Die Seele des Mörders

von John Douglas 
4,3 Sterne bei26 Bewertungen
Die Seele des Mörders
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Positiv (22):
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Unglaublich fesselnd, jenseits der Hollywoodklischees und Vorlage der großartigen Serie "Mindhunter"

Kritisch (1):
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Geschichten sind spannend und wie im Film. Trotzdem kann dieser Mensch nicht schreiben

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B002CB9CBS
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:425 Seiten
Verlag:Weltbild Verlag
Erscheinungsdatum:01.01.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Rinnerls avatar
    Rinnerlvor 3 Jahren
    Nichts für Angsthasen ...

    „Die Seele des Mörders“ ist das erste Buch von John Douglas, dem ehemaligen Top-Profiler des FBI und Godfather des modernen Profiling.


    Der Autor behandelt in seinem Buch nicht nur die Verbrechen, die er und seine Kollegen im Lauf der Jahrzehnte aufgeklärt haben, sondern erzählt auch wie der junge John überhaupt dazu kam sich für eine Karriere beim Bureau zu entscheiden. Insbesondere deshalb, weil gerade zum Anfang seiner Laufbahn, Profiling fast grundsätzlich als eine Mischung aus raten, schätzen und pseudowissenschaftlichem Gebabbel abgetan und von den Strafverfolgungsbehörden mit gesundem Misstrauen beäugt wurde.

    Douglas gibt Einblicke in den harten, zum nicht unerheblichen Teil frustrierenden Alltag von Agenten der Investigative Support Unit, die viel zu oft zwischen allen Fronten stehen und für die es sowas wie Privatleben praktisch nicht gibt. Es ist ein schmaler Grad zwischen Mitgefühl haben, ohne sich dabei zu verlieren und objektiv zu bleiben im Angesicht des „wahrhaft Bösen“.

    Im Buch selbst werden Fälle aus den letzten Jahrzehnten abgehandelt und erläutert. 

    Wer Sendungen wie „Medical Detectives“ oder „Authopsie“ kennt, dem werden nicht wenige der Sachverhalte sehr bekannt vorkommen.


    Douglas scheut sich nicht, die grausame Realität zu beleuchten, aber ohne sich dabei in der Schilderung der Grausamkeiten zu verlieren. Was mir an ihm besonders gefällt, ist seine grundsätzliche Einstellung zu den Tätern und der Frage nach Schuld oder Unschuld derselben. 
    Seiner Meinung nach befreit die klassische „schwere Kindheit“ zunächst niemanden davor „schuld“ an einem Verbrechen zu sein. Solange ein Täter in der Lage ist Recht von Unrecht zu unterscheiden (und das sind wohl die meisten) ist eine schwere Kindheit nicht mehr als eine nette Ausrede, um sich vor der Verantwortung zu drücken. Dem stimme ich bedingungslos zu.

    Realistisch, Informativ, spannend. All das trifft ohne weiteres auf „Die Seele des Mörders“ zu. Wer sich für die Arbeit von Profilern interessiert ist hier sehr gut aufgehoben. 

    Kommentare: 1
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    quarks avatar
    quarkvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Seele des Mörders" von John Douglas

    Sehr geniales Buch für alle Hoppypsychologen.
    Die Autoren schildern ausführlich wodurch Serientäter angetrieben werden und welches teilweise verwirrte Leben diese geführt haben.
    Ein "Kaffesatzleser" der sein Handwerk durchaus versteht udn aufgrund vorhandener Spuren ein Täterprofil erstellen kann.

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    M
    Marie78vor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Seele des Mörders" von John Douglas

    Spannendes und informatives Sachbuch über Serienkiller und jene Menschen, die als Profiler solche Täter überführen. Empfehlenswert!

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    EloPervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich fesselnd, jenseits der Hollywoodklischees und Vorlage der großartigen Serie "Mindhunter"
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bin mir gar nicht schlüssig, ob ich die Fokussierung auf die Täter gut finden soll. Grottiger Schreibstil. Spannend ist es trotzdem.
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    huckelberrys avatar
    huckelberryvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Geschichten sind spannend und wie im Film. Trotzdem kann dieser Mensch nicht schreiben
    Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Phoebe
    J
    JennyMcBeal
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    MetalMerchant

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