KA – Das Reich der Krähen

von John Crowley 
3,1 Sterne bei8 Bewertungen
KA – Das Reich der Krähen
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StMoonlights avatar

Eine wirklich schöne Idee, aber leider eine irgendwie nichtssagende Geschichte.

Didi2256s avatar

Einblick in das Reich der Krähen

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Inhaltsangabe zu "KA – Das Reich der Krähen"

Die epische Saga über das Reich der Krähen, die Welt der Menschen und die unsterbliche Kunst des Geschichtenerzählens.

Dar Eichling ist die erste Krähe der Weltgeschichte, die einen eigenen Namen bekommt. Sie erfindet eine Sprache für das Krähenvolk, fliegt in die Anderswelt und stiehlt versehentlich die Unsterblichkeit. In zahlreichen Leben freundet sie sich mit Menschen aus verschiedenen Epochen an und entdeckt an der Seite des Heiligen Brendan Amerika – immer auf der Suche nach der Wahrheit über Leben und Tod. Bis sie in einer Zeit, in der unsere Welt bereits in Trümmern liegt, einen Menschen findet, dem sie ihre Geschichte erzählen kann. Denn wahre Unsterblichkeit liegt in den Geschichten, die immer weiter erzählt werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946503453
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Golkonda Verlag
Erscheinungsdatum:09.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Rabentochters avatar
    Rabentochtervor 2 Tagen
    Zu zäh


    Zu zäh

    Die Krähe Dar Eichling flattert durch die Weltgeschichte, erlernt die Sprache der Menschen und vieles mehr.
    Ich breche eher selten Bücher ab, denn die den meisten kann ich dann doch etwas abgewinnen: Sei es die fesselnde Handlung oder der tolle Schreibstil. 
     
    Bei diesem Buch musste ich allerdings kapitulieren. Mich konnten weder Handlung, noch Schreibstil begeistern. Erstere plätscherte nur so vor sich hin und letztere war mir zu sehr von Beschreibungen und indirekter Rede geprägt. Wenn Dialoge vorhanden waren, so waren sie stumpf und es fehlte ihnen an der nötigen Pointiertheit, damit die Geschichte mehr Fahrt aufgenommen hätte. Das Buch wurde zunehmend langweiliger und langatmiger und konnte mich nicht überzeugen.

    Fazit: Nichts für mich

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    Adlerauges avatar
    Adleraugevor 3 Tagen
    Eine Geschichte über die Krähen

    Ein sehr gut gelungenes Buchcover, dass dem Leser sofort ins Auge fällt !

    Zwar habe ich mich zuerst an diesen eigenartigen Schreibstil (teilweise sehr poetisch ) erst gewöhnen müssen , aber nach den ersten 100 Seiten bin ich darauf eingegangen !
    Der Leser begleitet die Krähe (der Eichling ) bei all ihren Erzählungen und deren Gefühlsausbrüchen in die "Anderswelt " !
    Der Autor ( John Crowly ) verfügt über einen recht außergewöhnlichen Schreibstil, der recht poetisch klingt, aber trotzdem dem Leser in einer magischen Zeit bringt !
    Vielleicht nicht jedermanns Sache , aber ich fand diesen Roman recht phantasievoll und irgendwie recht außergewöhnlich , aber trotzdem lesenswert und deswegen habe ich eine Bewertung mit 4 Sternen abgegeben !
    Fazit : Ein fantasievoller Roman, der mit viel Liebe aus der Sicht von "Krähen " geschrieben wurde - zwar nicht für jeden Leser geeignet , denn man muss sich auf diesen eigenartigen Schreibstil einlassen (manchmal zu langatmig , aber trotzdem einfach nur lesenswert !

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    SvMos avatar
    SvMovor 5 Tagen
    Unsterblichkeit und/oder Wiedergeburt - gibt es sie vielleicht doch?

