John E Robison Schau mich an!

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Inhaltsangabe zu „Schau mich an!“ von John E Robison

Als Ausdruck seiner ehrlichen Zuneigung tätschelt er andere Kinder mit Knüppeln, grinst erleichtert, wenn ein Unbekannter stirbt und hält Halloween mit kleinen Explosionen im Vorgarten kinderfrei: Verhaltensweisen, die immer ein strenges „Schau mich an!“ seiner Eltern zur Folge haben. John Elder Robison gilt in seiner Kindheit als „unnormal“ und wird häufig gemieden. Doch als er sein großes Talent für elektrische Geräte entdeckt, öffnet sich ihm eine neue Welt: Er konstruiert flammenwerfende Gitarren für KISS und entwickelt die ersten elektronischen Spielzeuge für MB. Doch was ihn als Kind zum Außenseiter macht, lässt ihm auch im Job keine Ruhe. Erst mit vierzig Jahren erfährt er die Ursache für sein Verhalten: Er leidet am Asperger-Syndrom – einer leichten Form von Autismus. In „Schau mich an!“ erzählt John Elder Robison aus seinem Leben, wie es wirklich war: manchmal traurig, manchmal komisch, aber immer ergreifend.

Gibt sehr anschauliche Einblicke in die Gefühlswelt eines Aspergers.

— Zuellig

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  • Lebensgeschichte eines Aspergers

    Schau mich an!

    Zuellig

    09. June 2014 um 11:45

    John Elder Robinson erzählt seine Lebensgeschichte, Er ist ein Asperger, ohne Diagnose aufgewachsen. (Die erhielt er erst mit 40 und es war eine grosse Erleichterung für ihn). Die Einblicke ins "Funktionieren" von Aspergerbetroffenen sind sehr eindrücklich und erhellend. Stilistisch fand ich das Buch z.T. etwas langatmig (kein Wunder unter den gegebenen Umständen) und allzu sehr ins Detail gehend.  Die Geschichte macht als Ganzes gesehen Mut. So anders sind Asperger gar nicht. In ihren Augen sind wir neurotypischen Menschen mindestens genau so seltsam mit unseren sozialen Umgangsformen wie sie in unseren. Mit etwas gutem Willen und einem Menschenbild das davon ausgeht, dass jeder 100% von dem gibt, was er hat, auch wenn diese 100% von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, sollte es in unserer Gesellschaft genug Raum für alle geben.

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  • Rezension zu "Schau mich an!" von John E Robison

    Schau mich an!

    erdbeerliebe.

    06. June 2012 um 22:35

    Die meisten Bücher sind anfangs gut, und später schlecht. Bei dieser Biografie von John Elder Robinson verhält es sich jedoch genau andersherum: Es fiel mir unglaublich schwer die erste Hälfte des Buches zu lesen. Dann, nachdem der Autor seine Jugend und Kindheit hinter sich gelassen hatte, fand ich ihn zumindestens halbwegs sympathisch und konnte seine Handlungen und Gedankengänge verstehen. Ein Kapitel schaffte es sogar dank seiner großartigen Atmosphäre einen ziemlichen Eindruck bei mir zu hinterlassen: In diesem macht Robinson mit seinem Sohn 'Cubby' einen Ausflug zu einem Güterbahnhof und schaut sich mit ihm Züge an - es klingt einfach, ist aber eindrucksvoll geschrieben. Doch zurück zum Buch selbst: Ich fand John Robinson als Kind schrecklich besserwisserisch und absolut unerträglich, die Scherze die er mit seinen Mitmenschen treibt finde ich nicht lustig (haha) und seine Gedankengänge überzogen. Streckenweise geht mit die Handlung zu schnell, es scheint als würde der Autor versuchen möglichst viel in möglichst wenig Seiten zu verpacken. Sein Schwarzweißdenken stört mich, entweder man ist in seinen Augen ein Verlierer, ein Außenseiter, oder ein Gewinner. Das ganze wirkt mir zu überzogen amerikanisch, vielleicht ist es aber auch nur die Dissympathie, die Robinson aus mich ausübte. Ständig entschuldigt der Autor des Buches seine Streiche und Taten mit seinem Asperger und erklärt sie damit - das nervt. Anstatt dem Leser diesen Denkprozess selbst zu überlassen, wird der Autor zum allwissenden Lektor. Himmelsschreiend fand ich auch, dass er sich dann (gegen Ende des Buches) sogar noch erdreistet, etwas besseres zu sein als 'normal' fühlende Menschen. Soso. Nagut, der Kerl hatte eine (streckenweise) schreckliche Kindheit, ihm sei verziehen - aber nur, weil das Buch, nachdem Robinson für KISS arbeitet, auch wirklich interessanter wird. Das übermäßig kitschige Ende habe ich schon wieder verdrängt. Sowas musste ja kommen - aber die Credits kann man ja, wie in einem Film, ausblenden. Letztendlich ein gutes, wenn auch (insgesamt) leicht anstrengendes Buch - für Menschen, die das Buch hauptsächlich wegen seines Aspergersyndroms lesen wollen, nur bedingt zu empfehlen. Falls man sich jedoch auch noch für Technik (Spielzeug, Licht/Soundeffekte und Autos) und komische Namen interessiert, kann man es ganz getrost lesen.

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  • Rezension zu "Schau mich an!" von John E Robison

    Schau mich an!

    WildRose

    08. October 2010 um 20:49

    Das war wirklich ein gutes Buch. Es war äußerst fesselnd und macht außerdem Mut. Denn auch Menschen, die irgendwie "anders" sind und einen seltsamen Eindruck machen, können vieles erreichen. Ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen.

  • Rezension zu "Schau mich an!" von John E Robison

    Schau mich an!

    Leserrezension_2009

    08. September 2009 um 08:55

    Eingereicht von Wibke S.: John Elder Robison merkt recht schnell, dass er nicht ist wie die anderen Kinder. Er findet keine (oder nur schwer) Freunde, und scheint immer das Falsche zu sagen und zu tun. Erst als Erwachsener erfährt er, dass es für sein Verhaltensmuster inzwischen einen Namen gibt: John hat das Asperger-Syndrom, eine milde Form des Autismus. Er ist nicht in der Lage, sozial zu interagieren oder seine Gefühle auf die gleiche Weise auszudrücken wie "Nicht-Aspergianer". Als sein Vater stirbt, wird John von seinem Bruder ermutigt, seine Geschichte aufzuschreiben, um damit zu zeigen, dass "wie roboterhaft wir Aspergianer auch erscheinen mögen, wir durchaus tiefe Emotionen haben [Vorwort]". Die Gedanken- und Gefühlswelt, in die man mit diesem Buch einen Einblick hat, ist erstaunlich. Von Anfang an hat mich fasziniert, wie unterschiedlich und doch nachempfindbar diese Welt ist. Die Szene, in der er beschreibt, wie er sich als Beleuchter bei einem großen Konzert fühlt, empfand ich als reine Poesie - und in anderen Momenten, wenn er z. B. die Liebe seiner Frau mit logischen Mitteln zu analysieren versucht, kann ich nur staunend "davorstehen" und die Gedanken nicht nachvollziehen. Genau dieser Gegensatz macht den Reiz des Buches aus. Fast eine Pflichtlektüre für alle, die Asperger-Patienten kennen oder sich über diese Krankheit allgemein informieren möchten - und außerdem die sehr gut erzählte Geschichte eines ungewöhnlichen Lebens.

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