John Gardner

 4.2 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von James Bond - Scorpius, James Bond - Kernschmelze und weiteren Büchern.

Lebenslauf von John Gardner

John Edmund Gardner: † 3. August 2007 in Basingstoke, Großbritannien

Alle Bücher von John Gardner

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James Bond - Scorpius

James Bond - Scorpius

 (4)
Erschienen am 11.01.2016
Grendel

Grendel

 (4)
Erschienen am 01.03.2009
James Bond - Kernschmelze

James Bond - Kernschmelze

 (4)
Erschienen am 01.09.2014
James Bond 007 - Eisbrecher

James Bond 007 - Eisbrecher

 (3)
Erschienen am 01.03.2015
James Bond - Das Spiel ist aus

James Bond - Das Spiel ist aus

 (3)
Erschienen am 09.11.2015
James Bond - Niemand lebt ewig

James Bond - Niemand lebt ewig

 (3)
Erschienen am 01.07.2015
James Bond 23: Flottenmanöver

James Bond 23: Flottenmanöver

 (2)
Erschienen am 25.04.2016
James Bond - Eine Frage der Ehre

James Bond - Eine Frage der Ehre

 (2)
Erschienen am 01.07.2015

Neue Rezensionen zu John Gardner

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MilenaSchleuderhonigs avatar

Rezension zu "Grendel" von John Gardner

Monstermetzel meets Sprachphilosophie
MilenaSchleuderhonigvor 2 Monaten

Die Beowulf-Sage aus Sicht des Beowulf-Hauptgegners, des Monsters Grendel, beschrieben. Und dieser Grendel reflektiert sein Tun auf völlig unmenschliche und amoralische Weise, was den Leser unweigerlich dazu bringt, die Menschen und ihre Kultur und Moral zu reflektieren.
US-Autor John Gardner (1933-1982, nicht zu verwechseln mit dem etwa gleichalten britischen Autoren von James Bond Geschichten, John Edmund Gardner) war Literaturwissenschaftler und schrieb postmoderne experimentelle Literatur.
Um "Grendel" vollständig erfassen zu können, sollte man ein wenig Ahnung im Bereich (Sprach-)Philosophie haben. Der Drache z.B. zitiert immer wieder den Philosophen Whitehead. Zudem ist die beschriebene Brutalität nichts für zarte Gemüter.
Insofern hat das Buch keine typische Lesergruppe, weil es den Philosophen ggf. zu viel Splatter, und den Mythen- und Horror-Freunden ggf. zu theoretisch und sperrig ist. Ein Buch so ähnlich, wie Refns "Walhalla Rising" als Film ist.
Eine kleine Zusatz-Information: Die Artrock-Band "Marillion" hat das Buch als Inspiration für ihr ihren episch langen Song "Grendel" genutzt. Wen das alles nicht abschreckt, dem wünsche ich viel Freude mit diesem überraschenden Werk.

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Holdens avatar

Rezension zu "James Bond - Goldeneye" von John Gardner

"Oh James..."
Holdenvor 8 Monaten

James Bond wieder mal in geheimster Mission: Zu Beginn muß Bond gleich mit einem erheblichen Verlust klarkommen, wird doch sein enger Freund Trevelyan vor seinen Augen erschossen, als beide Mitte der 80er versuchen, eine geheime unterirdische Anlage der Sowjets nahe Archangelsk zu zerstören. Später, während der 90er Jahre, muß Bond erneut in den nun "Wilden Osten" reisen, wo er die Zeichen der Wende überall erblickt, nach dem ein Regime und damit ein Land einfach in sich zusammengesackt ist. Sinnbildlich ist der sog. "Statuen-Park", wo man einfach alle Lenin-Marx-Stalin-Statuen entsorgt hat- sehr sinnbildlich. Aber natürlich kommen Ballereien, Reibereien mit der neuen Chefin M und sexuelle Kontaktaufnahmen über Ländergrenzen hinweg nicht zu kurz. Wer den Film schon kennt, kennt natürlich auch den Kniff in etwa der Mitte des Films, aber das Buch unterhält dennoch ganz gut.

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Schwamms avatar

Rezension zu "James Bond 25" von John Gardner

Aus Feinde werden Freunde?
Schwammvor einem Jahr

James Bond - Der Mann von Barbarossa

 

Der Autor

John Gardner wurde 1926 geboren und starb am 03. August 2007 in Basingstoke, Großbritannien. Er war britischer Autor und schrieb bis zu seinem Tod vierzehn James-Bond-Romane, von denen Einige ins Deutsche übersetzt wurden. Er galt daher als offizieller James-Bond-Nachfolgeautor von Ian Fleming.

 

Das Buch

Der Mann von Barbarossa ist der bereits der nunmehr 25. Roman der James-Bond-Reihe, der ins Deutsche übersetzt wurde. Wie bereits die Vorgängerromane, darunter die noch originalen aus der Feder von Ian Fleming, erschien auch dieser wieder als deutsche Erstveröffentlichung im Cross Cult Verlag.

 

Worum geht es?

Wir befinden uns in den 90er Jahren. Der Kalte Krieg ist längst vorbei und so kommt es, dass ausgerechnet James Bond, der Mann mit der Doppelnull, von seinen einstigen Feinden vom KGB um Unterstützung gebeten wird. Eine geheime Untergrundorganisation aus Terroristen fordert die Verurteilung eines angeblichen Nazi-Kriegsverbrechers, den es zwar gibt, jedoch nicht in den Fängen der Terroristischen Vereinigung sein kann. Das Ganze gleicht einer Farce und dennoch scheuen die Terroristen es keineswegs, für ihre Forderungen über Leichen zu gehen.  

Zusammen mit einem internationalen Agententeam versucht er die Motive der Gruppe herauszufinden, doch merkt zu spät, in welcher Gefahr er schwebt. Als ihm langsam die Wahrheit dämmert, geht es um Leben und Tod ...

 

Fazit

John Gardner gilt als der offizielle „Nachfolger“ von Ian Fleming und darf so dem legendären Agenten mit der Doppelnull, seine eigenen Missionen auftragen. Was einst während des Kalten Krieges startete und von traumhaften Kulissen der Karibik umrahmt wurde, so hat sich der „neue“ James Bond aus der Feder von John Gardner doch um einiges geändert.

Zwar kommt es noch immer zu Missionen, selbstverständlich auf ertragen von M persönlich, die James Bond nicht nur wieder seine Stärken und Schwächen zu hübschen Frauen zeigen lässt, sondern ihn vielmehr immer auf dem Grad des Todes wandeln lassen. All das ist ein typischer James Bond und doch hat er seinen ganz eigenen Charakter. Er ist erwachsener geworden, überlegter und rationaler, er befindet sich meist auf dem europäischen Festland und wir uns erstmals in den 90er Jahren, fernab des großen Konfliktes der westlichen Welt mit der Sowjetunion und deren Folgestaaten.

Und leider verliert er dadurch viel seines Charmes und seiner Identifikation mit der Rolle des geheimen Agenten unter der Leitung der britischen Krone. Zwar bleibt James Bond immer noch er selbst, jedoch gilt er ein bisschen als eingerostet und mau. Der mittlerweile fünfundzwanzigsten Band hat zwar eine gute, durchdachte und spannende Geschichte, jedoch wirkt der „neue“ James Bond hier manchmal ein bisschen deplatziert, da er viel seiner alten Stärke und Überzeugung eingebüßt hat.

 

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John Gardner wurde am 20. November 1926 in North East England ( = Northumbria) (Vereinigtes Königreich) geboren.

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