Hochgradig unlogisches Verhalten

von John Corey Whaley 
4,4 Sterne bei23 Bewertungen
Hochgradig unlogisches Verhalten
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Whaley spielt in einer Liga mit John Green & Jordan Sonnenberg. Tolle Idee, Story, Witz & Charaktere

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Interessant und amüsant aber nicht wirklich tiefgehend.

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Inhaltsangabe zu "Hochgradig unlogisches Verhalten"

Solomon muss nie aus dem Haus. Er hat zu essen. Er kann von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Schulaufgaben macht er online, mit ungekämmten Haaren und im Schlafanzug. Ernsthafte Probleme hat er eigentlich nicht. Und er hat auch keine schwere Krankheit. Er ist bloß ein neurotisches Vorstadtkind, das da draußen Panikattacken erleidet. Als seine ehemalige Mitschülerin Lisa für einen Psychologie-Aufsatz ein Studienobjekt benötigt, drängelt sie sich in sein Leben. Gemeinsam mit ihrem Freund Clark werden sie zu einem eingeschworenen Trio. Solomon lernt, was Freundschaft ist, und stellt fest, die Welt ist voller guter Gründe, sich aus dem Versteck zu wagen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446257054
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:24.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    JuliaAndMyselfs avatar
    JuliaAndMyselfvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Interessant und amüsant aber nicht wirklich tiefgehend.
    Interessant und amüsant aber nicht wirklich tiefgehend.

    Solomon leidet unter Angstzuständen und verlässt aus diesem Grund schon seit Jahren nicht mehr das Haus. Freunde hat er auch keine. Das ändert sich jedoch, als seine ehemalige Mitschülerin Lisa für einen Psychologie-Aufsatz ein Studienobjekt benötigt. Sie schreibt ihm einen Brief und bei ihrem ersten Treffen merken die beiden schnell, dass sie miteinander gut klarkommen. Auch mit Lisas Freund freundet sich Solomon an. Problematisch ist jedoch, dass Lisa sich in einer Zwickmühle sieht, da sie sich wirklich mit Solomon angefreundet hat und gleichzeitig ohne sein Wissen einen Aufsatz über ihn schreiben wollte.
    Das Buch ist sehr amüsant und interressant. Die Story ist jedoch nicht wirklich tiefgehend, da die Autorin mehr auf die Freundschaft der Protagonisten, als auf die Angstzustände von Solomon eingeht. Zudem ist das Buch sehr vorhersehbar. Für Zwischendurch ist das Buch aber definitiv zu empfehlen.

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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein hochgradig wundervolles Buch, das absolut lesenswert ist!
    Hochgradig wundervolles Buch!

    Buchinfo
    Solomon muss nie aus dem Haus. Er hat zu essen. Er kann von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Schulaufgaben macht er online, mit ungekämmten Haaren und im Schlafanzug. Ernsthafte Probleme hat er eigentlich nicht. Und er hat auch keine schwere Krankheit. Er ist bloß ein neurotisches Vorstadtkind, das da draußen Panikattacken erleidet. Als seine ehemalige Mitschülerin Lisa für einen Psychologie-Aufsatz ein Studienobjekt benötigt, drängelt sie sich in sein Leben. Gemeinsam mit ihrem Freund Clark werden sie zu einem eingeschworenen Trio. Solomon lernt, was Freundschaft ist, und stellt fest, die Welt ist voller guter Gründe, sich aus dem Versteck zu wagen.  (Quelle: Verlag)

    Anfang
    Solomon musste sowieso nie aus dem Haus gehen. Er hatte zu essen. Er hatte zu trinken. Er konnte von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Eltern waren immer so beschäftigt, dass er das Haus fast ganz für sich allein hatte.

    Meine Meinung
    Solomon Reed hat an seinem sechzehnten Geburtstag seit genau drei Jahren, zwei Monaten und einem Tag das Haus nicht mehr verlassen. Er ist nicht bis zum Briefkasten und hat auch keinen Fuß mehr in den Garten gesetzt. Seine komplette Welt ist seit über drei Jahren das Haus und die Garage, die er im Star Trek-Stil mit schwarzer Farbe und gelbem Klebeband in ein Holodeck verwandelt hat. Und im Gegensatz zu seinen Eltern und seiner Großmutter hat Solomon auch absolut kein Problem damit. Angefangen hat dies mit Panikattacken, die ihn begleiten, seit er elf Jahre alt ist. Gegipfelt ist alles in eine Aktion, die in der ganzen Stadt noch immer in den Köpfen der Bewohner verankert ist. Solomon zog sich während einer Attacke mitten in der Schule aus und legte sich in einen Brunnen, da das Wasser ihn beruhigte. Seit diesem Tag hat ihn niemand mehr gesehen.

