John Galsworthy Der silberne Loeffel.

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Inhaltsangabe zu „Der silberne Loeffel.“ von John Galsworthy

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  • England 1924

    Der silberne Loeffel.
    Minje

    Minje

    20. March 2016 um 15:08

    "Der silberne Löffel" von John Galsworthy erschien 1928 im Paul Zsolnay Verlag.  Es ist der zweite Band der "Modernen Komödie" (Der weiße Affe, Der silberne Löffel, Schwanengesang).InhaltDas Buch spielt 1924/1925 in England, London (Westminster). Michael Mont (Ehemann von Fleur Forsyte) geht in die Politik. Aufgrund einer Beleidigung von Fleur kommt es zu einem Gerichtsprozess mit ihrem Vater Soames. ThemaKlatsch und Tratsch in Zeitungen- wie ist das für die Betroffenen?Stolz und Ehre/ Recht haben/ Moral/ Liebeunterschiedliche GesellschaftsschichtenMeinungEin Buch, was vor sich hinplätschert. Wir haben mit einer Menge von Charakteren zu tun. Einige lernen wir näher kennen, andere werden nur am Rande erwähnt. Anfangs etwas verwirrend , dann kam ich aber gut rein ins Buch. (Ich muss anmerken, dass ich den ersten Band "Der weiße Affe" nicht habe.)Die Politik interessiert mich nicht so, die Liebe da schon eher. So kam etwas Spannung hinein durch Francis (aus South Carolina) und Miss Ferrar.Die Charaktere. Fleur gefällt mir nicht so recht. Zu ihrem 14 Monate alten Sohn scheint sie kaum eine Bindung zu haben. Stattdessen versucht sie ihren Mann politisch zu unterstützen.Und besucht dann HEIMLICH einen anderen Mann. Es ist auch nachvollziehbar, das sie ihn besucht. Doch heimlich? Das wirft ein schlechtes Bild auf sie.Soames erscheint mir wie ein empfindlicher Sturkopf. Schwer verletzt ist er nach einem negativen Zeitungsartikel und macht demzufolge meines Erachtens aus einer Mücke einen Elefanten. Er strebt unbedingt einen Prozess an. Möchte dass Miss Ferrar (diejenige, die seine  Tochter Fleur beleidigt hat) unbedingt bestraft wird. Wegen einem falschen Wort? Natürlich ist es blöd, wenn in der Gesellschaft gelästert wird. Ja. Nur: es wird, so blöd wir das auch finden, immer wieder passieren. FazitDie Handlung plätschert vor sich hin. Mir fehlt die Dramatik, das besondere. Der Gerichtsprozess interessiert mich nicht, da ich es unsinnig finde, eine solche Sache anzuzeigen.

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