    Dies ist die Geschichte der Krähe Dar Eichling, die als erste ihrer Art in jungen Jahren einen Namen bekam. Das Leben, die Entwicklung und die unzähligen Reisen durch diverse Jahrhunderte Dar Eichlings, werden von einem unheilbar kranken Mann, dem die Krähe am Anfang dieser Geschichte begegnet, erzählt - dieser hatte kurz zuvor seine Frau durch eine schwere Erkrankung verloren. Zu dieser Zeit hat Eichling schon viele Leben gelebt, hat auf seinen Reisen immer wieder Gefährten, Freunde und Familienmitglieder verloren, Kriege und Zerstörung durch den Menschen er- und überlebt.

    Zu Beginn seiner Reise trifft er auf ein kleines Mädchen, die später den Namen Fuchskopf tragen wird und erlebt mit ihr seine erste große Reise, auf der Eichling, wohl für den Menschen ein wichtiges Ding bzw ein großes Nichts, durch das ich-kann-nicht-anders-Verhalten einer Krähe, stiehlt, aber auch gleich wieder verliert - das es sich hierbei um die Unsterblichkeit handelt und er letztlich dennoch damit den Tod als ständigen, unsichtbaren Begleiter erwählt, ist ihm bis dahin noch gar nicht bewusst. So zieht er mit Fuchskopf durch die Lande und verliert sie viele Jahre später an den Tod. Auch weitere Menschen-Gefährten in anderen Jahrhunderten, wie einen Mönch, den Eichling u.a. auf einer Seereise begleitet, nachdem sich dieser in einem Kampf eine Todsünde auferlegt hat und auf eine kleine Insel zusteuert, um dort Buße zu tun.
    Weitere Wegbegleiter folgen, wie der große und starke Mann Einohr, mit dem Eichling viele Geschichten und gemeinsame Erlebnisse austauscht. Ebenfalls, auch hier wieder einen Tod und viele Jahrhunderte später, begegnet er einer Frau, Anna Kuhn, ihrer Schwiegermutter und deren Sohn Paul auf ihrem Hof - der mürrische Junge wird später zu einem Widerling mutieren, der Eichling und seinesgleichen die sprichwörtliche Hölle auf Erden bereiten wird...

    Der Prolog liest sich flüssig und spannend, macht Lust auf mehr und so tastet man sich immer tiefer in die beiden Reiche KA und Ymr heran. Es macht Spaß, die Entstehung der gemeinsamen Sprachen zwischen den jeweiligen Protagonisten mitzuerleben und daran teilzuhaben. Die Lebensweise der Krähen, allen voran das Schwarm- und Brutverhalten werden ausführlich erläutert, was zum Verständnis dieser Tiere beitragen mag, den Verlauf der Geschichte allerdings oftmals aufhält. Auch ziehen sich einige Kapitel sehr hin, man hat an manchen Stellen das Gefühl, dass der Autor eher seine Gedankengänge notiert hat und man häufig den Zusammenhang nicht klar erkennen kann - somit bleibt man als Leser verwirrt und manchmal auch frustiert zurück, den Gedanken in sich, das Buch einfach zur Seite zu legen und es-sein-zu-lassen. Sehr schade, denn das Buch weißt auch etliche, schöne erzählerische Qualitäten auf und kommt manchmal wie eine Fabel daher - so kommen einige andere Tierarten "zu Wort" und erzählen von ihren Erlebnissen, gerade in Bezug mit der Gattung Mensch. Apropos Mensch, wer ein zartes Seelchen hat, wird hier auf eine harte Probe gestellt: der Tod ist allgegenwärtig, sei es durch´s sterben an sich oder aber auch durch Schlachten, Kriege, Krankheiten. Die Krähen nutzen die zahlreichen Toten als Futterquelle und so wird manches Futtergelage der Vögel zu einem niedergeschriebenen Gemetzel - nicht jedermann´s Sache, zumal es immer mal wieder auf die Stimmung und Motivation drückt, die Geschichte weiter lesen zu wollen.
    Wer denkt, dass man es hier mit einem Fantasyroman im klassischen Sinne zu tun hat, den muss ich enttäuschen, es ist irgendwie ein Mix aus vielem und evtl. wird sich jeder aus dieser Geschichte seine persönlichen Highlights heraus picken, wünschenswert wäre es, denn die Grundidee zu dieser Geschichte ist toll, die Umsetzung oftmals anders, als gedacht und auch nicht immer nach meinem Geschmack.