    Lisa Praytor war damals dabei und hat Solomon im Brunnen liegen sehen. Sie möchte Psychologie studieren und soll für die Aufnahme an ein College einen Aufsatz schreiben, der ihre Erfahrungen mit psychisch Erkrankten beinhaltet. Während sie allen erzählt, dass sie über ihren Cousin schreiben will, der sich in einer Klinik befindet, schmiedet sie den heimlichen Plan Kontakt zu Solomon Reed aufzunehmen, sich mit ihm anzufreunden und dann über ihn zu schreiben.

    Doch kann es gut gehen, wenn man einen Menschen zu seinem eigenen Vorteil nutzt?

    Sie musste Solomon finden, einen Draht zu ihm bekommen und ihn wieder gesund machen. Dann würde sie alles in ihrem College-Aufsatz verarbeiten und wäre auf dem besten Weg, bald zu den größten Psychologen des 21.Jahrhunderts zu zählen. (Seite 26)

    Ich habe etwas gegen "Rezensionen", die lediglich eine Inhaltsangabe sind und den Leser komplett spoilern. Wer diese Niederschriften liest, kann sich das Buch dann auch sparen und die Vorfreude und Spannung sind dahin. Solch eine "Rezension" habe ich gelesen - glücklicherweise erst, nachdem ich das Buch gelesen habe. Das ist auch ein Grund, warum ich Rezensionen für gewöhnlich erst lese, wenn ich ein Buch beendet habe. Viele verraten einfach viel zu viel und kennzeichnen die Spoiler nicht, so dass man gar keine Chance hat sie zu umgehen.

    Genau aus diesem Grund, möchte ich persönlich auch nicht weiter auf die Geschichte eingehen, sondern mich nur noch darauf konzentrieren wie mir das Buch gefallen hat.

    "Aber warum ausgerechnet mich? Ich meine, warum will sie mit mir befreundet sein?"
    "Sieh dich an. Wenn ich nicht schon mit einem Bein im Grab stehen würde, wäre ich aber so was von mit dir befreundet."
    "Du bist doch mit mir befreundet, Grandma."
    "Ja da kannst du mal sehen."
      (Seite 45)

    Könnte ich mir vorstellen drei Jahre das Haus nicht zu verlassen? Nein, eigentlich nicht. Ich bin zwar mehr so der "Drinni" und muss nicht ständig draußen rumturnen, gehöre auch zu den Menschen, die lieber online shoppen als stundenlang durch die Läden zu hechten, aber die wärmende Sonne auf dem Gesicht nicht spüren zu können, nicht das Knacken des Schnees zu hören, wenn man drüber läuft oder auch kein Herbstwind mehr, der das Haar zerzaust - ich würde das ziemlich vermissen.
    Generell ist es vermutlich auch gar nicht zu verstehen, wie jemand über Jahre zu Hause bleiben kann, wenn man selbst nicht betroffen ist. Wenn ich drin bleibe und das Haus nicht verlasse, dann passiert das, weil ich mich aktiv dafür entscheide. Aber Menschen wie Solomon haben diese Möglichkeit nicht. Sie werden von ihrem eigenen Geist dazu verdammt dies zu tun - ob sie wollen oder nicht.

    Whaley beschreibt Solomons Leben mit Witz, Leichtigkeit und Humor, was ich so nicht erwartet hätte. Ich hatte mich darauf eingestellt die Geschichte über jemanden zu lesen, der absolut introvertiert und psychisch labil in seinem dunklen Zimmer sitzt und niemanden an sich heranlässt. Doch so ist Sol nicht. Er ist ziemlich witzig, stellenweise recht zynisch und sarkastisch, erstaunlich offen und ein wirklich guter Freund, wenn man ihm die Chance dazu gibt.

    "Du bist ziemlich anders, als ich erwartet hätte, Solomon Reed."
    "Ich hoffe, das ist positiv gemeint."
    "Absolut."
      (Seite 61)

    Mir persönlich hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass diese Geschichte eine sehr gute Möglichkeit ist, um junge Menschen an Themen wie Angststörungen und Panikattacken heranzuführen.
    Sicherlich ist die Geschichte um Solomon ein wenig "geschönt" und auch der Krankheitsverlauf im Normalfall ein etwas anderer, aber hierbei handelt es sich um einen guten Einstieg in die Materie.

