Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

von John Green 
3,8 Sterne bei450 Bewertungen
Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
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Ein wundervolles, großartiges, zeitweise etwas verwirrendes und lustiges Buch!

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Leider wirklich sehr enttäuschend, ohne Spannung und trocken geschrieben...

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Inhaltsangabe zu "Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)"

Colin ist ein echtes Wunderkind: Er spricht elf Sprachen fließend, bildet liebend gern Anagramme und ist überhaupt ein wandelndes Lexikon. Doch all das Wissen nützt ihm in der Liebe wenig. Gerade hat ihn zum 19. Mal ein Mädchen sitzen gelassen. Colins einziger Freund Hassan sieht nur eine Möglichkeit: Colin muss sein Leben ändern! Gemeinsam brechen die Freunde zu einer Reise voller Abenteuer auf – im Gepäck nur Colins Liebestheorem, mit dem er vorausberechnen will, wann ihn eine Freundin abserviert. Doch dann kommt ihm die kluge Lindsey zuvor: Sie widerlegt sein Theorem mit einem Wimpernschlag! Das rasante, urkomische Roadmovie des Bestsellerautors.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446253131
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:22.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.07.2009 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    zoraspiecess avatar
    zoraspiecesvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die erste Liebe ist immer etwas verrückt, aber auch liebenswert und einmalig - wie dieses Buch.
    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

    Hallo ihr lieben Menschen!

    In meiner heutigen Rezension geht es um etwas, das vermutlich jeder von uns schon einmal (oder mehrmals) erlebt hat – die Liebe, genauer gesagt um die erste richtige Liebe.
    Liebe gilt eigentlich als irrational, da ist nichts was man berechnen kann oder vorhersehen kann, sie kommt und geht eben wie und wann sie will.
    Und trotzdem gibt es Menschen, die versuchen Liebe „zu berechnen“.
    So auch Colin, ein von John Green geschaffener Charakter, der seine Rolle als Protagonist von „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) sehr gut einnimmt.
    Kurz zum Inhalt des Buches:
    Colin ist ein Wunderkind. Er ist überdurchschnittlich schlau, beherrscht mehrere Sprachen fließend und ist noch dazu ein riesiger Fan von Anagrammen.
    Wovon er allerdings nicht viel Ahnung hat, ist wie man eine Beziehung aufrecht erhält. Zu Beginn des Buches wurde er gerade zum 19. Mal von einem Mädchen namens Katherine (ja, alle davor hießen auch Katherine) sitzen gelassen.
    Aus purer Verzweiflung beschließen Colin und sein bester Freund Hassan zu einem Roadtrip aufzubrechen, wobei Colin versucht ein Theorem zu entwickeln, mit dem er in Zukunft berechnen will, wann genau er abserviert wird. Dabei werden zwischendurch sämtliche Katherine Stories liebevoll beschrieben.
    „Man kann jemanden noch so lieben, dachte er. Doch man liebt ihn nie so stark, wie man ihn später vermisst.“
    Während ihrer Autofahrt lernt Colin Lindsay kennen, kann sie sein erarbeitetes Theorem bestätigen?
    Meine Meinung:
    Bevor ich irgendetwas anderes sage, vorab: Ich LIEBE dieses Buch!
    Außer mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kann mich John Green meist nicht überzeugen, ich ging also etwas misstrauisch an die ganze Sache heran – schon allein weil ich vorher Wörter wie „Theorem“ googlen musste.
    Auf den ersten Seiten wurde ich jedoch schon positiv überrascht – John Green hat dieses Buch mit einem Haufen Charme und Humor vollgepackt, es ist keine 0815 „Mein Leben ist so schlimm, weil mein Partner sich getrennt hat“ Geschichte.
    Dieses Buch ist so kurios geschrieben, dass einem Colin leid tut, man aber nicht direkt mit ihm mitfühlt. Es ist fast so, als säße man in einer Selbsthilfegruppe und Colin ist an der Reihe seine Geschichte zu erzählen.
    Was ich besonders an diesem Buch mag, ist der Schreibstil. Er ist am einen Punkt total simpel und an einer anderen Stelle tauchen Wörter, die Colin als Wunderkind nun mal nutzt, auf, die ich in meinem ganzen Leben noch nie gehört habe. Das ist auch das, was den Protagonisten so authentisch macht! Er versucht die Trennung(en) mathematisch zu verarbeiten, obwohl das natürlich unmöglich ist.
    Im starken Kontrast dazu steht sein bester Freund Hassan. Er ist eher das Gegenteil von einem Wunderkind und seine Lieblingsserie ist Judging Judy. Und trotzdem stellen die beiden so eine harmonische Freundschaft dar, die einen während des Lesens immer wieder lächeln lässt.
    Ich würde das Buch nicht unbedingt als spannend oder Ähnliches betiteln, es hat mich einfach durch seine kleine Eigenarten gefesselt (und seien wir ehrlich, ich bin eine recht wissbegierige Person und das Buch ist voll mit (teilweise unnützem) Wissen).
    Außerdem ist es so eine skurrile Aufmachung. Quer durch das Buch verteilt, gibt es immer zu Ausdrücken oder Wörtern, die genutzt werden, kleine Anmerkungen, wie ich das noch aus der Schule kenne. Ich hatte einfach unglaublich viel Spaß beim Lesen. Dadurch lag es nicht nur einmal auf meinem Nachttisch und auch die englische Version (Originalversion) habe ich mittlerweile gelesen, diese Geschichte lässt mich einfach nicht los.
    Das einzige was ich ehrlicherweise zugeben muss, ist, dass Colin an manchen Stellen schon mal ein bisschen nerven kann. Ich bin einfach kein Wunderkind und kann nicht immer alles nachvollziehen, was er denkt oder sagt. Dass ich den Protagonisten nicht perfekt finde, macht dieses Buch aber nur noch authentischer!
    Einen halben Stern würde ich noch dazu für das deutsche Cover abziehen. Das Originalcover ist bei weitem schöner und ich stelle mir -wie so oft- die Frage, warum man sich nicht einfach an dem Original orientieren kann. Passend für die Geschichte, die Colin zu erzählen hat, ist es aber dennoch.
    „Die erste Liebe“ ist sicher nicht für jeden etwas. Ich persönlich kenne einige Menschen, die dieses Buch nicht mochten, obwohl sie normalerweise gerne Romane lesen, aber vielleicht kommt einfach nicht jeder mit dem leicht merkwürdigen Wesen eines Wunderkindes klar.
    Ich kann euch das Buch jedoch nur empfehlen, es ist einfach ein richtiges Herzstück von mir und eine der liebevoll geschriebensten Geschichten, die ich kenne.

