John Galsworthy

 4.2 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Die Forsyte-Saga, Die Forsyte Saga und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Galsworthy

Der Engländer Galsworthy lebte von 1867 bis 1933. Er war das Kind wohlhabender Eltern und studierte in Oxford Jura. Ein Fach, das ihn nicht sonderlich interessierte. Er ging zur See. Von dem polnischen Schriftsteller Joseph Conrad, den er dabei kennenlernte, wurde er für die Literatur begeistert. Seine ersten Werke erschienen unter einem Pseudonym. Das Werk, welches ihn in den höchsten Olymp der Literatur katapultierte, war »Die Forsyte Saga«. Es ist eine Romanreihe, die auch heute noch als Klassiker der modernen englischen Literatur gilt. Der Autor erhielt 1932 den Nobelpreis für Literatur mit der Begründung: „für die vornehme Schilderungskunst, die in »The Forsyte Saga« ihren höchsten Ausdruck findet“. Der Stoff dieser Romane ist Grundlage für Kinofilme und Fernsehserien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von John Galsworthy

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Cover des Buches Die Forsyte-Saga9783866476127

Die Forsyte-Saga

 (21)
Erschienen am 07.04.2011
Cover des Buches Die Forsyte Saga9783958131200

Die Forsyte Saga

 (4)
Erschienen am 16.11.2017
Cover des Buches JenseitsB002AESOV6

Jenseits

 (6)
Erschienen am 01.01.1955
Cover des Buches Die Forsyte Saga9783958131224

Die Forsyte Saga

 (3)
Erschienen am 01.06.2018
Cover des Buches Die dunkle Blume9783378000148

Die dunkle Blume

 (3)
Erschienen am 01.02.1992
Cover des Buches Das HerrenhausB0025WU5UQ

Das Herrenhaus

 (2)
Erschienen am 01.10.1957
Cover des Buches Die Forsyte Saga9783958131248

Die Forsyte Saga

 (1)
Erschienen am 27.02.2019

Neue Rezensionen zu John Galsworthy

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Rezension zu "Die Forsyte-Saga" von John Galsworthy

Ein Klassiker
Patrizia70vor 3 Monaten

Diese Familiensaga gibt Einblick in das Leben von vier Generationen um 1900. Mich fesselte besonders das Schicksal von Irene. Wie unglücklich sie in ihrer Ehe war und wie schwierig ihr Ausbruch.

Soames, der Großbürgerliche, möchte alles in der Hand haben, ganz besonders seine hübsche Frau Irene. Sie lernt jedoch einen anderen Mann Philip kennen, der ihr Achtung, Liebe und Verständnis entgegenbringt.

Das Buch zog mich von Anfang an in seinen Bann und ließ mich bis zur letzten Seite nicht mehr los.

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Rezension zu "Die Forsyte Saga" von John Galsworthy

Mochte er sie auch ersehnen und immer wieder ersehnen, erlangen würde er sie nie, die Schönheit und Liebe in der Welt.
juniavor 7 Monaten

Wie kam ich zu diesem Buch?
Durch eine Leserunde wurde ich auf das Buch bzw. den Autor aufmerksam. Es ist das erste Buch von John Galsworthy, das ich lese bzw. höre.

Wie finde ich Cover und Titel?
Cover und Titel passen. Ich hab zwar keine Ahnung, welche der Familienmitglieder abgebildet sind, aber alle hätten sowieso nicht auf ein Foto gepasst.

Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension, vor allem bei solch einem Monumentalwerk. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Familie Forsyte, über vier Generationen hinweg. Im Grunde dreht sich die Geschichte aber um Soames. Die Story ist spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren etwas vorhersehbar.

Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann.
Der Schreibstil ist trotz seiner teilweise ellenlangen Sätze recht flüssig, der Ausdruck ist etwas gestelzt, aber stets gewählt und passt damit zu der Zeit, in der die Geschichte beginnt (und spielt). Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Ein dezent bissig-ironischer Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack.