    Fazit
    John Corey Whaley nimmt den (jungen) Leser mit auf die Reise von Solomon, Lisa und Clark und führt durch alle Emotionen, die das Alter Heranwachsender zu bieten hat. Gewürtzt mit einer Prise Warmherzigkeit, Einfühlungsvermögen und einer witzigen Großmutter, wird diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem und hebt sich ganz klar von anderen Jugendbüchern ab.

    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, die sich nicht nur an die junge Leserschaft richtet!

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Warmherzige, lehrreiche Geschichte, die zeigt, dass es sich lohnt, die eigene Komfortzone zu verlasen
    Warmherzige Geschichte, die zeigt, dass es sich lohnt, die eigene Komfortzone zu verlassen

    Solomon ist 16 Jahre alt und hat seit drei Jahren das Haus seiner Eltern nicht mehr verlassen. Er leidet seit seinem 11. Lebensjahr unter Panikattacken und kann noch nicht einmal nach draußen in den Garten gehen. Ihm macht die Abgeschiedenheit nichts aus, er lernt online, lies Bücher oder beschäftigt sich mit Computerspielen und auch seine Eltern gehen mit der Situation und ihrem neurotischen Sohn, der eine Psychotherapie abgebrochen hatte, entspannt um. 
    Solomons Mutter ist Zahnärztin und eine ihrer Patientinnen eine Schülerin, die Solomon noch von früher kennt. Lisa ist eine ambitionierte Streberin und träumt davon, die Stadt zu verlassen, um an einer der renommiertesten Universitäten der USA zu studieren. Für das Stipendium ist ein Aufsatz gefordert, den Lisa klammheimlich über Solomon schreiben möchte. Über Seine Mutter pirscht sie sich an ihn heran und überraschenderweise lässt er sie ohne Vorbehalten in seine Nähe. Sie besucht ihn daraufhin regelmäßig und bringt bald ihren Freund Clark mit. Die beiden Jungs freunden sich an, so dass sich Lisa ausgeschlossen fühlt. Aufgrund Solomons homosexueller Neigungen wird sie sogar eifersüchtig. 
    In dem Gefühlschaos erfährt Solomonon dem Grund der Kontaktaufnahme Lisas und zweifelt an der Freundschaft der beiden. Tief enttäuscht zeiht er sich wieder zurück und bricht den Kontakt zu beiden ab. Lisa und Clark bereuen es, Solomon so hintergangen zu haben und möchten die Freundschaft zu ihm nicht aufgeben. Beide müssen sich zudem klar werden, was aus ihrer Beziehung wird. 
    "Hochgradig unlogisches Verhalten ist ein Jugendbuch über einen Außenseiter, der durch den Kontakt zu zwei Jugendlichen aus seinem Schneckenhaus gelockt wird und erfährt, was Freundschaft ist. Solomon blüht durch den Kontakt zu Lisa, aber auch zu Clark, mit dem er dieselben Interessen teil, sichtlich auf und traut sich dann sogar allein in den Garten zu gehen und im Pool zu schwimmen, den seine Großmutter für ihn hatte bauen lassen. Erst durch Lisa und Clark macht er Erfahrungen und registriert, was er alles verpasst, indem er sich selbst einschließt und anderen verschließt. Solomon ist am Ende zwar nicht geheilt, sondern offener für das, was auf ihn zukommen mag und sieht mutig in die Zukunft. 
    Es ist eine warmherzige, lehrreiche Geschichte, die zeigt, dass es sich lohnt, die eigene Komfortzone zu verlasen und das Ehrlichkeit die Basis für eine Freundschaft ist.
    Auch wenn ich die kurze Geschichte aufgrund der Verhaltensweisen der etwas "nerdigen" Charaktere nicht immer ganz realistisch empfunden habe, ist es für Jugendliche im Alter der Protagonisten, die in der Pubertät mit so vielen Problemen, Unsicherheiten und Ängsten zu kämpfen haben, ein sehr positiver Roman, der die Einzigartigkeit eines jeden feiert. 

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    CorniHolmesvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ganz wundervolles Buch, welches mich bestens unterhalten und sehr berührt hat. Dieses schöne Jugendbuch kann ich hochgradig empfehlen!
    Großartig! Humorvoll, warmherzig und einfach nur schön!

    Bei diesem wundervollen Buch hatte ich das große Glück, es bei einer Verlosung zu gewinnen. Darüber hatte ich mich riesig gefreut, da das Buch nun schon seit dem Sommer auf meiner Wunschliste stand. Ich lese sehr gerne Jugendbücher, die von psychischen Erkrankungen handeln. Bei diesem Jugendroman konnten mich Cover, Titel und Klappentext sofort ansprechen und da ich bisher nur Gutes über das Buch gehört habe, war ich schon richtig gespannt auf Solomons Geschichte!