    Habt einen schönen Tag,
    Zora

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    Literaturcocktails avatar
    Literaturcocktailvor 5 Monaten
    Gute Idee einer Geschichte

    Colin ist hochbegabt und wurde zum 19x von einer Frau verlassen, die immer Katherine hieß. Es plagen ihm Zweifel. Sein bester Freund Hassan will mit ihm auf einen Roadtrip durch Amerika. Colin soll raus kommen, abgelenkt werden, etwas anderes sehen und sein Leben verändern.

    Der Klappentext liest sich spannend und die ersten Seiten lesen sich gut. Trotzdem habe ich kaum Zugang zu der Geschichte und den Personen bekommen. Am Anfang fragte ich mich, wie es sein kann, dass ein Außenseiter mit nicht mal 20 Jahren so viele Beziehungen gehabt haben kann. Ich empfand es als unstimmig.

    Hassan und Colin haben mich als Team nicht überzeugt, denn sie sind sehr unterschiedlich und passen nicht zusammen. Der wilde Roadtrip, den ich erwartet habe, war viel zu kurz und kam nicht in Gang.

    Die Geschichte und die Idee finde ich gut, leider konnte sie mich weder überzeugen noch mitreißen.

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    Becky_Bloomwoods avatar
    Becky_Bloomwoodvor einem Jahr
    Große Enttäuschung!

    Ach wie habe ich mich auf ein weiteres Buch von John Green gefreut, war ich doch von Das Schicksal ist ein mieser Verräter absolut hingerissen. Leider kann ich das von Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) nicht behaupten - im Gegenteil. Das Buch war eine große Enttäuschung.

    Colin heißt der Junge im Mittelpunkt und dieser Colin verliebt sich ständig in Mädchen mit dem Namen Katherine - die ihn ständig abservieren. Als Katherine Nr. 19 mit ihm Schluss macht, begibt Colin sich mit seinem besten Freund Hassan auf einen Road Trip und landet in einer Kleinstadt, in der er ein Mädchen trifft, die nicht Katherine heißt...

