John Crowley

 3.5 Sterne bei 38 Bewertungen

Neue Bücher

KA – Das Reich der Krähen

 (25)
Neu erschienen am 09.10.2018 als Hardcover bei Golkonda Verlag.

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KA – Das Reich der Krähen

KA – Das Reich der Krähen

 (25)
Erschienen am 09.10.2018
Little BIG oder Das Parlament der Feen

Little BIG oder Das Parlament der Feen

 (5)
Erschienen am 01.01.1984
Maschinensommer

Maschinensommer

 (2)
Erschienen am 01.01.1982
Das Parlament der Feen

Das Parlament der Feen

 (1)
Erschienen am 01.01.2004
Die Übersetzerin

Die Übersetzerin

 (0)
Erschienen am 13.10.2017
Geschöpfe

Geschöpfe

 (2)
Erschienen am 01.02.1983
Ägypten

Ägypten

 (1)
Erschienen am 01.04.1996
Maschinensommer

Maschinensommer

 (1)
Erschienen am 01.07.1989

Neue Rezensionen zu John Crowley

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soetoms avatar

Rezension zu "KA – Das Reich der Krähen" von John Crowley

Ungewohnte, nachdenkliche, verrückte Story
soetomvor 11 Tagen

Auf dem Buch steht, es sei Fantasy, genauer "Raben-Fantasy". Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob es wirklich Fantasy ist. Und eigentlich geht es auch nicht um Raben.

Man hat zwar schon das Gefühl, dass man etwas über Raben und ihre Eigenarten, ihr Verhalten lernt. Aber eigentlich geht es um Grundsätzlicheres. Es geht um Liebe, Freundschaft, Gewalt und das, was nach dem Tod kommt.

Und es geht um die Bedeutung von Sprache, davon sich, Anderen und Dingen einen Namen geben zu können.

Erzählt wird das Ganze, die philosophischen Fragen dahinter, am Beispiel eines Raben, der den Menschen versehentlich die Unsterblichkeit gestohlen hat. Dee Teil hat schon etwas Fantastisches. Aber erzählt wird größtenteils ein Schnelldurchlauf durch die Menschheitsgeschichte. Und er wird nicht nur aus der Sicht eines Raben, sondern auch mit den Worten eines Raben erzählt. Das ist anfangs etwas befremdlich. Bis zuletzt habe ich nicht verstanden, wo genau " schnabelwärts" ist. Aber wenn man sich dran gewöhnt, wird es authentisch und sehr liebenswert.

Und je länger man dem Raben zusieht, wie er uns Menschen beobachtet, umso mehr sieht man Züge an uns, die vorher verborgen waren. Sicher kein Buch für jeden Leser, aber ich hatte großen Spaß!

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M

Rezension zu "KA – Das Reich der Krähen" von John Crowley

Magisch mystisch
madameeapoevor 23 Tagen

          Schon das Cover mit seiner leuchtend grünen Farbe und der schwarzen, großen Krähe, fällt einem sofort ins Auge und man greift nach dem Buch.
Die Geschichte um die Krähe Eichling ist wirklich spannend und interessant. Die erste Krähe mit einem Namen, die auch noch Geschichte erzählt und nu mit der Hilfe der Namen werden diese Geschichten auch unsterblich bleiben.
Die Idee ist mehr als originell und hat mir deshalb sehr gut gefallen.  Auch die Aspekte über das Totenreich und die wechselnden Handlungsräume sagten mir sehr zu und macht das Leseerlebnis echt spannend und vor allem fesselnd, sodass man teilweise immer weiterlesen musste.
Letztlich kann ich dieses mystische Fantasybuch nur empfehlen.
       