    Der 16-jährige Solomon hat seit drei Jahren nicht mehr das Haus verlassen. Nur in seinen vier Wänden, bei seinen Eltern daheim, fühlt er sich sicher und wohl. Solomon leidet unter Panikattacken, die mit der Zeit so schlimm wurden, dass er sich nicht mehr nach draußen getraut hat. Daher wurde er die letzten drei Jahre zu Hause unterrichtet und hat keinen einzigen Fuß vor die Tür gesetzt. Ob es so immer bleiben wird, steht in den Sternen, aber Solomon ist mit dem derzeitigen Zustand recht zufrieden. Dann aber stolpert seine ehemalige Mitschülerin Lisa in sein Leben. Diese möchte für ein Psychologiestudium ein Stipendium bekommen und muss dafür einen Aufsatz schreiben. Allerdings benötigt sie für diesen noch ein Studienprojekt, da sie über ihre Erfahrung mit einer psychischen Erkrankung schreiben soll. Wer, wenn nicht der neurotische Solomon, käme dafür am besten in Frage? Gemeinsam mit ihrem Freund Clark beginnt Lisa Solomon regelmäßig zu besuchen. Sehr schnell werden die drei dicke Freunde und mit der Zeit erkennt Solomon, was ihm die ganzen letzten Jahre entgangen ist und wie schön Freundschaft doch sein kann. Mit dieser ist wahrlich alles möglich, auch, sich wieder aus seinem Versteck zu wagen...

    Die Geschichte von Solomon hat mich zutiefst berührt. Mit ein „Hochgradig unlogisches Verhalten“ ist dem Autor John Corey Whaley ein wahres Meisterwerk gelungen. Von der ersten bis zur letzten Seite war mein Lesevergnügen perfekt!

    Obwohl Solomon an einer ernsten und schlimmen psychischen Erkrankung leidet, die ihm ein normales Teenagerleben völlig unmöglich macht, ist das Buch alles andere als bedrückend. Im Gegenteil. Die Geschichte von Solomon ist herrlich humorvoll und unglaublich warmherzig.

    Da ich selbst jemanden sehr gut kenne, der unter Panikattacken leidet, habe ich Solomon sehr gut verstehen und mich problemlos in ihn hineinversetzen können. Sympathisch war er mir vom ersten Moment an. Er besitzt einen tollen Humor und ist dafür, dass er psychisch so labil ist und immerzu zu Hause hockt und keinen Kontakt zu anderen hat, erstaunlich fröhlich. Ich kann mir das ja gar nicht so wirklich vorstellen, volle drei Jahre nicht das Haus zu verlassen. Ich würde schon nach wenigen Tagen die Wärme der Sonne, den Geruch nach frischer Luft und das Gefühl einer kühlen Windbrise im Haar vermissen. Solomon vermisst dies alles nicht, zumindest denkt er das. Als er aber Lisa und wenig später auch Clark kennenlernt, beginnt sich Solomon zu verändern. In ihm wird der Wunsch wach, wieder nach draußen in den Garten zu gehen und ganz besonders gerne würde er wieder schwimmen. Daher beschließen seine Eltern kurzerhand, ihrem Sohn einen Pool im Garten bauen zu lassen.

    Solomons Eltern sind einfach nur klasse! Sie gehen wunderbar mit ihrem kranken Sohn um, akzeptieren seine Krankheit und zwingen ihn zu nichts. Wirklich glücklich sind sie natürlich nicht damit, dass ihr Sohn nur zu Hause ist und keine Freunde hat, aber sie spüren, dass dies momentan das einzig Richtige für ihn ist.

    Solomon erkennt dann mit der Zeit selbst, was ihm die ganzen Jahre über doch gefehlt hat. Die Freundschaft mit Lisa und Clark lässt ihn aufblühen und dank dieser traut er sich nach drei Jahren endlich wieder nach draußen ins Freie.

    Auch Lisa und Clark sind großartige Charaktere! Wobei ich mit Lisa nicht komplett warm geworden bin. Wir Leser wissen ja, dass sie sich eigentlich nur aus rein egoistischen Gründen mit Solomon trifft. Schließlich braucht sie ihn für ihren Aufsatz, in welchem sie von einer psychisch kranken Person berichten soll. Helfen möchte sie Solomon natürlich auch und dieses Ziel wird auch immer größer, je besser sie ihn kennenlernt. Immer mehr beginnt sie dann auch ihr schlechtes Gewissen zu plagen, sodass mir Lisa doch noch etwas sympathischer wurde.

