John Dos Passos Manhattan Transfer

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Inhaltsangabe zu „Manhattan Transfer“ von John Dos Passos

Durch eine Fülle von Schauplätzen und Charakteren lässt John Dos Passos ein schillerndes Porträt des urbanen New Yorker Dschungels entstehen, in dem das Jagdfieber wütet: nach Arbeit, Glück und Macht. Die Figuren der Geschichte – ein junger Einwanderer, ein Gewerkschaftsführer, ein Mörder, ein Karrierist, eine nach Selbstständigkeit strebende Frau und andere – scheinen aus der großen Masse der Stadtbewohner herausgerissen, um irgendwann wieder in ihrem Gewühl unterzugehen. Der eigentliche Protagonist des Romans ist jedoch die Großstadt New York in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts bis nach dem Ersten Weltkrieg. Mit Manhattan Transfer rückte John Dos Passos im Jahr 1925 mit einem Schlag in die Riege der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Basierend auf der Neuübersetzung von Dirk van Gunsteren setzen der preisgekrönte Regisseur Leonhard Koppelmann und der Komponist Hermann Kretzschmar diesen Roman erstmals als Hörspiel in Szene.

Sehr gut produziertes Hörbuch. Sehr zu empfehlen. Stimmung eher düster, aber überwältigend!

— Nil
Nil

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  • Leserunde zu "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht
    aba

    aba

    "Er vollbringt Wunder! Blitze in einer Glasflasche. Stimmen in einem Kupferdraht. Welcher Mensch vermag denn so etwas?""Ein reicher." Wir haben die Nacht besiegt. Wir bezwingen sie sogar ständig. Für uns im 21. Jahrhundert gibt es nichts Einfacheres: Einen kleinen Lichtschalter umlegen und schon haben wir die Nacht zum Tag gemacht! Es wundert sich keiner mehr, das gehört zur Normalität. Aber könnt ihr euch vorstellen, dass die Erfindung der Glühbirne gegen Ende des 19. Jahrhunderts einem Wunder gleichkam? Vor allem bedeutete diese Erfindung ein riesiger Schritt in der Entwicklung der Menschheit und für den Erfinder Ruhm und Reichtum. Der Oscar-Gewinner Graham Moore hat dieses interessante Thema in seinem Buch "Die letzten Tage der Nacht" behandelt. Das Ergebnis: ein faszinierendes Porträt zweier US-amerikanischer Erfinder und deren Kampf um die Macht, die Welt zu verändern. Wenn ihr Fans anspruchsvoller Literatur seid, dann dürft ihr diese Leserunde zu Graham Moores Roman auf keinen Fall verpassen! Wir freuen uns sehr, euch mit "Die letzten Tage der Nacht" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten. Zum Inhalt New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf Deutsch! Lust auf eine spannende Leseprobe? Zum Autor Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste Drehbuch. "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles. Möchtet ihr dabei sein, wenn der Kampf zwischen den zwei großen Erfindern entbrennt? Zusammen mit Eichborn verlosen wir 30 Exemplare von "Die letzten Tage der Nacht" unter allen, die sich über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 26.02. und antwortet auf folgende Frage: Welche ist für euch die wichtigste Erfindung der Menschheit und warum? Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück! Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1804
  • Ein Kaleidoskop der US- Einwanderergeschicht

    Manhattan Transfer
    Ginevra

    Ginevra

    26. February 2017 um 18:09

    Manhattan Transfer/ Hörspiel John Dos Passos (1896- 1970) gilt als einer der wichtigsten modernen US-amerikanischen Autoren. Er schrieb zahlreiche Romane und Theaterstücke, erhielt viele Auszeichnungen und war auch Maler und Graphiker. Viele Umschlagbilder seiner Werke gestaltete er selbst. Dos Passos lebte in verschiedenen Ländern, engagierte sich politisch und geriet mehrfach zwischen die ideologischen Fronten. Seine Bücher beinhalten pazifistische und humanistische Botschaften, sie hinterfragen (nicht nur) die kapitalistischen Werte und zeigen die Schicksale der Schwächeren auf, die im Struggle of life untergehen. Manhattan Transfer erschien 1925. Manhattan Transfer ist ein Roman über New York, der sich über mehrere Jahrzehnte streckt, der dabei die Geschichte einiger Einwanderer Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs dokumentiert und zeigt, wie nahe Erfolg und Misserfolg oft bei einander liegen. Die Hauptfiguren sind Jimmy Herf, Ellen Thatcher (die mehrfach ihren Namen wechselt) und George Baldwin. Jimmy kommt mit seiner schwer kranken Mutter nach New York, landet beinahe in der Kanzlei seines Onkels und entscheidet sich dann für das harte Leben eines Kriegsreporters, das ihm Freiheit gibt, ihn aber auch mit Leid und Elend konfrontiert. George Baldwin ist ein aufstrebender Anwalt, der mit Ehrgeiz und Ellenbogen ganz nach oben strebt – doch findet er dort wirklich sein Glück? Ellen dagegen wächst in materieller Not auf und lernt, ihr Mäntelchen mit dem Wind in verschiedene Richtungen zu bewegen, so geht ihr Lebensweg mal auf, mal ab. Diese drei Menschen (und ca. 100 weitere!) begegnen einander immer wieder, manchmal nur als zufällige Beobachter, so dass ein vielschichtiges Netzwerk beschrieben wird, und der Leser Einblick in Gedanken, Gefühle und Lebensumstände vieler Menschen bekommt. Dabei spült das Schicksal auch vermeintliche Loser an die glänzende Oberfläche, wie z.B. ein Schwarzafrikaner, der alles mit Humor und einer gewissen Skrupellosigkeit angeht, und der damit - aus meiner Sicht - der glücklichste Mensch dieses Romans zu sein scheint. Das gleichnamige Hörspiel wurde zum „Hörbuch des Jahres 2016“ gekürt. Es umfasst nur 5 Stunden 37 Minuten, dh., der umfassende Roman wurde stark gekürzt. Dennoch hat es der Regisseur geschafft, ein intensives Hörerlebnis mit vielen großartigen Stimmen auf die Beine zu stellen, mit Jazz untermalt, insgesamt absolut hörenswert und beeindruckend! Besonders die Einleitungen zu den jeweiligen Kapiteln, die Dos Passos mit originellen Orts- und Wetterbeschreibungen würzt, und die mit passendem Free-Jazz untermalt werden, haben mir sehr gut gefallen! Dabei bin ich gar kein Jazz- Fan – aber hier fand ich es richtig toll. Fazit: ich kann dieses Hörspiel nur empfehlen und werde es bestimmt wieder hören. Für alle, die sich für Geschichte, menschliche Schicksale und großartige Literatur interessieren! 5 von 5 Sternen.

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  • Das Ganze ist weniger als die Summe der Einzelteile

    Manhattan Transfer
    Pongokater

    Pongokater

    05. February 2017 um 19:18

    Die Umkehrung der berühmten Weisheit, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile, ist mir schon bei der Lektüre des Dos-Passos-Roman vor Jahren in den den Sinn gekommen. Und auch die grandios gemachte Umsetzung im Hörspiel verändert den Eindruck nicht, obwohl das Hörspiel sich auf weniger Einzelpersonen konzentriert als das Original. Mir missfällt auch (an der Vorlage), dass die Neutralität der Tatsachenwiedergabe im Einzelnen in der Summe eine sehr einseitige Parteinahme gegen das urbane Leben ergibt. Dennoch für alle an Literatur- und Hörspielgeschichte Interessierten ein Muss.

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