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TheBloggingBooks

vor 3 Jahren

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Cover: Das Cover des Buches ist sehr simpel gehalten. Das Erste, was dem Betrachter ins Auge fällt, ist der Name des Autors und der Titel der Buches, da diese mit ihren großen Buchstaben und den hellen Farben einen Kontrast zu dem eher dunklerem Hintergrund bilden. Mit vielen Sternen wird dieser Hintergrund noch abgrundet. Außerdem ist in der unteren Hälfte ist noch eine Skyline zu erkennen. Schlicht, aber aussagekräftig! Denn wer das Buch gelesen hat weiß, was die vielen Sterne für eine Bedeutung haben und in welcher Beziehung sie zu den Hauptcharakteren stehen. Auch der Titel passt wie angegossen zu dem Buch, da es mit seinen wenigen Worten die ganze Geschichte widerspigelt und dem Leser schon einen kleinen Einblick auf die Handlung geben kann.
Charaktere: Protagonistin Hazel hat es nicht einfach in ihrem Leben. Sie ist eine Krebspatientin und weißt, dass sie irgendwann sterben wird. Dennoch ist sie so selbstbewusst, dass sie das Mitleid der anderen nicht will und somit ihr Leben so schön wie möglich weiterführen möchte. Dennoch muss sie eine Selbsthilfegruppe besuchen, bei der sie eines Tages Augustus, oder auch kurz Gus genannt, trifft. Gleich von der ersten Minute an, ist sie von ihm beeindruckt. Und trifft ihr Leben doch auf eine unerwartete Wendung. John Green hat Charaktere geschaffen, die so realistisch sind, dass sie mich von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen haben. Sich mit ihnen zu identifizieren, fiel einem nicht schwer. So fühlte man in ihren schlechten, als auch guten Momenten mit ihnen.
Schreibstil: Der Schreibstil von John Green ist schwer zu beschreiben, da er eigentlich alles hat, was ein Leserherz begehrt. Er schreibt berührend, faszinierend, aufwühlend und emotionsvoll. Er verleiht dem Buch einen eigenen Charme, indem er selbst an kritischen Stellen mit seinem Sarkasmus dem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Doch im gleichen Moment schafft er es, den Leser mit einer geschickten Wendung Tränen in die Augen zu jagen und wieder auf eine emotionale Tiefphase zu verfrachten.
Meine Meinung: "WOW! Ich weiß nicht wie ich meine Gefühle beschreiben soll. Aufgefühlt, fertig mit den Nerven, berührt, geschockt? Ich weiß es einfach nicht.“, so habe ich das Buch wenige Minuten nach dem Beenden beschrieben. Jetzt, einige Tage später, habe ich noch immer nicht die Geschichte ganz verarbeiten können und bin weiterhin mit meinen Gedanken bei Hazel und Gus. Wie kann ein Autor so emotional schreiben, dass der Leser geradezu keine andere Wahl hat, als zu weinen? Wie können Charaktere einen so mitnehmen, dass sie nicht mehr aus dem Gedächtnis gehen? Wie kann eine Geschichte den Leser selbst Tage danach nicht mehr loslassen? Wie zuvor kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht. Das Einzige was ich genau sagen kann, ist, dass John Green ein wahres Genie ist und es geschafft hat, mich emotional so sehr aufzuwühlen wie kein anderer Autor es schaffen konnte.
Fazit: John Green hat eine Geschichte erschaffen, die sowohl mit dem Schreibstil und den Charakteren, als auch mit der Handlung mehr als nur überzeugen kann. Er nimmt die Leser mit auf eine Reise, in der sich Jugendliche finden, sich lieben zu lernen und der Menschheit beweisen, dass sie trotz ihrer Krankheit kein Mitleid brauchen. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist geradezu ein Meisterwerk, welches seinen Leser mit auf eine Achterbahnfahrt tausender Emotionen nimmt.

Autor: John Green
Buch: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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