    Ich fand es so schön zu sehen, wie Solomon dank seiner neuen Freunde immer mutiger wird und wie positiv er sich verändert. All dies wird sehr berührend und authentisch von dem Autor beschrieben und da auch der Schreibstil wunderbar flüssig und humorvoll ist, liest sich das Buch weg wie nichts, sodass mein Lesespaß leider viel zu schnell wieder vorbei war.

    Man kann den Autor einfach nur immer wieder aufs Neue loben. Wie es ihm gelungen ist, mit so einem ernsten und schwierigen Thema eine solch liebenswerte und unterhaltsame Geschichte zu schreiben ist, wahrlich nicht leicht und erfordert großes Talent. Dieses besitzt John Corey Whaley definitiv und ich kann sein Buch „Hochgradig unlogisches Verhalten“ absolut empfehlen!

    Fazit: Dieses Buch muss man einfach gelesen haben! „Hochgradig unlogisches Verhalten“ erzählt eine sehr berührende und unglaublich warmherzige Geschichte über Freundschaft und was dieses alles bewirken kann. Der Humor ist erstklassig und die Charaktere wurden großartig ausgearbeitet! Ich habe an dem Buch überhaupt nichts zu bemängeln und kann es jedem wärmstens ans Herz legen. Ein wirklich wundervolles Jugendbuch, welches von mir volle 5 von 5 Sternen erhält!

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    Buecher-Liebe-des avatar
    Buecher-Liebe-devor einem Jahr
    Hochgradig unlogisches Verhalten

    Solomon leidet unter Panikattacken, die sich im Laufe der Zeit so krass gesteigert haben, dass er sich nun seit drei Jahre nicht mehr traut, das Haus zu verlassen. Zu Hause hat er alles, was er braucht. Vor allem fühlt er sich zu Hause sicher. In den letzten drei Jahren hat er es nicht einmal geschafft, den Garten zu betreten.

    Lisa ist ein sehr ehrgeiziges Mädchen. Sie hat die besten Noten in der Schule, einen tollen Freund und ein schönes Leben. Ihr Ziel ist ein Psychologiestudium. Sie ist sogar so ehrgeizig, dass sie auf die zweitbestes College zum Studieren will, weil sie sich dort bessere Chancen ausrechnet, die beste Studentin des Colleges zu sein und glaubt, dort weniger Konkurrenz zu haben als auf dem besten College.

    Für ihre Collegebewerbung muss sie einen Aufsatz über ihre Erfahrungen mit psychischen Krankheiten schreiben. Da Solomon bis vor einigen Jahren auf dieselbe Schule ging wie sie, hat sie von seinen psychologischen Problemen etwas mitbekommen. Sie findet dann heraus, dass seine Mutter Zahnärztin ist und vereinbart dort einen Termin, um auf diese Weise Kontakt zu Soloman zu bekommen. Denn sie hat sich vorgenommen, dass er das Thema ihres Aufsatzes werden soll. Ihr Plan geht auf und es kommt zu einem Treffen zwischen den beiden. Dies ist etwas ganz Besonderes, denn Solomon verlässt nicht nur nicht das Haus; er hat abgesehen von seiner Familie auch keine sozialen Kontakte mehr.

    Auf das erste Treffen folgt ein zweites und ein drittes und so entwickelt sich tatsächlich eine Freundschaft zwischen Lisa und Solomon.

    Bei Solomon entsteht sogar der Wunsch nach einem Pool im Garten. Dieser Wunsch ist zwar auch mit Ängsten begleitet – Angst davor, dann doch nicht in den Garten zu gehen und seine Eltern damit zu enttäuschen – doch seine Großmutter macht kurzen Prozess und leitet alles in die Wege.

    Nachdem es zwischen ihm und Lisa weiterhin so gut läuft, ist Solomon sogar dazu bereit, Clark, Lisa’s Freund, kennen zu lernen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und so entwickelt sich auch zwischen ihnen eine tolle Freundschaft. Die drei sind ab dann fast täglich zusammen. Diese Freundschaft gibt Soloman Kraft und bei ihm entsteht mehr und mehr der Wunsch, wieder einmal nach draußen zu gehen. Nachdem Solomon’s Großmutter ihm seinen Pool-Wunsch dann tatsächlich erfüllt hat, schafft er es sogar, das Haus zu verlassen und den Garten zu betreten.

