John Cowper Powys Die Tagebücher 1929-1939

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Inhaltsangabe zu „Die Tagebücher 1929-1939“ von John Cowper Powys

Powys ist ein Narr der Moderne. Und mit dem Witz und dem Ernst eines Narren schlägt er dieser Moderne ein Schnippchen, schlägt Haken und schlüpft durch Ösen, bis es endlich eingefädelt ist, das Garn seiner eigenen Welt. Und nicht nur auf dem Papier. Zwar sind dies die Tagebücher eines vom Schreiben Bessenen, vor allem aber diejenigen eines Menschen, der, stets einen Schritt neben der Gesellschaft stehend, seinen Alltag mit Hilfe einer überschäumenden Phantasie in ein magisches Abenteuer zu verwandeln versucht, das erfüllt ist von Gebeten, Beschwörungen und Streit mit den Göttern. Wieder und wieder aber stellt ihm dieser Alltag ein Bein und läßt ihn kopfüber in profane Katastrophen stürzen, und anstatt sich an Göttern und Magiern zu messen, kämpft Powys mit nicht funktionierenden Einläufen und Wasserpumpen und den Launen seiner Lebensgefährtin.§ Es ist diese Konfrontation mit den Tücken und Anforderungen des Alltags und dem Willen eines Einzelgängers und Exzentrikers, sich aus ihrer Verstrickung zu befreien, die dem Buch einen besonderen Reiz und Humor verleiht. Für die vorliegende Auswahl hat Morine Krissdottir die bewegendste und produktivste Dekade im Leben von Powys herausgegriffen: Zwischen 1929 und 1939 entsehen nicht weniger als vier Romane, eine Autobiographie sowie sechs lebensphilosophische und essayistische Bücher, und Powys zieht von New York zunächst in das Hinterland nach Columbia Country, dann nach England und schließlich nach Wales - eine Fülle innerer und äußerer Bewegungen, eingebettet in die spannungsreiche weltpolitische Lage vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.

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