John Elder Robison Look Me in the Eye

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Inhaltsangabe zu „Look Me in the Eye“ von John Elder Robison

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    Look Me in the Eye
    mona_lisas_laecheln

    mona_lisas_laecheln

    03. March 2014 um 19:16

    "Look Me in the Eye" von John Elder Robison ist ein gelungener Bericht über ein Leben mit dem Asperger Syndrom. In seiner Kindheit immer ausgestoßen, weil anders, lernt er nach und nach mit sich selbst umzugehen und seinen Weg zu gehen. Seine außergewöhnlichen mathematischen und kreativen Fähigkeiten helfen ihm trotz abgebrochener High School beruflich erfolgreich zu sein. Im Alter von 39 Jahren im Jahr 1996 liest er schließlich ein Buch über das Asperger Syndrom und findet heraus, was ihn sein ganzes Leben lang von anderen unterschieden hat. Da ich zuvor nicht wirklich viel über das Asperger Syndrom wusste, war das Buch für mich sehr hilf-und lehrreich. Aus seiner Sicht schildert John Elder Robison sein Leben und inwiefern das Asperger Syndrom ihn von anderen unterschieden hat. Dabei schildert er ausführlich seine Interessen und seinen beruflichen Werdegang, der von Arbeit mit der Band KISS, über die Arbeit für eine Spielzeugfirma hin zu seiner Selbstständigkeit als Reparateur exklusiver und teurer Autos geht. Seine Erzählungen über seine Arbeit und die technischen Details waren oft sehr ausführlich, weswegen ich nicht immer folgend konnte. Ansonsten aber kann ich das Buch für jeden weiterempfehlen, der mehr über das Asperger Syndrom erfahren möchte.

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  • Rezension zu "Look Me in the Eye" von John Elder Robison

    Look Me in the Eye
    wibke

    wibke

    07. September 2009 um 16:14

    John Elder Robison merkt recht schnell, dass er nicht ist wie die anderen Kinder. Er findet keine (oder nur schwer) Freunde, und scheint immer das Falsche zu sagen und zu tun. Erst als Erwachsener erfährt er, dass es für sein Verhaltensmuster inzwischen einen Namen gibt: John hat das Asperger-Syndrom, eine milde Form des Autismus. Er ist nicht in der Lage, sozial zu interagieren oder seine Gefühle auf die gleiche Weise auszudrücken wie "Nicht-Aspergianer". Als sein Vater stirbt, wird John von seinem Bruder ermutigt, seine Geschichte aufzuschreiben, um damit zu zeigen, dass "wie roboterhaft wir Aspergianer auch erscheinen mögen, wir durchaus tiefe Emotionen haben [Vorwort]". Die Gedanken- und Gefühlswelt, in die man mit diesem Buch einen Einblick hat, ist erstaunlich. Von Anfang an hat mich fasziniert, wie unterschiedlich und doch nachempfindbar diese Welt ist. Die Szene, in der er beschreibt, wie er sich als Beleuchter bei einem großen Konzert fühlt, empfand ich als reine Poesie - und in anderen Momenten, wenn er z. B. die Liebe seiner Frau mit logischen Mitteln zu analysieren versucht, kann ich nur staunend "davorstehen" und die Gedanken nicht nachvollziehen. Genau dieser Gegensatz macht den Reiz des Buches aus. Fast eine Pflichtlektüre für alle, die Asperger-Patienten kennen oder sich über diese Krankheit allgemein informieren möchten - und außerdem die sehr gut erzählte Geschichte eines ungewöhnlichen Lebens.

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