John Freely

 3.3 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Platon in Bagdad, Kopernikus und weiteren Büchern.

Alle Bücher von John Freely

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John FreelyPlaton in Bagdad
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Platon in Bagdad
Platon in Bagdad
 (6)
Erschienen am 19.11.2013
John FreelyKopernikus
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Kopernikus
Kopernikus
 (2)
Erschienen am 26.09.2015
John FreelyAristoteles in Oxford
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Aristoteles in Oxford
Aristoteles in Oxford
 (1)
Erschienen am 25.10.2014
John FreelyZurück nach Ithaka
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Zurück nach Ithaka
Zurück nach Ithaka
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Erschienen am 01.03.2016
John FreelyTürkei : e. Führer.
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Türkei : e. Führer.
Türkei : e. Führer.
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Erschienen am 01.01.1984
John FreelyPlaton in Bagdad: Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam
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Platon in Bagdad: Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam
John FreelyJEM SULTAN
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JEM SULTAN
JEM SULTAN
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Erschienen am 05.09.2005
John FreelyAladdin's Lamp
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Aladdin's Lamp
Aladdin's Lamp
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Erschienen am 23.05.2012

Neue Rezensionen zu John Freely

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Giselle74s avatar

Rezension zu "Platon in Bagdad" von John Freely

Eine beeindruckende Aufzählung
Giselle74vor einem Jahr

"Platon in Bagdad" berichtet über die Entwicklung der Wissenschaft. Darüber, daß altgriechische Forscher und Philosophen den Grundstein legten, der über verschlungene Wege nach Alexandria, Bagdad und später Al-Andalus gelangte und dort erweitert wurde. Es berichtet darüber, wie viel wir islamischen Gelehrten verdanken, gerade während des Mittelalters, wo im westlichen Europa die Forschung brach lag und "heidnische" Schriften vernichtet wurden. Es verfolgt den Weg des Wissens zurück in die christlichen Länder, wo Keppler, Galilei und andere ihre genialen Schlüsse ziehen.

Grundsätzlich ist das ein sehr spannendes Thema und eines, das dem Autor sehr am Herzen zu liegen scheint. John Freely hat lange an der Bogazici-Universität in Istanbul Physik und Wissenschaftsgeschichte unterrichtet. Leider wird die Fülle seines Wissens zum Stolperstein, gerät das Buch doch in weiten Teilen zu einer schlichten Auflistung von Namen, zu einem Wissenschaftsstammbaum. So lernte dieser von jenem und gab an solchen weiter. Das mag für Sachkundige spannend sein, für den interessierten Laien wird das auf Dauer jedoch anstrengend. Gerne hätte ich mehr über einige der Gelehrten erfahren als nur Namen und bekannte Werke.

Es lohnt aber in jedem Fall, das Buch zu lesen, die weiten Wege nachzuvollziehen, über die Übersetzungsprobleme, Kriege, Ideologien nachzudenken, schon allein, um in Staunen zu versinken darüber, wieviel doch schon sehr früh bekannt war und wieviel sich bis heute erhalten hat trotz der nicht geringen Widrigkeiten.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Kopernikus" von John Freely

Dass die Welt um die Sonne kreist, wurde lange abgestritten ...
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Kopernikus – Revolutionär des Himmels/John Freely

Autor John Freely hat mit „Kopernikus – Revolutionär des Himmels“ nicht nur eine Biographie des Nikolaus Kopernikus (1473-1543) sondern gleich eine populärwissenschaftliche Abhandlung zu seinen revolutionären Gedanken geschrieben.

Das Buch ist in 15 Kapiteln, Einleitung und Epilog gegliedert. Wir erfahren viel über die Familie Koppernigk (so die damalige Schreibweise), über die gesellschaftlichen und herrschaftlichen Strukturen. Der Beginn scheint durch die präzisen Angaben des historischen Umfelds ein wenig langatmig, doch müssen diese Angaben des besseren Verständnisses wegen sein. Die Renaissance als Wiedergeburt der Antike und deren Gedankenwelt ist es wert, intensiver betrachtet zu werden.

Immer wieder schweift Freely ab und spannt den Bogen bis Sir Isaac Newton.

