Komikers, wie es eigentlich nicht trauriger sein kann.

Sehr lesenswert, und mal ganz anders geschrieben, da musste ich mich erstmal dran gewöhnen. Ist halt ein Roman mit biografischen Ansätzen.

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Rezension zu "Stan" von John Connolly

Oscarreif!
aus-erlesenvor 8 Monaten

In Santa Monica gibt es nur sonnige Tage. Tage, an denen man sich gern des Lebens erfreut. Und da kann es schon mal vorkommen, dass man in Erinnerungen schwelgt. Und je nachdem wie intensiv man gelebt hat, fallen diese Erinnerungen mal mehr, mal weniger eruptiv aus. 
Im Oceana Apartment Hotel, den Pazifik in Seh- und Hörweite, room 203, wohnte einst er. Ein Mann, dessen Leben so erfüllt war, dass es nur in einem mehr als fünfhundert Seiten starkes Buch gepresst werden kann. Er war ein Star. Auch nach seiner aktiven Karriere. Allüren hatte er keine. Es sei denn, dass Treue als Allüre durchgeht. Er, der mit seinem Partner Babe Millionen, Generationen von Menschen glücklich machte. Man nannte ihn doof. Doch er war blitzgescheit. Babe ist nun schon Jahre tot. Doch noch immer zerren die Erinnerungen an mehrere Jahrzehnte vollendeter Schaffenskraft an seinen Nerven. Namen hatte er viele. Sie bedeuteten nicht viel. Und wer ihn erreichen wollte, konnte das tun. Sein Name stand bis zum Schluss im Telefonbuch. Man stelle sich vor, dass heute noch erfolgreiche Stars ihre Nummer öffentlich preisgeben würden…
Die Rede ist von Stan Laurel. Alias Arthur Stanley Jefferson (bis zum 6. August 1931 sein offizieller Name). Alias Doof. Das leicht bescheuert dreinblickende Halbduett von „Dick & Doof“ oder Laurel und Hardy. Oliver Hardy, alias Dick, alias Babe ist vor Jahren gestorben und John Conolly lässt Stan Laurel nun seinen Memoiren schreiben. Er, das ist Stan Laurel, in den Siebzigern. Fünf Ehen klüger. Und wahrscheinlich der liebenswerteste Hollywood-Schauspieler, den es je gab. Es ist wahr, dass jeder ihn anrufen konnte. Und wer bei ihm zuhause eingeladen wurde – und es waren nicht wenige – und dem immer noch lebenslustigen Stan Laurel ein wenig Gesellschaft leisten konnte, hatte vielleicht das Glück ein Souvenir zu erhaschen. Mit Freude verschenkte er billige Melonen, die Kopfbedeckung, die ihn einst so unverwechselbar machte. Und wer weiß, vielleicht setzte er sich selbst eine auf, nahm sie wieder ab und kratzte sich so unvergleichlich am Kopf. Ein Bild für die Götter!
Stan Laurel, er, ist nicht verbittert. Warum auch?! Über einhundert Filme hat er mit seinem Freund Babe, Oliver Hardy gemacht. Zusammengenommen bringen es beide auf weit über dreihundert Filme. Stan Laurel erreicht zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Cairnrona das gelobte Land. An Bord sind einige Schauspieler, die es nach Amerika zieht. Nach New York, was damals das Zentrum der Filmindustrie am anderen Ende der Welt war. Hollywood war damals noch eine überdimensionale Obstfarm. Zwei dieser Passagiere werden schon bald große Erfolge feiern. Und schon in weniger als einem Vierteljahrhundert Weltstars sein, die wirklich überall bekannt sind und bis heute bei der bloßen Erwähnung ihrer Namen Kriege beenden könnten. Der eine ist Stan Laurel, der andere ist Charlie Chaplin. 
Schon bald kann sich Chaplin niemand mehr leisten. Stan Laurel begnügt sich mit 33.000 Dollar pro Film. Harald Lloyd bekommt zur gleichen Zeit mehr als das Vierzigfache. Oliver Hardy nur zwei Drittel von dem, was sein Partner und vor allem Freund bekommt. 
Laurel und Hardy treffen sich, weil die Studiobosse es so wollen. Ein Dicker ist immer lustig. So die vorherrschende Meinung. Hal Roach wird ihr Produzent und der Garant eines (finanziell) sorgenfreien Lebens. Auch wenn seine Zahlungsmoral meist allzu leger ausfällt. Stan ist das Gehirn des Duos. Selbst nach Olis Tod schreibt er noch Sketche, die jedoch niemals Aufgeführt werden sollen. Ohne Oli will und kann er nicht. Das nennt man Treue bis über den Tod hinaus. 
Mit ausgiebigem Faktenwissen reichert John Connolly diese fiktive Biographie eines der größten Filmgenies aller Zeiten an. Der Reichtum an Anekdoten verblüfft von der ersten Seite an. Stan Laurel konnte nicht mehr für dieses Buch befragt werden. Er starb drei Jahre bevor John Connolly geboren wurde. Aber es fällt kaum auf. James Finlayson, der Schnauzbart mit dem Knautschgesicht, eine Ikone der Stan&Ollie-Filme bekommt genauso viel Raum über das System herzuziehen wie die liebevollen Gedanken (und man darf sich sicher sein, dass Stan Laurel wirklich solche Gedanken hatte, es kann einfach gar nicht anders gewesen sein … bitte!) an den verschwundenen Freund. 
„Stan“ rührt den Biographien-Markt gehörig auf. Immer wieder tauchen beim Lesen einzelne Szenen aus den Filmen auf, so dass man aus dem Lachen, zumindest Lächeln, nicht mehr rauskommt. Dieses Buch versteckt man nicht hinter „them thar hills“, dann wäre man ein „blockhead“. Man stellt es gut sichtbar und immer greifbar ganz vorn in den Bücherschrank. Denn dort gehört es hin! 

