John Douglas Jäger in der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Jäger in der Finsternis“ von John Douglas

John Douglas gibt erneut einen faszinierenden Einblick in seine Kunst, die "Handschriften" von Serienmördern zu "lesen". Präzise und verblüffend treffsicher benennt er anhand von Spuren die Emotionen und Motive des Täters. Er erläutert auf spannende Weise, mit weichen Methoden es ihm und seinen Kollegen gelingt, Mörder ausfindig zu machen und schließlich zu überführen.

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    Jäger in der Finsternis
    Rinnerl

    Rinnerl

    04. February 2016 um 08:54

    Nach „Die Seele des Mörders“ ist „Jäger in der Finsternis“ das zweite Buch, in dem John Douglas, ehemaliger Top-Ermittler des FBI und einer der Gründerväter des heutigen „Profiling“, seine Fälle und die damit einhergehenden Ermittlungen auf seiner Jagd nach Kinder- und Serienmördern, Vergewaltigern oder kurz, den gefährlichsten und unberechenbarsten Verbrechern unserer Zeit schildert. Viele Jahre lang haben er und seine Mitarbeiter sich mit Straftätern auseinandergesetzt, Interviews mit Verurteilten geführt und sich mit Motiven und Beweggründen beschäftigt, die Menschen zu Gewaltverbrechern machen. Immer das Ziel vor Augen zu lernen, wie man Verbrechen und Verbrecher so „lesen“ und ihre Handlungsweise „interpretieren“ kann, dass es den Ermittlungsbehörden ermöglicht wird plausible Schlüsse zu ziehen um zum Beispiel den wahrscheinlichen Täterkreis einzugrenzen, bereits bestehende Verdächtige zu bestätigen aber auch um unwahrscheinliche Kandidaten auszuschließen. Douglas verzichtet bei seiner sehr persönlichen Darstellung gänzlich auf übertriebene Sensationsgier und Effekthascherei und beschränkt sich beim erzählen lediglich auf die Fakten, die in den meisten Fällen ohnehin grausam genug sind und die einem heute noch ein flaues Gefühl im Magen verursachen oder die Tränen in die Augen treiben, obwohl die Verbrechen bisweilen Jahrzehnte zurückliegen.  Er berichtet von den Hinterbliebenen der Opfer, die zum Teil auch nach Jahren oder gar Jahrzehnten unter dem Verlust eines geliebten Menschen zu leiden haben und keinen Abschuss finden können, weil das alles andere als perfekte Justizsystem Tätern viel zu oft mehr Rechte einräumt, als diese ihren unschuldigen Opfern gewährt haben. Über Sinn und Nutzen der Todesstrafe kann man geteilter Meinung sein. Ich selbst bin prinzipiell eher eine Gegnerin derselben, wenn auch überwiegend aus dem einen – für mich entscheidenden - Grund, dass ein Fehlurteil nach der Vollstreckung schlicht und ergreifend nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Dennoch kann ich im Hinblick auf einige der dargelegten Fälle sehr gut verstehen, dass zumindest für die Hinterbliebenen, ein Todesurteil die einzig mögliche Strafe darstellt um wenigstens den Anschein von Gerechtigkeit zu wahren. Auch wenn sich das eine oder andere wiederholt, was in „Die Seele des Mörders“ bereits erwähnt wurde, liegt das Hauptaugenmerk hier größtenteils auf Verbrechen gegen Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, was „Jäger in der Finsternis“ umso mehr zu einem Buch macht, das unter die Haut geht, ernüchtert und einen oftmals fassungslos mit der Frage zurücklässt, was in einem Menschen vorgeht, der unvorstellbare Verbrechen begeht aus keinem „besseren“ Grund als weil er es kann oder ihm gerade danach war. 

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