John Everson Ligeia

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Inhaltsangabe zu „Ligeia“ von John Everson

Sie tötet seine Frau und verführt ihn – doch er glaubt nicht an die Legende der Meerjungfrau. Mit Haut und Haar verfällt Evan der bildschönen Ligeia, die ihn mit ihrem betörenden Gesang Abend für Abend zum Strand lockt. Er wird erst misstrauisch, als mehrere Leichen vor der Küste der verschlafenen Hafenstadt Delilah auftauchen. Hinter der geheimnisvollen Fremden steckt jedoch mehr: Ihre Spur führt zurück ins Jahr 1887, auf ein Schmugglerschiff, dessen Crew einer Bestie in Frauengestalt zum Opfer fiel. Als Evan erkennt, auf wen er sich eingelassen hat, hat ihn Ligeia bereits in die Tiefe des Ozeans entführt. Deutsche Erstausgabe. Umschlag in der Festa-Lederoptik. Horrornews.net: 'John Everson schreibt unverwechselbar. Er ist einer der vielversprechendsten Newcomer des modernen Horrors. Sie tun sich keinen Gefallen, wenn Sie seine Romane ignorieren.' Jonathan Mayberry: 'Beklemmend, sexy und superspannend.' Bryan Smith: 'Großartiger, seelenzerfetzender Schrecken. Modernen Horror kann man kaum besser schreiben.'

Bis auf ein paar Wiederholungen ein wirklich spannendes Horror-Werk mit einem klasse Finale.

— RalfKor
RalfKor

Neue Sichtweise auf Meerjungfrauen. WOW

— tatjana1234
tatjana1234

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    Ligeia
    PeWa

    PeWa

    11. June 2016 um 12:05

    Mit Haut und Haar verfällt Evan der bildschönen Ligeia, die ihn mit ihrem betörenden Gesang Abend für Abend zum Strand lockt. Er wird erst misstrauisch, als mehrere Leichen vor der Küste der verschlafenen Hafenstadt Delilah auftauchen. Hinter der geheimnisvollen Fremden steckt jedoch mehr: Ihre Spur führt zurück ins Jahr 1887, auf ein Schmugglerschiff, dessen Crew einer Bestie in Frauengestalt zum Opfer fiel. Als Evan erkennt, auf wen er sich eingelassen hat, hat ihn Ligeia bereits in die Tiefe des Ozeans entführt ... John Everson geht mit „Ligeia“ meinem Empfinden nach mit einer sehr guten Idee an den Start, eine Horrorstory um eine sagenumwobene Meerjungfrau, gepaart mit einer Menge prickelnder Erotik, die die Lenden des Lesers an der Geschichte - an Eversons geschickten Erzählkunst - wahrhaft teilhaben lässt. Der erotische Part in der Geschichte ist mehr als gelungen.Seine Stärke liegt in der geschickten Art diese Geschichte zu erzählen, in der er sich einer sehr angenehmen Sprache bemächtigt, mit der er den Leser von Anfang an in die Story hineinzieht. Hierbei kommt er ganz ohne überkandidelt wirkende Sätze aus, bestückt die Figuren mit genau der Ausdrucksweise, die ihrer Herkunft und ihrem sozialen Umfeld gerecht werden. Nur so wirken und erscheinen sie als glaubhafte Charaktere.„Auffällig dabei, John Everson hat sie nicht einmal mit einem „Nachnamen“ bedacht.“Optisch nicht sonderlich klar gezeichnet, gleichen sie eher einer verwaschenen Jeans. Das Seelenleben von Ewan und Sarah hingegen, die sich seit dem Tod ihres Sohnes fast nur noch wie in Trance bewegen und Leben, wird von innen nach außen gekrempelt und entblößt sie vollständig. Es wird dem Leser förmlich vor die Füße geworfen, frei nach dem Motto, mal sehen wie du dich nach solch einem grausamen Verlust fühlen würdest, ob du dich völlig frei von Schuld sprechen könntest. Natürlich reicht diese Konstellation völlig aus, um Ewan mit Haut und Haaren zu verfallen und ihn so wie ein Schatten durch die Geschichte zu begleiten.Als wahrer Glücksgriff entpuppt sich hierbei der Einbau von Rückblenden in das vorangegangene Jahrhundert, eine sehr kluge und interessante Entscheidung zugleich. Sie sind aufschlussreich und vermitteln dem Leser das nötige Hintergrundwissen zur „Meerjungfrau“ Ligeia und ihren Eigenarten. John Everson provoziert somit eine Art Kopfkino, in dem vor dem geistigen Auge des Lesers genau das abläuft, was Ewan im Verlauf der Geschichte erwarten wird, schonungslos und ohne happy end.Was mir in „Ligeia“ noch ein Stück weit gefehlt hat um den Roman endgültig zu einen „Top“ Werk hätte aufsteigen lassen, ist das „I“Tüpfelchen in Sachen Spannung. Sie ist zwar zugegen, aber aufgrund der Konstellation hätte ich noch einen Hauch mehr erwartet. Der Einbau von unerwarteten und unvorhersehbaren Wendungen wäre ein durchaus probates Mittel gewesen, um dem Leser des Öfteren vom sicher geglaubten Pfad abzubringen, ihm somit erstaunte Ausrufe zu entlocken und die Dramatik noch zu schüren, die einem Thriller oder Horrorroman das Prädikat „Extraklasse“ verleiht. Die Story ist wirklich gut, aber meinem Empfinden nach eben eine Spur zu gradlinig.Mein Fazit: „Nichts desto trotz, auch wenn meines Erachtens das ganz große Kino ausblieb, ist „Ligeia“ aufgrund der weiter oben schon erwähnten Gegebenheiten ein wirklich klasse Roman, der sich leicht und flüssig lesen lässt, man sich der Hauptfigur richtig nahe fühlt und einem ein paar schöne Stunden bereitet. „Ligeia“ lässt ganz klar auf mehr von diesem wirklich talentierten Schriftsteller hoffen.“