    Hauptfigur Colin hat mich nicht im Geringsten berührt, er hat mich eher genervt. Sein Liebestheorem fand ich besonders nervig. Nett war hingegen, dass er ständig Anagramme gemacht hat - wobei es auch irgendwann zu viel wurde. Colins Freund Hassan fand ich um einiges netter, obwohl er ein kleines Faultier ist. Der Rest der Figuren ist mir leider auch eher egal gewesen.

    Auch die Geschichte hat mich nicht gepackt, vor allem, weil es zu oft um das "Liebestheorem" ging, das Colin zu entwickeln versuchte. Darüber zu schreiben ist ja eine Sache, aber dass die Grafiken sich ständig im Buch wiederfinden, fand ich unnötig - und langweilig! Für Mathefans ist das sicher eine nette Idee, ich bin jedoch keiner. Irgendwann habe ich die Stellen, in denen es um das Theorem ging, nur noch weggeblättert.

    Ich finde es erstaunlich, wie John Green mich mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter so begeistern konnte, während ich Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) nur mit Mühe und Not zu Ende lesen konnte.

    Fazit: Leider ein Reinfall!

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht mitziehen!
    Für mich zu trocken und zu mathematisch!

    Colin ist ein Wunderkind! Er spricht elf Sprachen, sein Hobby ist es Anagramme zu bilden und ist ein wandelndes Lexikon. Doch was nützt ihm das alles, wenn er doch schon 19. Mal von Katherines sitzen gelassen wurde? Colins einziger Freund Hassan nimmt ihn mit auf einen Roadtrip, denn ihm ist klar, Colin muss sein Leben ändern. Im Gepäck sein Liebestheorem, mit dem er vorausberechnen will, wann ihn eine Freundin abserviert. Doch dann taucht Lindsey auf und sie widerlegt sein Theorem.

     

    Nachdem ich Das Schicksal ist ein mieser Verräter regelrecht verschlungen habe, wollte ich mich doch mal das nächste Buch von ihm heranwagen. Meine Erwartungen waren durch das vorherige Buch sehr hoch, denn in diesem habe ich gelitten, gelacht, geweint und das Gefühlschaos war immens hoch.

    Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen und ich habe es nach langem Hin und Her zur Seite gelegt.

    Colin soll einerseits ein Außenseiter sein, aber gleichzeitig soll er 19 (mehr oder weniger) Freundinnen gehabt haben? Colin wird gut als Nerd beschrieben und sein Theorem ist zu Beginn für mich als Leser auch eine nette Sache, aber wenn es sich dann immer wieder in Tabellen wiederholt verliert es seinen Reiz. Die beiden Freunde sind ein gutes Team, Hassan versucht Colin zu unterstützen, indem er ihm immer wieder erklärt, was denn von seinen Fakten und Erzählungen, die er so los lässt, wirklich interessant für seine Mitmenschen sind.

    Colin ist auch nicht verkehrt, aber er kommt in dieser Geschichte einfach unglaubwürdig herüber.

    Der Roadtrip fällt relativ kurz aus, denn kurz darauf treffen sie schon auf Lindsey. Lindsey war mir in dieser Geschichte noch am liebsten, authentisch, ehrlich und witzig.

    Dieses Buch ist nüchtern, mathematisch und eher sachlich, ja es kommen ab und an witzige Stellen, aber durch die dargestellten Statistiken und Fußnoten, die ich teilweise einfach übersprungen oder nur noch überflogen habe, war es für mich einfach zu trocken. Irgendwann musste ich mich regelrecht überwinden, das Buch in die Hand zu nehmen und ein paar Seiten zu lesen und inzwischen habe ich aufgegeben. Leider war das Buch nichts für mich.

     

    Wer mal einen anderen John Green lesen möchte, der nicht mit Drama lockt, sondern mit einem netten Nerd, der alles mit mathematischen Formeln lösen möchte und nebenbei eine nette Freundschaftsgeschichte lesen möchte, darf hier zugreifen. Mich konnte es nicht überzeugen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich.

