John Dickie

 3,9 Sterne bei 96 Bewertungen

Lebenslauf

John Dickie ist Historiker und Journalist. Er lehrt Romanistik am University College in London und hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte und Kultur Italiens verfasst. Sein Buch »Cosa Nostra. Die Geschichte der Mafia« war ein internationaler Bestseller. 2005 wurde er vom Staatspräsidenten der italienischen Republik zum »Commendatore dell´Ordine della Stella della Solidarietà Italiana« ernannt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von John Dickie

Cover des Buches Cosa Nostra (ISBN: 9783104029535)

Cosa Nostra

 (67)
Erschienen am 21.08.2013
Cover des Buches Omertà - Die ganze Geschichte der Mafia (ISBN: 9783596182275)

Omertà - Die ganze Geschichte der Mafia

 (5)
Erschienen am 25.06.2015
Cover des Buches Delizia! (ISBN: 9783596176304)

Delizia!

 (3)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Die Freimaurer (ISBN: 9783732454457)

Die Freimaurer

 (0)
Erschienen am 23.09.2020
Cover des Buches Cosa Nostra (ISBN: 9780340935262)

Cosa Nostra

 (0)
Erschienen am 08.03.2007

Neue Rezensionen zu John Dickie

Cover des Buches Die Freimaurer – Der mächtigste Geheimbund der Welt (ISBN: 9783103973358)
Kaitos avatar

Rezension zu "Die Freimaurer – Der mächtigste Geheimbund der Welt" von John Dickie

Geschichte einer geheimen Bruderschaft
Kaitovor einem Jahr

Die nicht ganz so geheime Geheimgesellschaft der Freimaurer hat eine lange und schillernde Geschichte in verschiedenen Ländern. Da gibt es für den interessierten Lese sehr viel zu entdecken und spannende Verbindungen zum Zeitgeschehen werden sichtbar. Man bekommt so schnell ein Gefühl dafür, warum die Freimaurer seit jeher Autoren zu den abenteuerlichsten Geschichten inspirieren.

Dieses Buch möchte die Fakten der Geschichte hinter der Geheimgesellschaft vermitteln. Leider ist es ziemlich trocken und langatmig geschrieben. Detail reiht sich an Detail, Jahreszahl an Jahreszahl und der Leser bekommt ein ganzes Telefonbuch mit Namen an den Kopf geworfen. Da hilft es dann auch nicht, dass die Ereignisse chronologisch beschrieben werden. Dabei gibt es so viele interessante Aspekte in Bezug auf die Freimaurer: die Verbindung zu den Illuminati und die Amerikanischen Regierung und wie diese überhaupt erst entstanden ist.

Sprachlich ist der Text gut verständlich. Begriffe werden erklärt und es werden auch einige Illustrationen eingestreut. Doch die Längen bei den Erklärungen lassen sich nicht schönreden. Der Autor beißt sich förmlich an einzelnen Begebenheiten fest. 

Auch wenn mich der Inhalt wirklich sehr interessiert hat, konnte ich das Buch nicht zu Ende lesen. Es hat sich einfach so maßlos gezogen und die Daten und Namen haben sich einfach nur wie eine nie endende Karawane aneinander gereiht.

Fazit: Als Einstieg in das Thema Freimaurer eindeutig zu langatmig. Da verliert man schnell den Spaß. Aber vielleicht als Nachschlagewerk, wenn man schon etwas tiefer drin ist, geeignet.

Cover des Buches Cosa Nostra (ISBN: 9783104029535)
Stefan_Noffkes avatar

Rezension zu "Cosa Nostra" von John Dickie

Trockener Lesestoff
Stefan_Noffkevor einem Jahr

Irgendwie dachte ich mich auch intensiver mit dieser Thematik beschäftigen so wollen, respektive müssen. Die Bilder in dem Buch sind schon FSK18 aber auch echt. Nunja. Im Urlaub hat es mir einige Stunden Zeit gekostet. Gekostet. Ja. Eventuell wäre ein anderes Buch zum 10x zu lesen doch besser gewesen.