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  • Absolute geniale Geschichte. Meerjungfrauen-Horror vom Feinsten!

    Ligeia
    Power86

    Power86

    12. April 2015 um 21:25

    Ich war wirklich sehr begeistert. Das Buch ist wirklich super toll geschrieben. Ziemlich spannend und oft auch lustig. Ein sehr netter andersartiger Humor durchstreift die Geschichte. Die Sirene wurde echt total bildlich beschrieben, ich konnte sie richtig vor mir sehen. Fand es total süß wie sie immer am singen war, der Autor hat echt lustige Ausdrücke für das Wort "Singen" benutzt. Ich hätte Ligeia auch nicht widerstehen können! (Wer träumt nicht davon mit einer süßen Meerjungfrau zu schlafen!) Also wer auf Sex und Horror steht, sollte hier unbedingt zuschlagen. Wirklich klasse geschrieben und toller GenreMix! Definitv zu empfehlen. Freue mich auf weitere Romane von Everson. Dieser Autor wird uns bestimmt weiterhin überraschen. Vergebe 4,5 von 5 Sternen aufwärts.

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  • Unter dem Meer.....

    Ligeia
    Librinchen

    Librinchen

    31. January 2015 um 14:44

    Nach dem Tod ihres Sohnes Josh, hat sich für Sarah und Evan alles verändert. Nicht nur das sie sich immer weiter voneinander entfernen, nein, Sarah ertränkt ihren Kummer immer öfter im Alkohol und Evan zieht sich nachts alleine an den Strand zurück und lässt dort seinem Schmerz und Verlust freien Lauf. Als ihm plötzlich die betörend schöne Ligeia am Strand begegnet, ist es um Evan geschehen. Der singenden Schönheit kann er sich nicht entziehen und verfällt ihr. Doch plötzlich muss Evan eine Wahl treffen und das Unheil nimmt seinen Lauf, als Ligeia dieses für ihn übernimmt. Ich liebe Meerjungfrauen und daher ging ich auch mit relativ hohen Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. ;) Begeistern und packen konnte John Everson mich mit seinem bildhaften Schreibstil. Von der ersten Seite an schaffte der Autor es, einen ins Buch zu ziehen und alles um einen herum zu vergessen. Die Beschreibungen des Strandes und besonders von Ligeia zogen mich in den Bann. Wenn man es überspitzt sehen will, könnte man schon fast von romantischer Atmosphäre sprechen. Die Charaktere Sarah und Evan sind überzeugend gezeichnet und vermitteln dem Leser auf sehr bedrückende Weise, den Schmerz und die Trauer, die sie durch den Verlust ihres Sohnes erleiden müssen. Ligeia ist im Gegensatz dazu etwas blasser, aber auf ihre eigene Art mehr als interessant ;) Grandios umgesetzt sind die 2 Handlungsstränge die den Leser hier begleiten. Man wechselt zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1887. Die Rückblicke lassen einen immer mehr erahnen, warum die hübsche Sirene so denkt und handelt. Einen Stern Abzug gab es für das Ende. Ich weiß, ich weiß, das ist Geschmackssache, aber für mich war es einfach zu wenig und Everson hätte an dieser Stelle viel mehr rausholen können. Ebenfalls wurmten mich etwas die Wiederholungen. Einige Szenen waren teilweise identisch, nur mit anderer Besetzung ;) Fazit: Ein erotisches Horrorleckerchen, das Lust auf MEHR macht. Buch auf und sich von Ligeia in eine prickelnde, wie auch mörderische Welt entführen lassen. 4 Blutsterne und eine klare Leseempfehlung für Horrorliebhaber.

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