    Später erfährt er jedoch, dass die Freundschaft nur auf Lisa’s Aufsatz beruht. Er fühlt sich verraten und betrogen, will Lisa nie wieder sehen, vermisst sie dann aber auf der anderen Seite auch sehr. Seine Familie versucht ihn davon zu überzeugen, dass diese Tatsache als Ausgangspunkt zwar nicht gut ist, dass die Freundschaft aber dennoch echt war und er das nicht wegwerfen soll. Erst ein Schicksalsschlag bringt ihn dazu, sich dann wieder bei Lisa zu melden.

    Die Geschichte von Solomon hat mich sehr berührt. Er ist in seiner kleinen Welt gefangen. Zwar fühlt er sich wohl und sicher in ihr, ich glaube aber, dass er das nur deshalb tut, weil er gar nicht weiß, was er verpasst. Als da endlich wieder zwei Menschen von außerhalb in sein Leben kommen, merkt er doch, dass er eingeschränkt ist.

    Es ist schon krass zu sehen, wie viel Kraft eine Freundschaft geben und wie sie ein Leben verändern – wie es besser machen kann.

    Ob man selbst nun mit Panikattacken zu kämpfen hat oder nicht, dieses Buch zeigt einfach, dass Freundschaft wichtig ist, dass man seine Freundschaften pflegen sollte und wie wichtig es ist, für seine Freunde da zu sein. Manchmal gibt man jemanden so viel dadurch, dass man einfach nur da ist, ohne wirklich etwas zu tun. Das sollte man niemals vergessen.

    Der Schreibstil ist so angenehm und die Geschichte so tiefgründig, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich hatte es nach wenigen Stunden durch.

    Fazit

    „Hochgradig unlogisches Verhalten“ ist ein sehr schönes Jugendbuch über Freundschaft und darüber, wie Freundschaft Berge versetzen kann.

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Jahr
    Ganz große Klasse und eine echte Herzensgeschichte!

    Bücher, die zeigen, dass es Menschen gibt, die anders leben als man selbst, die andere Prioritäten haben oder die mit einer Krankheit zurechtkommen müssen, kann es gar nicht genug geben. Für mich öffnen sie den Blick für das Wesentliche, schüren Empathie oder einfach nur Dankbarkeit. Wenn diese Bücher dann auch noch so humorvoll, klug und gefühlvoll umgesetzt sind wie "Hochgradig unlogisches Verhalten", dann kann ich mir kein besseres Leseerlebnis vorstellten. Die Geschichte hatte mich sofort und bis ganz zum Schluss.

    Da ist also der 16-jährige Solomon, der seit drei Jahren das Haus nicht mehr verlassen hat. Gar nicht mehr. Nicht mal für den Garten oder um vor die Haustüre zu gehen. Im Prinzip macht Solomon das auch nichts aus. Ihm geht es gut zu Hause, zusammen mit seinen Eltern. Hier fühlt er sich sicher. Denn Solomon leidet seit seinem elften Lebensjahr an Panikattacken, die für ihn so schlimme Ausmaße annahmen, dass er sich entschieden hat, im Haus zu bleiben.
    John Corey Whaley erzählt Solomons Geschichte als eine Art Bericht, sehr offen und deutlich, aber mit viel Witz und auch Charme. Die Dialoge sind köstlich! Ich habe die Entscheidung des Hauptprotagonisten sofort verstanden, mochte ihn auf Anhieb, auch wenn seine Situation sehr außergewöhnlich ist und für die Familie natürlich nicht problemfrei abläuft.

    Dann tritt eines Tages Lisa in Solomons Leben. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, seine beste Freundin zu werden ... und das ist für Außenstehende jetzt sehr hart, aus komplettem Eigennutz. Lisa möchte Psychologie studieren. Für ihre Bewerbung muss sie einen Aufsatz über einen "besonderen Fall mit einem psychisch kranken Menschen" schreiben. Da ist Solomon, der wegen Panikattacken aus der Schule verschwand, ihr perfektes Studienobjekt. Und, ach ja, helfen will sie ihm natürlich auch. Ab und zu meldet sich zwar ihr schlechtes Gewissen, doch Lisa verliert ihr Ziel nie aus den Augen, redet sich selbst gut zu, dass sie beide von diesem "Freundschaftsprojekt" profitieren.
    Für mich war Lisa zwar nicht direkt unsympathisch, ich fand sie raffiniert, ihre Art, bzw. ihre Absichten sind mir aber sehr sauer aufgestoßen.