    Die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig, auch unter der Schutzhülle -> ein Blick darunter lohnt sich also, ein Lesebändchen rundet das Ganze ab.
    Innen, zu den jeweiligen Kapiteln, finden sich sehr schöne schwarz-weiß Zeichnungen, die man sich auf jeden Fall genauer anschauen sollte.
    Insgesamt würde ich sagen, wer Krähen und Zeitreisen mag und keine Scheu vor langen, nicht immer nachvollziehbaren Handlungssträngen hat, ist hier gut aufgehoben - ob ich das Buch nochmal lesen würde? Hmm, vielleicht... Manchmal liest sich gerade so ein Schmöker beim zweiten mal irgendwie ganz anders. ;-)

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    Sago68s avatar
    Sago68vor 5 Tagen
    Krähenreich

    Dies ist nun das zweite Buch in Folge aus dem Golkonda Verlag, das mich mit seiner Einzigartigkeit begeistert. Es ist ein sehr vielschichtiges, episches Werk. Wer nur putzige Tierfantasy sucht, wird wahrscheinlich hier nicht ideal aufgehoben sein. Zwar kann sich der Autor wirklich wunderbar und überzeugend in die Welt der Krähen einfühlen. Es geht hier aber um viel mehr, ja um nichts weniger als um Leben und Tod.

    "Totenvögel" werden die Krähen denn auch von den Menschen genannt. Dar Eichling ist die erste Krähe, die sich selbst einen Namen gibt und in grauer Vorzeit die Gesellschaft der Menschen sucht. Eichling lernt sogar, mit einzelnen Menschen zu kommunizieren. Oft sind dies Schamanen, mit denen Eichling auch lernt, den Schleiher zwischen den Welten ein ums andere Mal zu überqueren. Doch dies hat Konsequenzen: Eichling kann zwar sterben, wird jedoch stets wiedergeboren. So lebt Eichling viele Krähenleben, bis er schließlich in der Neuzeit einem alten Witwer begegnet, der Eichlings Geschichte zu Papier bringt.

    John Crowley ist in der Tat ein Meister des Wortes, der mir hier nicht nur die Welt der Krähen sehr nahe gebracht hat. Das Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Abgerundet wird es von einem wunderschönen, edel gestalteten Buchumschlag.
           

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    StMoonlightvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Eine wirklich schöne Idee, aber leider eine irgendwie nichtssagende Geschichte.
    Der geflügelte Geschichtenerzähler

    Auch wenn das Cover eher an einen historischen bzw. Götterroman erinnert, so ist der Inhalt sehr vielversprechend. Zumindest theoretisch:

    Dar Eichling, die Krähe, tritt mit Fuchskopf, einem Menschenmädchen in Kontakt – und das ist alles andere als einfach, denn immerhin sprechen sie eine andere Sprache. Anfangs ringen die beiden um Worte, doch nach und nach entwickeln sie eine eigene Form der Kommunikation. Besonders diese anfänglichen Schritte sind spannend und auch sehr gut nachzuvollziehen. 

    Doch danach wurde es leider ein wenig wirr und so ganz konnte ich gar nicht nachvollziehen, worum es gerade geht. Andere Stellen hingegen waren geradezu episch und poetisch. Zusammenpassen wollte es zumeist irgendwie nicht. 

    Der Leser begleitet die Krähe bei all ihren Erzählungen, aber auch bei all ihren Gefühlen. Der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil, der einen geradezu in eine andere Welt abtauchen - und Krähen in einem anderen Licht sehen - lässt. Durch die teilweise zusammenhanglose Aneinanderreihung geht leider sehr viel der Faszination verloren. Die Kapitel sind teilweise zu lang und die Geschichte langatmig, so dass ich mich teilweise zum Weiterlesen zwingen musste. 

