John F. Kennedy Unter Deutschen

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Inhaltsangabe zu „Unter Deutschen“ von John F. Kennedy

Erstmals veröffentlicht John F. Kennedy, geboren 1917, unternahm bereits als junger Mann Reisen nach Deutschland: im Sommer 1937 als Student; im August 1939, unmittelbar vor Kriegsbeginn, als sein Vater Botschafter in Großbritannien war; sowie im Juli und August 1945, wenige Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als Korrespondent. Von diesen drei Reisen hinterließ Kennedy historisch wie persönlich faszinierende Zeugnisse, die hier erstmals veröffentlicht werden und zeigen, welche Eindrücke der spätere Präsident der USA von Deutschland gewann. Seine Deutschland- und Europapolitik und auch seine Berliner Rede aus dem Jahr 1963 sind erst vor diesem Hintergrund richtig zu verstehen. "Ich sagte gestern, ich würde meinem Nachfolger eine Mitteilung mit der Aufschrift hinterlassen: 'Bei Mutlosigkeit öffnen.' Und darin werden nur drei Worte stehen: 'Geh nach Deutschland!' Vielleicht werde ich diesen Brief eines Tages selbst aufmachen." John F. Kennedy, 1963

Ein Stück Zeitgeschichte

— Monika58097
Monika58097

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    Unter Deutschen
    Monika58097

    Monika58097

    26. December 2013 um 11:53

    Der junge Kennedy geht auf Reisen. Er ist Student und bereist mit seinem Freund Billings Europa. Sie reisen mit dem eigenen Auto an, was zeigt, dass Kennedy einer sehr wohlhabenden Familie entstammt. Es ist eine Zeit des Umbruchs in Europa, eines negativen Umbruchs. In Kennedys Reisetagebuch von 1937 ist dort nicht allzu viel zu merken. Er ist jung, ungestüm, besucht mit seinem Freund die typischen Sehenswürdigkeiten eines Landes und kümmert sich lieber um hübsche Mädchen als um Politik. 1939 reist er abermals nach Deutschland. Sein Vater ist inzwischen Botschafter in Grossbritannien. Aus dieser Zeit existieren sogenannte Reisebriefe. Briefe an seinen Freund Lem, Briefe an seinen Vater. Aus seinen Briefen geht hervor, dass er nicht glaubt, dass es Krieg geben wird. Er kann es sich (noch) nicht vorstellen. Kennedy bewundert die Technikbegeisterung der Deutschen, er liebt ihre vorzüglichen Autobahnen. Er sieht sich eine Festaufführung von Richard Wagner an, die kurz zuvor auch Adolf Hitler und Joseph Goebbels besucht haben. Der dritte Teil handelt von Kennedys Reisebericht 1945. Der Krieg ist erst kurze Zeit zu Ende. Kennedy berichtet von farblosen und geduckt gehenden Menschen in Berlin, einem zerbombten Berlin, von Menschen, die Hunger leiden. Er lässt auch nicht unerwähnt, dass Briten und Amerikaner geplündert haben, wenn auch die Russen viel schlimmer waren. "John F. Kennedy - Unter Deutschen" ist ein Buch, ein äusserst interessantes Buch, mit dem man sich ein Bild des jungen Kennedy machen kann, bevor er selbst Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Dem Tagebuch und den Briefen voran geht ein Geleitwort von Egon Bahr und eine sehr ausführliche Einleitung zu Kennedy im Dritten Reich. Diese Einleitung halte ich für sehr wichtig. Nur so entsteht ein vollständigeres Bild, Puzzleteilchen fügen sich aneinander, Notizen Kennedys können besser verstanden werden. Ein Buch mit vielen Schwarzweiß-Fotos, mit Hilfe derer man sich besser in diese dunkle Zeit Deutschlands hineinversetzen kann. "John F. Kennedy - Unter Deutschen" - ein Stück Zeitgeschichte mit bisher unveröffentlichten Dokumenten. Unbedingt lesenswert!

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