    Die ganze Geschichte läuft natürlich nicht, wie (von Lisa) geplant, und auch Solomon findet sich plötzlich in einem für ihn ganz neuen, und erstaunlich positiven Lebensabschnitt wieder. Denn die beiden, und Lisas Freund Clark, werden unerwartet dicke Freunde. Dass das nicht ohne Komplikationen verläuft, kann sich jeder schon vor dem Lesen ausmalen. Es geht für alle drei darum, das Richtige zu tun und aus der eigenen Komfortzone zu treten oder Fehler einzusehen. Eine Geschichte, die mit einem solch realistischen, persönlichen Thema so gut unterhält, empfinde ich als große Kunst. Für mich war das Buch ein Lesefest!

    Fazit ...
    "Hochgradig unlogisches Verhalten" ist ein Buch über authentische Freundschaft und Selbsterkenntnis, die aus einer anfangs unaufrichtigen Beziehung entstehen. Autor John Corey Whaley hat eine inbrünstige und warmherzige Geschichte geschrieben, die mich komplett für sich vereinnahmt hat und mit einem pfiffig-klugen und wortgewandten Humor begeisterte. Ich würde es ewig bedauern, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte. Ganz große Klasse und eine echte Herzensgeschichte!

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    FrauNightingalevor einem Jahr
    Kurzmeinung: John Corey Whaleys neues Jugendbuch ist ohne jeden Zweifel hochgradig empfehlenswert!
    Humorvoll, sensibel, eine angenehme Überraschung

    Meine Meinung

    Mit HOCHGRADIG UNLOGISCHES VERHALTEN legt John Corey Whaley bereits sein drittes Jugendbuch in Deutschland vor. Für mich war es das erste Leseerlebnis des Autors. Und so viel möchte ich vorweg nehmen; es war sicher nicht mein Letztes von Whaley. Aus der dritten Person und Wechselperspektive trifft man auf Lisa, die übereifrige Streberin, und Solomon der an Agoraphopie leidet, sich leider durch diese Krankheit ans Haus gefesselt sieht und [unwissend] Lisas Forschungsobjekt werden soll.

    Beginnen möchte ich damit, wie sehr mich Solomon vom ersten Moment an begeistert hat. Die Tatsache, dass Solomon zwar an schweren Panikattacken leidet, dadurch ein sehr einsames Einsiedlerdasein führt, aber sich und sein Wesen nicht darüber definiert, gefiel mir sofort. Er ist so viel mehr als ein Junge, der Angst hat, nach draußen zu gehen. Er ist freundlich und nachdenklich. Solomon ist ein absolut bezaubernder Geek und sein Sinn für Humor, einschließlich der Fähigkeit, sich über sich selbst lustig zu machen, zeichnen seinen charmanten Charakter noch mehr aus.
    Lisa ist überambitioniert, wirkt etwas kaltschnäuzig und ist absolut davon überzeugt, Solomon nicht nur „reparieren“ sondern sich so ein Stipendium an ihrer Traum-Uni krallen zu können. Klingt nicht gerade sympathisch? Ist sie erstmal auch nicht. Ein cleverer Schachzug ist ohne weiteres, dass Lisa ihren Freund Clark mit Solomon bekanntmacht. Ein Dreamteam ist geboren. Clark ist, im Gegensatz zu Lisa, noch ziellos und lässt sich gerne treiben. Außerdem schreckt der Plan seiner Freundin, ihn zunehmends ab. Er entdeckt viele Gemeinsamkeiten, wie u. a. Solomons Leidenschaft für Star Trek. Meinem Gefühl nach hat er sehr viel zu Solomons Entwicklung beigetragen. Diese ‚Bro-mance‘ war definitiv ein Highlight. Wogegen Lisa mir mit ihrer Art aufs Gemüt schlug und mich erst später mehr für sich gewinnen konnte. Das es bei einer Dreier-Konstellation zu Komplikationen kommen kann, ist nicht verwunderlich. Allerdings war ich etwas baff, in welche Richtung diese ging.

    Whaleys Schreibe ist durchgehend sehr flüssig und dicht. Auch die Leichtigkeit fiel mir, trotz des Grundthemas, angenehm auf. Das Tempo war gut getaktet. Überrascht hat mich, wie emotional ich dann auf das Ende reagiert habe.
    Das Ende selbst wurde recht offen gehalten, was mir überaus entgegen kam. Die Figuren sind noch sehr jung und ihre zwischenmenschlische, sowie gesundheitliche Entwicklung ein stetiger Prozess.