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Wuerfelhelds avatar

Rezension zu "KA – Das Reich der Krähen" von John Crowley

Das Reich der Krähen ist einen Kopfkinobesuch wert
Wuerfelheldvor einem Monat

John Crowley ist Autor, Produzent und Verfasser von Drehbüchern. Schon zweimal hat er den „World Fantasy Award“ gewonnen, nun fügt er mit „Ka – Das Reich der Krähen“ den „Mythopoeic Award“ als beste „Fantasy Novel“ hinzu. Der Golkonda Verlag veröffentlicht dieses ungewöhnliche Werk nun auf Deutsch.

INHALT
Schon als junge Krähe denkt Dar Eichling über den Horizont hinaus, den seine Rassegenossen haben. Er ist der erste, der einen Namen erhält und erfindet sogar eine eigene Sprache für die Krähen. In der Zeit, in der Menschen in ihren Lebensraum eindringen, lernt er sogar deren Sprache und freundet sich mit dem „Sänger“ und „Fuchskopf“ an, die seinen Horizont noch mehr erweitern.

Neugierig wie er ist, erkundet er seine Umgebung und gerät dadurch in die Anderswelt Ymr. Durch den dortigen Zauber wird er unsterblich und kehrt immer wieder in die Welt der Lebenden zurück.

Über die Jahrhunderte schließt er viele sehr unterschiedliche Freundschaften, die ihn auch der Seite des Mönches Brennan in die Neue Welt führen. Und am Ende ist er es, der dem Autor seine Geschichte erzählt, gespickt mit allen möglichen Krähenwitzen und -anekdoten.

MEINE MEINUNG
Es ist kein Wunder, dass der Roman bei Golkonda erscheint, hat sich der Verlag doch auf die besonderen Werke konzentriert, die vielleicht die literarisch verwöhnten Kritiker begeistern, nicht aber die breite Masse, die schnell zu verdauende Unterhaltung will.

Denn „Ka – Das Reich der Krähen“ ist nur auf den ersten Blick niedlich und ruhig erscheinende Tierfantasy. Wer bereit ist, zwischen den Zeilen zu lesen, wird es genießen, wie liebenswert aber doch frech der Autor aus der Sicht der Krähen von den Menschen zu erzählen und deren Verhalten zu hinterfragen.

Aber auch die Krähen kriegen ihr Fett weg, immerhin verkörpert ihre Gesellschaft all die positiven und negativen Eigenschaften, die man von den Menschen kennt – das argwöhnische Bewachen der eigenen Reviere, in denen nur Familienmitglieder und Freunde geduldet werden, die Ablehnung von neuen Ideen, wenn man sich all zu bequem in seinem immer gleich ablaufenden Leben eingerichtet hat.

Eichling aber ist der Außenseiter, der beharrlich bei seiner Einstellung bleibt und dadurch nach und nach doch einige dazu bewegt, ihm zu folgen und neue Wege zu gehen – auch unter den Menschen. Diese kommen zwar meistens nett weg, es gibt aber ebenso unangenehme Vertreter ihrer Art, so dass Eichling auch schon einmal Partei gegen sie ergreifen muss.

Letztendlich bietet das Buch keine epische Geschichte um starke Helden, die am Ende den Sieg oder die große Liebe finden, sondern eher eine stille und poetische Erzählung, in der der Zauber des Alltäglichen entfesselt wird, und die Magie letztendlich in den kleinen „zwischenmenschlichen“ Momenten steckt.

Dementsprechend gering ist die Spannung, dafür ist die Sprache um so stärker und erschafft eine intensive Atmosphäre, die auch nach Beendigung der Lektüre nachhallt.

„KA – Das Reich der Krähen“ ist kein Buch für die große Masse, aber den Fantasy-Leser, der nichts gegen ungewöhnliche Geschichten mit einem poetisch-magischen Zauber hat, bei dem man erst zwischen den Worten erkennt, um was es einiges geht. Große Spannung und Drama sollte man nicht erwarten, wohl aber viel Atmosphäre und einen augenzwinkernden Blick auf die menschliche Gesellschaft.

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