John Creasey Introducing the Toff

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Inhaltsangabe zu „Introducing the Toff“ von John Creasey

Whilst returning home from a cricket match at his father's country home, the Honourable Richard Rollison - alias The Toff - comes across an accident which proves to be a mystery. As he delves deeper into the matter with his usual perseverance and thoroughness, murder and suspense form the backdrop to a fast moving and exciting adventure.
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  • When the Toff gets tough

    Introducing the Toff

    TheSaint

    17. January 2016 um 16:03

    1938 offerierte der britische Vielschreiber John Creasey seiner Leserschaft das erste von noch 59 folgenden Abenteuern des ehrenwerten Richard Rollison, in zwielichtigen Kreisen London's bekannt als "The Toff". Im Gegensatz zu "The Baron" hat Richard "Rolly" Richardson keinerlei kriminellen Background, sondern ist einfach nur ein pompöser, über sehr viel Freizeit verfügender junger Mann der englischen Oberschicht. Seine Freizeit verbringt er damit, unschuldig in Not geratenen Menschen zur Hilfe zu eilen und dabei der kriminellen Unterwelt auf die Finger zu klopfen. "The Toff" ist im britischen Englisch die Bezeichnung  eines "feinen Pinkels". Der ehrenwerte Richard Rollison hinterlässt während seiner Abenteuer gerne eine Visitenkarte mit der gezeichneten Karikatur eines "Toffs" jener Tage: ein Zylinder, darunter ein Monokel mit Zigarettenspitze und darunter ein Mascherl (eine "Fliege"). Die zwielichtigen Gestalten London's erschauern meist beim Vorfinden dieser Karte. Im ersten Abenteuer kommt der ehrenwerte Rollison auf der Nachhausefahrt von einem Cricket-Match auf dem Anwesen seines Vaters zu einem mysteriösen Verkehrsunfall, der ihm keine Ruhe lässt und sehr bald zu einem international agierenden Drogenring führt. Da "The Toff" die Überflutung England's mit Drogen aus Istanbul durch den "Black Circle" nicht alleine stoppen kann, teilt er seine nach und nach erhaltenen Kenntnisse über den ägyptischen Drogenboss Achmed Dragoli und der in Bedrängnis geratenen Schönheit Anne Farraway Chefinspektor McNab bei Scotland Yard mit. Später noch unterstützt durch Assistant Commissioner Sir Ian Warrender nehmen die Drei den Kampf gegen den Drogenring auf. Der Roman liest sich wunderbar leicht und versteht mit Wortwitz, gelungenen Plot-Twists und originellen Figuren zu unterhalten. Amüsant aus heutiger Sicht ist der Umgang mit der Drogenthematik in der Krimiliteratur der späten 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Anscheinend war man sich des Umstands, dass sich ein "kleiner Teil" der britischen Bevölkerung illegaler Substanzen hingab, bewusst - aber ein nicht mehr zu bewältigendes, milliardenschweres und alles dominierendes Unterweltgeschäft anzunehmen schien damals noch unvorstellbar. Auch entzückt der Schluss des Romanes sehr: "The Toff" verhilft den Randfiguren des Romanes zu Jobs und kleinen Geldspenden und für ein Liebespaar gibt es ein Happy-End. Da schlägt man das Buch gerne zufrieden zu - wissend, dass die Welt vor Bösem wieder bewahrt wurde und der ehrenwerte Rollison schon zum nächsten Abenteuer unterwegs ist. Lesenswerter Start einer herrlich altmodischen und stilsicheren Detektivserie vergangener Tage.

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