    Fazit

    Solomon hat mich mit seinem HOCHGRADIG UNLOGISCHEN VERHALTEN zugleich berührt und zum lächeln gebracht. Mit Sensibilität, Humor und Scharfsinnigkeit, vermittelt der Autor das Bild einer Krankheit ohne dabei die Figuren und Handlung zu vernachlässigen. Eine kurzweilige Geschichte mit Tiefe und ja, auch kleinen Ecken und Kanten. John Corey Whaleys neues Jugendbuch ist aber ohne jeden Zweifel hochgradig empfehlenswert!


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    blueleogreenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte erzählt mit Humor und Gefühl über Freundschaft, Familie, die erste Liebe und so viel mehr.
    Hochgradig unlogisches Verhalten

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, besonders die Charaktere. Einer meiner Lieblinge ist Solomons Oma, die ist schon echt cool: eine Frau mit klaren Zielen, die nicht um den heißen Brei herumredet und lauter schlaue und lustige Dinge von sich gibt. Auch Solomon ist ein toller Typ, eigentlich ein ganz normaler Teenager mit einem Faible für Star Trek: The Next Generation, von der Sache mal abgesehen, dass er über drei Jahre das Haus nicht verlassen hat. Lisa ist Einser-Schülerin in der elften Klasse und lebt nach dem Motto ihrer Großtante: "Ein freier Tag im Kalender ist ein Unglückstag: vierundzwanzig Stunden verpasster Gelegenheiten." und sie hat nur ein großes Ziel: weg aus Upland. Die beiden sind so ziemlich das komplette Gegenteil und doch will Lisa Solomons Freund werden und ihn heilen, ihre Motive sind da doch etwas fragwürdig. 



    Ich finde das Buch hat ein zwar Wendungen die ich nicht erwartet hätte, aber sonst war es schon voraussehbar. Was aber überhaupt nicht schlimm war, da besonders viel Wert auf die Charaktere und deren Beziehungen zu einander gelegt wird. Das Buch wird abwechselnd aus Solomons und Lisas Sicht erzählt. 


    Die Geschichte erzählt mit Humor und Gefühl über Freundschaft, Familie, die erste Liebe und so viel mehr. Mir gefällt auch das was uns das Buch sagen will. Ich weiß nicht wie ich das anders formulieren soll, Moral klingt irgendwie komisch. 

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    thursdaynextvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Whaley spielt in einer Liga mit John Green & Jordan Sonnenberg. Tolle Idee, Story, Witz & Charaktere
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    RedSpicevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein herausragendes Buch, das mich sehr überrascht hat.
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    Pressestimmen

    Über Freundschaft und die Dinge, für die es sich lohnt, seine Komfortzone zu verlassen. „Die richtige Balance zwischen Humor und Gefühl…“ The Huffington Post

    "Whaleys Roman wird von einem großartigen, hoffnungsvollen Leicht-Sinn getragen, selbst im Umgang mit den Kniffligkeiten, logischen Untiefen und neurotischen Eskapaden im Zusammenleben junger Menschen.“ Siggi Seuss, Süddeutsche Zeitung, 10.10.17
    "Unterhaltung, die alles ist, aber ganz sicher nicht nullachtfünfzehn - John Corey Whaleys Geschichten gehören zu den ungewöhnlichsten Leseerlebnissen in der Jugendliteratur - und außerdem zu den amüsantesten. Noch Stunden und Tage nach deren Lektüre ist einem ganz schwindelig vor lauter schönstem Leseglück. Und man hat schlimmen Muskelkater ob der vielen Lachanfälle. Hochgradig unlogisches Verhalten bewegt Herz und Zwerchfell über alle Maßen … Unterhaltung, die einen glatt vom Bett oder der Couch haut. Der US-amerikanische Autor schreibt Romane voller Humor und noch mehr Emotionen. Der vorliegende bedeutet feinste Comedy mit Tiefgang. Ab der ersten Seite bleibt garantiert kein Auge trocken. John Corey Whaleys Bücher sind eine Bereicherung für die Welt. Noch besser als Schokolade! … Zwischen zwei Buchdeckeln steckt ein Lesevergnügen, das man sein Leben lang nicht mehr vergessen wird. Absolut grandios!“ Susann Fleischer, Literaturmarkt.info, 07.08.17
    "Kann man jemandem helfen und ihn gleichzeitig ausnutzen? Kann man sich retten lassen und dennoch verraten fühlen? So außergewöhnlich Solomons Angststörung ist, so grundsätzlich verhandelt seine Geschichte Fragen, die sich wohl jeder Jugendliche irgendwann stellt. Das erzählt Whaley so glaubhaft, tiefsinnig und humorvoll, dass dieser Roman nur hochgradig logisch erscheinen kann.“ Katrin Hörnlein, Die Zeit, 03.08.17

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