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Daniliesing

vor 5 Jahren

Selbsthilfegruppe - wir stellen uns vor!

Kennt ihr das auch? Es gibt Bücher, die begleiten einen über einen ganz langen Zeitraum und man muss immer wieder an sie denken. Am Ende jedes Jahres blicke ich noch einmal auf meine gelesenen Bücher zurück und meist finde ich auch ein Buch, das mich in dem Jahr am meisten begeistert hat. Vielleicht habt ihr es schon vermutet? "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green ist genau ein solches Buch - schon jetzt mit ziemlicher Sicherheit mein Buch des Jahres! Es hat mich so begeistert, dass ich es mittlerweile schon 2 mal gelesen habe. Umso mehr freue ich mich, dass ich heute eine Leserunde zu diesem wunderbaren Buch aus dem Hanser Verlag eröffnen darf. Und zu einem besonderen Buch, soll es auch eine besondere Leserunde geben! Dazu verrate ich gleich mehr.

Jetzt möchte ich euch aber erstmal ein paar weitere Infos zum Buch nicht vorenthalten. Tatsächlich handelt es sich um ein Buch, in dem Krebs eine Rolle spielt und oftmals sind solche Bücher sehr bedrückend und traurig. John Green schafft es, die Geschichte mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Ehrlichkeit, aber vor allem mit Humor zu erzählen.

„Krebsbücher sind doof“, sagt sich auch die 16-jährige Hauptfigur Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und ...

Mehr sollte an dieser Stelle noch nicht verraten werden, doch für einen weiteren ersten Eindruck lohnt sich auch ein Blick in die Leseprobe! Auch den Autor könnt ihr in unserem Interview schon etwas näher kennenlernen.

Wie könnt ihr Testleser werden?
Vielleicht habt ihr schon entdeckt, dass ich für diese Leserunde eine sogenannte "Selbsthilfegruppe" angelegt habe. Auch im Buch spielt die Selbsthilfegruppe, zu der Hazel regelmäßig geht, eine große Rolle. Um euch als Testleser zu bewerben, schreibt einen Beitrag in der "Selbsthilfegruppe" und berichtet dort über ein wichtiges oder besonderes Ereignis der vergangenen 7 Tage in eurem Leben! Schreibt außerdem dazu, weshalb ihr "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gern lesen möchtet!

Unter allen Bewerbern werde ich am 30. Juli zunächst 5 Testleser bekanntgeben! Da es im Buch, wie in der Selbsthilfegruppe, sehr häufig ums Gemeinschaftsgefühl geht, dürfen sich diese ersten 5 Testleser jeweils 5 weitere der Bewerber aussuchen, die dann ebenfalls ein Buch erhalten und hier mitmachen können. Wenn ihr einen Blog habt und sowohl hier bei der Leserunde mitmachen, als auch dort über das Buch berichten möchtet, dann verlinkt ihn bitte hier. Unter allen Bloggern werden 10 weitere Exemplare vergeben. Insgesamt suchen wir also 40 Testleser. Doch auch mit einem eigenen Buch seid ihr herzlich eingeladen dabei zu sein.

Ich freue mich schon auf die Runde mit euch und bin gespannt, wer - genauso wie ich - schon bald hier über sein neues Lieblingsbuch schwärmt!

PS: Die deutsche Facebookseite von John Green freut sich natürlich auch über jede Menge neue Fans!

Autor: John Green
Buch: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Daniliesing

vor 5 Jahren

Ab sofort könnt ihr euch anmelden!

michelauslönneberga

vor 5 Jahren

Selbsthilfegruppe - wir stellen uns vor!

Ein besonderes Ereignis in den letzten sieben Tagen? Da muss ich erstmal überlegen... Hm, ein sehr besonderes Ereignis war der Anruf meiner Oma. (Nicht der Anruf selbst, sondern das was gesagt wurde.)
Sie rief mich an um sich für ein Geschenk zu bedanken, dass ich ihr geschickt hatte. Es war ein Fotoalbum mit Bildern aus unserem letzten Urlaub, dass ich ihr und ihrem Mann gebastelt hatte, da sie meiner Schwester und mir den ganzen Urlaub geschenkt haben.
Sie haben sich riesig gefreut und waren total happy. Dann kam ein ganz süßer Spruch von dem Mann meiner Oma "Du weißt ja, dass du mein Herzibuberl bist" (Übersetzung ins Hochdeutsche: Du bist sehr wichtig für mich). Natürlich weiß ich, dass die beiden mich lieb haben, aber die Tatsache, dass sie das einfach so sagten, weil es eben doch auch mal gesagt werden muss, fand ich sehr rührend. Vielleicht sollten wir viel öfter den Menschen, die wir lieben auch sagen wieviel sie uns bedeuten. Spätestens dann haben wir viel häufiger ein besonderes Erlebnis.

