John Dos Passos

 4 Sterne bei 54 Bewertungen
Autor von Manhattan Transfer, Manhattan Transfer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Dos Passos

John Dos Passos wurde 1896 in Chicago geboren. Er studierte an der Harvard University und ging nach Studienabschluß 1916 nach Europa. Unter dem Eindruck des ersten Weltkrieges verfasste er zwei pazifistische Romane, bevor er mit "Manhattan Transfer" den amerikanischen Großstadtroman revolutionierte. Jon Dos Passos starb 1970 in Baltimore.

Alle Bücher von John Dos Passos

Cover des Buches Manhattan Transfer (ISBN: 9783499269394)

Manhattan Transfer

 (38)
Erschienen am 27.03.2018
Cover des Buches Orient-Express (ISBN: 9783423144858)

Orient-Express

 (3)
Erschienen am 18.03.2016
Cover des Buches Neunzehnhundertneunzehn (ISBN: B001QZQG92)

Neunzehnhundertneunzehn

 (1)
Erschienen am 01.01.1980
Cover des Buches USA-Trilogie (ISBN: 9783499273810)

USA-Trilogie

 (0)
Erscheint am 14.12.2021
Cover des Buches Manhattan Transfer (ISBN: 9783957130273)

Manhattan Transfer

 (3)
Erschienen am 26.05.2016
Cover des Buches Orient-Express (ISBN: 9783899035889)

Orient-Express

 (1)
Erschienen am 28.02.2013
Cover des Buches Manhattan Transfer (ISBN: 9788497934756)

Manhattan Transfer

 (4)
Erschienen am 30.01.2006
Cover des Buches The Big Money (ISBN: 0618056831)

The Big Money

 (2)
Erschienen am 25.05.2000

Neue Rezensionen zu John Dos Passos

Cover des Buches Manhattan Transfer (ISBN: 9783499269394)Ritjas avatar

Rezension zu "Manhattan Transfer" von John Dos Passos

In New York abtauchen
Ritjavor 9 Monaten

Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite fand ich die Beschreibungen von New York, der Sehnsuchtsstadt vieler Menschen, sehr gut und auch sehr lebendig. Die Charaktere waren vielfältig und aus allen Schichten. Sie haben alle versucht ihren Traum vom Leben in NY zu finden und zu erhalten. Die Lebensläufe waren so unterschiedlich und interessant, dass man sich gern die Zeit genommen hat, ihnen zu folgen.

Auf der anderen Seite waren die vielen Ein- und Ausstiege. Immer wieder sprang der Autor zwischen den Charakteren hin und her. Ich empfand es als anstrengend, immer wieder aus der aktuellen Geschichte herausgerissen und in die neue andere Geschichte gestoßen zu werden. Es erschwerte das Verständnis für die gesamte Geschichte.

 Man muss sich Zeit nehmen für dieses Buch und man sollte sich auf die Zeit einlassen, denn das Buch wurde 1925 geschrieben. Es gibt einiges, was man aus der heutigen Zeit nicht mehr kennt, was aber die Geschichte umso interessanter und spannender macht. Der Autor hat einen schönen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und so kann man mit dem Buch durchaus auch ein paar schöne Lesestunden verbringen.  

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Cover des Buches Manhattan Transfer (ISBN: 9783499269394)

Rezension zu "Manhattan Transfer" von John Dos Passos

Homo urbanus
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten

John Dos Passos‘ Manhattan Transfer ist einer der großen Schlüsselromane des 20sten Jahrhunderts. Ja noch immer, fast 100 Jahre nach dessen erscheinen, ist New York das Zentrum der Welt, der Wunschtraum vieler Menschen dort ihr Glück zu versuchen. Und noch immer, im Jahr 2020, ist das Bild der Stadt, welches Passos durch die Schicksale seiner Protagonisten zeichnet genauso aussagekräftig wie es von ihm um 1920 gestaltet wurde. Er beschreibt durch die Handlungen seiner Protagonisten alle Facetten des Agglomerates New York. Passos erschuf den Homo urbanus. Der Mensch zwischen Freiheitswillen und Unterwürfigkeit, mit seinen angeborenen Trieben, seinen unterschiedlichen Fähigkeiten und dem Wunsch nach einem bisschen Glück, wird von dieser Stadt aufgesogen und geformt und spiegelt deren Panorama wider. Ein Buch, welches mich stark in seinen Bann zog.


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Cover des Buches Manhattan Transfer (ISBN: 9783499269394)Duffys avatar

Rezension zu "Manhattan Transfer" von John Dos Passos

Ultimatives New York-Buch
Duffyvor 2 Jahren

Man neigt dazu, von „Kultbüchern“ zu sprechen, wenn sich ein Titel über ganze Epochen gehalten hat. Doch sind es Zeitzeugnisse, die von großartigen Autoren geschrieben, aufgrund ihres Inhalts einen außergewöhnlichen Stellenwert in der Literatur einnehmen. Nach welchen Kriterien dies auch immer geschieht ist im Endeffekt egal, wichtig ist nur, dass sie es tun.

Dos Passos hat mit „Manhattan Transfer“ ein solches Buch geschrieben und hier ist es nicht schwer herauszufinden, warum es ein Buch mit einer bleibenden Wirkung ist. Für den nicht eingeweihten Leser ist es erst mal ein wenig verwirrend, wenn er einen Roman im üblichen Sinn erwartet, denn genau das ist es nicht. Vielmehr wird er selbst zu einem Teil des Buches indem er die Beobachterrolle von Dos Passos übernimmt. Der hat nämlich in den New Yorker 20er Jahren eine Vielzahl von Figuren auf ihrem Weg begleitet. Einwanderer, Geschäftsleute, Schauspieler, Alkoholiker, Kriegsveteranen und einige mehr. Er begleitet sie auf Episoden in ihrem Leben, aus denen er sich ein- und ausschaltet. Einigen begegnet man immer wieder im Laufe des Buches, aber eine stringente Handlung oder eine vollständige Geschichte wird hier nicht erzählt. Allenfalls von der absoluten Hauptfigur dieses Buches und das ist die Stadt New York, die der Autor in beeindruckend ausführlichen Bildern dem Leser transparent macht. Man kann daher eigentlich fast von einem Episodenroman sprechen, wenn es denn einen Ausgangs- und einen Endpunkt geben würde. Doch es wird einem klar, dass die Stadt die Schicksale ihrer Einwohner bestimmt und nicht umgekehrt. Das sind die formalen Eckpunkte.

Es ist das wohl intensivste Buch, das man über New York und die Wechselwirkung mit seinen Bewohnern lesen kann. Dos Passos ist mit Sicherheit nicht einfach zu „konsumieren“. Deshalb sollte man sich für dieses Buch Zeit nehmen, um den Zauber und die Atmosphäre ganz in sich aufnehmen zu können. Denn nur dann wird man in den vollen Genuss dieses großartigen Romans kommen, der eigentlich keiner ist, und sich nur dadurch einstellt, dass sich der Leser sich der Führung des Autoren anvertraut und bereit ist, ihm in seinem Tempo zu folgen. Nennen wir es, wie wir es wollen, „Kult“ oder wie auch immer, es ist eines der intensivsten Bücher, die je über eine Stadt geschrieben wurden. Mit Recht hat es seinen Platz in der Literatur eingenommen und wird dort sicher auch bleiben.

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