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    BeautyBookss avatar
    BeautyBooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe Greens Bücher gerade wegen seiner Dramatik und Herzensangelegenheiten, die mir hier einfach sehr gefehlt haben.
    Sehr sachlich und nüchtern.

    Ich glaube, wie wichtig man ist, hängt davon ab, was einem wichtig ist. - Seite 257
     
    Colin ist ein echtes Wunderkind: Er spricht elf Sprachen fließend, liebt Anagramme und gilt als wandelndes Lexikon. Doch all das Wissen nützt ihm in der Liebe wenig. Gerade hat ihn zum 19. Mal ein Mädchen sitzengelassen. Colins einziger Freund Hassan, der lieber einen guten Witz macht, als sich um die Zukunft zu sorgen, sieht nur eine Möglichkeit: Colin muss sein Leben ändern! Gemeinsam brechen die Freunde zu einer Reise quer durch Amerika auf - im Gepäck nur Colins Liebestheorem, mit dem er in Zukunft vorausberechnen will, wann ihn eine Freundin abserviert. Als er Lindsey kennenlernt, scheint sich seine mühsam ertüftelte Formel zu bestätigen. Doch hat er auch wirklich alle Variablen berechnet?

    Meine persönliche Meinung:

    Ein "alter" John Green in neuer Ausführung, nämlich in der wunderschönen Hartcover Ausgabe. Für mich ein absolutes muss, damit der "neue" perfekt zu den anderen Greens im Regal passt. Eine Geschichte, die mich vom Klappentext her sofort überzeugt und neugierig gemacht hat. Die ersten Seiten des Buches konnten mich noch packen, doch dann ging es leider abwärts.

    Dieses Buch kann man absolut nicht mit seinen anderen Büchern vergleichen, die ich bereits kenne, in denen wir mit einer Drama Geschichte konfrontiert werden, die dich weinen, lachen aber auch das Herz zerreissen lässt. Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) ist nüchtern und sehr sachlich geschrieben. Hier zählen nicht die Gefühle oder das Herz, sondern Daten und Fakten und wer mit dem nichts am Hut hat, sollte eher nicht zu diesem Buch greifen.

    Wir lernen Colin kennen, der wissbegierig und wirklich klug ist. Von seinem Liebestheorem hatte ich absolut keine Ahnung. Ich muss gestehen, dass ich zu denen gehöre, die mit Mathematik und Formeln nichts am Hut haben. Respekt an die, die sich damit gut auskennen und das sogar lieben, wie Colin. Er will mit seinen Skizzen und Formeln eine Beziehung anhand eines Theorem skizzieren und vorhersagen. Wie lange dauert im Schnitt eine Beziehung und wie kann man den Verlauf vorhersagen? Ich habe nicht durchgeblickt und habe seine kleinen Skizzen irgendwann nur mehr überflogen oder gar ignoriert. Ich konnte sie ja schlussendlich doch nicht verstehen. Colin ist ein kleiner süßer Nerd, der unglaublich gerne liest und schon allein deswegen, hat er einen kleinen Platz in meinem Herzen bekommen.

    Von 19 Frauen wurde er bisher verlassen und alle hießen Katherine. Und genau da liegt das Problem. 19 Beziehungen, mit seinen jungen 17 Jahren, die alle nicht funktioniert haben. Wie kann das nur sein? Ehrlich, 19? Und dann hatten alle Mädchen den selben Namen? Daran konnte ich als Leserin einach nicht glauben. Eine etwas schräge Geschichte, die sich da John Green ausgedacht hat. 

    Und trotzdem kann ich sagen, dass mir das Buch in manchen Dingen doch gefallen hat. Diese Geschichte lebt von ihren starken Protagonisten, zu denen auch Colins Freund Hassan gehört. Mit stark meine ich damit, dass sie sehr realistisch und und realitätsnah niedergeschrieben wurden. Mit Hassan begibt sich Colin auf einen Roadtrip, bei der sie endlich einmal keine Katherine kennenlernen, sondern eine überaus liebenswerte Lindsey. Es entwickelt sich eine sehr schöne Freundschaft und ich habe sehr gerne ihren Gesprächen und Geschichten gelauscht.