Wer spielt mit?
Die Familie besteht aus gefühlt hundert Personen und wirkt fast wie eine Kleinstadt. Auch wenn sie sich untereinander teilweise verachten, halten sie im Notfall zusammen. Die Charaktere und deren Entwicklung sind wirklich gut gezeichnet. Ich habe sie mehr oder weniger kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Mein Fazit?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens (als Hörbuch, da der Sprecher so schön ausdrucksvoll, langsam und betont liest) weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich mir einverleibe, einige scheint er ja noch geschrieben zu haben.
Übrigens: Madeira trinken ist aristokratisch

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Rezension zu "Die Forsyte Saga" von John Galsworthy

Zurecht einer der großen Klassiker
CarmenHuebnervor 7 Monaten

Die Forsythe Saga ist einer der großen Romane der englischen Literatur. Das Mammutwerk von mehr als tausend Seiten wurde zwischen 1906 und 1921 von John Galsworthy geschrieben, der dafür den Literaturnobelpreis erhielt.
Die Geschichte spielt in London zwischen 1880 und 1920. Sie erzählt das Leben der Forsytes, eine Familie des gehobenen Mittelstandes mit unzähligen Mitgliedern. Im Mittelpunkt stehen Soames Forsyte, sein Cousin Jolyon Forsyte und Irene, die erst mit Soames, später mit Jolyon verheiratet ist.
Die Geschichte spielt im viktorianischen England, also in einer Zeit, in der Schein genauso wichtig war wie sein. Von Edward VII, Nachfolger von Queen Victoria, ist der Satz überliefert man dürfe alles machen, man dürfe nur nicht dabei erwischt werden. Und genau das war es, was das Leben prägte. Der Schein nach außen war unheimlich wichtig. Männer mussten hart und fleißig sein, Frauen brav und hübsch. Ehen wurden nicht aus Liebe geschlossen, sondern aus gesellschaftlichen Erwägungen.

Auch bei den Forsytes gelten diese Werte. Soames ist Rechtsanwalt und obwohl er ein reicher Mann ist, achtet er auf seine Ausgaben. Allerdings bewertet er die Künstler nicht nach ihrem Können, sondern danach, ob ihre Werke am Markt steigen werden.
Darin unterscheidet er sich grundlegend von seiner Frau Irene. Sie hat wahres Kunstverständnis und fühlt sich an der Seite ihres Ehemannes zunehmend erstickt.
Die Ehe der beiden war in Irenes Augen von Anfang an ein Fehler. Soames warb um sie, ob aus Liebe oder wegen ihrer Schönheit, sei einmal dahin gestellt. Irene wollte ihn nicht heiraten, wurde aber aus materieller Not in die Ehe getrieben. Ihr Vater starb früh und hinterließ kaum Geld. Da es für Frauen damals kaum eine ehrenwerte Möglichkeit gab, Geld zu verdienen, blieb in der Regel nur die Ehe.
Soames wirbt um seine Frau, merkt aber, wie sehr sie ihn verabscheut. Das verbittert ihn immer mehr und beide sind in einem Teufelskreis gefangen, aus dem Irene schließlich ausbricht und Soames verlässt, der verbittert zurückbleibt.
Jolyon Forsyte ist das Gegenteil seines Cousins Soames. Er ist warmherzig, fröhlich und lässt seine Gefühle zu. Das führt dazu, dass er Frau und Tochter verlässt und mit der (wie soll es anders sein?) Nanny durchbrennt. Dafür wird er von der Familie verstoßen und erst nach vielen Jahren kommt es zu einer Versöhnung.
Nachdem Jolyons zweite Frau stirbt, heiratet er viele Jahre später Irene und die beiden bekommen einen Sohn, Jon. Er verliebt sich als junger Mann in Soames Tochter Fleur. Beide ahnen nichts von den Konflikten ihrer Eltern, aber diese nie aufgearbeiteten Verletzungen zerstören die junge Liebe schließlich.

