John Gardner The Liquidator (Boysie Oakes Thriller Book 1)

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Inhaltsangabe zu „The Liquidator (Boysie Oakes Thriller Book 1)“ von John Gardner

Paris, 1944. As the city is liberated, Sergeant Boysie Oaks kills two Germans attempting to assassinate an Intelligence Corps officer named Mostyn. Two decades later, the suave, sadistic Mostyn has become the Second-in-Command of British Special Security. He recruits the man he believes is a master assassin -- Boysie Oakes -- to quietly murder potential security risks. He is 'The Liquidator'. But is Boysie the right man for the job? He is preparing to take Mostyn's secretary to the Cote D'Azur for a weekend of romance. Yet what starts as a few days of seduction in the Mediterranean sun turns into a nightmare for Boysie as he becomes more and more embroiled in Operation Coronet. Captured, the tables are turned, and the assassin becomes the target. Boysie Oakes will need all his wits to stay alive. 'The Liquidator' is the first in the series of highly acclaimed comic novels featuring cowardly secret agent, Boysie Oakes. It was made into a film in 1965 staring Rod Taylor and Trevor Howard. It is perfect for fans of classic British spy fiction, including Ian Fleming, Len Deighton, and Desmond Bagley. Before coming an author of fiction in the early 1960’s John Gardner was variously a stage magician, a Royal Marine officer and a journalist. In all Gardner has fifty-four novels to his credit, including Maestro, which was the New York Times book of the year. He was also invited by Ian Fleming’s literary copyright holders to write a series of continuation James Bond novels, which proved to be so successful that instead of the contracted three books he went on to publish some fourteen titles, including Licence Renewed and Icebreaker. Having lived in the Republic of Ireland, the United States and the UK, John Gardner sadly died in August of 2007 having just completed his third novel in the Moriarty trilogy, Conan Doyle’s eponymous villain of the Sherlock Holmes series. 'Cool polished story-telling with all the sexy sidelines in the best James Bond tradition' Evening Standard Endeavour Press is the UK's leading independent publisher of digital books.
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  • Ein Verwandter von James Bond: Boysie Oakes

    The Liquidator (Boysie Oakes Thriller Book 1)
    TheSaint

    TheSaint

    06. November 2016 um 14:20

    1964: Im Augst des Jahres stirbt Ian Fleming, der Autor der "James Bond"-Romane. Im September kommt "Goldfinger" in die Kinos und stürzt die Welt in eine Bond-Hysterie. Film und Fernsehen reagieren auf diesen neuen Trend - doch auch der Buchmarkt giert nach einer ähnlichen Figur wie Bond und da tritt John Gardner auf den Plan: Er erfindet in seinem Erstling den fälschlich als eiskalten Soldaten verstandenen Boysie Oakes - der eigentlich alles andere als eiskalt ist: Brian Ian Oakes hat Flugangst, verabscheut Gewalt, hat Höhenangst und ist der holden Weiblichkeit hoffnungslos ergeben. Diese dem Superagenten 007 so konträre Figur wird ein sofortiger Erfolg... sieben weitere Romane und vier Kurzgeschichten mit dem sympathischen Helden erscheinen. Der vorliegende Roman wird 1965 unter gleichem Titel mit Rod Taylor als Boysie und Terence Howard als Vorgesetzten Mostyn verfilmt. Leider bleibt der Film hinter seinen Erwartungen zurück und die Etablierung eines weiteren Film-Franchise unterbleibt. John Gardner schreibt sehr detailgenau, plastisch und humorvoll. Sein Talent, Figuren, Situationen und Locations zu beschreiben bringt ihm 1979 das Angebot der Glidrose Publications ein, im Namen der Ian Fleming-Nachlassverwalter weitere Romane mit der Figur des James Bond zu schreiben. Er ist damit so erfolgreich, dass er 14 neue Bond-Romane und zwei 007-Filmadaptionen verfasst. Sein Schreibstil ist der Fleming's ähnlich und somit machen sowohl seine Oakes- wie auch Bond-Romane großen Spaß. Der Roman beschreibt sehr kurzweilig und nachvollziehbar die "Geburt" des im Geheimen operierenden Auftragskillers der britischen Regierung mit dem Codenamen "L" - "Liquidator". Die englischen Geheimdienste müssen mit Erschrecken feststellen, dass ihre Organisationen von "roten Spionen" durchsetzt sind. Es gilt, diese Maulwürfe zu finden und zu eliminieren. Der Leiter des "Department of Special Security" - Mostyn - wird im Namen der Regierung beauftragt, dafür im Geheimen einen Mann zu verpflichten, der ohne "offizielles Wissen Ihrer Majestät" die Bereinigungsarbeiten durchführt. Auf der Suche nach dem idealen Mann erinnert sich Mostyn an einen britischen Soldaten, der ihm im August 1944 in Paris das Leben rettete. Diese "Rettung" allerdings lief tatsächlich ganz anders als von Mostyn verstanden ab und Boysie Oakes - zum Zeitpunkt des Angebots bankrott und vor der Zwangsräumung stehend - berichtigt diese Falschannahme nicht... locken ihn doch ein hohes Salär, eine tolle Wohnung und ein sportlicher Flitzer. So genießt der Leser zügig und detailreich die Erzählung vom Aufbau eines tatsächlich Gewalt verabscheuenden und mit Höhen- und Flugangst gesegneten Mannes zum weltgewandten und stilsicheren und "eiskalten" Agenten ihrer Majestät. Boysie hatte schon lange ein Auge auf die junge attraktive Geheimdienstmitarbeiterin Iris geworfen und schafft es schlußendlich, diese zu einem erotischen Wochenende nach Südfrankreich zu entführen. Dort allerdings entwickeln sich die Dinge unerotisch und kippen in Entführung und Mord. Dem Feigling Oakes sind diese Wendungen gar nicht willkommen und ehe er sich versieht, ist er nicht nur in einen Anschlag auf ein Mitglied der königlichen Familie, sondern auch in einen Flugzeugdiebstahl verwickelt... Ein sehr launiger und unterhaltsamer Start einer Agentenserie, die den damaligen Hype eloquent parodiert und dennoch bei der Erzählung einen gut durchdachten und spannenden Spionagefall offeriert. Boysie rocks!

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