    John Green hat auf jeden Fall das Talent kluge und geistreiche Jugendbücher zu schreiben. Geschmäcker sind zum Glück verschieden und alle Mathegenies da draußen, werden mit diesem Buch eine große Freude haben. Ich liebe Greens Bücher gerade wegen seiner Dramatik und Herzensangelegenheiten, die mir hier einfach sehr gefehlt haben.

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    buecherwuermchenxlaras avatar
    buecherwuermchenxlaravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Humorvoller Roman
    Humorvoller Roman

    „Dieses Lächeln könnte Kriege beenden und Krebs heilen.“

    Es ist ein Buch von John Green, weshalb ich unweigerlich hohe Erwartungen hatte. Doch diese wurden widerlegt, denn es ist so vollkommen anders als erwartet und trotzdem auf seine einzigartige Weise unglaublich schön.
    Wie alle John Green Bücher, beschäftigt sich auch dieses, wenn man ein wenig zwischen den Zeilen ließt, mit der Frage des Vergessen und Vergessen werden. Der Protagonist, Colin, hat große Angst davor, in seinem Leben nichts zu erreichen und zu sterben, ohne in Erinnerung zu bleiben. Genau deshalb versucht er ja dieses Theorem zu entwickeln, weshalb ein ziemlich großer Teil des Buches voll mit Mathegleichungen ist.
    Anfangs hat mich dies ein bisschen (eigentlich total) abgeschreckt, weil ich mit Mathe nichts am Hut habe, aber die 86 Fußnoten erklären selbst die kompliziertesten Schritte und machen sie größtenteils verständlich.
    Natürlich kann man die Mathetheorie auch einfach überspringen, aber mir hat es irgendwann sogar Spaß gemacht, Colins geniale Fortschritte verstehen zu können.
    Colin ist nicht der gewandteste Mensch, wenn es um Konversationen geht, weshalb diese oft in vollkommenen Unsinn ausarten, was für den ein oder anderen Lacher sorgt.
    Ein wenig enttäuscht war ich von dem Roadtrip, denn dieser umfasste ungefähr 20 Seiten, bis Colin und Hassan wieder sesshaft wurden. Da hatte ich mir mehr herumreisen und Urlaubsfeeling gewünscht.
    Das dieses Buch eigentlich eine Liebesgeschichte ist und keine Komödie, habe ich zwischendurch ein paar mal vergessen. Die Idee von Colin und seinen 19 Katherines ist zwar ziemlich interessant, ernst nehmen konnte ich sie aber nicht wirklich. Tiefe Gefühle und Romantik haben da einfach gefehlt, vielleicht liegt das ja aber auch an Colins merkwürdigen Sozialverhalten.


    Fazit:
    „Die erste Liebe [nach 19 vergeblichen Versuchen]’’ lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits hat John Green hier wieder ein tiefgründiges Buch mit einem sympathischen Protagonisten und jede Menge Humor geschaffen, andererseits versagt es für mich in ein paar Elementen. So konnten weder der „Roadtrip“, noch die Liebesgeschichten mich wirklich für sich begeistern.


    Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :) http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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    geschichtsmagies avatar
    geschichtsmagievor 2 Jahren
    Typisch John Green!

    Kürzlich beendet habe ich eines der wundervollen Bücher John Greens: Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)! Die Erstausgabe ist bereits 30.07.2008 beim Hanser-Verlag erschienen. Mir persönlich wurde der Roman von einer sehr guten Freundin und Schulkameradin empfohlen.


    Colin ist ein echtes Wunderkind: Er spricht elf Sprachen fließend, bildet liebend gern Anagramme und ist überhaupt ein wandelndes Lexikon. Doch all das Wissen nützt ihm in der Liebe wenig. Gerade hat ihn zum 19. Mal ein Mädchen sitzen gelassen. Colins einziger Freund Hassan sieht nur eine Möglichkeit: Colin muss sein Leben ändern! Gemeinsam brechen die Freunde zu einer Reise voller Abenteuer auf – im Gepäck nur Colins Liebestheorem, mit dem er vorausberechnen will, wann ihn eine Freundin abserviert. Doch dann kommt ihm die kluge Lindsey zuvor: Sie widerlegt sein Theorem mit einem Wimpernschlag!


    Abgesehen davon, dass ich den Titel des John Green Buchs unfassbar toll finde, hat auch der Rest der Geschichte mich zu hundert Prozent gepackt. Ich wage mal zu behaupten, dass es sich hierbei um ein typisches John Green Buch handelt – eben weil der Inhalt, die Charaktere und alles Drum und Dran so untypisch ist!

    Allein für diese geniale Idee, durch die der Roman entstanden ist, würde ich persönlich einen Oskar vergeben! Dass der Autor einen Roman über einen hochbegabten Jungen schreibt, der versucht, die Liebe durch Mathematik auszudrücken und währenddessen selber die wahre Liebe findet, ist unglaublich. Besonders der mathematische Aspekt dieser Geschichte hat mich die Geschichte über umgehauen. Zum einen, weil ich die Mathematik mit ihrer „Unbestreitbarkeit“ liebe, zum anderen, weil es die Logik der Geschichte so unterstreicht und alles real erscheint. Mathe lügt nicht! Und auch, dass von der Thematik her ein emotionales (Liebe) und ein rationales (Mathe) Thema miteinander verknüpft werden, ist eine phänomenale Idee.

    Rein von der Logik her erscheint es mir etwas abstrus, dass Colin per Zufall immer mit Katherines zusammen war, doch bei diesem etwas seltsamen Wunderkind sei das mal dahingestellt.

    Dementsprechend war klar, dass mir der Inhalt des Romans sehr zusagen würde.

    Allerdings kommt hierbei noch hinzu, dass das Buch einfach in einem tollen Schreibstil geschrieben ist. Einerseits lässt es sich leicht und flüssig lesen, andererseits ist es trotzdem tiefgründig und hat mich zum Nachdenken angeregt.

    An manchen Stellen wirkt die Kapitelreihenfolge vielleicht etwas verwirrend, da es viele Gedankensprünge gibt und zwischen den Erlebnissen gewechselt wird. Beispielsweise wird erst aus der Gegenwart berichtet, dann aber wieder etwas von Katherine III eingeschoben. Meiner Meinung nach ist dies aber nicht schlimm, denn dieses Wirrwarr verdeutlicht eher noch, was alles in Colins Gedanken abläuft und wie er alle Geschehnisse miteinander verknüpft!

    Allgemein kann ich sagen, dass die Charaktere dieser Geschichte unglaublich real wirken, weil sie so ungewöhnlich, humorvoll, voller Fehler und einfach nicht perfekt sind. Colin als Hauptperson und seine Denkweise haben mir sehr zugesagt. Auch Insiderwitze, wie z.B. Sitzpinkler, tragen zu der Glaubwürdigkeit der Personen bei. Der einzige Kritikpunkt im Bezug auf die Charaktere ist von meiner Seite aus, dass Colin an manchen Stellen etwas undankbar und egoistisch herüberkommt, weil er beispielsweise „herummault“, dass er kein Genie ist. Trotzdem fiel es mir leicht, ihn zu mögen!

    Das Ende des Romans hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. Erst stellt Colin das Theorem korrekt auf und es endet schlussendlich doch damit, dass man die Liebe nicht vorausberechnen kann. Mir ergibt sich der Sinn einfach nicht, erst so eine tolle Geschichte zu schreiben, wenn sie dann doch so unbefriedigend endet. Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich darüber, dass Colin die erste Liebe nun endlich gefunden hat.

    Zusammenfassend ist „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)“ bis jetzt das Buch von John Green, was mir mit Abstand am besten gefallen hat! Ich weiß nicht, woran es liegt: An der miteinbezogenen Mathematik, den Charakteren oder dem Schreibstil? Jedenfalls handelt es sich um einen wundervollen Jugendroman!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Untypisch typisch Green

    "An Abundance of Katherines" oder auf Deutsch "Die erste Liebe [nach 19 vergeblichen Versuchen]" hab ich im Frühjahr gelesen, als ich die wahnsinnig coole John-Green-Collectionbox mit all seinen Werken darin erhalten habe. Und was soll ich sagen - diese Story hier ist ein Green durch und durch.
    Ein äußerst eigensinniger Green, was irgendwo paradox ist, denn seine Bücher sind von vornherein alle sehr eigensinnig.

