Der Debütroman des amerikanischen Schriftstellers John Fox wurde erstmals 1984 veröffentlicht und erfreute sich vor allem im englischsprachigen Raum einer großen Beliebtheit. Die mir vorliegende, bereits vergriffene Taschenbuchausgabe ist 1997 bei @brunogmuender erschienen.
Die Geschichte erzählt von dem 16-jährigen Billy Connors, der Mitglied in der Schwimmmannschaft seiner Highschool ist und eigentlich mit einem Mädchen geht. Eigentlich, da Billy in Wirklichkeit von Männern träumt. Diese Tatsache versucht er mit allen Mitteln geheim zu halten, bis er eines Tages den 20jährigen Al kennenlernt und sich zum ersten Mal verliebt...
Eine klassische Coming-Out-Geschichte, wie die Meisten sie sich wohl vorstellen, mit passenden Charakteren wie Sie nur das Leben schreiben kann. ☺️ Auch wenn ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann, wann ich dieses Buch gekauft habe (es dürfte so um 2004 oder 2005 gewesen sein 🤔), so weis ich doch noch ganz genau, dass mich Billy’s Erlebnisse absolut begeistert und in ihre Bann gezogen haben. Fox verfasste eine authentische Geschichte über einen Jungen, der sich selbst und seine Sexualität entdeckt, die meiner Meinung nach zurecht zu den Klassikern ihre Genres gehört. 🙂
John Fox
Alle Bücher von John Fox
Die Jungs auf der Klippe
The Boys on the Rock
Fox's Book of Martyrs
Spy Who Saved the World
Neue Rezensionen zu John Fox
Inhalt:
Es ist das Jahr 1968. Der 16jährige Highschool Schüler Billy Connors hat mehr oder weniger eine Freundin, insgeheim zieht er es aber vor sich in Gedanken an süße Jungs einen runterzuholen z.B. bei den Jungs aus seinen Schwimmteam, aber besonders bei dem 20jährigen Al, wegen dem er sogar für McCarthy Wahlkampfwerbung macht, nur um mit ihm Zeit zu verbringen.
Über die Hauptfigur:
Billy Connors ist einfach liebenswert und man kann sich voll und ganz in ihn hineinfühlen und mit ihm lachen und weinen.
Meine Meinung:
Ein wunderschöner Jugendroman über die erste richtige Liebe. Den Schreibstil fand ich zwar ab und zu etwas holprig, aber das überwindet man schnell, weil es einfach eine bezaubernde Geschichte ist.
In den 1960ern muss ein ansonsten durchschnittlicher amerikanischer, sportbegeisterter Teenager feststellen, dass er sich mehr zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Einfühlsam, klug und ohne Stereotypen erzählt John Fox von seiner ersten Liebe und ihren Verwicklungen.
Der (Jugendbuch-)Klassiker zum Thema - immer noch besser und realistischer als die süßliche Klischee-Brühe, die in "Die Mitte der Welt" aufgekocht wird. Die deutsche Übersetzung ist aber nicht so gut (sie ist auch nur in einem Szene-Verlag mit trashigem Cover erschienen), deshalb greift man besser zum Original.
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