John Corey Whaley Highly Illogical Behaviour

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Inhaltsangabe zu „Highly Illogical Behaviour“ von John Corey Whaley

Sixteen year old Solomon has agoraphobia. He hasn't left his house in three years, which is fine by him. At home, he is the master of his own kingdom--even if his kingdom doesn't extend outside of the house. Ambitious Lisa desperately wants to go to a top tier psychiatry program. She'll do anything to get in. When Lisa finds out about Solomon's solitary existence, she comes up with a plan sure to net her a scholarship: Befriend Solomon. Treat his condition. And write a paper on her findings. To earn Solomon's trust, Lisa begins letting him into her life, introducing him to her boyfriend Clark, and telling him her secrets. Soon, Solomon begins to open up and expand his universe. But all three teens have grown uncomfortably close, and when their facades fall down, their friendships threaten to collapse, as well. At turns hilarious and heartwarming, Highly Illogical Behavior showcases the different ways in which we hide ourselves from the world--and the ways in which love, tragedy, and the need for connection may be the only things to bring us back into the light.
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  • Highly Illogical Behaviour

    Highly Illogical Behaviour
    N9erz

    N9erz

    11. May 2017 um 12:31

    Solomon hat sein Haus seit drei Jahren nicht mehr verlassen. Auf eigenen Wunsch, denn so kann er seine Panikattacken und seine Angstzustände im Zaum halten. Er fühlt sich dabei auch gut und in keiner Weise einsam, auch wenn seine Eltern ihn liebend gerne wieder ein paar Schritte außer Haus sehen würden. Lisa hingegen ist ehrgeizig bedacht auf ihr Wunsch-College zu kommen. Dafür will sie den besten Artikel über Geisteskrankheiten schreiben, den das College je gesehen hat. Für sie perfekt, dass sie Solomon noch von früher kennt. Deshalb setzt sie es sich zum Ziel ihn zu heilen - im Sinne ihrer eigenen Wissenschaft. Clark ist Lisas Freund und würde für sie alles tun. Auch wenn er von der Sache nicht unbedingt begeistert ist, will er ihr dabei nicht im Weg stehen. Doch er hat im Gefühl, dass irgendetwas außer Hand geraten wird. ----- "Highly Illogical Behaviour" ist ein wirklich schönes Buch. Eine angenehme, tolle und auch berührende Geschichte über Freundschaft, geistige Krankheiten, Liebe und Ehrgeiz. Natürlich von vorne weg ein bisschen vorhersehbar - denn irgendwas geht bei solchen "Projekten" doch immer schief. Das macht jedoch kaum etwas, denn man fiebert mit Solomon, Lisa und Clark mit und hofft insbesondere für Solomon, dass er seine ausreichende Stärke für die große Welt da draußen erkennen kann. Der Umgang mit mentalen Krankheiten, Angstzuständen und Anfällen in diesem Buch ist ein sehr einfacher und ein sehr unaufgeregt ruhiger. Insbesondere dadurch, dass Solomon bereits drei Jahre lang das Haus nicht mehr verlassen hat ist er sehr zufrieden und gesettled in seiner Situation. Zudem weiß er sehr genau, wie er behandelt werden möchte und gibt dem Leser damit auch immer wieder dezente Hinweise wie Personen mit Ängsten gerne gehandelt werden wollen. Nämlich ganz normal und nicht wie etwas Besonderes oder gar etwas Anderes. So schön die Geschichte auch ist, allerdings plätschert sie am Beginn doch sehr lange einfach nur so dahin. Weder sonderlich positiv noch negativ auffallen, einfach eher unaufgeregt und auf seine Art und Weise angenehm. Trotzdem nicht der wahre Nervenkiller und auch nicht wirklich fesselnd. Erst gegen Ende wird es dann so richtig spannend und man kann das Buch gar nicht mehr weglegen. Man hat irgendwie die Angst durch das Beenden des Lesens könnte man hier irgendwas zerstören. Eine angenehme Geschichte über Ängste und mentale Krankheiten, allerdings nach ein wenig mehr Nachdenken darüber auch nicht unbedingt tiefgründig und ein bisschen flach was das Thema betrifft. Denn Solomon fühlt sich mit agoraphobia (Platzangst) nur daheim dann doch ein bisschen sehr wohl. Ich kann zwar nicht mitreden, ob diese Darstellung der Ängste realisitisch ist, allerdings glaube ich doch, dass ein bisschen mehr dahinter steckt und eine Isolation in den eigenen vier Wänden für die meisten Betroffenen nicht einer beinahe Heilung entsprechen würde. Trotzdem - und wahrscheinlich gerade für Jugendliche die sich zum ersten Mal mit diesem Thema beschäftigen - ein sehr angenehmes und sanftes Buch. Eine einfache Betrachtung des Themas und ein Aufzeigen, dass mental kranke Menschen nicht geheilt werden müssen sondern akzeptiert und unterstützt werden sollten! Ein tiefgründiges Thema auf einfach Weise behandelt - ohne zu viel Aufregung und trotzdem spannend.

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  • Gut, aber mit verschenktem Potenzial!

    Highly Illogical Behaviour
    Effi86

    Effi86

    17. March 2017 um 15:04

    Die Story: Vor drei Jahren hat eine Panikattacke Solomon Reed mitten in der Schule derart übermannt, dass er seitdem nicht mehr das Haus verlässt. Solomon hat alles was er braucht, denkt er, bis er auf Lisa Praytor trifft, ein Mädchen, das sich noch genau an ihn erinnern kann – und mit ihm befreundet sein will.Auf den Punkt gebracht: Teilweise wundervolle Charaktere und ein schnörkelloser, schöner Schreibstil. Ein gutes Buch, das noch mehr Seiten hätte vertragen können.In mehr Worten: Solomon never needed to leave the house anyway.Highly Illogical Behaviour wird abwechselnd aus der Sicht von Solomon und Lisa erzählt.Der 16-jährige Solomon hat seit drei Jahren das Haus nicht mehr verlassen, da er unter Panikattacken und Agoraphobie leidet. Seine Eltern und Großmutter sind besorgt, dass er nie wieder einen Schritt nach draußen wagen wird, und auch Solomon selbst ist sich nicht sicher, ob sie damit nicht recht behalten werden. Trotz seiner Isolation ist Solomon ein guter Schüler, ein Filmfan und liebenswerter junger Mann, der im Verlauf der Story eine schöne Entwicklung durchmacht. Durch seinen Humor, die Beziehung zu seinen – megacoolen – Eltern und sein freundliches Wesen, konnte Solomon mich sofort überzeugen. Als jemand, der die Auswirkungen von Agoraphobie auf das Leben eines Menschen nur rational erahnen kann, fand ich die Darstellung seiner Krankheit meist glaubwürdig, wenn auch etwas vereinfacht.Lisa Praytor ist ein richtiger Overachiver. Die Art von Mädchen, das in der ersten Reihe sitzt und bei JEDER Frage den Arm hebt, um drangenommen zu werden. Ein solcher Charakter kann schnell anstrengend für den Leser werden, aber Lisas Strebertum fand ich sympathisch und teilweise unterhaltsam dargestellt. Lisa hat beschlossen, etwas aus sich zu machen und alles dafür zu tun, um das zu erreichen. Leider ist die Art, wie sie ihr Ziel – einen Studienplatz für Psychologie zu erhalten – erreichen will, nicht gerade ein Glanzstück menschlichen Verhaltens. Denn diese 17-jährige maßt es sich doch tatsächlich an, Solomon „zu heilen“ und darüber ihren Essay für die College-Bewerbung zu schreiben. Ich war gelinde gesagt, wenig begeistert von diesem Plan, hatte aber die Hoffnung, dass das Blatt sich noch wendet. Meiner Meinung lernt Lisa durch die ganze Geschichte allerdings kein bisschen dazu. Alles dreht sich weiterhin um sie – und nach ein paar Tränchen – bekommt sie was sie will. Lisa ist ein Charakter, den ich von vorne bis hinten daneben fand.Ein Buch steht und fällt für mich schnell mit den Charakteren und zum Glück ist nicht nur Solomon, im Gegensatz zu Lisa, unglaublich gelungen, sondern auch die Nebencharaktere wie Solomons Eltern, seine Großmutter sowie Lisas Freund Clarke hinterlassen einen positiven Eindruck.Dennoch hätte man nicht nur aus ihnen, sondern generell aus der ganzen Geschichte mehr herausholen können. Mit seinen knapp 260 Seiten ist Highly Illogical Behaviour nämlich wahrlich kein dicker Wälzer. Einige Passagen wirken dadurch arg gestrafft. Lisa entschließt sich mit Solomon anzufreunden und zehn Seiten später gibt es schon das erste Treffen, Clarke sowie Lisas bester Freundin fehlt es eindeutig an Charaktertiefe, und auch Lisa selbst hätte mehr Tiefgang wahrscheinlich gutgetan, um ihr Verhalten besser zu rechtfertigen. Auch Solomons Krankheit hätte so noch besser dargestellt werden können, denn Freundschaft kann nicht alles in wenigen Wochen und Monaten überwinden, ohne, dass es größere Rückschläge gibt.Aber immerhin stellt der Autor das Thema Freundschaft und Familie neben Solomons Krankheit in den Vordergrund, ohne zu melodramatisch zu werden. John Corey Whaley weiß, trotz kleiner Schwächen - etwas aus der Story zu machen, auch wenn dieser letzte Schliff mir persönlich gefehlt hat, um aus einem netten Buch ein großartiges Buch zu machen.Fazit:Highly Illogical Behaviour ist eine Geschichte über die Kraft der Freundschaft und einen wunderwollen jungen Mann, der an Agoraphobie leidet und versucht seinen Alltag zu gestalten, die es sich hier und da etwas zu einfach mit dem Krankheitsbild macht und einen unglaublich unsympathischen, weiblichen Hauptcharakter hat.

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