    Ich glaube, das liegt vor allem am Erzähler: Untypischerweise ist es hier die 3. Person. Das bin ich von Johns Geschichten nicht gewohnt und irgendwie hat mir das erstmals den Einstieg relativ erschwert. Und dann gibt es da die Charaktere.
    In diesem Buch geht es um Colin, einen überdurchschnittlich intelligentem Jungen, der alles dafür gibt, ein legendäres Genie zu werden. Aber weil das nicht hinhaut und weil ihn seine Freundin verlassen hat, fristet er ein sehr tristes Dasein in der Sicherheit seines Zimmers. Seine (Ex-)Freundin war immerhin die 19. Katherine die ihm einen Korb gegeben hat. Hassan, Colins gegenteiliger bester Freund, kommt mit dem Häufchen Elend, das sein Kumpel ist, nicht klar und "zwingt" ihn zu einem spontanen Roadtrip, um Abstand zu nehmen.
    Denn hey, was kann im John Green Universum eher das Leben verschönern als Roadtrips?

    In "Margos Spuren" hat die Abenteuerreise eine ganz spezielle Symbolik. Sie ist eine Metapher für das Leben der Figuren und einer der epischsten Charakterentwicklungsprozesse, die ich je gelesen habe. Und ich will jetzt keine Werke miteinander vergleichen, aber ich kann das alles nicht von diesem Buch hier behaupten. Was mir in Johns anderen Werken immer so gut gefallen hat, das für mich sogenannte Random Randomness ( = zufällige Aneinanderreihung von Zufällen die Handlungsgebend/-weisend sind), gab es hier auch, aber hat dieser Geschichte eher den Charme genommen als ihn zu geben. Colin und Hassans Roadtrip scheint sehr lieblos abgehandelt, die zufälligen Zufälle gar nicht so zufällig.
    Johns Charaktere sind so oft/immer überzeichnete Figuren mit fast comichaftem Verhalten. Aber genau das ist so herrlich dargestellt, dass es doch wieder "echt" wirkt. Hier aber fehlt mir das.
    Weil Colin mault.
    Colin mault sehr.
    Colin mault sehr viel.

    Sich mit ihm anzufreunden oder überhaupt auf irgendeiner Ebene zu verstehen fiel mir echt schwer. Auch Hassan hat nicht viel zu der Sympathie beigetragen, dabei kann ich allerdings nicht genau sagen, warum eigentlich. Ich glaube, ich hab mich einfach nicht identifizieren können mit der Handlung. Ich hab Colins Sehnsucht ein Genie zu werden nicht nachvollziehen können und konnte mit Hassans egozentrischem Wesen wenig anfangen - manchmal mag ich solche Figuren, weil sie doch mal erfrischend sind im Kontrast zu all den makellosen Helden, aber hier war das nicht der Fall.
    Außerdem gibt es zu viel Mathe in der Story. Wofür sich John speziell entschuldigt hat. But trotzdem.

    Aber na gut, ich kann nicht behaupten, nicht unterhalten worden zu sein. Ich habe oft gelacht - ein typischer Nebeneffekt beim Lesen von John Green-Geschichten. Der Humor ist exakt mein Typ - ein wenig schwarz, ein wenig sarkastisch und eben auch sehr random. Und ich mochte gewisse Details, wie etwa Colins Vorliebe Anagramme zu machen oder den Sprachenmix (wobei die Begriffe "Sitzpinkler" und "Kafir" für meinem Geschmack doch zu oft verwendet wurden.)
    Dennoch muss ich sagen, dass das alles wirklich Meckern auf hohem Niveau ist. Johns Schreibe ist auch wenn sie mal nicht ganz so überzeugt, trotzdem verdammt gut und auf jeder Seite zitierwürdig.

    Fazit: Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, das irgendwas zu fehlen scheint. Das typische "von-der-Geschichte-eingenommen-werden" habe ich gemisst.
    Ich habe das Buch gelesen. Aber gelebt habe ich es nicht. Ein Green durch und durch, aber dann doch wieder nicht.

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    RADLMCJESs avatar
    RADLMCJESvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie immer gibt es bei John Greens Schreibstil und der Handlung in seinem Buch nichts zu meckern. Super toll!
    Wie immer

    Wie immer gibt es bei John Greens Schreibstil und der Handlung in seinem Buch nichts zu meckern. Super toll!
    Nach "Margos Spuren" ist dies mein Lieblingsbuch von John Green. Kann ich allen nur empfehlen. Vorallem denjenigen, die gerne lachne :)

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    startbeingabooklovervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mal wieder ein wundervoller Jugendroman von John Green!
    Ein wundervoller Jugendroman, der den Leser auf einen spannenden Roadtrip mitnimmt

    “Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)” vom berühmten Jugendbuchautor John Green erzählt eine humorvolle und zugleich tiefgründige Roadtrip-Geschichte, die den Leser mit auf die Reise von Colin und Hasan nimmt.


