John Fante

 4.2 Sterne bei 103 Bewertungen
Autor von 1933 war ein schlimmes Jahr, Ich - Arturo Bandini und weiteren Büchern.

Alle Bücher von John Fante

Sortieren:
Buchformat:
1933 war ein schlimmes Jahr

1933 war ein schlimmes Jahr

 (22)
Erschienen am 06.11.2017
Ich - Arturo Bandini

Ich - Arturo Bandini

 (18)
Erschienen am 01.01.2003
Warte bis zum Frühling, Bandini

Warte bis zum Frühling, Bandini

 (15)
Erschienen am 01.08.2004
Warten auf Wunder

Warten auf Wunder

 (14)
Erschienen am 16.01.2006
Der Weg nach Los Angeles

Der Weg nach Los Angeles

 (4)
Erschienen am 04.12.2017
Eine Braut für Dino Rossi

Eine Braut für Dino Rossi

 (2)
Erschienen am 01.01.2002
Little Italy

Little Italy

 (0)
Erschienen am 08.04.2016

Neue Rezensionen zu John Fante

Neu
HEIDIZs avatar

Rezension zu "1933 war ein schlimmes Jahr" von John Fante

endlich nicht mehr vergessen
HEIDIZvor 10 Monaten

John Fante - der amerikanische Autor wurde 1909 in Denver geboren. Er war der Sohn italienischer Einwanderer. Mitte Zwanzig zog Fante nach Los Angeles. 1938 wurde sein erster Roman veröffentlicht. Der Autor starb 1983.

1933 war ein schlimmes Jahr, war ein vergessener Roman des Autors, der nun wieder- bzw. neu entdeckt werden kann und von Alex Capus aus dem Amerikanischen übersetzt wurde.. Zu lesen ist die Geschichte des Dominic Molise - eine persönliche Geschichte und die eines Klassenkampfes zur Zeit der großen Wirtschaftskrise in den USA. Der Roman erzählt tiefgründig, emotional und bewegend, aber auch kurzweilig und mitunter amüsant von der Jugend und den Übergang in die Erwachsenenwelt des Protagonisten, der in einer kleinen Stadt unter der Rocky Mountains lebt. Wir befinden uns in den dreißiger Jahren und Dominic ist 17 Jahre, möchte Baseball-Star werden. Er möchte Anerkennung erfahren und die große Liebe finden. Seine Eltern sind allerdings Italiener und mit dieser Herkunft hat er zu kämpfen sowie mit der Tatsache, dass er im familiären Betrieb arbeiten soll, was so garnicht seiner Vorstellung für die Zukunft entspricht. Dominic träumt weiter ....

Ich finde die Geschichte sehr gut geschrieben, also wohl auch perfekt übersetzt, wobei ich dazu nichts sagen kann, da ich das Original nicht kenne. Die Figuren sind perfekt in Szene gesetzt und die Handlung ist durchweg spannend und authentisch lebendig geschrieben, ich konnte mich von Beginn bis Ende in die Handlung hineinversetzen und finden die fiktive Geschichte vor dem historischen Hintergrund sehr anregend und kurzweilig geschrieben.

Kommentieren0
0
Teilen
G

Rezension zu "Ich - Arturo Bandini" von John Fante

Bukowskis Gott
grimmelsvor 10 Monaten



Habe ich nun doch Bukowskis Lieblingsbuch seines Gottes Fante gelesen. 
Wer einige Werke Bukowskis gelesen hat, ist bestimmt schon auf den Namen Fante, bzw. Bante gestossen. Bukowski erklärt diesen immer wieder zu seinem schriftstellerischen Gott.
Eine Ähnlichkeit, bzw. Inspiration ist durchaus anzusehen. So hat Bukowski die Eröffnung am Bunker Hill fast vollständig kopiert. Der Schreibstil ähnelt ihm ebenfalls. Dies zumindest in den einfachen Sätzen. Fante vermag mehr Gefühl und Abstraktion in seinen Texten einzufangen.


Für jeden Bukowski Fan ein Muss.
Aber auch jeder der Bukowski noch nicht kennt, findet hier einen grossartigen Schriftsteller.
 
Zum Inhalt der Geschichte möchte ich nicht zu viel erzählen. Nur so viel: Ich habe mich mehr als einmal über den Protagonisten geärgert, und mindestens so oft mit ihm gefühlt.

Kommentieren0
0
Teilen
Sassenach123s avatar

Rezension zu "Der Weg nach Los Angeles" von John Fante

Konfus
Sassenach123vor einem Jahr

Konfus

 John Fantes Roman : Der Weg nach Los Angeles wurde als humorvoll angepriesen, die Figuren könne man sofort ins Herz schließen. Mit dieser Vorstellung begann ich den Roman, und wunderte mich, was mich dort erwartete......

Arturo Bandini schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Seine Mutter und seine Schwester Mona sind mehr oder weniger auf ihn angewiesen. In den 30er Jahren war es für Frauen schwer eine Familie ohne Mann zu ernähren.
Doch Arturo lebt in einer Welt in der er der Held ist, Kritik kann er nicht umsetzen. Sobald es schwierig wird, ihm etwas unangenehm ist, findet er einen Grund die Arbeit an den Nagel zu hängen. Dies allein ist nicht sein einziges Problem. Er sucht Schuld immer bei anderen, was ihn natürlich nicht weiterbringt. So löst er keine Probleme, er dreht sich im Kreis.
Arturo sieht sich als Schriftsteller, liest in jeder freien Minute Werke von Nietzsche, bringt aber nichts produktives zu Stande. Bestätigung bekommt Arturo keine, zum einen, weil er sich seiner Familie gegenüber sehr tyrannisch verhält. Zum anderen gibt es fast niemanden der ihm Bestätigung schenken könnte. Seine Mutter ist überfordert, unterstützt sein flegelhaftes Verhalten und toleriert Frauenfeindlichkeit seinerseits. Seine Schwester lässt sich nichts gefallen und erntet daher seinen Zorn. Freunde scheint er keine zu haben. Sehr ungewöhnlich das ein junger Mann so isoliert aufwächst, gerade für junge Menschen sind Beziehungen zu Gleichaltrigen sehr wichtig.

Mir hat dieser Roman leider gar nicht gefallen, ich wusste oft nicht, was zum Ausdruck gebracht werden sollte. Der Charakter des Arturo Bandini war mir sehr unsympathisch, das allein wäre auch kein Problem gewesen, aber ich würde dann auch gern verstehen warum es so ist. Letztlich bekam ich für kaum ein Ereignis eine wirkliche Erklärung, fühlte mich sehr alleingelassen mit den Fakten. Schade!

Kommentieren0
117
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 108 Bibliotheken

auf 23 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 7 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks