John Devlin Blood Empire - SCHLÄCHTER DER NACHT (Folgen 1-6, Komplettausgabe)

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Inhaltsangabe zu „Blood Empire - SCHLÄCHTER DER NACHT (Folgen 1-6, Komplettausgabe)“ von John Devlin

Blutleeres, schlecht geschriebenes Buch. Zu simpel für Erwachsene, zu brutal für Jugendliche.

— SomeoneElse
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  • Schlechtgeschriebene, blutleere Vampire

    Blood Empire - SCHLÄCHTER DER NACHT (Folgen 1-6, Komplettausgabe)

    SomeoneElse

    02. July 2014 um 15:55

    Chase Blood wird vom Paten der New Yorker Vampirmafia persönlich zum Vampir gemacht, als er nach einem Mordanschlag im Sterben liegt. Der junge Mann wird schnell zur rechten Hand des Fürsten und erledigt für ihn Aufträge, die meist in Tod und Zerstörung enden. Ich muss zugeben, kein großer Vampirfan zu sein. Doch wenn, dann eher von solchen, wie hier beschrieben und nicht weichgespülten, wie in Twilight. Im Hintergrund der Welt halten also Vampire alle Fäden in der Hand. Sie sind nichts mehr als verschiedene Mafiaclans, die um Vorherrschaft und Macht kämpfen. Die Vampire sind sehr traditionell. Auch was ihre Stärken und Schwächen anbelangt. Das ist ebenso einfallslos wie die Story an sich. Es ist nun wirklich nichts neues. Im Endeffekt wirkt es wie eine schlechte Serienmischung aus Krimi, Thriller, und Vampirgeschichte, die nach wenigen Folgen im Fernsehen abgesetzt wurde. Ähnlich einfallslos sind die Gegner, die komplette Story und alle vorkommenden Charaktere. Der beste Gegner wird bereits in Teil zwei verheizt. Danach kommen nur noch Stümper und Anfänger. Alles ist furchtbar vorhersehbar und folgt immer dem gleichen Muster. Es gibt keine wirkliche Variation davon. Die Charaktere sind oberflächlich und schlecht gezeichnet. Meist fehlt einfach eine Motivation. Man versteht nicht, warum sie gerade so handeln. Der Stil ist grauenhaft. Über weite Strecken denkt man sich nur, wie alt der Schriftsteller war, als er das geschrieben hat. Die normale Erzählung ist so von Umgangssprache und Slang durchsetzt, dass man das Gefühl hat, hier wollte jemand besonders kreativ jugendlich wirken. Die Kampfszenen sind einerseits ganz gut, andererseits immer wieder das Gleiche. Dazu kommen eingesetzte Wörter, die einen nur den Kopf schütteln lassen. So "ratschen" zum Beispiel Kugeln ständig über Knochen, Metall oder ähnlichem. Das Blut spritzt und sprudelt auch immer und das Wort cool kommt gradezu inflationär vor. Die unzähligen Fehler, die schlechte Story, die furchtbar stereotypen Figuren und die Ausdrucksweise machen das Buch zu keinem wirklich empfehlenswerten Exemplar der Gattung.

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