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Gespräche aus der Community

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John Connolly - Das schwarze Herz


"Lesen Sie und fürchten Sie sich" (The Times) – Bestsellerautor John Connolly ist der "Meister des Gänsehautmoments"!

"Dämonisch und mit einem literarischen Ton – ein Klasse-Thriller!" (PETRA)

Über das Buch:
Autoren oder Titel-CoverDer New Yorker Detective Charlie "Bird" Parker hat sich die falsche Nacht ausgesucht, um sich in seiner Lieblingsbar zu betrinken. Zuhause hat ein Eindringling seine Frau und seine kleine Tochter getötet und die Leichen "künstlerisch" arrangiert. Noch in derselben Nacht quittiert Parker den Dienst. Es gibt für ihn nur noch ein Ziel: den Dämon zu finden, der sein Leben zerstört hat. Auf der Suche nach diesem teuflischen Killer enthüllt sich dem Ex-CopCharlie Parker schließlich das vollendete Schlechte und Dunkle – und er rührt für Momente am schwarzen Herz des Bösen...

Wir von Edel Elements vergeben 25 digitale Leseexemplare (epub/mobi) für eine gemeinsame Leserunde und freuen uns auf Eure Bewerbungen bis einschließlich 01. Juli 2018! Schreibt Euer Wunschformat einfach mit in Eure Bewerbung!

Herzlichst, Euer Elements-Team

Letzter Beitrag von  Edel_Elementsvor 7 Monaten
Ihr Lieben, hat denn keiner das Buch wenigstens angefangen zu lesen? Bisher gibt es nur zwei Kommentare...Ich muss so leider einmal auf die Richtlinien für Leserunden bei LovelyBooks hinweisen: Für die Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen gelten auf LovelyBooks.de bestimmte Regeln. Bei einer Leserunde verpflichtet sich der Nutzer im Falle des Gewinns eines kostenlosen Buches, Hörbuches oder E-Books zu einer zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in der Leserunde. Das bedeutet, dass dieser sich innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches mit Beiträgen in allen Leseabschnitten der Leserunde beteiligen sowie eine Rezension auf LovelyBooks.de schreiben muss, nachdem er das Buch gelesen hat. Vielleicht schaut ihr doch noch mal ins Buch rein :) Liebe Grüße Mandy
Zur Leserunde
Ich habe vor kurzem "das Buch der verlorenen Dinge" gelesen und war einfachn nur hellauf begeistert von diesem Roman, seiner Geschichte, der Erzählweise des Autors und einfach von allem!!!!! Kann mir jemand Bücher nenen die von der Art ähnlich sind?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

John Connolly wurde am 31. Mai 1968 in Dublin (Irland) geboren.

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