John Gapper Die Diagnose

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Inhaltsangabe zu „Die Diagnose“ von John Gapper

Für Dr. Ben Cowper wird ein Albtraum Wirklichkeit. Auf Drängen seiner Vorgesetzten entlässt der junge Psychiater den suizidgefährdeten Wall-Street-Banker Harry Shapiro wider besseres Wissen nach Hause - wo kurz darauf ein tödlicher Schuss fällt. Als Ben für die Fehldiagnose verantwortlich gemacht und suspendiert wird, begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter der Tat. Doch bald steht nicht mehr nur seine Karriere auf dem Spiel - sondern sein Leben.

Eine Entscheidung und folgenschwere Konsequenzen. Spannung, Schock, Entsetzen... Ein Thriller der seinem Genre gerecht wird!

— Floh
Floh

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  • "Als es ihnen gelegen kam, hatten sie auch mich gekauft."

    Die Diagnose
    R_Manthey

    R_Manthey

    03. August 2015 um 11:59

    Amerikanische Krankenhäuser finanzieren sich nicht selten durch Spenden reicher Mitbürger. Kommen diese Spender dann zur Behandlung, so tritt man ihnen mit besonderer Fürsorge entgegen. Doch was heißt das, wenn sie in der Psychiatrie landen? Harry Shapiro, einst Banker an der Wall Street, hat seinen Job in der Finanzkrise verloren und damit auch alles, was er ihm bedeutet hatte. Als seine Frau ihn zu Hause mit einer Pistole in der Hand vorfindet, fährt sie mit ihm ins Krankenhaus und gelangt dort zu Dr. Ben Cowper, einem jungen Psychiater. Cowper hält Shapiro für selbstmordgefährdet und will ihn eigentlich im Krankenhaus behalten. Doch er erliegt dem Druck seiner Chefin und entlässt Shapiro auf dessen Wunsch. Kurze Zeit später steht Shapiro unter dringendem Verdacht, den Mann erschossen zu haben, der seine Karriere beendete. Hat Cowper einen folgenschweren Fehler begangen, der ihn seine Zulassung kosten und dem Krankenhaus eine Millionenklage einbringen kann? Das klingt im ersten Augenblick vielversprechend. Aber John Gapper bleibt zu dicht an der Wirklichkeit. Er erfindet keine zusätzlichen Bösewichte, vertieft keine Klischees, bedient nicht die üblichen Verschwörungstheorien über die Wall Street und konstruiert auch keine Action-Kraftmeierei. Er verfolgt einfach nur den Konflikt, in den sich Ben Cowper scheinbar hilflos gestoßen sieht. Und das ist nun nicht so spannend, dass man sich dabei die Fingernägel abkauen würde. Wenn man also mit einer Erwartungshaltung an dieses Buch geht, die von der Aufmachung unterstützt wird, dann verfliegt spätestens dann, wenn man die Grundsituation begriffen hat, ein wenig die anfangs aufgebaute Spannung. Cowpers Situation scheint so ausweglos, dass selbst sein Anwalt kapituliert. Doch die Dinge liegen in Wirklichkeit ganz anders. Aber darauf muss Cowper erst selbst kommen. Leider gelingt es dem Autor nicht immer, den sowieso schon flachen Spannungsbogen konstant aufrecht zu halten. Als "absolut spannenden Thriller" habe ich dieses Buch nicht empfunden, wohl aber als einen nicht schlecht gemachten Krimi über persönliche Schicksale von selbsternannten Göttern der Wall Street. Die Aufmachung erzeugt wohl eine Erwartungshaltung, die sich nicht bei jedem Leser erfüllen wird. Wäre dies nicht so, hätte das Buch sicher einen Stern mehr verdient.

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  • Die Konsequenzen einer Entscheidung... schickierend, packend, anspruchsvoll!