Cover des Buches Die Freimaurer – Der mächtigste Geheimbund der Welt (ISBN: 9783103973358)
Babschas avatar

Rezension zu "Die Freimaurer – Der mächtigste Geheimbund der Welt" von John Dickie

Die Ausleuchtung eines sagenumwobenen Geheimbundes
Babschavor 2 Jahren

Als ich vor einigen Wochen abends in einer Bar in der Rue Cadet im 9. Pariser Arrondissement den Tag mit ein paar späten Drinks ausklingen ließ, fiel mein Blick auf ein ziemlich augenfälliges Gebäude aus Glas und Metall gegenüber auf der anderen Straßenseite mit dem über dem Eingang installierten Schriftzug „Grand Orient de France“. Und als dann zu fortgeschrittener Stunde grüppchenweise Unmengen von älteren Männern in dunkler Kleidung mit Aktentaschen an der Hand, dazwischen vereinzelt auch Frauen, das Gebäude verließen und sich in alle Richtungen zerstreuten, war mein Interesse endgültig geweckt. Kurzes Googeln bestätigte mir, dass es sich hier um die Großloge der französischen Freimaurer handelt, des immer noch sagenumwobenen weltumspannenden Geheimbundes von (immer noch ganz überwiegend nur) Männern, die ihre Gesinnung  von Gleichheit und Brüderlichkeit mit dem Ziel von Selbsterkenntnis,  Toleranz , Humanität, sozusagen umfassender ethischer Weiterentwicklung in ihren Logen in streng geheimen Ritualen seit Jahrhunderten ausleben und praktizieren.

Natürlich wollte ich jetzt mehr wissen und legte mir daraufhin das vorliegende Buch zu, geschrieben von einem englischen Historiker und Uniprofessor, der das Thema Freimaurerei mit seiner bekannten Symbolik nach jahrelanger akribischer Recherche hier in einem rahmensprengenden Werk verdichtet und sämtliche Aspekte und Informationen von den Ursprüngen im schottischen Edinburgh Anfang des 18. Jahrhunderts über die spätere Ausbreitung in ganz Europa und Nordamerika, später auch Asien bis in die aktuellen Tage hinein mit allen politischen Verflechtungen, Wirtschaftsinteressen, Seilschaften, der teilweisen Nähe einzelner Logen zur organisierten Kriminalität insbesondere in Italien, wie auch dem immerwährenden Zwist mit der katholischen Kirche  genauestens darlegt und dabei sehr fair und kritisch ausleuchtet. Die Informationsfülle ist dabei schier überwältigend, als engagierter und durchhaltewilliger Leser/Leserin bekommt man allerdings einen hervorragenden Einblick in die streng hierarchischen Strukturen, Denkweisen und Interessenlagen dieser von Männern geprägten Gemeinschaft, zu der –mit Ausnahme einzelner Logen wie der in Paris- Frauen nach wie vor der Zugang weitgehend verwehrt wird und laut den Ausführungen des Autors auch das Thema einer Gleichwertigkeit von Männern schwarzer und weißer Hautfarbe noch lange nicht ausdiskutiert ist.

Dickie zieht abschließend vor dem Hintergrund vieler meinungsbildender historischer Schmutzflecken auf der Weste der Bruderschaft, ihrer Überalterung mit dem Problem, junge frische Mitglieder zu rekrutieren, dem Verharren/Erstarren in nicht mehr zeitgemäßen Statuten und Werten bei  schrumpfenden Mitgliederzahlen bzgl. der Entwicklung der Bünde für die Zukunft ein eher düsteres Fazit.

Für Menschen, die sich einmal intensiv mit dem Thema Freimaurerei auseinandersetzen wollen und bereit sind, dabei auch einige Längen mit eher unwichtigen Nebeninformationen in Kauf zu nehmen, ein insgesamt absolut empfehlenswertes, umfassendes und kompetent geschriebenes Werk.       

 

 

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