    Eine wirklich schöne Idee, aber leider eine irgendwie nichtssagende Geschichte.

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    wasersvor 12 Tagen
    Eine Krähengeschichte

    Eine epische Saga über das Reich der Krähen. 

    Diese Geschichte wird von der Krähe-Dar Eichling- erzählt. Sie ist die erste Krähe der Weltgeschichte, die einen eigenen Namen bekommt. Sie erfindet die Krähensprache und fliegt in die Anderswelt wo sie versehentlich die Unsterblichkeit stiehlt. In ihren zahlreichen Leben freundet sie sich mit den Menschen aus verschiedenen Epochen an. Sie sucht immer nach der Wahrheit über Leben und Tod. Bis sie einen Menschen findet, denn sie ihre Geschichte erzählen kann. Denn wahre Unsterblichkeit liegt in den Geschichten, die immer weiter erzählt werden.... 

    Ich hatte, während des Lesens, teilweise recht mühe mit der Sprache des Autoren. Teilweise wunderschön poetisch aber dann wieder recht chaotisch. Einige Sätze konnte ich kehren und wenden wie ich wollte, verstand den Sinn aber nicht dahinter. Die Idee zu diese Saga finde ich sehr schön und es lohnt sich, in die Geschichte reinzulesen!

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    Didi2256s avatar
    Didi2256vor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Einblick in das Reich der Krähen
    Schade, hatte mir mehr erwartet

    John Crowley möchte uns in dem Roman KA durch das Reich der Krähen führen.
    Wir begleiten den Protagonisten Dar Eichling, die Kräeh mit eigenem Namen, auf eine Reise durch seine Welt. Wir erfahren eine neue Sprach und erleben wie er sich den Menschen in verschiedenen Abschnitten nähert. Er entdeckt Amerika und ist auf der Suche nach Wahrheit und den Tod. Er findet einen Menschen und erzählt im seine Geschichte, denn, wahre Unsterblichkeit liegt in den Geschichten , die immer weiter erzählt werden.

    Zunächst einmal eine wunderschöne Aufmachung des Buches. Wenn man unter das Cover sieht kommt ein edles Design zum Vorschein und man erwartet etwas Besonderes. Leider konnte ich das Besondere nicht finden. Der Schreibstil ist schleppend, ruppig und oft nichtssagend. Die Kapitel zu lange und ich musste mich regelrecht zwingen weiter zu lesen. Wenn ich ehrlich bin habe ich das Buch gar nicht verstanden und weiß nicht was der Autor mit dieser Geschichte rüber bringen will. Für mich gab es oft keine Zusammenhänge, daher leider nur 2 Sterne.

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    Coffeegirl83s avatar
    Coffeegirl83vor 14 Tagen
    Eher enttäuschend

              Puh, das Buch ist irgendwie schwer zu bewerten muss ich gestehen. Ich fange mal mit den positiven Eindrücken an.
    Das Cover ist wunderschön und treffend für die Geschichte. Sogar unter dem Schutzumschlag wirkt es sehr edel. 
    Zwischen den Kapiteln befinden sich sehr schöne Zeichnungen, die ebenfalls perfekt zum Text passen. 
    Der Prolog hatte mich ganz in seinen Bann gezogen. Sehr gefühlvoll mit einer tollen Sprache, wo ich dachte, dass mich das Buch fesseln kann. 
    Doch leider hat es das gar nicht. Die Grundidee finde ich sehr schön, aber die Umsetzung hat mich absolut nicht erreicht. Es war mir viel zu langatmig und hat sich in die länge gezogen, was die rund 50 Seiten langen Kapitel nicht gerade angenehm gemacht haben. 
    Den Schreibstil an sich fand ich eigentlich gar nicht schlecht, aber es passierte irgendwie nichts "interessantes". Ehrlich gesagt, habe ich mich nach der Hälfte des Buches immer mehr durchquälen müssen. 

    Fazit: Leider ist das Buch eine Enttäuschung. Eine schöne Idee, ein netter Schreibstil, aber am Ende doch irgendwie langweilig. 
            

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