    Die Diagnose
    Floh

    Floh

    09. March 2014 um 04:06

    Diesen Thriller habe ich beim Stöbern nach neuen Büchern entdeckt und fühlte mich vom Cover direkt angesprochen. Autor John Gapper wagt in "Die Diagnose" einen Mix aus der Thematik Finanzen und Macht gepaart mit Psychologie und Psychopathischen Störungen. Alles vermengt, entstand dieser mitreißende und sehr anspruchsvolle Thriller. Inhalt: "Für Dr. Ben Cowper wird ein Albtraum Wirklichkeit. Auf Drängen seiner Vorgesetzten entlässt der junge Psychiater den suizidgefährdeten Wall-Street-Banker Harry Shapiro wider besseres Wissen nach Hause - wo kurz darauf ein tödlicher Schuss fällt. Als Ben für die Fehldiagnose verantwortlich gemacht und suspendiert wird, begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter der Tat. Doch bald steht nicht mehr nur seine Karriere auf dem Spiel - sondern sein Leben." Zum Schreibstil: Autor John Gapper begibt sich in die Welt der dunklen Abgründe und nimmt wahrhaftig kein Blatt vor dem Mund. Er bedient sich schauderhafter Elemente der kranken und geschundenen Seelen, der Machtgier und der Geldgier. Er treibt es auf die Spitze des Thrillers, er schockiert und überrascht. Er trifft den Geschmack der Leser, die auf der Suche nach fesselnder Spannung und packenden Thrillern sind. Er spannt den Leser jedoch in großer Erwartung an die Story auf die Folter, denn das Buch nimmt erst nach einer längeren Vorgeschichte von knapp 90 Seiten die erwartete Fahrt auf und lässt sich dann kaum noch halten! Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig und sehr authentisch dargelegt. Ein Schreibstil, derfür unerträgliche Spannung und Entsetzen sorgt. Schauplätze: Bei der Wahl der Schauplätze hält sich der Autor etwas dezent. Er gibt so viel preis wie möglich, aber nur so viel wie nötig. Dieser Umstand beflügelt die Fantasie der Leser sehr. Es kommt das Gefühl des "Eingreifen wollens" auf. Man sollte es mögen und sich nicht abschrecken lassen. Der Autor beschreibt die Details, die sie uns preisgibt jedoch authentisch und detailliert. An manchen Stellen wäre mir hier etwas mehr Tiefe lieber gewesen. An meiner Ansicht nach unangebrachten Stellen, wurde jedoch sehr kleinlich definiert und beschrieben, wo ich es nicht zwingend für nötig gehalten hätte. Ein Wallstreet-Flair mit entsetzlichen Schicksalen. Charaktere: Bei der Wahl der Charaktere punktet der Autor Gappa haushoch. Er hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können. Gerade der Hauptcharakter Dr Ben Cowper, mit seinem Handeln und dessen Folgen, sorgt für viel Spannung und unvorhersehbare Ereignisse. Gleich zu Beginn ermöglicht der Autor seinen Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten und bietet zusätzlich eine gelungene Auswahl an Nebenrollen. Gerade das Seelenleben und die Gedankenwelt Dr. Cowper und den kranken Harry Shapiro lassen den Leser nicht mehr los. Tief und eindringlich wird hier dieser Charakter vorgestellt. Gekoppelt mit einer tragischen Entdeckung und einer dramatischen Tragödie, wirken alle Personen sehr gut geschildert und verkörpern ihren Part im Roman gekonnt. Meinung: Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Thriller, mit vielen Eigenarten und angenehmen Anspruch. Hier list man das Wissen und die Erfahrung des Autors als Journalist in der Finanzwelt. Mainstream Fehlanzeige. Ich wurde unterhalten, geschockt, erschüttert und mit Nervenkitzel versorgt. Hier gibt es Hochspannung auf großem Niveau in viellerlei Hinsicht! Komplex und überraschend! Der Autor: "John Gapper, geboren 1959, ist Mitherausgeber der "Financial Times" und Chefredakteur des Wirtschaftsressorts. Der mehrfach preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Brooklyn, NY. "Die Diagnose" ist sein erster Roman." Zum Cover: Das Cover ist ein absoluter Blickfang und gibt einen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Thriller! Fazit: Wer Nervenkitzel liebt, sollte diesen Thriller wagen. Definitiv kein Mainstream, aber überraschend gut und spannungsgeladen!

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  • Anspruchsvoll und anders als erwartet

    Die Diagnose
    Natalie77

    Natalie77

    05. March 2014 um 07:53

    Inhalt: Der Wallstreet Gigant Harry Shapiro taucht eines Abends in der Klinik auf in der Dr. Ben Cowper in der psychiatrischen Abteilung als Oberarzt arbeitet. Seine Frau Nora hat Angst das er sich etwas antun könnte. Shapiro ist ein Geldgeber der Klinik und so wird Cowper unter Druck gesetzt ihn wieder zu entlassen, schließlich möchte Shapiro auch nicht bleiben und die Behandlung kann doch gewiss auch ambulant fortgesetzt werden. Mit einem unguten Gefühl entlässt Cowper ihn und erfährt ein paar Tage später von einem Todesfall am Wohnort des Giganten. Ist es Harry Shapiro? Cowper macht sich Vorwürfe ihn entlassen zu haben und hofft das er nicht zur Rechenschaft gezogen wird, doch es kommt anders als er ahnt und wird wesentlich gefährlicher für ihn als er erwartet hätte… Meine Meinung Dieses Buch klang trotz Wallstreet und damit dem Thema Geld und Finanzen interessant und so wollte ich es auch gerne lesen. Doch recht schnell bereute ich diesen Wunsch. Der Anfang war noch recht spannend doch dann kamen erstmalig knapp 100 Seiten Vorgeschichte bis zu dem Zeitpunkt des Todesfalls. Erst da steigerte sich dien Spannung wieder ein wenig, doch für mich war die Luft raus. John Gapper verliert sich zu sehr in Nebensächlichkeiten als das eine Spannung oben gehalten werden könnte. Er beschreibt sogar einen Teppich bis ins Kleinste und das war am Ende wirklich nicht wichtig. Nun hat das Buch knapp 350 Seiten und ich befürchte würde man die ausufernden Beschreibungen raus nehmen wären es nur noch um die 200, dafür aber gewiss wesentlich spannender. Der einzige Vorteil. Man lernt die Figuren der Geschichte Recht gut kennen. Vor allem Dr. Ben Cowper aus dessen Sicht das Buch erzählt wird nicht nur das er sich Vorwürfe macht Harry Shapiro entlassen zu haben zur selben Zeit kommt sein Vater ins Krankenhaus und seine Freundin verlässt ihn. Bei ihm bricht alles zusammen. Er ist Spielball in diesem Buch. Spielball von Macht und Geld. Sicher hätte man das erahnen können bei der Kurzbeschreibung aber ich hätte nicht gedacht das der Fokus so sehr darauf liegt. So kann ich diesem Buch leider keine gute Bewertung geben. Allerdings wird jemand der die Hintergründe in Bänkerkreisen zu schätzen weiß hiermit vielleicht mehr anfangen. Es ist ein recht anspruchsvolles Buch das man nicht so nebenher lesen kann. Leider fehlte mir dazu die Spannung auch wenn Lee Child auf der Rückseite des Buches etwas anderes verspricht.

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