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Büchernische

vor 5 Jahren

Kann ein Buch über Krebs auch lustig sein?
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Trockener, ironischer Humor schafft es auch so einem Buch humorvolle Züge zu verleihen. Ich bin erst bei der Hälfte, aber ich musste ein paar Mal schon schmunzeln und auch schon richtig lachen :)

Sineous

vor 5 Jahren

Rezension zum Buch

Entschuldigt, entschuldigt, entschuldigt! Ich habe mit dem Buch etwas länger gebraucht, habe es aber nun auch schon vor zwei Wochen beendet. Meine Rezension ist nun online und auch wenn ich nicht 100%-ig begeistert von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" war, so ist das doch ein ganz besonderes Buch und ich danke LovelyBooks und dem Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

http://www.bookselfetcetera.blogspot.de/2012/09/john-green-das-schicksal-ist-ein-mieser.html

LeseJulia

vor 5 Jahren

Rezension zum Buch

Lange hat die rezi gedauert, aber nur, weil ich es nochmal lesen/hören wollte...unddie geschichte einfach so toll ist...
http://www.lovelybooks.de/autor/John-Green/Das-Schicksal-ist-ein-mieser-Verr%C3%A4ter-948685462-w/rezension-973171671/

nike_tdt

vor 5 Jahren

Wie gefällt euch das Cover?

Ich finde das Cover ok, also eigentlich ist es ja ganz gut und passt so eigentlich auch gut zum Inhalt des Buches weil dort ja auch sehr viel über das Universum etc. gesprochen wird. Aber ich persönlich finde das Cover nicht so ansprechend wie andere und habe deshalb auch etwas länge überlegt ob ich das Buch kaufe.

nike_tdt

vor 5 Jahren

Kann ein Buch über Krebs auch lustig sein?

Klar kann ein Buch über Krebs auch lustig sein! Es kommt immer darauf an wie das Buch geschrieben ist, wie die Charaktere denken und sich benehmen und natürlich auf den Autor. Gerade dieses Buch beweist dass ein Buch über Krebs auch unglaublich witzig sein kann.

nike_tdt

vor 5 Jahren

Rezension zum Buch
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Ich war ja anfangs ehrlich gesagt doch etwas skeptisch diesem Buch gegenüber, trotzdem beschloss ich es zu lesen, da ich schon viel Gutes darüber gehört hatte. Entschlossen und mit viel Tatendrang marschierte ich also in die Buchhandlung. Zugegeben, das Cover hat mir im ersten Moment auch nicht so zugesagt, doch oh Wunder; das Buch war grandios.
Die Hauptperson ist Hazel. Und Hazel hat Lungenkrebs. Sie ist unglaublich witzig, schlagfertig und ironisch. Besonders diese Ironie, die sie immer an den Tag legt gefiel mir hier sehr gut. Sie hat eine feste, eigene Meinung zu Krebs und der Welt, und ist zudem philosophisch veranlagt. Insgesamt ist das ganze Buch mit vielen philosophischen Fragen über das Leben, den Tod und das Universum gefüllt. Kommen wir nun zu Augustus (Gus). Hazel lernt Augustus in einer Selbsthilfegruppe kennen (Ironie des Schicksals - sie hasst Selbsthilfegruppen). Augustus Waters (es ist witzig, dass Hazel Grace und Augustus Waters sich immer mit vollem Namen ansprechen) hatte mal Knochenkrebs und besitzt nun eine Beinprothese. Er ist selbstbewusst und redet gerne und viel. Außerdem hat er eine Schwäche für Metaphern.
Als also Augustus und Hazel aufeinander treffen, wen wunderts, verstehen sie sich auf Anhieb perfekt. Das kann Hazel aber so nicht akzeptieren, denn sie möchte niemandem zu nahe kommen, geschweige denn sich verlieben, um diese Menschen nicht unnötig in Trauer zu stürzen, wenn sie stirbt - was bei ihrem Krebsstadium sicher ist. Ich finde Hazels Einstellung zum Krebs ziemlich interessant. Es ist mal etwas anderes und ich finde es gut zu sehen dass man die Dinge auch auf verschiedene Art und Weise betrachten kann.
Hazel persönlich, identifiziert sich mit dem Buch "Ein herrschaftliches Leiden". Den Autor kennen zu lernen ist ihr größter Wunsch. Wie sich herausstellt ist der Autor ein ziemlicher Kotzbrocken, der einsam ist, zu viel trinkt und Krebskinder beleidigt. Der Autor ist ein ziemlich spannender Protagonist, finde ich. Er kommt zunächst zwar sehr ruppig und und unhöflich rüber, doch später erfährt Hazel dass sein Kind früh an Krebs gestorben ist und sein Leben danach eine eine einzige Achterbahnfahrt nach unten war.
Das Buch ist nicht kitschig oder oberflächlich. Sondern eher aufschlussreich und lehrreich, gepaart mit einer Menge Witz und Humor. Es werden viele Dinge wie das Universum und das Leben in Frage gestellt und außerdem eine Menge philosophiert.

Schreibstil:
Ironisch, witzig, philosophisch. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Hazel verfasst und lässt sich sehr fließend lesen. Bei Briefen und E-Mails ändert sich die Schriftart, ansonsten ist alles einheitlich. Mir persönlich hat der Schreibstil sehr gefallen. Das lag wohl daran, dass der Autor viel Wert auf das Komische im Buch gelegt hat.

Fazit:
Das Buch zu lesen ist ein wahrer Genuss. Es bringt uns Leser zum schmunzeln, lachen und weinen (jedenfalls war es bei mir so). Auf so viele Emotionen trifft man selten in einem Buch. Es werden viele Dinge wie das Universum und das Leben in Frage gestellt und außerdem eine Menge philosophiert. Von mir bekommt "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", volle 5 Sterne, denn es ist eins der besten Bücher die ich lesen durfte!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Eure Lieblingszitate
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Ich habe nur die englische Version gelesen, aber das Zitat "Der Teppich war alt, älter, als Gus es jemals sein wird" oder so in etwa fand ich eine der traurigsten Stellen im ganzen Buch.

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