    Zum Inhalt: Der Protagonist Colin ist mit seiner überdurchschnittlichen Intelligenz und seinem sehr guten Auffassungsvermögen ein echtes Wunderkind, doch es fehlt ihm leider an sozialen Kompetenzen. Sein Freundeskreis beschränkt sich auf den etwas älteren und faulen Hasan, der sich weigert auf ein College zu gehen und noch immer bei seinen Eltern wohnt. Als Colin zum neunzehnten Mal von einem Mädchen mit dem Namen Katherine sitzengelassen wird und seine Trauer immer größer wird, nutzt Hasan die Chance und bricht zusammen mit Colin auf einen spontanen Roadtrip ohne Ziel vor Augen auf. In dem ersten Ort, den sie erreichen, lernen sie das Mädchen Lindsey kennen, die ihnen einen Platz zum Schlafen und eine Arbeit verschafft, was die Jungs für längere Zeit in dem Ort bleiben lässt. Zusammen mit Lindsey erleben die Jugendlichen die außergewöhnlichsten Dinge und befinden sich auf einer Reise zu sich selbst.


    Meine Meinung: Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor allem der Schreibstil als auch die Gestaltung des Buches hat mich sehr beeindruckt. John Green hat meiner Meinung nach einfach Talent, wirklich gute Jugendbücher zu schreiben. Er verbindet ernste und tiefsinnige mit humorvollen, leichten Themen und entwickelt die perfekte Mischung daraus. Ich musste beim Lesen teilweise laut Auflachen, Schmunzeln, aber auch etwas tiefgründiger über manche Dinge nachdenken. Zur allgemeinen Gestaltung des Buches kann ich nur sagen, dass mir die neue Aufmachung als gebundenes Buch mit diesem wunderschönen Schutzumschlag wirklich super gefällt. Auch die Kapitelaufteilung und die häufig gesetzten Fußnoten, um Dinge etwas ausführlicher zu beschreiben oder zu erklären, haben mir sehr gefallen, da vor allem, die vielen Fußnoten etwas neues, aber trotzdem positives für mich darstellten.


    Fazit: “Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)” ist, genauso wie alle anderen Bücher von John Green, ein wundervoller Jugendroman, den ich allen Jugendlichen nur herzlich empfehlen kann. Dabei ist das Buch für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet und schnell gelesen.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Lese-Krissis avatar

    Hallo liebe Lovelybookler,

    auf unserem Blog haben wir seit heute eine Buchverlosung zu "Die erste Liebe" von John Green.

    Zu gewinnen ist ein Exemplar, wenn ihr euch bis zum 21. August auf unserem Blog bewirbt.

    Nur Bewerbungen auf unserem Blog werden berücksichtigt. Weitere Infos zur Bewerbung findet ihr dann auch dort.

    Hier geht es zu der Buchverlosung: http://jekranta.jimdo.com/2015/08/07/buchverlosung-die-erste-liebe-nach-19-vergeblichen-versuchen-von-john-green/

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

    Liebe Grüße

    das Jekranta-Team ;)

    Zur Buchverlosung

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Rasantes Roadmovie und Liebesgeschichte in einem – John Greens urkomischer Jugendroman über Freundschaft und die erste große Liebe.

    „Eine ungewöhnliche und hochgradig witzige Liebesgeschichte. Und nicht nur das, sondern auch ein Roadmovie und ein glorreiches Lehrstück über Freundschaft. … Fein pointiert … Auch acht Jahre nach Erscheinen der deutschen Erstausgabe hat diese Geschichte kein bisschen an Zeitlosigkeit, Cleverness und Witz verloren.“ Franziska Gurk, ART.5 III (art5drei.de), 30.09.16
    „Wunderbar witzig…genial…wunderbare Unterhaltung.“ Winfried Stanzick, lovelybooks.de; buecher.de; blog.liesdoch.de; waslistdu.de, 06.09.16

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