Sehr interessant sind auch die gegenteiligen Lehrmeinungen, die Freely immer wieder darstellt.

Wir beleiten den jungen Kopernikus (ich bleibe bei der im deutschen Raum üblichen Schreibweise) durch seine Schul- und Studienzeit. Die damaligen Studenten belegten Kurse nicht nur in Medizin, Jus, Astronomie usw., nein auch Kirchenrecht war mit dabei. Sein Disput mit der damals aktuellen katholischen Kirchenlehre ist bekannt, die Schwierigkeiten seiner Nachfolger wie Galileo auch.
Nicht ganz so geläufig ist uns, dass auch der große Reformator Martin Luther das heliozentrische Weltbild ablehnte.

Freely bietet seinen Lesern eine gut fundierte, trotzdem leicht zu lesende Biographie, die auch für Menschen ohne großes Vorwissen geeignet ist.
Die Darstellung ist lebendig und anschaulich. Der Autor schafft es, komplexe Zusammenhänge gut zu erläutern.

Eine sehr zu empfehlende Biographie! 
Das einzige, das ich anmerken muss ist, dass die Schreibweise des Namens Kopernikus mehrfach wechselt. Das ist jetzt kein großer Beinbruch, aber müsste nicht sein. Dafür gibt es ja diverse elektronische Helferleins, die solches in Windeseile beseitigen.

Dava Sobels Biographie „Und die Sonne stand still. Wie Kopernikus unser Weltbild revolutionierte“ (ISBN 978-3-8270-0894-7) könnte für nicht ganz so eingefleischte Naturwissenschaftler auch von Interesse sein. 

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quatspreches avatar

Rezension zu "Platon in Bagdad" von John Freely

"Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam"
quatsprechevor 3 Jahren

Was klingt wie ein etwas skurieler Fantasyroman ist in Wirklichkeit ein Sachbuch der Populäwissenschaften aus dem Klett-Cotta Verlag, denn sie trägt den Untertitel “Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam” und erschien 2012 in unseren Buchläden.

Vielleicht hat sich der Eine oder Andere schon einmal gefragt, wie denn das Wissen der alten Kulturen (etwa der Griechen oder Ägypter) die Zeit des Mittelalters überdauert hat. Wir wissen, gegenüber der Annahme, dass die Menschen des Mittelalters dumm gewesen wären, sehr wohl, dass es Wissenschaft und Forschung in alles Jahrhunderten gegeben hat und es ist nur eine Frage der heutigen interkulturellen Zusammenarbeit, ob und wann wir darüber bessere Informationen erhalten.

John Freely hat in diesem Buch ganz wunderbar die Geschichte der Wissenschaft in einer ganz besonderen Art und Weise zusammengefasst. Durch seinen informativen Erzählstil ist alles Wichtige schnell auf einen Punkt gebracht, kann dadurch leider auch sehr trocken werden, wenn man versucht das ganze Buch an einem Stück zu lesen. Wenn man sich davon jedoch nicht aufhalten lässt, kann dieses Buch als eine Quelle des Wissens genutzt werden.

Was mich besonders beeindruckt hat, sind die Informationen zu jedem einzelnen Wissenschaftler und jeder Sittuation, die erwähnt werden. Wichtige Personen bekommen einen Lebenslaufabriss und eine Erklärung darüber, wie sie der Wissenschaft hilfreich waren und was sie dazu beigetragen haben, wenn nötig sogar mit hinfreichen Abbildungen. Weiterhin hat er, durch eine Unterteilung in Kapitel, die verschiedenen Wissensgebiete gegliedert um sich jeweils einem Themengebiet komplett zu widmen.

John Freely ist für mich ein wichtiger Wissenschaftshistoriker, da er es gut versteht Geschichte zu vermitteln. Und gerade die Geschichte der Wissenschaft wird heutzutage und hierzulande immer noch oft vernachlässigt oder nur auf die heutige Rezeption herunter gebrochen. Meiner Meinung nach machte John Freely alles richtig, indem er das streng wissenschaftliche Format etwas aufbrach und somit auch für Laien zugänglich macht.

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John Freely wurde am 01. Januar 1926 in Vereinigte Staaten von Amerika geboren.

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