Was mich an dem Roman so beeindruckt, ist der Aufbau der Geschichte. Es gibt nicht den klassischen Bösewicht, der mit seinen Intrigen die anderen entzweit. Alle sind wie sie sind, und fügen dadurch den Menschen in ihrem Umfeld Schaden zu.
Beispiel: Jolyon verlässt seine Frau. Es ist zwar lobenswert, dass er die Nanny nicht (wie damals oft üblich), verführt, um sie anschließend fallen zu lassen. Er bekennt sich zu seiner Liebe und nimmt den Ausschluss aus der Familie und die damit verbundenen finanziellen Einbußen in Kauf. Andererseits hinterlässt er eine Frau und ein Kind, für die er nicht mehr aufkommen kann. Um den Schein zu wahren, lässt er sich nicht scheiden, d.h. er und seine Partnerin leben unverheiratet zusammen. Dadurch hat sie keinerlei Ansprüche. Und für seine Frau ist es eine Schande, eine verlassene Ehefrau zu sein. Der Vater von Jolyon (er heißt ebenfalls Jolyon) nimmt seine Schwiegertochter und Enkelin bei sich auf und ermöglicht ihnen so ein standesgemäßes Leben.
Die Lektion dieses Buches ist für mich die, dass es eben nicht gut und böse gibt. Wir alle haben gute und böse Anteile in uns. Und weil wir Menschen sind, können wir nicht verhindern, dass durch unsere Entscheidungen andere gekränkt werden. Das muss nicht in mutwilliger Absicht passieren, sondern weil wir soziale Wesen sind und deshalb immer Entscheidungen treffen, die auch Einfluss auf andere haben.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Forsyte Sagaundefined
Liebe Hörbuchfreunde,

wir haben die gesamte Forsyte-Saga des Literaturnobelpreisträgers John Galsworthy als ungekürztes Hörbuch für euch!

Zusammen mit euch möchten wir in die Intrigen, Machenschaften und Geheimnisse der Londoner Familie Forsyte eintauchen. Für diese Hörrunde vergeben wir 10 Hörbücher an euch!
Um an dieser Hörrunde teilzunehmen, beantwortet uns doch folgende Frage:

Was begeistert euch an der Forsyte-Saga von Galsworthy?

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen, eine lebendige Hörrunde und viele Rezensionen. Allen viel Erfolg!


Die Forsyte-Saga von John Galsworthy

Weltbestseller jetzt ungekürzt als Hörbuch

Mit dem monumentalen Roman »Die Forsyte Saga« gelang John Galsworthy ein großartiges Gesellschafts-Panorama der Zeit um 1900. Der Autor schildert die Verwicklungen von vier Generationen der fiktiven Londoner Familie Forsyte. Im Zentrum steht Soames Forsyte, der als ein typischer Vertreter des begüterten Bürgertums seine ideellen wie materillen Besitzstände wahren will. Durch mehrere dramatische Wendungen bricht der Gegensatz zwischen Familientradition und individuellen Freiheitswünschen immer stärker hervor.
Soames heiratet die schöne, aber mittellose Irene. Ihre Ehe verläuft unglücklich, und als Soames den Architekten Philip beauftragt, ein Haus für sich und Irene zu bauen, kommen sich Philip und Irene näher …
Der Nobelpreisträger Galsworthy beschreibt die Widersprüche des Fin de Siècle mit leichter Feder und eleganter Ironie. Ein englischer Klassiker. Für alle Freunde von Downton Abbey.

»Ich werde die Bekanntschaft mit Galsworthy, dem dichterischen Historiker des englischen Bürgertums, immer als einen Gewinn ersten Ranges betrachten.« THOMAS MANN

AUTOR
John Galsworthy (1867-1933) erfuhr schon zu Lebzeiten Ruhm und Anerkennung (u.a. durch die Verleihung des Literaturnobelpreises 1932). Er gehörte zu den Bestsellerautoren seiner Zeit. Allein im deutschen Sprachgebiet erreichten seine Romane Auflagen von Hunderttausenden. Der Londoner Anwaltssohn wuchs in gesicherten Verhältnissen auf. Nach einem Jura-Studium sammelte er erste Berufserfahrung als Barrister. Er begab sich 1891 auf eine dreijährige Weltreise, während der er Joseph Conrad kennenlernte. In seine Romanen und Dramen kritisiert er den Materialismus des Großbürgertums und des Adels – oft auf amüsante, lockere Art und Weise.

SPRECHER
Tomas Dehler hat als Schauspieler bei verschiedenen TV-Ereignissen mitgewirkt (Luther, Tatort, In aller Freundschaft u. a.). Er ist ein versierter Sprecher für Rundfunk-Hörspiele des SWR, MDR und BR. Wenn Dehler von den Intrigen und Machenschaften der Forsytes erzählt, lauscht man gebannt. Und eh man sich’s versieht, sind kurzweilige 2.443 Minuten vorbei.
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